EEW Energy from Waste: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Infobox_Unternehmen  
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| Name            = EEW Energy from Waste
| Name            = EEW Energy from Waste
| Logo            =  
| Logo            = [[Datei:Eew Energy from Waste.png|150px]]
| Unternehmensform = GmbH
| Unternehmensform = GmbH
| Gründungsdatum  = 26. Januar [[1873]]
| Gründungsdatum  = 26. Januar [[1873]]
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| Straße          = [[Schöninger Straße]] 2–3
| PLZ              = [[38350]]
| PLZ              = [[38350]]
| Ort              = [[Helmstedt]]
| Ort              = [[Helmstedt]]
| Telefon          =  
| Telefon          = 05351 18-0
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| Telefax          = 05351 18-2522
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| Leitung          = Timo Poppe (Vorsitzender der Geschäftsführung), Bernard M. Kemper (Aufsichtsratsvorsitzender)
* Timo Poppe, Vorsitzender der Geschäftsführung
* Bernard M. Kemper, Aufsichtsratsvorsitzender
| Mitarbeiterzahl  = 1.400 <small>(2023)</small><ref>[https://www.eew-energyfromwaste.com/de/unternehmen Website eew-energyfromwaste.com]</ref>
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| Umsatz          =  
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| Website          = [https://www.eew-energyfromwaste.com eew-energyfromwaste.com]
| Website          = [https://www.eew-energyfromwaste.com eew-energyfromwaste.com]
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'''EEW Energy from Waste GmbH (EEW)''' (vormals '''''E'''.ON '''E'''nergy from '''W'''aste'', ursprünglich ''Braunschweigische Kohlen-Bergwerke (BKB)'') mit Sitz in [[Helmstedt]] ist ein Erzeuger von Strom aus Abfall. Die Energy from Waste-Gruppe plant, baut und betreibt Abfallverwertungs- und -beseitigungsanlagen. Mit ihren insgesamt 17 Standorten in Deutschland und im benachbarten Ausland hat sich EEW auf die thermische Behandlung von Abfall und Ersatzbrennstoffen spezialisiert. Jedes Jahr können die Anlagen der EEW-Gruppe rund 5 Millionen Tonnen Abfall verwerten. EEW erzeugt mit rund 1.400 Mitarbeitenden Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie Strom für rund 700.000 Haushalte.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.eew-energyfromwaste.com/de/unternehmen |titel=Unternehmen - EEW Energy from Waste |abruf=2022-01-02}}</ref> Standorte sind in Andernach, Delfzijl (Niederlande), Göppingen, Großräschen, Hannover, [[Helmstedt]], Heringen, Hürth-Knapsack, Premnitz, Rothensee, Schwedt, Stapelfeld, Eschbach, Leudelange (Luxemburg), Neunkirchen, Pirmasens und Stavenhagen.<ref name=":0" /> Das Unternehmen ist seit 2016 eine Tochtergesellschaft der ''Beijing Enterprises Holdings Limited''.<ref>[https://www.eew-energyfromwaste.com/de/unternehmen/historie.html#c1359b ''Unternehmensgeschichte''] eew-energyfromwaste.com.</ref>
'''EEW Energy from Waste GmbH (EEW)''' (vormals '''''E'''.ON '''E'''nergy from '''W'''aste'', ursprünglich ''Braunschweigische Kohlen-Bergwerke (BKB)'') mit Sitz in [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen ist ein Erzeuger von Strom aus Abfall. Die Energy-from-Waste-Gruppe plant, baut und betreibt Abfallverwertungs- und -beseitigungsanlagen. Mit ihren insgesamt 17 Standorten in Deutschland und im benachbarten Ausland hat sich EEW auf die thermische Behandlung von Abfall und Ersatzbrennstoffen spezialisiert. Jedes Jahr können die Anlagen der EEW-Gruppe rund 5 Millionen Tonnen Abfall verwerten. EEW erzeugt mit rund 1.400 Mitarbeitenden Prozessdampf für Industriebetriebe, Fernwärme für Wohngebiete sowie Strom für rund 700.000 Haushalte.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.eew-energyfromwaste.com/de/unternehmen |titel=Unternehmen - EEW Energy from Waste |abruf=2022-01-02}}</ref> Standorte sind in Andernach, Delfzijl (Niederlande), Göppingen, Großräschen, Hannover, [[Helmstedt]], Heringen, Hürth-Knapsack, Premnitz, Rothensee, Schwedt, Stapelfeld, Eschbach, Leudelange (Luxemburg), Neunkirchen, Pirmasens und Stavenhagen.<ref name=":0" /> Das Unternehmen ist seit [[2016]] eine Tochtergesellschaft der ''Beijing Enterprises Holdings Limited''.<ref>[https://www.eew-energyfromwaste.com/de/unternehmen/historie.html#c1359b ''Unternehmensgeschichte''] eew-energyfromwaste.com.</ref>


== Hintergrund ==
== Hintergrund ==
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=== Braunkohlebergbau ===
=== Braunkohlebergbau ===
Noch im Entstehungsjahr war die BKB nicht zuletzt aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen des Gründerkrachs gezwungen, die Wirtschaftlichkeit ihrer Bergbaubetriebe durch Abkehr vom Tiefbau deutlich zu steigern. Im Jahr [[1874]] schloss das Unternehmen den ersten Tagebau auf. Eine zeitgenössische Quelle verweist darauf, dass „auf dem Tagebau der Häuer bequem das Drei- bis Vierfache der Leistung eines Kameraden im unterirdischen Betrieb gewinnt. Er verwende ganz und gar kein Holz, während der der unterirdische Betrieb selbstredend hierfür große Summen verschlingt. Im Tagebau ist ferner die größte Konzentration des Betriebes gegeben.“ In den Folgejahren ging der Anteil der Tiefbauförderung mehr und mehr zurück. Die Grube „Prinz Wilhelm“ als letzter regulärer Tiefbaubetrieb wurde am 4. September [[1925]] stillgelegt.<ref name="Bödecker10" />
Noch im Entstehungsjahr war die BKB nicht zuletzt aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen des Gründerkrachs gezwungen, die Wirtschaftlichkeit ihrer Bergbaubetriebe durch Abkehr vom Tiefbau deutlich zu steigern. Im Jahr [[1874]] schloss das Unternehmen den ersten Tagebau auf. Eine zeitgenössische Quelle verweist darauf, dass „auf dem Tagebau der Häuer bequem das Drei- bis Vierfache der Leistung eines Kameraden im unterirdischen Betrieb gewinnt. Er verwende ganz und gar kein Holz, während der unterirdische Betrieb selbstredend hierfür große Summen verschlingt. Im Tagebau ist ferner die größte Konzentration des Betriebes gegeben.“ In den Folgejahren ging der Anteil der Tiefbauförderung mehr und mehr zurück. Die Grube „Prinz Wilhelm“ als letzter regulärer Tiefbaubetrieb wurde am 4. September [[1925]] stillgelegt.<ref name="Bödecker10" />


Um die Wirtschaftlichkeit der Betriebe weiter zu steigern, übernahm die BKB ab dem Jahr [[1903]] sukzessive die markscheidenden Bergbauunternehmen. Mit einer Ausnahme vereinte sie bis zum Jahr [[1917]] alle Zechen zwischen [[Helmstedt]] und Oschersleben. Herausragende Bedeutung in diesem Konzentrationsprozess hatte die Übernahme der ''Norddeutsche Braunkohlenwerke AG'' in Völpke sowie der ''Harbker Kohlenwerke AG'' in Harbke.<ref>Eule: ''Zwei Jahrhunderte Bergbau im Revier der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke Helmstedt.'' 1937, S. 44&nbsp;f.</ref> Die BKB dehnte ihre Aktivitäten dadurch über die Landesgrenze aus, da die Felder der beiden Unternehmen auf dem Gebiet der damaligen preußischen Provinz Sachsen (im heutigen Sachsen-Anhalt) lagen.
Um die Wirtschaftlichkeit der Betriebe weiter zu steigern, übernahm die BKB ab dem Jahr [[1903]] sukzessive die markscheidenden Bergbauunternehmen. Mit einer Ausnahme vereinte sie bis zum Jahr [[1917]] alle Zechen zwischen [[Helmstedt]] und Oschersleben. Herausragende Bedeutung in diesem Konzentrationsprozess hatte die Übernahme der ''Norddeutsche Braunkohlenwerke AG'' in Völpke sowie der ''Harbker Kohlenwerke AG'' in Harbke.<ref>Eule: ''Zwei Jahrhunderte Bergbau im Revier der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke Helmstedt.'' 1937, S. 44&nbsp;f.</ref> Die BKB dehnte ihre Aktivitäten dadurch über die Landesgrenze aus, da die Felder der beiden Unternehmen auf dem Gebiet der damaligen preußischen Provinz Sachsen (im heutigen Sachsen-Anhalt) lagen.
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Im Zuge einer konzerninternen Umstrukturierung zum 31. März [[2008]] wird seitdem das Geschäftsfeld des Braunkohleabbaus und dessen Verstromung direkt von der ''E.ON Kraftwerke GmbH'' betrieben, die Energiegewinnung aus der Abfallverbrennung wird unter dem neuen Namen ''E.ON Energy from Waste AG'' (EEW) fortgeführt.
Im Zuge einer konzerninternen Umstrukturierung zum 31. März [[2008]] wird seitdem das Geschäftsfeld des Braunkohleabbaus und dessen Verstromung direkt von der ''E.ON Kraftwerke GmbH'' betrieben, die Energiegewinnung aus der Abfallverbrennung wird unter dem neuen Namen ''E.ON Energy from Waste AG'' (EEW) fortgeführt.


Ab Sommer [[2011]] stand das Unternehmen zum Verkauf.<ref>NDR: [http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/eon111.html ''E.ON plant Verkauf von Tochterunternehmen.'']{{Toter Link|url=http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/eon111.html |date=2023-12 |archivebot=2023-12-15 13:24:31 InternetArchiveBot }} 13. Juli 2011 (abgerufen am 13. März 2012).</ref><ref>Reuters: {{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE82709W20120308 |wayback=20120311023037 |text=''E.ON leitet Verkaufsprozess für Abfallsparte ein.'' |archiv-bot=2022-10-26 06:04:22 InternetArchiveBot }} 8. März 2012 (abgerufen: 13. März 2012).</ref><ref>Reuters: {{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE83B06P20120412 |wayback=20120413175609 |text=''Angebote für E.ON-Abfallsparte.'' |archiv-bot=2022-10-26 06:04:22 InternetArchiveBot }} 12. April 2012 (abgerufen: 15. April 2012).</ref> Im Juni [[2012]] wurde der Verkauf der E.ON-Tochter aufgrund zu geringer Gebote aufgegeben.<ref>Reuters: {{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE84M05C20120523 |wayback=20150211100345 |text=''Bieter für E.ON-Tochter nicht in Spendierlaune.'' |archiv-bot=2022-10-26 06:04:22 InternetArchiveBot }} 23. Mai 2012 (abgerufen: 7. Juli 2012).</ref><ref>Mannheimer Morgen: [http://www.fnweb.de/nachrichten/e-on-bremst-mvv-aus-1.630761 ''Düsseldorfer Konzern stoppt Verkauf der Abfallsparte.'']{{Toter Link|date=2018-04 |archivebot=2018-04-07 13:17:05 InternetArchiveBot |url=http://www.fnweb.de/nachrichten/e-on-bremst-mvv-aus-1.630761 }} 30. Juni 2012 (abgerufen: 7. Juli 2012).</ref> Stattdessen wurde im Jahr [[2013]] mit dem Infrastrukturfonds des schwedischen Finanzinvestors EQT ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Dieses soll das operative Geschäft und die geografische Expansion weiterentwickeln sowie alle Aktien der EEW übernehmen; E.ON wird am geplanten Joint Venture nur noch eine Minderheitsbeteiligung von 49 % halten.<ref>E.ON: {{Webarchiv |url=http://www.eon.com/de/presse/news/pressemitteilungen/2012/12/19/eon-gruendet-joint-venture-mit-eqt-infrastructure.html |text=''E.ON gründet Joint Venture mit EQT Infrastructure'' |wayback=20130127103016 |archiv-bot=2018-04-07 13:17:05 InternetArchiveBot}}, 19. Dezember 2012 (abgerufen: 26. Dezember 2012).</ref> Im Mai [[2015]] übernahm EQT auch die übrigen 49 %.<ref name="handelsblatt">[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energy-from-waste-eon-trennt-sich-von-abfallsparte/11730906.html ''Eon trennt sich von Abfallsparte.''] handelsblatt.com, 5. Mai 2015.</ref>
Ab Sommer [[2011]] stand das Unternehmen zum Verkauf.<ref>Reuters: {{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE82709W20120308 |wayback=20120311023037 |text=''E.ON leitet Verkaufsprozess für Abfallsparte ein.''}} 8. März 2012 (abgerufen: 13. März 2012).</ref><ref>Reuters: {{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE83B06P20120412 |wayback=20120413175609 |text=''Angebote für E.ON-Abfallsparte.''}} 12. April 2012 (abgerufen: 15. April 2012).</ref> Im Juni [[2012]] wurde der Verkauf der E.ON-Tochter aufgrund zu geringer Gebote aufgegeben.<ref>Reuters: {{Webarchiv|url=http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE84M05C20120523 |wayback=20150211100345 |text=''Bieter für E.ON-Tochter nicht in Spendierlaune.''}} 23. Mai 2012 (abgerufen: 7. Juli 2012).</ref> Stattdessen wurde im Jahr [[2013]] mit dem Infrastrukturfonds des schwedischen Finanzinvestors EQT ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Dieses soll das operative Geschäft und die geografische Expansion weiterentwickeln sowie alle Aktien der EEW übernehmen; E.ON wird am geplanten Joint Venture nur noch eine Minderheitsbeteiligung von 49 % halten.<ref>E.ON: {{Webarchiv |url=http://www.eon.com/de/presse/news/pressemitteilungen/2012/12/19/eon-gruendet-joint-venture-mit-eqt-infrastructure.html |text=''E.ON gründet Joint Venture mit EQT Infrastructure'' |wayback=20130127103016}}, 19. Dezember 2012 (abgerufen: 26. Dezember 2012).</ref> Im Mai [[2015]] übernahm EQT auch die übrigen 49 %.<ref name="handelsblatt">[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energy-from-waste-eon-trennt-sich-von-abfallsparte/11730906.html ''Eon trennt sich von Abfallsparte.''] handelsblatt.com, 5. Mai 2015.</ref>


=== Übernahme durch Beijing Enterprises Holdings ===
=== Übernahme durch Beijing Enterprises Holdings ===
Im Februar [[2016]] gab EQT eine Vereinbarung zum Verkauf von EEW an den staatseigenen chinesischen Mischkonzern ''Beijing Enterprises Holdings'' zum Preis von 1,44 Milliarden € bekannt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erteilte seine Zustimmung (Unbedenklichkeitsbescheinigung nach Außenwirtschaftsordnung) Anfang März [[2016]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.euwid-recycling.com/news/business/single/Artikel/beijing-enterprises-holdings-completes-eew-acquisition.html |titel=Beijing Enterprises Holdings completes EEW acquisition {{!}} EUWID Recycling and Waste Management |abruf=2021-02-11}}</ref> Die Kaufsumme soll laut EQT die bis dahin größte chinesische Direktinvestition in ein deutsches Unternehmen gewesen sein.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/beijing-enterprises-aus-china-kauft-eew-aus-helmstedt-14051722.html |titel=Nächste Übernahme aus Fernost. Chinesen kaufen deutschen Abfallkonzern |werk=www.faz.net |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung|datum=2016-02-04 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160514002654/http://www.faz.net:80/aktuell/wirtschaft/unternehmen/beijing-enterprises-aus-china-kauft-eew-aus-helmstedt-14051722.html |archiv-datum=2016-05-14 |abruf=2022-05-30 |zitat=EQT zufolge handelt es sich dabei um die bisher größte chinesische Direktinvestition in ein deutsches Unternehmen überhaupt. Die Kaufsumme übertrifft die bisherigen Rekorde klar. Vor kurzem war bekanntgeworden, dass ebenfalls Chemchina den Münchener Spezialmaschinenbauer Krauss Maffei für 925 Mio. € erwerben will. Die zuvor größte Transaktion war der Kauf des Betonpumpenherstellers Putzmeister, der vom chinesischen Baumaschinenhersteller Sany Anfang des Jahres [[2012]] übernommen wurde.}}</ref>
Im Februar [[2016]] gab EQT eine Vereinbarung zum Verkauf von EEW an den staatseigenen chinesischen Mischkonzern ''Beijing Enterprises Holdings'' zum Preis von 1,44 Milliarden € bekannt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erteilte seine Zustimmung (Unbedenklichkeitsbescheinigung nach Außenwirtschaftsordnung) Anfang März [[2016]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.euwid-recycling.com/news/business/single/Artikel/beijing-enterprises-holdings-completes-eew-acquisition.html |titel=Beijing Enterprises Holdings completes EEW acquisition {{!}} EUWID Recycling and Waste Management |abruf=2021-02-11}}</ref> Die Kaufsumme soll laut EQT die bis dahin größte chinesische Direktinvestition in ein deutsches Unternehmen gewesen sein.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/beijing-enterprises-aus-china-kauft-eew-aus-helmstedt-14051722.html |titel=Nächste Übernahme aus Fernost. Chinesen kaufen deutschen Abfallkonzern |werk=www.faz.net |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung|datum=2016-02-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160514002654/http://www.faz.net:80/aktuell/wirtschaft/unternehmen/beijing-enterprises-aus-china-kauft-eew-aus-helmstedt-14051722.html |archiv-datum=2016-05-14 |abruf=2022-05-30 |zitat=EQT zufolge handelt es sich dabei um die bisher größte chinesische Direktinvestition in ein deutsches Unternehmen überhaupt. Die Kaufsumme übertrifft die bisherigen Rekorde klar. Vor kurzem war bekanntgeworden, dass ebenfalls Chemchina den Münchener Spezialmaschinenbauer Krauss Maffei für 925 Mio. € erwerben will. Die zuvor größte Transaktion war der Kauf des Betonpumpenherstellers Putzmeister, der vom chinesischen Baumaschinenhersteller Sany Anfang des Jahres [[2012]] übernommen wurde.}}</ref>


=== Weitere Übernahmen ===
=== Weitere Übernahmen ===
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* Jürgen Bödecker: ''Unterstützung für die Natur. Rekultivierung im Helmstedter Revier.'' In: Landkreis Helmstedt (Hrsg.): ''Kreisbuch 1993.'' Helmstedt 1993.
* Jürgen Bödecker: ''Unterstützung für die Natur. Rekultivierung im Helmstedter Revier.'' In: Landkreis Helmstedt (Hrsg.): ''Kreisbuch 1993.'' Helmstedt 1993.
* Jürgen Bödecker: ''Vom Bergbau- zum Dienstleistungsunternehmen. 125 Jahre BKB.'' In: Landkreis Helmstedt (Hrsg.): ''Kreisbuch 1998.'' Helmstedt 1998.
* Jürgen Bödecker: ''Vom Bergbau- zum Dienstleistungsunternehmen. 125 Jahre BKB.'' In: Landkreis Helmstedt (Hrsg.): ''Kreisbuch 1998.'' Helmstedt 1998.
* Wilhelm Eule: ''Zwei Jahrhunderte Bergbau im Revier der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke Helmstedt.'' Helmstedt 1937. ({{DNB|57936254X}})
* Wilhelm Eule: ''Zwei Jahrhunderte Bergbau im Revier der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke Helmstedt.'' Helmstedt 1937. (DNB [https://d-nb.info/57936254X 57936254X])
* Hartmut Thieme, Reinhard Maier: ''Archäologische Ausgrabungen im Braunkohlentagebau Schöningen.'' Hahn, Hannover 1995, ISBN 3-7752-5640-7.
* Hartmut Thieme, Reinhard Maier: ''Archäologische Ausgrabungen im Braunkohlentagebau Schöningen.'' Hahn, Hannover 1995, ISBN 3-7752-5640-7.
* Werner Vogt, Andrea Dreifke-Pieper: ''Die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG. Industriegeschichte des Helmstedter Reviers.'' Econ-Verlag, München 1999, ISBN 3-430-11487-X.
* Werner Vogt, Andrea Dreifke-Pieper: ''Die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG. Industriegeschichte des Helmstedter Reviers.'' Econ-Verlag, München 1999, ISBN 3-430-11487-X.
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<references/>
<references/>


{{DEFAULTSORT:Braunschweigische Kohlenbergwerke}}
{{SORTIERUNG:Eew Energy From Waste}}
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Helmstedt)]]
[[Kategorie:Unternehmen (Helmstedt)]]
[[Kategorie:Ehemaliger Energieversorger]]
[[Kategorie:Ehemaliges Bergbauunternehmen]]