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	<title>Friedrich Leuckart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helmstedt-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.helmstedt-wiki.de/index.php?title=Friedrich_Leuckart&amp;diff=46442&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin: AZ: Die Seite wurde neu angelegt: &#039;&#039;&#039;Friedrich Andreas Sigismund Leuckart&#039;&#039;&#039; (* 26. August 1794 in Helmstedt; † 25. August 1843 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Mediziner, Zoologe und Naturforscher.  == Leben und Ausbildung == Friedrich Leuckart war der jüngste Sohn des Buchdruckereibesitzers und Helmstedter Ratsherrn Sigismund Leuckart (* 1741; † 1826) und de…</title>
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		<updated>2026-02-03T07:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Zusammenfassung_und_Quellen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Zusammenfassung und Quellen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;AZ&lt;/a&gt;: Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Andreas Sigismund Leuckart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 26. August &lt;a href=&quot;/index.php?title=1794&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;1794 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;1794&lt;/a&gt; in &lt;a href=&quot;/wiki/Helmstedt&quot; title=&quot;Helmstedt&quot;&gt;Helmstedt&lt;/a&gt;; † 25. August &lt;a href=&quot;/index.php?title=1843&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;1843 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;1843&lt;/a&gt; in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Mediziner, Zoologe und Naturforscher.  == Leben und Ausbildung == Friedrich Leuckart war der jüngste Sohn des Buchdruckereibesitzers und Helmstedter Ratsherrn &lt;a href=&quot;/wiki/Sigismund_Christian_David_Leuckart&quot; title=&quot;Sigismund Christian David Leuckart&quot;&gt;Sigismund Leuckart&lt;/a&gt; (* &lt;a href=&quot;/index.php?title=1741&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;1741 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;1741&lt;/a&gt;; † &lt;a href=&quot;/index.php?title=1826&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;1826 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;1826&lt;/a&gt;) und de…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Andreas Sigismund Leuckart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 26. August [[1794]] in [[Helmstedt]]; † 25. August [[1843]] in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Mediziner, Zoologe und Naturforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Friedrich Leuckart war der jüngste Sohn des Buchdruckereibesitzers und Helmstedter Ratsherrn [[Sigismund Christian David Leuckart|Sigismund Leuckart]] (* [[1741]]; † [[1826]]) und der Johanna Sophie Regine Seemann (* [[1757]]; † [[1831]]) sowie Enkel des Buchdruckers [[Michael Leuckart]]. Er besuchte das [[Julianum|Pädagogium]] in [[Helmstedt]], wo sein Interesse für die Naturwissenschaften durch einen Lehrer, den Sohn des Direktors Justus Theodor Wiedeburg, geweckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1812]] bis [[1816]] studierte Leuckart Medizin und Naturgeschichte an der Universität Göttingen und wurde [[1813]] Mitglied des Corps Brunsviga Göttingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 40/13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seines Studiums freundete er sich mit Heinrich Rathke an und war Schüler von Blumenbach. [[1816]] promovierte er in Göttingen mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;De equo bisulco Molinae&amp;#039;&amp;#039; zum Doktor der Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungsreisen und wissenschaftliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[1817]] unternahm Leuckart eine mehrjährige Bildungsreise, auf der er bedeutende Naturwissenschaftler aufsuchte und seine Kenntnisse in der Zoologie vertiefte. Zunächst besuchte er Carl Gravenhorst in Breslau. Anschließend hielt er sich fast vier Jahre in Wien auf, wo er von Johann Gottfried Bremser, Karl Franz Anton von Schreibers und den Brüdern Natterer unterstützt wurde. Dort veröffentlichte er seine ersten helminthologischen Untersuchungen in den ersten Heften der Zoologischen Bruchstücke, wobei er sich insbesondere mit parasitären Würmern beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach reiste er nach Triest und Neapel, wo er mehrere Monate tätig war. In Paris knüpfte er Kontakte zu Cuvier und Latreille. Anschließend arbeitete er mit Meckel in Cette, bevor er [[1821]] für einige Monate nach [[Helmstedt]] zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Ende [[1822]] zog Leuckart nach Heidelberg, wo er sich Anfang [[1823]] als Privatdozent für Medizin und Naturgeschichte habilitierte. [[1828]] wurde er Mitglied der Leopoldina und [[1829]] zum außerordentlichen Professor an der Universität Heidelberg ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Herbst [[1832]] war er ordentlicher Professor für vergleichende Anatomie, Physiologie und Veterinärkunde an der Universität Freiburg im Breisgau. Zudem leitete er die zootomisch-physiologische Anstalt der Universität. In dieser Zeit unternahm er weitere Forschungsreisen, unter anderem nach Helgoland, an das Adriatische Meer und [[1836]] an die Nordseeküste Hollands. [[1838]] fand unter seiner Mitwirkung und der von G. F. Wucherer die 16. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte in Freiburg statt; Leuckart verfasste den amtlichen Bericht der Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuckart übte seinen Lehrberuf in Freiburg bis zu seinem Tod im Sommer [[1843]] aus. Er starb einen Tag vor seinem 49. Geburtstag. Die Universität erwarb seine umfangreiche zootomische Sammlung. Sein geplantes Werk Naturgeschichte der Helminthen konnte er aufgrund seiner Erkrankung nicht vollenden; lediglich der Versuch einer naturgemäßen Eintheilung der Heminthen erschien [[1827]] als Einleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Am 17. Mai [[1838]] heiratete Leuckart Anna Blank. Sein Neffe war der Zoologe [[Rudolf Leuckart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zoologische Bruchstücke&amp;#039;&amp;#039;, 1819–42, 3 Hefte&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer naturgemäßen Eintheilung der Helminthen&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1827;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in die Organiatrik und insbesondere die Zoïatrik oder Thierarzneikunde : für Vorlesungen über Thierarzneikunde und als Vorbereitung zum Studium derselben : nebst Angabe der wichtigeren allgemeinen, teutschen und ausländischen, thierarzneilichen Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg: Winter, 1832;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Einleitung in die Naturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, 1832;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Verbreitung der übriggebliebenen Reste einer vorweltlichen organischen Schöpfung&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i.Br. 1835;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung über das Zwischen-Kieferbein des Menschen in seiner normalen und abnormen Metamorphose : ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Menschen nebst Betrachtungen über das Zwischenkieferbein der Thiere&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Schweizerbart, 1840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Heß: &amp;#039;&amp;#039;Leuckart, Friedrich Sigismund&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; (ADB). Band 18, Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1883, S. 480.&lt;br /&gt;
* Hans Querner: &amp;#039;&amp;#039;Leuckart, Friedrich Sigismund&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; (NDB). Band 14. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1985, ISBN 3-428-00195-8, S. 371–372 ([https://www.deutsche-biographie.de/gnd100188605.html#ndbcontent deutsche-biographie.de]).&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/nid/20010339159 &amp;#039;&amp;#039;Leuckart, Friedrich Sigismund&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Pierer’s Universal-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 10. Altenburg 1860, S. 316.&lt;br /&gt;
* Julius Victor Carus: [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN363884920%7CLOG_0244 &amp;#039;&amp;#039;Leuckart (Friedrich Andreas Sigismund)&amp;#039;&amp;#039;], in: Johann Samuel Ersch, Johann Gottfried Gruber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste&amp;#039;&amp;#039;, 2. Sektion, 43. Teil (1889), S. 260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;query=100188605 Literatur von und über Friedrich Leuckart] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leuckart, Friedrich Andreas Sigismund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturforscher:in]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoolog:in]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner:in]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer:in]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche:r]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leuckart, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leuckart, Friedrich Andreas Sigismund (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner, Zoologe und Naturforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. August 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Helmstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1843&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Freiburg im Breisgau&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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