Augustiner-Eremiten-Kloster: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Augustiner-Eremiten-Kloster''' war eine Niederlassung der Augustiner-Eremiten am [[Markt | Das '''Augustiner-Eremiten-Kloster''' war eine Niederlassung der Augustiner-Eremiten am [[Markt]]platz in [[Helmstedt]]. Es bestand von [[1290]] bis [[1527]]. Die ehemalige Klosterkirche diente von [[1704]] bis [[1810]] als ''Collegienkirche'' der [[Universität Helmstedt]]. Von den Gebäuden sind keine Reste vorhanden. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
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Auf Einladung des Stadtrats kamen im Jahr [[1290]] Augustiner-Eremiten vom Kloster Himmelpforten bei Wernigerode nach [[Helmstedt]]. Sie erhielten die Gebäude des [[1267]] vom Rat gestifteten ''Hospitals zum Heiligen Geiste''. Die neue Niederlassung wurde wie das Mutterkloster ''Porta Coeli'' („Tor des Himmels“) genannt. Das Patrozinium ist unbekannt. | Auf Einladung des Stadtrats kamen im Jahr [[1290]] Augustiner-Eremiten vom Kloster Himmelpforten bei Wernigerode nach [[Helmstedt]]. Sie erhielten die Gebäude des [[1267]] vom Rat gestifteten ''Hospitals zum Heiligen Geiste''. Die neue Niederlassung wurde wie das Mutterkloster ''Porta Coeli'' („Tor des Himmels“) genannt. Das Patrozinium ist unbekannt. | ||
Die Klosterkirche erstreckte sich an der Nordseite der [[Neumärker Straße]] von Westen nach Osten; der Chor grenzte an den [[Markt | Die Klosterkirche erstreckte sich an der Nordseite der [[Neumärker Straße]] von Westen nach Osten; der Chor grenzte an den [[Markt]]platz. | ||
Die Augustiner öffneten sich früh für die Reformationsbewegung ihres Ordensbruders Martin Luther. [[1527]] übergaben die verbliebenen Mönche das Kloster mit allem Besitz und Einkünften dem Stadtrat und erhielten dafür eine Schutzzusicherung. | Die Augustiner öffneten sich früh für die Reformationsbewegung ihres Ordensbruders Martin Luther. [[1527]] übergaben die verbliebenen Mönche das Kloster mit allem Besitz und Einkünften dem Stadtrat und erhielten dafür eine Schutzzusicherung. | ||