<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://www.helmstedt-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=St._Norbert_%28Grasleben%29</id>
	<title>St. Norbert (Grasleben) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.helmstedt-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=St._Norbert_%28Grasleben%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.helmstedt-wiki.de/index.php?title=St._Norbert_(Grasleben)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-17T22:59:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helmstedt-Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.3</generator>
	<entry>
		<id>http://www.helmstedt-wiki.de/index.php?title=St._Norbert_(Grasleben)&amp;diff=3917&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikiadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Kirchengebäude | Name                = St. Norbert | Bild                = Grasleben Kirche kath.jpg | Bildunterschrift    =  | Konfession          = römisch-katholisch | Patrozinium         = Hl. Norbert | Diözese             = Bistum Hildesheim | Ort                 = Helmstedter Straße 42&lt;br /&gt;38368 Grasleben | Bauherr             =  | Architekt           = Alois Hafkemeyer | Baubeginn…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.helmstedt-wiki.de/index.php?title=St._Norbert_(Grasleben)&amp;diff=3917&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-06-10T16:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Kirchengebäude | Name                = St. Norbert | Bild                = Grasleben Kirche kath.jpg | Bildunterschrift    =  | Konfession          = römisch-katholisch | Patrozinium         = Hl. Norbert | Diözese             = Bistum Hildesheim | Ort                 = &lt;a href=&quot;/wiki/Helmstedter_Stra%C3%9Fe_(Sch%C3%B6ningen)&quot; title=&quot;Helmstedter Straße (Schöningen)&quot;&gt;Helmstedter Straße&lt;/a&gt; 42&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;a href=&quot;/wiki/38368&quot; title=&quot;38368&quot;&gt;38368&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/wiki/Grasleben&quot; title=&quot;Grasleben&quot;&gt;Grasleben&lt;/a&gt; | Bauherr             =  | Architekt           = Alois Hafkemeyer | Baubeginn…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kirchengebäude&lt;br /&gt;
| Name                = St. Norbert&lt;br /&gt;
| Bild                = Grasleben Kirche kath.jpg&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift    = &lt;br /&gt;
| Konfession          = römisch-katholisch&lt;br /&gt;
| Patrozinium         = Hl. Norbert&lt;br /&gt;
| Diözese             = Bistum Hildesheim&lt;br /&gt;
| Ort                 = [[Helmstedter Straße (Schöningen)|Helmstedter Straße]] 42&amp;lt;br /&amp;gt;[[38368]] [[Grasleben]]&lt;br /&gt;
| Bauherr             = &lt;br /&gt;
| Architekt           = Alois Hafkemeyer&lt;br /&gt;
| Baubeginn           = [[1960]]&lt;br /&gt;
| Fertigstellung      = [[1961]]&lt;br /&gt;
| Einweihung          = 17./18. Juni [[1961]]&lt;br /&gt;
| Widmungen           = &lt;br /&gt;
| Profanierung        =&lt;br /&gt;
| Profaniert          =&lt;br /&gt;
| Baustil             = &lt;br /&gt;
| Ausstattungsstil    =&lt;br /&gt;
| Bautyp              = &lt;br /&gt;
| Breitengrad         = 52.301069&lt;br /&gt;
| Längengrad          = 11.012951&lt;br /&gt;
| Region-ISO          = DE-NI&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Norbert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kirche an der [[Helmstedter Straße (Grasleben)|Helmstedter Straße]] in der Gemeinde [[Grasleben]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. Die Kirche ist nach Norbert von Xanten benannt. Die Kirche gehört zur katholischen [[Pfarrgemeinde St. Ludgeri]] mit Sitz in [[Helmstedt]] im [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]] des Bistums Hildesheim im Bistum Hildesheim. Ihr Einzugsgebiet umfasst die [[Samtgemeinde Grasleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den 1920er-Jahren erhöhte sich der Arbeitskräftebedarf der ab etwa [[1900]] in [[Grasleben]] angesiedelten Industriebetriebe, so dass auch wieder Katholiken in den seit der Reformation evangelisch geprägten Ort zogen. Das nächstgelegene katholische Gotteshaus war eine [[1912]] eingerichtete Notkapelle im etwa drei Kilometer entfernten Nachbarort Weferlingen, ab [[1929]] die dortige Kirche St. Josef und St. Theresia vom Kinde Jesu. Ab Herbst [[1934]] wurden auch in [[Grasleben]] gelegentlich Heilige Messen gehalten, dies geschah durch den Pfarrer aus Weferlingen im Wohnhaus des Klostergutes, dafür wurde dort ein 39 m² großer Raum als Kapelle eingerichtet. [[1935]] wohnten bereits 85 Katholiken in [[Grasleben]]. Von [[1943]] an fanden die Heiligen Messen an jedem Sonntag statt, bis Anfang Juli [[1945]] die Grenzziehung dieses verhinderte. Ab August [[1945]] hielt ein Pfarrer aus [[Helmstedt]] gelegentlich Gottesdienste in der Kapelle auf dem Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich infolge des Zweiten Weltkriegs die Zahl der Katholiken in [[Grasleben]] und den umliegenden Ortschaften durch den Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen stark vergrößert hatte, bildete sich ab [[1945]] in [[Grasleben]] eine katholische Kirchengemeinde. Am 1. Juli [[1946]] bekam [[Grasleben]] einen eigenen katholischen Pfarrer, einen Heimatvertriebenen aus dem Erzbistum Breslau, so dass von da an regelmäßig Heilige Messen in [[Grasleben]] stattfanden. Zu dieser Zeit gehörten schon 450 Katholiken zur Kirchengemeinde in [[Grasleben]], die außer [[Grasleben]] auch [[Heidwinkel]], [[Mariental-Dorf]], [[Mariental-Horst]] mit dem Flüchtlingsdurchgangslager sowie [[Querenhorst]] umfasste. [[1946]] wurde im Wirtschaftsgebäude des Waldlagers [[Heidwinkel]] in einem ehemaligen Arbeitsdienstschulungsraum ein weiterer Gottesdienstraum eingerichtet. Zeitweise fanden die katholischen Gottesdienste in [[Grasleben]] in der [[St. Maria (Grasleben)|evangelischen Kirche]] statt. [[1954]] war [[Grasleben]] bereits eine zu [[Kloster St. Ludgeri|St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]] gehörende Pfarrvikarie, zu der etwa 770 deutsche Katholiken gehörten. Dazu kamen etwa 500 polnische Katholiken, die in [[Mariental-Horst]] wohnten. Gottesdienste fanden damals jeden Sonntag in [[Grasleben]], in [[Heidwinkel]] sowie in der bis [[1962]] bestehenden Barackenkapelle des Ausländerlagers [[Mariental-Horst]] statt, gelegentlich auch in der Lungenheilstätte Waldheim in [[Grasleben]], im Altersheim in [[Mariental-Horst]] sowie in einem Klassenraum der Schule in [[Querenhorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1955]] beantragte der Pfarrer beim Bistum den Bau einer Kirche, [[1957]] wurde das Baugrundstück gekauft und ein bis [[1980]] bestehender Kirchbauverein gegründet. Am 17. Juli [[1960]] erfolgte die Grundsteinlegung für die Kirche durch Dechant Georg Cich aus [[St. Mariä Himmelfahrt (Königslutter am Elm)|Königslutter]], und bereits am 13. Oktober des gleichen Jahres konnte das Richtfest gefeiert werden. Parallel zur Kirche wurden auch Pfarrhaus und Jugendheim erbaut. Am 17./18. Juni [[1961]] folgte durch Weihbischof Heinrich Pachowiak die Kirchweihe. Ab dem 1. Juli [[1964]] war [[Grasleben]] eine selbstständige Kirchengemeinde (Kuratiegemeinde), sie umfasste die politischen Gemeinden [[Grasleben]], [[Mariental]] und [[Querenhorst]]. [[1970]] wurde der Altarraum nach den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils umgestaltet, und am 30. Mai [[1970]] der Altar von Bischof Heinrich Maria Janssen neu geweiht. [[1973]] wurden die Gemeinderäume durch einen Anbau vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer [[1976]] ist St. Norbert ohne ortsansässigen Pfarrer und wird von den Priestern aus [[Kloster St. Ludgeri|St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]] mitbetreut. [[1994]] wurde ein Kindergarten angebaut, er wurde [[2011]] um eine Kinderkrippe im ehemaligen Pfarrhaus ergänzt. Am 1. März [[1998]] wurde das [[Dekanat Helmstedt]], zu dem auch die Kirche gehörte, mit dem Dekanat Wolfenbüttel zum neuen [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]] zusammengeschlossen. [[1998]] wurde auch aus den Kirchengemeinden [[Grasleben]], [[Helmstedt]] und [[St. Joseph (Wolsdorf)|Wolsdorf]] eine Seelsorgeeinheit gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ludgeri-he.de/unsere-gemeinden/st-joseph-wolsdorf/chronik-wolsdorf/ Chronik Wolsdorf.] Katholische Pfarrgemeinde St. Ludgeri Helmstedt, abgerufen am 7. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. November [[2006]] gehört die Kirche zum damals neu gegründeten [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]], das aus den Dekanaten Wolfsburg und dem Helmstedter Teil des [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt|Dekanates Wolfsburg–Helmstedt]] entstand. Seit dem 1. September [[2008]] gehört die Kirche zur [[Pfarrgemeinde St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die in rund 107 m Höhe über dem Meeresspiegel gelegene Kirche wurde nach Plänen des Braunschweiger Architekten Alois Hafkemeyer ([[1929]]–[[1986]]) erbaut, der auch die Kirchen Corpus Christi (Rotenburg (Wümme)), St. Marien (Braunschweig-Querum), St. Elisabeth (Salzgitter), St. Bernward (Braunschweig), das Ökumenische Zentrum St. Stephanus und St. Maximilian Kolbe (Salzgitter) entwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der St.-Norbert-Kirche, ausgeführt als Massivbau mit Eingangsturm, und bietet 123 Sitzplätze. Die Darstellung des heiligen Norbert an der Außenseite der Kirche wurde [[1962]] von Claus Kilian entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Symbol für die Eucharistie zeigt die Rückwand des Altarraumes einen Pelikan, der sich die Brust aufreißt, um seine Jungen mit Blut zu füttern. Dieses Altarbild wurde [[1961]] ebenfalls von Kilian entworfen und [[1978]] erneuert. Die Buntglasfenster an der Ostseite der Kirche, [[1961]] von Kilian entworfen, zeigen die sieben katholischen Sakramente. Zwei der drei Glocken wurden [[1962]] von Feldmann &amp;amp; Marschel gegossenen. Die dritte Glocke hing zuvor im Glockenturm der Notkapelle im Lager [[Heidwinkel]], sie stammte aus Ottendorf im Landkreis Sprottau und kam über einen Glockenfriedhof in Hamburg nach [[Heidwinkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde [[1967]] von den Gebr. Krell erbaut. Das Schleifladen-Instrument hat elf Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Trakturen sind mechanisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwiegel || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III–IV&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Nebenwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachthorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 2′	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zimbel II	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Choralbaß || 4′	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koppeln:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsgebiet ==&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet der Kirche umfasst die Ortschaften [[Ahmstorf]], [[Grasleben]], [[Heidwinkel]], [[Mariental-Dorf]], [[Mariental-Horst]], [[Querenhorst]], [[Rennau]] und [[Rottorf am Klei]], und somit die gesamte [[Samtgemeinde Grasleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes und Helma Paus: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Katholischen Kirchen-Gemeinde St. Norbert, Grasleben.&amp;#039;&amp;#039; Grasleben 1986.&lt;br /&gt;
* Willi Stoffers: &amp;#039;&amp;#039;Bistum Hildesheim heute.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1987, ISBN 3-87065-418-X, S. 162–163.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ludgeri-he.de/unsere-gemeinden/st-norbert-grasleben St. Norbert Grasleben] auf der Website der [[Pfarrgemeinde St. Ludgeri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Norbertkirche Grasleben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grasleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Grasleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Helmstedt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wikiadmin</name></author>
	</entry>
</feed>