Boeckelsche Grabkapelle: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Boeckelsche Grabkapelle''' ist ein Baudenkmal östlich der [[St. Stephani (Helmstedt)|St.-Stephani-Kirche]] am [[Großer Kirchhof|Großen Kirchhof]] in der [[Altstadt (Stadtviertel)|Altstadt]] in der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. | Die '''Boeckelsche Grabkapelle''' ist ein Baudenkmal östlich der [[St. Stephani (Helmstedt)|St.-Stephani-Kirche]] am [[Großer Kirchhof|Großen Kirchhof]] in der [[Altstadt (Stadtviertel)|Altstadt]] in der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. | ||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
Bei dem Gebäude handelt es sich um einen kleinen Rechtecksaal mit einem Segmentbogengiebel unter einem Satteldach. Es wurde [[1683]] vom [[Helmstedt]]er Universitätsprofessor [[Johann Gotthard Böckel]] als Mausoleum über einer bereits [[1669]] angelegten Gruft errichtet. | |||
Das Bauwerk ist als mausoleumartiges Grabmal gestaltet. Über dem Sockelgesims befinden sich Grabtafeln in Kartuschenform. Der Segmentbogengiebel wird von Pfeilern mit Kugelschmuck eingefasst; in seinem Feld ist ein Relief des auferstandenen Christus angebracht, das von zwei Reliefkartuschen begleitet wird. Seitlich sind Okuli eingelassen, die mit vegetabil gestalteten schmiedeeisernen Gittern versehen sind; diese tragen eine Datierung. | |||
Im Inneren, hinter einem Eisengittertor, befindet sich ein Andachtsraum mit Prunksärgen. Das Grabmal stand an der ursprünglichen Außenmauer des Kirchenfriedhofs und gilt als ein bemerkenswertes Zeugnis des Frühbarock in [[Helmstedt]]. | |||
== Siehe auch == | |||
* [[Liste der Baudenkmale in Helmstedt]] | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||