Jetzt Fan werden! – Das Helmstedt-Wiki bei Facebook.png Facebook, Googleplus.png Google+, Twitter.png Twitter

Wolfs Moon

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wolfs Moon
Wolfs Moon (2016), v.l.n.r. Robert Rogge, Peter Dickert, Gerd Simson, Andreas Rinke, Frank Brüning
Wolfs Moon (2016), v.l.n.r. Robert Rogge, Peter Dickert, Gerd Simson, Andreas Rinke, Frank Brüning
Gründung 25. Januar 1992
Genre Powermetal
Website http://www.wolfsmoon.de
Gründungsmitglieder
Gitarre Gerd „Sammy“ Simson
Schlagzeug Andreas Rinke
Gesang Carsten „Maxe“ Pasemann
Bass Frank „Kanone“ Brüning
Keyboard/Gesang Christian Görke
Aktuelle Besetzung
Gitarre Gerd „Sammy“ Simson (seit 1992)
Schlagzeug Andreas Rinke (1992–2014, 2016)
Bass Frank „Kanone“ Brüning (1992–1996, 2016)
Bass Peter Dickert (1996–2003, 2016)
Gesang Robert Rogge (seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Keyboard, Gesang Christian Görke (1992–1996)
Gesang Carsten „Maxe“ Pasemann (1992–1994, 1997–2011)
Bass Marco Dammann (2003–2015)

Wolfs Moon ist eine Powermetalband aus Helmstedt. Die Band ist die einzige im Landkreis Helmstedt mit bestehendem Platten- und Vertriebsvertrag, die auch weltweit CDs verkauft.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde am 25. Januar 1992 von Gitarrist „Sammy“ gegründet. Die stilistische Ausrichtung konnte man als Melodic-Power-Heavy-Rock beschreiben. Das erste Demo-Band „A Dream Beyond A Dream“ mit fünf Titeln lag im Dezember 1992 vor und bescherte Wolfs Moon im Jahr 1993 diverse Live-Gigs. Nachdem im April 1994 das Tape „Awake In Visions“ veröffentlicht wurde und wiederum durchweg positive Resonanzen bekam, stieg jedoch der Sänger „Maxe“ aus und mit dem Keyboarder als Hauptsänger nahmen die Band dann das erste Album „Solitary Lunacy“ in Eigenproduktion auf.

Nach dem Ausstieg des Keyboarders und der Rückkehr von Sänger „Maxe“ präsentierte sich die Band auf dem zweiten Album „Eternal Flame“ als reinrassige Heavy- bzw. Power-Metal Band und von nun an ohne Keyboardklänge. Ebenfalls als neues Mitglied hinzugekommen, und auch schon auf der zweiten CD zu hören, war ab 1996 „Pete“ am Bass, der den Mitbegründer „Kanone“ ablöste. Eingespielt wurde die Scheibe erstmals im Braunschweiger Whiteline-Studio. Es folgten zahlreiche Auftritte in diesem neu gefestigten Line-up im näheren Umland, wobei sich die Band einen hohen Bekanntheits-Status erspielte. „Eternal Flame“ wurde von der Firma Metal Bastard mit anderem Cover neu veröffentlicht und war sogar über den EMP-Mailorder erhältlich.

Das dritte Album „Elysium Dreams“ erhielt bereits vor der offiziellen Veröffentlichung sehr positive Kritiken und bescherte der Band einen Deal beim Aris/Ariola Vertrieb. Aufgrund der Auflösung des kompletten Vertriebszweiges einige Wochen später, verschwand die CD jedoch rasch aus den Läden und konnte dann nur noch wie gewohnt durch Eigeninitiative der Band an die Fans gebracht werden. Aufmerksamkeit erhielt der Song „Alley Of The Gutter Kings“ durch die Berücksichtigung auf einem Metal-Merchant-Sampler, wodurch sich auch neue, außerregionale Fans für Wolfs Moon zu interressieren begannen.

Textlich startete Wolfs Moon mit dem im Mai 1999 erschienenen Silberling und vierten Album „Eternal Flame“ eine Storyline um den „Duke of Damnation“, einer fiktiven Figur des Gitarristen, Texters und Comic-Fans „Sammy“, der hierfür erstmals Claude Klein als Cover-Zeichner verpflichtete. Die Figur entpuppte sich als Glücksgriff für die Band, da sie dadurch rein zufällig eine zentrale Figur für alle weiteren Aktivitäten finden konnten, mit der sich die Fans besonders anfreunden konnten. Das Album brachte der Band außerdem ein Interview mit dem Heavy, oder Was!? Magazin ein und wurde unter anderem auch sehr positiv im Metal Hammer Italien bewertet.

Im April 2001 erschien dann mit dem Konzept-Album „Black-Knight-Legacy“ die fünfte CD unter dem Gutter Records Label, welche die Story um den „Duke“ fortführte. Erneut unter der Regie von Uwe Golz im Whiteline-Studio eingespielt, zeigte sich Wolfs Moon stilistisch und textlich gefestigt. Das Booklet mit den Illustrationen von Claude Klein zeigte die neuen Spielfiguren in der Geschichte des „Duke“, der hier als Inkarnation „Firehead“ in Erscheinung trat. Mit dem Song „Necronomicon“ konnte die Band sogar einen kleinen Hit abliefern, der wiederrum auf einem Metal-Merchant-Sampler verewigt wurde. Der zweite Platz für den Song „Alley Of The Gutter Kings“ in einem Internet-Wettbewerb brachte Wolfs Moon einen Auftritt beim Hardlive in Hagen ein. Außerdem nahm Wolfs Moon mit Bands wie „Wizard“ und „White Skull“ am Bands Battle teil.

Im September 2003 verließ der Bassist Peter Dickert die Band, allerdings nur in musikalischer Hinsicht. Er unterstützt die Band weiter durch seine Aktivitäten als Fotograf, Kontaktperson und Ersteller des Newsletters. Noch im September konnte mit Marco Dammann, ein langjähriger Freund der Band, ein neuer Bassist präsentiert werden.

Das Jahr 2004 stand ganz im Zeichen des fünften Albums „Keep Metal Alive“, welches den Abschluss um die Saga des „Duke of Damnation“ und das Wolfs Moon Studio-Debüt für den neuen Bassisten Marco darstellte. Die offizielle Veröffentlichung erfolgte am 20. September 2004 über MDD Mailorder/Soulfood. Besonders im Ausland wurden Songs wie „I Still Believe In Metal“ positiv aufgenommen, die ganz klar die Ausrichtung der Band zum Ausdruck bringen. Das Heavy, oder Was!? honorierte diese Aufnahmen mit zehn von zwölf Punkten. Das Cover stammt letztmalig von Claude Klein und zeigt bereits auf der Rückseite die Hauptfigur der Folgestory: „Kayne“, von dessem tragischen Schicksal die Band auf dem nächsten Album in schwermetallischen Versen erzählen wird.

Wolfs Moon, hier noch mit Sänger Carsten Pasemann (links)

Im sechsten Album „Unholy Darkness“ dreht sich inhaltlich alles um den Vampir Kayne und seine Schwester Draconia, die sich zusammen gegen böse Mächte und Gegner wie den „Earl of Destruction“ und andere behaupten müssen. Für das Cover- und Booklet Artwork konnte die Band den professionellen Comic-Zeichner Toni Greis gewinnen. Am 24. März 2008 hat Wolfs Moon einen Vertriebsdeal mit dem deutschen Indie-Label „Pure Steel Records“ unterschrieben und war sehr froh, solch einen starken Partner an ihrer Seite zu haben. Der Silberling wird seit dem 6. Juni 2008 über das Label „Pure Steel Records“ sowie dem Vertrieb „Twilight“ weltweit vertrieben.

Wolfs Moon (2012), v.l.n.r. Andreas Rinke, Marco Dammann, Robert Rogge, Gerd Simson

Im Juni 2010 begann die Band mit den Vorbereitungen für das nächste Album mit dem Titel Curse The Cult Of Chaos. Im Juli 2011 stieg aus gesundheitlichen Gründen der Sänger Carsten Pasemann aus der Band aus. Am 5. Juni 2012 gab Wolfs Moon bekannt, dass ein neuer Sänger gefunden wurde. Am 15. August 2012 gab die Band den Namen des neuen Frontmanns, Robert Rogge, bekannt. Am 26. Juli 2013 erschien das Album mit dem Titel Curse The Cult Of Chaos. Nach bandinternen Unstimmigkeiten zur musikalischen Einstellung zwischen Bassist Marco und Gründungsmitglied und Schlagzeuger Andreas gab die Band am 13. September 2014 den sofortigen Ausstieg von Andreas Rinke aus beruflichen Gründen bekannt. Am 9. Februar 2016 gab die Band die Rückkehr dreier ehemaliger Bandmitglieder bekannt: Frank „Kanone“ Brüning und Peter Dickert (beide am Bass) und Schlagzeuger Andreas Rinke. Gleichzeitig schied Marco Dammann aus.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1992: A Dream Beyond a Dream (Demo)
  • 1994: Awake in Visions (Demo)
  • 1996: Solitary Lunacy (Eigenproduktion)
  • 1997: Eternal Flame (Eigenproduktion)
  • 1999: Elysium Dreams (Eigenproduktion)
  • 2001: Black-Knight-Legacy
  • 2004: Keep Metal Alive
  • 2008: Unholy Darkness
  • 2013: Curse the Cult of Chaos

Weblinks[Bearbeiten]