Stefan Runge: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Stefan Runge''' ein deutscher Konzertsänger (Bass-Bariton), Dirigent und Autor.


== Leben ==
== Leben ==
2009 veröffentlichte er sein erstes Buch ''Komm, O Tod, Du Schlafes Bruder'' mit Gedichten, Gedanken und Bilder zum Thema Tod. Sein zweites Werk ''Tierische Geschichten'' kam 2011 in den Handel und ist mit farbenprächtigen Zeichnungen von Sigrun Fanenbruck, Eva Grade und Jan-Malte Löwigt ausgestattet.
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Im Alter von sechs Jahren begann Runge mit dem Singen im Chor. Da kein eigenes Klavier vorhanden war, erhielt er Zugang zum Gemeindehaus seiner Kirche, um dort zu üben. Der Kantor der Gemeinde, den seine Eltern aus ihrer eigenen Kindheit kannten, erteilte ihm kostenlosen Klavier- und Orgelunterricht. Diese frühe musikalische Förderung prägte seinen weiteren Werdegang nachhaltig.<ref name="BZ19122025" />
 
Nach der Grundschule besuchte Runge ein Gymnasium. Während der Schulzeit war er im Schulorchester aktiv und gründete ein Kammerorchester. Mit 16 Jahren übernahm er die Leitung eines gemeindlichen Kinderchores, den er von zunächst etwa zehn auf rund 40 Mitglieder ausbaute, bevor er ihn an einen Nachfolger übergab. Parallel sammelte er Erfahrungen als aktiver Chorsänger.<ref name="BZ19122025" />
 
Nach dem Abitur nahm Runge ein Studium der Musik und Theologie auf, das ihn unter anderem nach Wuppertal, Düsseldorf, Bonn und Nürnberg führte. Ein prägender Abschnitt seines Lebens war ein mehrjähriger Aufenthalt in Großbritannien. Dort studierte er unter anderem in Cambridge, wirkte am Choir of King’s College Cambridge mit und wurde im Rahmen der Church of England zum Priester geweiht. In dieser Zeit baute er zudem einen Chor auf. Im Laufe seines Lebens erwarb Runge umfassende Verdienste in England und Deutschland.<ref name="BZ19122025" />
 
Runge ist ausgebildeter Chor- und Orchesterdirigent, Sänger, Gesangspädagoge und Musikwissenschaftler. Er arbeitete unter anderem mit dem Tölzer Knabenchor sowie dem Thomanerchor Leipzig und trat als Sänger auf internationalen Bühnen auf. Darüber hinaus war er als Chorleiter tätig, gründete die Händel-Akademie in Halle und lehrte viele Jahre an verschiedenen deutschen Hochschulen, unter anderem in Magdeburg, Braunschweig, Oldenburg und Nürnberg<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article152153036/Stefan-Runge-ist-seit-20-Jahren-Chorleiter.html |titel=Stefan Runge ist seit 20 Jahren Chorleiter |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2016-01-12 |abruf=2024-05-28}}</ref>.<ref name="BZ19122025" />
 
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== Werke ==
== Werke ==
* 2011: ''Tierische Geschichten''
* [[2009]]: ''Komm, O Tod, Du Schlafes Bruder – Gedichte, Gedanken und Bilder zum Tod''
* 2009: ''Komm, O Tod, Du Schlafes Bruder''
* [[2011]]: ''Tierische Geschichten''
 
== Weblinks ==
* [https://www.stefanpdrunge.com ''Stefan PD Runge''] Private Website
 
== Einzelnachweise ==
<references />


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Aktuelle Version vom 15. Januar 2026, 09:57 Uhr

Stefan Piers Denholm (PD) Runge[1] (* 19. September 1964 in Dülken) ein deutscher Pädagoge, Konzertsänger (Bass-Bariton), Dirigent und Autor.

Leben

Runge wurde 1964 im niederrheinischen Dülken, einem Stadtteil von Viersen, geboren[2]. Er wuchs dort als eines von vier Kindern auf. Seine Mutter arbeitete als Einzelhandelskauffrau, sein Vater war gelernter Maschinenbauer. Die Familie lebte unter einfachen wirtschaftlichen Bedingungen; dennoch schufen die Eltern stabile Rahmenbedingungen, unter anderem durch den Bau eines eigenen Hauses, sodass jedes Kind – zusätzlich zu einem Pflegekind – über ein eigenes Zimmer verfügte.[1]

Im Alter von sechs Jahren begann Runge mit dem Singen im Chor. Da kein eigenes Klavier vorhanden war, erhielt er Zugang zum Gemeindehaus seiner Kirche, um dort zu üben. Der Kantor der Gemeinde, den seine Eltern aus ihrer eigenen Kindheit kannten, erteilte ihm kostenlosen Klavier- und Orgelunterricht. Diese frühe musikalische Förderung prägte seinen weiteren Werdegang nachhaltig.[1]

Nach der Grundschule besuchte Runge ein Gymnasium. Während der Schulzeit war er im Schulorchester aktiv und gründete ein Kammerorchester. Mit 16 Jahren übernahm er die Leitung eines gemeindlichen Kinderchores, den er von zunächst etwa zehn auf rund 40 Mitglieder ausbaute, bevor er ihn an einen Nachfolger übergab. Parallel sammelte er Erfahrungen als aktiver Chorsänger.[1]

Nach dem Abitur nahm Runge ein Studium der Musik und Theologie auf, das ihn unter anderem nach Wuppertal, Düsseldorf, Bonn und Nürnberg führte. Ein prägender Abschnitt seines Lebens war ein mehrjähriger Aufenthalt in Großbritannien. Dort studierte er unter anderem in Cambridge, wirkte am Choir of King’s College Cambridge mit und wurde im Rahmen der Church of England zum Priester geweiht. In dieser Zeit baute er zudem einen Chor auf. Im Laufe seines Lebens erwarb Runge umfassende Verdienste in England und Deutschland.[1]

Runge ist ausgebildeter Chor- und Orchesterdirigent, Sänger, Gesangspädagoge und Musikwissenschaftler. Er arbeitete unter anderem mit dem Tölzer Knabenchor sowie dem Thomanerchor Leipzig und trat als Sänger auf internationalen Bühnen auf. Darüber hinaus war er als Chorleiter tätig, gründete die Händel-Akademie in Halle und lehrte viele Jahre an verschiedenen deutschen Hochschulen, unter anderem in Magdeburg, Braunschweig, Oldenburg und Nürnberg[3].[1]

1995 übernahm Runge von Helfried Israel die Leitung der Helmstedter Chorknaben[2]. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte er die Helmstedter Chor- und Singschule sowie den Konzertchor Helmstedt unter dem Dach des Vereins Helmstedter Chorknaben weiter. Dabei wurde der ursprünglich als Knabenchor konzipierte Klangkörper schrittweise zu einem generationenübergreifenden gemischten Chor ausgebaut. Der damit verbundene Übergabe- und Umstrukturierungsprozess erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren.[1]

Neben seiner musikalischen Tätigkeit ist Runge als Lehrer für Englisch, Musik und Religion an einer Privatschule in Braunschweig tätig.[1]

Auch publizistisch trat Runge hervor. 2009 veröffentlichte er sein erstes Buch Komm, O Tod, Du Schlafes Bruder – Gedichte, Gedanken und Bilder zum Tod. 2011 erschien sein zweites Werk Tierische Geschichten, das mit farbigen Zeichnungen von Sigrun Fanenbruck, Eva Grade und Jan-Malte Löwigt ausgestattet ist[4].[1]

Werke

  • 2009: Komm, O Tod, Du Schlafes Bruder – Gedichte, Gedanken und Bilder zum Tod
  • 2011: Tierische Geschichten

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i Erik Beyen: Stefan PD Runge: „Ich bin noch nicht fertig in Helmstedt“. In: Braunschweiger Zeitung / Helmstedter Nachrichten. 19. Dezember 2025, abgerufen am 21. Dezember 2025.
  2. a b Das sind wir. Helmstedter Chor- und Singschule, abgerufen am 28. Mai 2024.
  3. Jürgen Paxmann: Stefan Runge ist seit 20 Jahren Chorleiter. In: Braunschweiger Zeitung / Helmstedter Nachrichten. 12. Januar 2016, abgerufen am 28. Mai 2024.
  4. Stefan PD Runge: Diverses – Veröffentlichungen – Bücher & Schriften. Abgerufen am 28. Mai 2024.