Wassermühle Liesebach: Unterschied zwischen den Versionen
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|BILDBESCHREIBUNG = Das Mühlengebäude (Bildmitte) der Wassermühle Liesebach ([[2019]]) | |BILDBESCHREIBUNG = Das Mühlengebäude (Bildmitte) der Wassermühle Liesebach ([[2019]]) | ||
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[[Datei:Räbke Mühlen an der Schunter Wassermühle Liesebach.jpg|mini|hochkant=1.4|Lage der Mühle an der Schunter, 1754]] | [[Datei:Räbke Mühlen an der Schunter Wassermühle Liesebach.jpg|mini|hochkant=1.4|Lage der Mühle an der Schunter, 1754]] | ||
Im Räbker Mühlenkataster von [[1939]] wird die Anlage als Roggen- und Weizenmühle geführt. Eigentümerin war zu dieser Zeit Minna Liesebach, Betriebsführer ihr Sohn Richard Liesebach. Täglich wurden drei Wispel Mehl produziert, das überwiegend nach [[Helmstedt]] und Magdeburg geliefert wurde. Noch im selben Jahr musste der Betrieb eingestellt werden, da der Betriebsleiter zum Militärdienst eingezogen wurde.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.muehle-liesebach.de/raebkes-muehlengeschichte/muehlenkataster |titel=Mühlengeschichte des Mühlendorfs Räbke – Mühlenkataster – Räbke im Jahr 1939 |hrsg=Räbker Förderverein Mühle Liesebach e. V. | Im Räbker Mühlenkataster von [[1939]] wird die Anlage als Roggen- und Weizenmühle geführt. Eigentümerin war zu dieser Zeit Minna Liesebach, Betriebsführer ihr Sohn Richard Liesebach. Täglich wurden drei Wispel Mehl produziert, das überwiegend nach [[Helmstedt]] und Magdeburg geliefert wurde. Noch im selben Jahr musste der Betrieb eingestellt werden, da der Betriebsleiter zum Militärdienst eingezogen wurde.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.muehle-liesebach.de/raebkes-muehlengeschichte/muehlenkataster |titel=Mühlengeschichte des Mühlendorfs Räbke – Mühlenkataster – Räbke im Jahr 1939 |hrsg=Räbker Förderverein Mühle Liesebach e. V. |abruf=2025-09-12}}</ref> | ||
In den frühen 1950er-Jahren nahm die Mühle erneut den Betrieb auf und belieferte Großkunden, insbesondere Bäckereien in der Region. Der Transport erfolgte mit Pferd und Wagen. Produziert wurde ein Weizen-Auszugsmehl unter der Bezeichnung „Elmgold“. [[1954]] wurde der Betrieb aufgrund technischer Verschleißerscheinungen endgültig eingestellt. [[1996]] verstarb Richard Liesebach als letzter Müller der Familie. Seine Ehefrau engagierte sich im Anschluss für den Erhalt der Anlage. | In den frühen 1950er-Jahren nahm die Mühle erneut den Betrieb auf und belieferte Großkunden, insbesondere Bäckereien in der Region. Der Transport erfolgte mit Pferd und Wagen. Produziert wurde ein Weizen-Auszugsmehl unter der Bezeichnung „Elmgold“. [[1954]] wurde der Betrieb aufgrund technischer Verschleißerscheinungen endgültig eingestellt. [[1996]] verstarb Richard Liesebach als letzter Müller der Familie. Seine Ehefrau engagierte sich im Anschluss für den Erhalt der Anlage. | ||
Zwischen [[1998]] und [[2005]] wurde die Mühle im Rahmen der Dorferneuerung in [[Räbke]] umfassend restauriert. [[2008]] erhielt sie ein neues Wasserrad, das zugleich der Stromerzeugung dient. Seither ist die Anlage wieder funktionsfähig und für Besucher zugänglich. Walzenstuhl und Steinmahlgang können zu Demonstrationszwecken in Betrieb genommen werden. [[2009]] gründete sich der gemeinnützige [[Räbker Förderverein Mühle Liesebach]], der für den Unterhalt verantwortlich ist und dem im Jahr [[2019]] rund 190 Mitglieder angehörten. [[2018]] wurde der Verein mit dem „Preis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung“ ausgezeichnet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.kulturzentrum-faust.de/neuigkeiten/preis-fuer-denkmalpflege-2018-der-niedersaechsischen-sparkassenstiftung-vergeben.html |titel=Preis für Denkmalpflege 2018 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung vergeben |hrsg=Kulturzentrum Faust e. V. |abruf=2025-09-12}}</ref> | Zwischen [[1998]] und [[2005]] wurde die Mühle im Rahmen der Dorferneuerung in [[Räbke]] umfassend restauriert. [[2008]] erhielt sie ein neues Wasserrad, das zugleich der Stromerzeugung dient. Seither ist die Anlage wieder funktionsfähig und für Besucher zugänglich. Walzenstuhl und Steinmahlgang können zu Demonstrationszwecken in Betrieb genommen werden. [[2009]] gründete sich der gemeinnützige [[Räbker Förderverein Mühle Liesebach]], der für den Unterhalt verantwortlich ist und dem im Jahr [[2019]] rund 190 Mitglieder angehörten. [[2018]] wurde der Verein mit dem „Preis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung“ ausgezeichnet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.kulturzentrum-faust.de/neuigkeiten/preis-fuer-denkmalpflege-2018-der-niedersaechsischen-sparkassenstiftung-vergeben.html |titel=Preis für Denkmalpflege 2018 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung vergeben |hrsg=Kulturzentrum Faust e. V. |abruf=2025-09-12}}</ref> | ||
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