St. Vincenz (Schöningen): Unterschied zwischen den Versionen

AZ: Die Seite wurde neu angelegt: {{Infobox Kirchengebäude | Name = St. Vincenz | Bild = Schöningen Vincenz O.jpg | Bildunterschrift = St. Vincenz (2021) | Konfession = evangelisch-lutherisch | Widmung = | Landeskirche = Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig | Ort = Beguinenstraße 3 B, Schöningen
 
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| Bildunterschrift    = St. Vincenz ([[2021]])
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| Konfession          = evangelisch-lutherisch
| Konfession          = evangelisch-lutherisch
| Widmung            =  
| Widmung            = Hl. Vincenz von Valencia
| Landeskirche        = Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
| Landeskirche        = Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
| Ort                = [[Beguinenstraße (Schöningen)|Beguinenstraße]] 3 B, [[Schöningen]]
| Ort                = [[Beguinenstraße (Schöningen)|Beguinenstraße]] 3 B, [[Schöningen]]
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| Ausstattungsstil    =  
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| Bautyp              = Hallen
| Bautyp              = Hallen
| Funktion und Titel  =
| Breitengrad        = 52.139140
| Breitengrad        = 52.139140
| Längengrad          = 10.968922
| Längengrad          = 10.968922
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die St.-Vincenz-Kirche wurde erstmals im Jahr [[1391]] urkundlich erwähnt. Archäologische und bauliche Befunde deuten jedoch darauf hin, dass der Westturm bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Aufgrund des Bevölkerungswachstums wurde ein größerer Kirchenbau erforderlich, dessen Erweiterung im Jahr [[]142]] begann und [[1460]] abgeschlossen wurde.
Die St.-Vincenz-Kirche wurde erstmals im Jahr [[1391]] urkundlich erwähnt. Archäologische und bauliche Befunde deuten jedoch darauf hin, dass der Westturm bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Aufgrund des Bevölkerungswachstums wurde ein größerer Kirchenbau erforderlich, dessen Erweiterung im Jahr [[1429]] begann und [[1460]] abgeschlossen wurde.


Einige der in der Kirche gefundenen Steinmetzzeichen sind ebenfalls an der [[St. Stephani (Helmstedt)|St.-Stephani-Kirche]] sowie am [[Hausmannsturm]] in [[Helmstedt]] nachweisbar. Die ursprüngliche Innenausstattung, die von Herzogin Elisabeth gestiftet worden war, wurde [[1644]] bei einem Großbrand zerstört, der auch die Kirche selbst betraf. Die Wiederherstellung erfolgte zwischen [[1644]] und [[1647]] auf Kosten der Herzogin Anna Sophia. Im Zuge der Arbeiten wurden die Kirchenpfeiler durch den Baumeister Hans von Quedlinburg verstärkt. Am Westturm befand sich ein Wappenstein mit einer lateinischen Inschrift, die den Brand thematisierte.
Einige der in der Kirche gefundenen Steinmetzzeichen sind ebenfalls an der [[St. Stephani (Helmstedt)|St.-Stephani-Kirche]] sowie am [[Hausmannsturm]] in [[Helmstedt]] nachweisbar. Die ursprüngliche Innenausstattung, die von Herzogin Elisabeth gestiftet worden war, wurde [[1644]] bei einem Großbrand zerstört, der auch die Kirche selbst betraf. Die Wiederherstellung erfolgte zwischen [[1644]] und [[1647]] auf Kosten der Herzogin Anna Sophia. Im Zuge der Arbeiten wurden die Kirchenpfeiler durch den Baumeister Hans von Quedlinburg verstärkt. Am Westturm befand sich ein Wappenstein mit einer lateinischen Inschrift, die den Brand thematisierte.
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[[Kategorie:Kirchengebäude in Schöningen]]
[[Kategorie:Kirchengebäude in Schöningen]]
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Baudenkmal in Schöningen]]