Emmerstedt: Unterschied zwischen den Versionen

Bm (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(29 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 7: Zeile 7:
| Ortswappen            = Wappen Emmerstedt.png
| Ortswappen            = Wappen Emmerstedt.png
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen der Ortschaft Emmerstedt
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen der Ortschaft Emmerstedt
| Breitengrad            = 52.244176
| Breitengrad            = 52/14/38.29/N
| Längengrad            = 10.962321
| Längengrad            = 10/57/52.13/E
| Bundesland            = Niedersachsen
| Bundesland            = Niedersachsen
| Höhe                  = 111
| Höhe                  = 116
| Höhe-bis              = 126
| Höhe-von              = 123.3
| Höhe-bis              = 143.9
| Höhe-Bezug            = NN
| Höhe-Bezug            = NN
| Fläche                = 12,99
| Fläche                = 12.99
| Einwohner              = 2129
| Einwohner              = 2074
| Einwohner-Stand-Datum  = 2010-12-31
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01
| Eingemeindet-nach      =  
| Eingemeindet-nach      = [[Helmstedt]]
| Postleitzahl1          = [[38350]]
| Postleitzahl1          = [[38350]]
| Postleitzahl2          =  
| Postleitzahl2          =  
| Vorwahl1              = [[05351]]
| Vorwahl1              = [[05351]]
| Vorwahl2              = [[05356]]
| Vorwahl2              =  
| Lagekarte              =  
| Lagekarte              =  
| Lagekarte-Beschreibung =  
| Lagekarte-Beschreibung =  
| Poskarte              =
| Poskarte              = Deutschland Niedersachsen
}}
}}
'''Emmerstedt''' ist ein Ortsteil der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]].
'''Emmerstedt''' ist ein Stadtteil der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen (Deutschland).
== Geographie ==
 
Emmerstedt liegt in Niedersachsen an der Grenze zu Sachsen-Anhalt, zwischen Braunschweig und Magdeburg in der Nähe der Ausfahrt 61 der [[Bundesautobahn 2]]. Das Ortsgebiet erstreckt sich über 1.299 Hektar.
== Geografie ==
Emmerstedt liegt in Niedersachsen an der Grenze zu Sachsen-Anhalt, zwischen Braunschweig und Magdeburg in der Nähe der Ausfahrt 61 der [[Bundesautobahn 2]]. Das Ortsgebiet erstreckt sich über 1299 Hektar.
<gallery>
<gallery>
Bild:Emmerstedt Ortsschild.jpg|Altes Ortsschild
Emmerstedt Ortsschild.jpg|Altes Ortsschild
Bild:Emmerstedt Kirche St Petri.jpg|Kirche St. Petri
Emmerstedt Kirche St Petri.jpg|Kirche St. Petri
</gallery>
</gallery>
<!--=== Geographische Lage ===-->
<!--=== Geografische Lage ===-->
<!--=== Geologie ===-->
<!--=== Geologie ===-->
<!--=== Ausdehnung des Stadtgebiets ===-->
<!--=== Ausdehnung des Stadtgebiets ===-->
<!--=== Nachbargemeinden ===-->
<!--=== Nachbargemeinden ===-->
=== Ortsgliederung ===
=== Ortsgliederung ===
Emmerstedt gliedert sich in drei Ortsteile:
Emmerstedt gliedert sich in drei Bereiche:
* Kerndorf (der älteste Teil und Neubaugebiete)
* Kerndorf (der älteste Teil und Neubaugebiete)
* Rottensiedlung (westlich des Kerndorfes)
* [[Rottensiedlung]] (westlich des Kerndorfes)
* [[Windmühlenberg (Stadtviertel)|Windmühlenberg]]
* Ortsteil [[Windmühlenberg]]
<!--=== Klima ===-->
<!--
 
=== Klima ===
-->
== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Ur- und Frühgeschichte ===
=== Ur- und Frühgeschichte ===
Zeile 55: Zeile 58:
In einer Urkunde vom 9. April [[1186]], in der Bischof Dietrich von Halberstadt den Zehnten des Dorfes an das neu gegründete Prämonstratenkloster St. Thomas in Halberstadt schenkte, wird das Dorf ''Emerstide'' erstmals gesichert erwähnt. Nicht gesichert  ist die Herkunft des Ortsnamens, der sowohl auf einen Gewässernamen (''Emer''), als auch auf einen Personennamen zurückgeführt werden könnte. Seit 1197 finden sich verschiedene Schreibweisen wie ''Emerstede'', ''Emerstide'', später auch ''Emberstede'', ''Emberstidde'' und ''Emmerstidde'' – letztere heute noch die mundartliche Bezeichnung.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
In einer Urkunde vom 9. April [[1186]], in der Bischof Dietrich von Halberstadt den Zehnten des Dorfes an das neu gegründete Prämonstratenkloster St. Thomas in Halberstadt schenkte, wird das Dorf ''Emerstide'' erstmals gesichert erwähnt. Nicht gesichert  ist die Herkunft des Ortsnamens, der sowohl auf einen Gewässernamen (''Emer''), als auch auf einen Personennamen zurückgeführt werden könnte. Seit 1197 finden sich verschiedene Schreibweisen wie ''Emerstede'', ''Emerstide'', später auch ''Emberstede'', ''Emberstidde'' und ''Emmerstidde'' – letztere heute noch die mundartliche Bezeichnung.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


1338 wird eine selbständige Pfarrkirche [[St.-Petri-Kirche (Emmerstedt)|St. Petri]] erwähnt. Im Jahre 1539 gibt es 50 Feuerstätten, das bedeutet 50 Männer. Die erste Schule wurde Mitte des 17. Jahrhunderts eingerichtet. Sowohl der Dreißigjährige Krieg als auch schwere Feuerbrünste schadeten dem Dorf nachhaltig. 1661 brannte mit 26 Gehöften die Hälfte des Gesamtbestandes nieder. Das Dorf entwickelte sich beiderseits der alten West-Ost-Handelsstraße zwischen Braunschweig und [[Helmstedt]], die ursprünglich von [[Königslutter am Elm|Königslutter]] über [[Schickelsheim]] – [[Süpplingenburg]] – Emmerstedt verlief und sich nach 1500 weiter südlich auf die Trasse der heutigen [[Bundesstraße 1]] verlagerte. In eine Urkunde von [[1186]] wird das Dorf [[Olfeld]] erwähnt, das in der heutigen Flur Emmerstedt gelegen hat. Es wird 1422 bereits als „wüst“ bezeichnet. Flurnamen wie ''Ofeldwiese'' oder ''Am Offelwege'' weisen auf die einstige Ortslage südlich des [[Heidberg]]s hin. Ein Streit zwischen dem [[Kloster Mariental]] und der Johanniter-Kommende Süpplingenburg über den Zehnten wurde 1452 dahin entschieden, dass dem Kloster das ''Ovelt'' mit allen Früchten zenntfrei gehöre.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
1338 wird eine selbständige Pfarrkirche [[St. Petri (Emmerstedt)|St. Petri]] erwähnt. Im Jahre 1539 gibt es 50 Feuerstätten, das bedeutet 50 Männer. Die erste Schule wurde Mitte des 17. Jahrhunderts eingerichtet. Sowohl der Dreißigjährige Krieg als auch schwere Feuerbrünste schadeten dem Dorf nachhaltig. 1661 brannte mit 26 Gehöften die Hälfte des Gesamtbestandes nieder. Das Dorf entwickelte sich beiderseits der alten West-Ost-Handelsstraße zwischen Braunschweig und [[Helmstedt]], die ursprünglich von [[Königslutter am Elm|Königslutter]] über [[Schickelsheim]] – [[Süpplingenburg]] – Emmerstedt verlief und sich nach 1500 weiter südlich auf die Trasse der heutigen [[Bundesstraße 1]] verlagerte. In eine Urkunde von [[1186]] wird das Dorf [[Olfeld]] erwähnt, das in der heutigen Flur Emmerstedt gelegen hat. Es wird 1422 bereits als „wüst“ bezeichnet. Flurnamen wie ''Ofeldwiese'' oder ''Am Offelwege'' weisen auf die einstige Ortslage südlich des [[Heidberg]]s hin. Ein Streit zwischen dem [[Kloster Mariental]] und der Johanniter-Kommende Süpplingenburg über den Zehnten wurde 1452 dahin entschieden, dass dem Kloster das ''Ovelt'' mit allen Früchten zenntfrei gehöre.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Nicht gekärt ist, ob [[Ofeld]] am Westhang des Heidbergs oder auf der gegenüberliegenden Seite des Baches [[Lange Welle]] gelegen hat. Ein Gedenkstein erinnert seit 1991 an die ehemalige Dorfstätte. Er trägt die Aufschrift ''„Dorf Ofeld einst am Heidberg gelegen, spurlos verschwunden im Dunkel der Geschichte. 1186 erstmals schriftlich erwähnt gemeinsam mit Emmerstedt.“'' Der Vollständigkeit halber sei auch das Dorf [[Hohnstedt]] erwähnt, ganz im Südwesten und außerhalb der Gemarkung Emmerstedt gelegen. Vermutlich erst im 16. Jahrhundert wüst gefallen, befand sich die Ortslage nördlich des [[Elz]]es etwa dort, wo die [[Kreisstraße 15]] von Emmerstedt kommend an die [[Bundesstraße 1|B 1]] anschließt. Heute zur Helmstedter Gemeindeflur gehörig, hatten im Mittelalter Emmerstedter Bauern Ackerflächen in Hohnstedt. Ein Flurname – ''Im Hohnstedter Winkel'' – erinnert auch hier an diese einstige Wohnstätte.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Nicht gekärt ist, ob [[Ofeld]] am Westhang des Heidbergs oder auf der gegenüberliegenden Seite des Baches [[Lange Welle]] gelegen hat. Ein Gedenkstein erinnert seit 1991 an die ehemalige Dorfstätte. Er trägt die Aufschrift ''„Dorf Ofeld einst am Heidberg gelegen, spurlos verschwunden im Dunkel der Geschichte. 1186 erstmals schriftlich erwähnt gemeinsam mit Emmerstedt.“'' Der Vollständigkeit halber sei auch das Dorf [[Hohnstedt]] erwähnt, ganz im Südwesten und außerhalb der Gemarkung Emmerstedt gelegen. Vermutlich erst im 16. Jahrhundert wüst gefallen, befand sich die Ortslage nördlich des [[Elz]]es etwa dort, wo die [[Kreisstraße 15]] von Emmerstedt kommend an die [[Bundesstraße 1|B 1]] anschließt. Heute zur Helmstedter Gemeindeflur gehörig, hatten im Mittelalter Emmerstedter Bauern Ackerflächen in Hohnstedt. Ein Flurname – ''Im Hohnstedter Winkel'' – erinnert auch hier an diese einstige Wohnstätte.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Zeile 64: Zeile 67:
Ein Markstein in der Ortsgeschichte war die Eröffnung der Braunkohlegruben zwischen [[Barmke]] und Emmerstedt. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts wurde auf dem Gelände des heutigen [[Emmateich]]es, jenes durch den Braunkohleabbau entstandene Senkungsgebiet, Torf im sogenannten ''Pieperschen Moor'' angebaut. Über den Anfang des Torfstechens geben die Akten keinen Aufschluss. Sie fangen 1744 an und enden 1807 (Staatsarchiv Wolfenbüttel, FindNr. 50, Neu4, Nr. 8582). Im Jahre 1749 wurde ein Torfmagazin angelegt, 1763 stellt man Überlegungen an, weitere Flächen des Torfmoores zu entwässern zur Erweiterung des dortigen Torfstiches wegen des vermehrten Torfverbrauches des Salzwerkes Schöningen.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Ein Markstein in der Ortsgeschichte war die Eröffnung der Braunkohlegruben zwischen [[Barmke]] und Emmerstedt. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts wurde auf dem Gelände des heutigen [[Emmateich]]es, jenes durch den Braunkohleabbau entstandene Senkungsgebiet, Torf im sogenannten ''Pieperschen Moor'' angebaut. Über den Anfang des Torfstechens geben die Akten keinen Aufschluss. Sie fangen 1744 an und enden 1807 (Staatsarchiv Wolfenbüttel, FindNr. 50, Neu4, Nr. 8582). Im Jahre 1749 wurde ein Torfmagazin angelegt, 1763 stellt man Überlegungen an, weitere Flächen des Torfmoores zu entwässern zur Erweiterung des dortigen Torfstiches wegen des vermehrten Torfverbrauches des Salzwerkes Schöningen.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Im Jahr 1794 reichte der Theologiestudent und spätere Unternehmer [[Johann Koch|Johann Moritz Friedrich Koch]] ein Gesuch an den Braunschweiger Herzog Carl Wilhelm Ferdinand, in der Emmerstedter Feldmark Braun- und Erdkohlen graben zu dürfen und zwar dort, wo die Helmstedter Töpfer ihren Ton holen, ein. Gemeint sind das Gebiet ''Am Schwarzen Berg'' und das heutige Wohngebiet Tonwerke/[[Windmühlenberg (Stadtviertel)|Windmühlenberg]].<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Im Jahr 1794 reichte der Theologiestudent und spätere Unternehmer [[Johann Koch|Johann Moritz Friedrich Koch]] ein Gesuch an den Braunschweiger Herzog Carl Wilhelm Ferdinand, in der Emmerstedter Feldmark Braun- und Erdkohlen graben zu dürfen und zwar dort, wo die Helmstedter Töpfer ihren Ton holen, ein. Gemeint sind das Gebiet ''Am Schwarzen Berg'' und dem Emmerstedter Ortsteil [[Windmühlenberg]].<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


1806 kaufte Koch das ''Piepersche Torfmoor'' auf dem ''Sachtleben'', um den Torf und die darunter liegende Alaunerde zur Vitriolgewinnung zu nutzen. Der Ankauf der nahe gelegenen ''Brunsohle'', ein altes einsames Landgasthaus, dessen Gebäude schon sehr schadhaft waren und dem Einsturz drohten, scheiterte allerdings am zu niedrigen Kaufpreisangebot. Die Gebäude gingen an das [[Kloster Mariental]], Pächter wurde der Gastwirt Schmidt.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
1806 kaufte Koch das ''Piepersche Torfmoor'' auf dem ''Sachtleben'', um den Torf und die darunter liegende Alaunerde zur Vitriolgewinnung zu nutzen. Der Ankauf der nahe gelegenen ''Brunsohle'', ein altes einsames Landgasthaus, dessen Gebäude schon sehr schadhaft waren und dem Einsturz drohten, scheiterte allerdings am zu niedrigen Kaufpreisangebot. Die Gebäude gingen an das [[Kloster Mariental]], Pächter wurde der Gastwirt Schmidt.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Zeile 89: Zeile 92:
Bekannt wurde die [[Grube Emma]] als Kulisse für den im Jahr 1973 gedrehten Spielfilm ''Stunde Null'', der nach Ende des Zweiten Weltkrieges den Einzug der sowjetischen Armee in Sachsen nach dem Abuzg der Amerikaner thematisiert. Auch einige Komparsen aus Emmerstedt wirkten hier mit.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Bekannt wurde die [[Grube Emma]] als Kulisse für den im Jahr 1973 gedrehten Spielfilm ''Stunde Null'', der nach Ende des Zweiten Weltkrieges den Einzug der sowjetischen Armee in Sachsen nach dem Abuzg der Amerikaner thematisiert. Auch einige Komparsen aus Emmerstedt wirkten hier mit.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Mit dem Verkauf der ehemaligen Betriebsanlagen und Ländereien durch die [[E.ON Avacon|E.ON]] ab 2007 war nunmehr die Geschichte der Kohlegewinnung in der Emmerstedter Flur zu Ende gegangen. Die Überlegungen der [[BKB]] für einen Tagebau Emmerstedt, die in den 1980er Jahren im Ort zu zahlreichen Protestaktionen Anlass gegeben hatten, wurden im Jahre 1997 endgültig aufgegeben.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Mit dem Verkauf der ehemaligen Betriebsanlagen und Ländereien durch die [[E.ON Avacon|E.ON]] ab 2007 war nunmehr die Geschichte der Kohlegewinnung in der Emmerstedter Flur zu Ende gegangen. Die Überlegungen der [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|BKB]] für einen Tagebau Emmerstedt, die in den 1980er Jahren im Ort zu zahlreichen Protestaktionen Anlass gegeben hatten, wurden im Jahre 1997 endgültig aufgegeben.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Ein Stück Emmerstedter Bergbautradition allerdings ist in jüngster Zeit in das Dorf zurückgekehrt. Die Vereinfahne des im Jahre 1892 gegründeten Bergmannsvereins ''Vereinsglück'' der Gruben [[Grube Emma|Emma]] und [[Grube Berta|Berta]] wurde beim Weihnachtsmarkt 2009 aus dem Fundus der ehemaligen [[BKB]] dem Ortsmuseum übereignet und waren beim Festumzug im Jahre 2011 zu sehen. Wie lange der Bergmannsverein bestanden hat, ist nicht bekannt.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Ein Stück Emmerstedter Bergbautradition allerdings ist in jüngster Zeit in das Dorf zurückgekehrt. Die Vereinfahne des im Jahre 1892 gegründeten Bergmannsvereins ''Vereinsglück'' der Gruben [[Grube Emma|Emma]] und [[Grube Berta|Berta]] wurde beim Weihnachtsmarkt 2009 aus dem Fundus der ehemaligen [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|BKB]] dem Ortsmuseum übereignet und waren beim Festumzug im Jahre 2011 zu sehen. Wie lange der Bergmannsverein bestanden hat, ist nicht bekannt.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Der Bergbau hat sicher auch die Planungen der [[Bahnstrecke Helmstedt–Grasleben|Eisenbahnstrecke Helmstedt–Oebisfelde]] am Ende des 19. Jahrhunderts, mit der das obere Allertal und seine Steinbrüche erschlossen werden sollten, beeinflusst. Bot doch der Schienenweg eine preiswerte Alternative für den Absatz der Braunkohle, zumal die Zuckerfabrik in Weferlingen, Eigentümer Wilhelm Suder, an gleicher Bahnstrecke lag. Ursprünglich war nämlich auch eine Trassenfüllung durch das Helmstedter Brunnental über Beendorf nach Weferlingen angedacht worden.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Der Bergbau hat sicher auch die Planungen der [[Bahnstrecke Helmstedt–Grasleben|Eisenbahnstrecke Helmstedt–Oebisfelde]] am Ende des 19. Jahrhunderts, mit der das obere Allertal und seine Steinbrüche erschlossen werden sollten, beeinflusst. Bot doch der Schienenweg eine preiswerte Alternative für den Absatz der Braunkohle, zumal die Zuckerfabrik in Weferlingen, Eigentümer Wilhelm Suder, an gleicher Bahnstrecke lag. Ursprünglich war nämlich auch eine Trassenführung durch das Helmstedter Brunnental über Beendorf nach Weferlingen angedacht worden.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Dass die Strecke nicht durch das Dorf Emmerstedt geführt wurde, sollen ja die Hiesigen selbst verhindert haben. Ihre Befürchtungen, durch den Eisenbahnlärm würde „die Milchleistung der Kühe und die Fresslust der Schweine beeinträchtigt“ – so der zum Sachverständigen berufene Emmerstedter Barbier – soll dann zur Zrassenführung nördlich der Ortslage Anlass gegeben haben. Die Gefahr, „an Atem- Nerven- und Verdauungsstörungen sowie an Influenza zu erkranken“, hat letztendlich auch zu der Entscheidung geführt, den [[Bahnhof Emmerstedt]] auf Helmstedter Grund zu errichten. (Diese „gutachterlichen“ Ausführungen dürfen allerdings nicht so ernst genommen werden).<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Dass die Strecke nicht durch das Dorf Emmerstedt geführt wurde, sollen ja die Hiesigen selbst verhindert haben. Ihre Befürchtungen, durch den Eisenbahnlärm würde „die Milchleistung der Kühe und die Fresslust der Schweine beeinträchtigt“ – so der zum Sachverständigen berufene Emmerstedter Barbier – soll dann zur Zrassenführung nördlich der Ortslage Anlass gegeben haben. Die Gefahr, „an Atem- Nerven- und Verdauungsstörungen sowie an Influenza zu erkranken“, hat letztendlich auch zu der Entscheidung geführt, den [[Bahnhof Emmerstedt]] auf Helmstedter Grund zu errichten. (Diese „gutachterlichen“ Ausführungen dürfen allerdings nicht so ernst genommen werden).<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Zeile 113: Zeile 116:
::– Pastor Schattenberg, Zitat aus der Kirchenchronik<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
::– Pastor Schattenberg, Zitat aus der Kirchenchronik<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Ein erfreuliches Ereignis, das sich im Jahr 2011 wiederholte, war die Glockenweihe in der [[St.-Petri-Kirche (Emmerstedt)|St.-Petri-Kirche]]. Hatte man im Jahr 1923 das Geld für zwei neue Stahlglocken zusammengebracht, so ersetzten nach weiteren 88 Jahren im Frühjahr 2011 zwei Bronzeglocken diese „Eisernen Ladys“. Am 5. August 1928 wurde ein Kriegerdenkmal eingeweiht, gewidmet den Toten des Ersten Weltkriges. Ab 1931 etablierte sich der Nationalsozialismus mit seinen Gruppierungen auch in Emmerstedt und neues Unheil zieht auf.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Ein erfreuliches Ereignis, das sich im Jahr 2011 wiederholte, war die Glockenweihe in der [[St. Petri (Emmerstedt)|St.-Petri-Kirche]]. Hatte man im Jahr 1923 das Geld für zwei neue Stahlglocken zusammengebracht, so ersetzten nach weiteren 88 Jahren im Frühjahr 2011 zwei Bronzeglocken diese „Eisernen Ladys“. Am 5. August 1928 wurde ein Kriegerdenkmal eingeweiht, gewidmet den Toten des Ersten Weltkriges. Ab 1931 etablierte sich der Nationalsozialismus mit seinen Gruppierungen auch in Emmerstedt und neues Unheil zieht auf.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


=== Zweiter Weltkrieg ===
=== Zweiter Weltkrieg ===
Zeile 129: Zeile 132:


==== Rottlande ====
==== Rottlande ====
Im Jahr 1998 entschied die Stadtverwaltung, im Norden der Ortslage Emmerstedt ein neues Baugebiet zu erschließen und bauwilligen Neubürgern rund 50 Bauplätze anzubieten. Die Straßennamen [[Haspelweg]] und [[Spindelweg]] sollten an die alte Leinewebertradition erinnern, die seinerzeit zahlreichen Bewohnern im Dorf ein bescheidenes Einkommen ermöglichte. Die Flurbezeichnung [[Im Rottlande]], die der Ringstraße in diesem Baugebiet ihren Namen gab, weist auf die Rodung des ursprünglich hier vorhandenen Waldes (Stühholz) hin, der in grauer Vorzeit bis an die nördliche Ortsgrenze heranreichte und wohl auch als Hudewald genutzt wurde, heißt doch die nördlich der [[Lüneburger Heerstraße]] angrenzende Flur ''Fewelsberg'', was eben dieser Bedeutung entspricht. Eine ehemalige Obstwiese, nunmehr als Grünanlage ausgewiesen und ein Kinderspielplatz auf dem zuvor hier gelegenen Schießstand bieten der jungen Generation Freizeitmöglichkeiten abseits der Hauptverkehrsstraßen.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Im Jahr 1998 entschied die Stadtverwaltung, im Norden der Ortslage Emmerstedt ein neues Baugebiet zu erschließen und bauwilligen Neubürgern rund 50 Bauplätze anzubieten. Die Straßennamen [[Haspelweg]] und [[Spindelweg]] sollten an die alte Leinewebertradition erinnern, die seinerzeit zahlreichen Bewohnern im Dorf ein bescheidenes Einkommen ermöglichte. Die Flurbezeichnung [[Im Rottlande]], die der Ringstraße in diesem Baugebiet ihren Namen gab, weist auf die Rodung des ursprünglich hier vorhandenen Waldes (Stühholz) hin, der in grauer Vorzeit bis an die nördliche Ortsgrenze heranreichte und wohl auch als Hudewald genutzt wurde, heißt doch die nördlich der [[Alte Lüneburger Heerstraße|Lüneburger Heerstraße]] angrenzende Flur ''Fewelsberg'', was eben dieser Bedeutung entspricht. Eine ehemalige Obstwiese, nunmehr als Grünanlage ausgewiesen und ein Kinderspielplatz auf dem zuvor hier gelegenen Schießstand bieten der jungen Generation Freizeitmöglichkeiten abseits der Hauptverkehrsstraßen.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


==== Kreipke ====
==== Kreipke ====
Zeile 135: Zeile 138:


==== Am Schwarzen Berg ====
==== Am Schwarzen Berg ====
Dieses Gebiet liegt östlich der Siedlung [[Tonwerke]]. [[Am Schwarzen Berg]], [[Fassweg]] und [[Quittenweg]] sind die Straßenbezeichnungen dieses jüngsten Wohnbaugebietes in der Emmerstedter Gemarkung. Sie erinnern an die Flurbezeichnungen des Baugegietes, das frühere Vorhandensein einer Fassfabrik bei den Tonwerken und die Quitte als häufig hier vorkommende Wildfrucht.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Dieses Gebiet liegt nordwestlich von [[Helmstedt]] und östlich der Siedlung [[Tonwerke]]. [[Am Schwarzen Berg]], [[Fassweg]] und [[Quittenweg]] sind die Straßenbezeichnungen dieses jüngsten Wohnbaugebietes in der Emmerstedter Gemarkung. Sie erinnern an die Flurbezeichnungen des Baugegietes, das frühere Vorhandensein einer Fassfabrik bei den Tonwerken und die Quitte als häufig hier vorkommende Wildfrucht.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


==== An der Blume ====
==== An der Blume ====
Hergeleitet von der einstmals bekannten Gaststätte gleichen Namens entstand hinter diesem Anwesen ein kleines Baugebiet. Bereits Ende 1979 wurden die ersten Grundstücke in Vorbereitung auf den geplanten Wohnungsbau verkauft. Im Juli 1980 wurde mit dem Straßenbau begonnen, die Erschließung der Baugrundstücke erfolgte dann ab Juni 1981.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Hergeleitet von der einstmals bekannten Gaststätte gleichen Namens entstand hinter diesem Anwesen ein kleines Baugebiet. Bereits Ende 1979 wurden die ersten Grundstücke in Vorbereitung auf den geplanten Wohnungsbau verkauft. Im Juli 1980 wurde mit dem Straßenbau begonnen, die Erschließung der Baugrundstücke erfolgte dann ab Juni 1981.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>


Zwischen Steinberg – mit 143,5 m die höchste Erhebung in der Emmerstedter Flur – und dem Wohngebiet [[Windmühlenberg]] gelegen, wurde ab 1994 ein Industriegebiet erschlossen. Die Straßennamen [[Am Lohen]], [[Steinbergstraße]] und [[Kaisergraben]] haben Bezug zu den angrenzenden Flurbezeichungen.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
Zwischen Steinberg – mit 143,5 m die höchste Erhebung in der Emmerstedter Flur – und dem Emmerstedter Ortsteil [[Windmühlenberg]] gelegen, wurde ab 1994 ein Industriegebiet erschlossen. Die Straßennamen [[Am Lohen]], [[Steinbergstraße]] und [[Kaisergraben]] haben Bezug zu den angrenzenden Flurbezeichungen.<ref name="Festschrift zur 825-Jahrfeier"/>
 
=== Herkunft des Ortsnamens ===
Das Kirchdorf Emmerstedt, einst Filia von Marineberg, wird urkundlich schon 1186 als ''Emerstide'' erwähnt. 1224 schrieb man dann ''Emmerstide'', 1232 ''Emmerstede'' und dann 1360 ''Emberstidde''. Die ersten Silben des Ortes kommen von der Person ''Emher'', die letzte Silbe ''-stedt'' heißt im Althochdeutschen ''-stat'', was soviel wie Ort oder Stätte bedeutet.<ref>Blickpunkte – Ostfalen Magazin, Henning Schwannecke (Hrsg.): ''Die Heimatseite – Emmerstedt'' Helmstedt, Ausgabe 2/2016, S. 18–19.</ref>


=== Eingemeindung ===
=== Eingemeindung ===
Emmerstedt gehört der Kreisstadt Helmstedt seit der Gemeindereform von 1974 an.
Am 1. März [[1974]] wurde Emmerstedt in die Kreisstadt [[Helmstedt]] eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982.'' W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.</ref>


=== Gegenwart ===
=== Gegenwart ===
Zeile 149: Zeile 155:
<!--=== Religionen ===-->
<!--=== Religionen ===-->
=== Einwohnerentwicklung ===
=== Einwohnerentwicklung ===
{| class="prettytable"     
{| class="wikitable"     
|- style="background:#e3e3e3"
|-
! Jahr
! Jahr
! Einwohner
! Einwohner
|-----
|-
| 1905 || align="right" | {{nts|1229}}
| [[1905]] || align="right" | {{nts|1229}}
|-----
|-
| 1939 || align="right" | {{nts|1322}}
| … || align="right" | …
|-----
|-
| 1945 || align="right" | {{nts|2636}}
| [[1939]] || align="right" | {{nts|1322}}
|-----
|-
| 1974 || align="right" | {{nts|2045}}
| … || align="right" | …
|-----
|-
| 1986 || align="right" | {{nts|1890}}
| [[1945]] || align="right" | {{nts|2636}}
|-----
|-
| 1996 || align="right" | {{nts|2261}}
| … || align="right" | …
|-----
|-
| 1999 || align="right" | {{nts|2265}}
| [[1974]] || align="right" | {{nts|2045}}
|-----
|-
| 2000 || align="right" | {{nts|2363}}
| … || align="right" | …
|-----
|-
| 2001 || align="right" | {{nts|2346}}
| [[1986]] || align="right" | {{nts|1890}}
|-----
|-
| 2002 || align="right" | {{nts|2312}}
| … || align="right" | …
|-----
|-
| 2003 || align="right" | {{nts|2269}}
| [[1996]] || align="right" | {{nts|2261}}
|-----
|-
| 2004 || align="right" | {{nts|2286}}
| … || align="right" | …
|-----
|-
| 2005 || align="right" | {{nts|2280}}
| [[1999]] || align="right" | {{nts|2265}}
|-----
|-
| 2006 || align="right" | {{nts|2265}}
| [[2000]] || align="right" | {{nts|2363}}
|-----
|-
| 2007 || align="right" | {{nts|2247}}
| [[2001]] || align="right" | {{nts|2346}}
|-----
|-
| 2008 || align="right" | {{nts|2215}}
| [[2002]] || align="right" | {{nts|2312}}
|-----
|-
| 2009 || align="right" | {{nts|2155}}
| [[2003]] || align="right" | {{nts|2269}}
|-----
|-
| 2010 || align="right" | {{nts|2129}}
| [[2004]] || align="right" | {{nts|2286}}
|-
| [[2005]] || align="right" | {{nts|2280}}
|-
| [[2006]] || align="right" | {{nts|2265}}
|-
| [[2007]] || align="right" | {{nts|2247}}
|-
| [[2008]] || align="right" | {{nts|2215}}
|-
| [[2009]] || align="right" | {{nts|2155}}
|-
| [[2010]] || align="right" | {{nts|2129}}
|-
| … || align="right" | …
|-
| [[2023]] || align="right" | {{nts|2074}}
|-
| … || align="right" | …
|}
|}


== Politik ==
== Politik ==
=== Ortsrat ===
=== Ortsrat ===
Der Ortsrat von Emmerstedt zählt 9 Ratsmitglieder. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 11. September 2011 wie folgt dar:
Der Ortsrat von Emmerstedt zählt neun Ratsmitglieder. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten [[Kommunalwahl 2021 (Landkreis Helmstedt)|Kommunalwahl]] am 12. September [[2021]]<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/01_Rathaus/Wahlen/Kommunalwahl2021/Ergebnisse/WebApp/gw2021ore.html |titel=
Wahl zum Ortsrat Emmerstedt 12.09.2021 |werk=stadt-helmstedt.de |hrsg=Stadt Helmstedt |datum=2021-09-12 |abruf=2023-06-08}}</ref> wie folgt dar:


{| class="prettytable"   
{| class="wikitable"   
|--- class="hintergrundfarbe5" 
|-
|colspan="2" | '''Parteien und Wählergemeinschaften'''
|colspan="2" | '''Parteien und Wählergemeinschaften'''
|align="center" | '''%<br />2011'''
|align="center" | '''%<br />2021'''
|align="center" | '''Sitze<br />2011'''
|align="center" | '''Sitze<br />2021'''
|align="center" | %<br />2016
|align="center" | Sitze<br />2016
|align="center" | %<br />2011
|align="center" | Sitze<br />2011
|align="center" | %<br />2006
|align="center" | %<br />2006
|align="center" | Sitze<br />2006
|align="center" | Sitze<br />2006
Zeile 207: Zeile 236:
|SPD
|SPD
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]
|align="right" | '''56,51'''
|align="right" | '''59,73'''
|align="right" | '''''5'''''
|align="right" | '''''5'''''
|align="right" | 51,20
|align="right" | ''5''
|align="right" | 56,51
|align="right" | ''5''
|align="right" | 53,18
|align="right" | 53,18
|align="right" | 5
|align="right" | 5
Zeile 216: Zeile 249:
|CDU
|CDU
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]
|align="right" | '''32,58'''
|align="right" | '''34,62'''
|align="right" | '''''3'''''
|align="right" | '''''3'''''
|align="right" | 35,60
|align="right" | ''3''
|align="right" | 32,58
|align="right" | ''3''
|align="right" | 36,28
|align="right" | 36,28
|align="right" | 3
|align="right" | 3
Zeile 223: Zeile 260:
|align="right" |  
|align="right" |  
|----
|----
|NPD
|AfD
|[[Nationaldemokratische Partei Deutschlands]]
|[[Alternative für Deutschland]]
|align="right" | '''7,27'''
|align="right" | '''5,65'''
|align="right" | '''''1'''''
|align="right" | '''''1'''''
|align="right" | 10,54
|align="right" |  
|align="right" | 1
|align="right" |
|align="right" |
|align="right" |
|align="right" |
|align="right" |
|align="right" |
|align="right" |
|----
|LINKE
|[[Die Linke]]
|align="right" | '''n. k.'''
|align="right" | '''''–'''''
|align="right" | 3,10
|align="right" | ''–''
|align="right" | 3,65
|align="right" | ''–''
|align="right" |
|align="right" |  
|align="right" |  
|align="right" |  
|align="right" |  
|align="right" |  
|----
|----
| ---
|NPD
|Sonstige
|[[Nationaldemokratische Partei Deutschlands]]
|align="right" | '''3,65'''
|align="right" | '''n. k.'''
|align="right" | '''''–'''''
|align="right" | '''''–'''''
|align="right" |
|align="right" | 10,10
|align="right" |
|align="right" | ''1''
|align="right" | 7,27
|align="right" | ''1''
|align="right" | 10,54
|align="right" | 1
|align="right" |  
|align="right" |  
|align="right" |  
|align="right" |  
Zeile 244: Zeile 302:
|align="right" | '''100'''
|align="right" | '''100'''
|align="right" | '''''9'''''
|align="right" | '''''9'''''
|align="right" | 100
|align="right" | ''9''
|align="right" | 100
|align="right" | ''9''
|align="right" | 100
|align="right" | 100
|align="right" | 9
|align="right" | 9
Zeile 249: Zeile 311:
|align="right" |  
|align="right" |  
|--- class="hintergrundfarbe5"
|--- class="hintergrundfarbe5"
|colspan="2" |'''Wahlbeteiligung in %'''
|colspan="2" |'''Wahlbeteiligung in %'''  
|colspan="2" align="right" | '''61,22 %'''
|colspan="2" align="right" | '''60,40 %'''
|colspan="2" align="right" | 53,36 %
|colspan="2" align="right" | 59,9 %
|colspan="2" align="right" | 61,22 %
|colspan="2" align="right" |
|colspan="2" align="right" |  
|colspan="2" align="right" |  
|}
|}
Zeile 271: Zeile 335:
<!--=== Naturdenkmäler ===-->
<!--=== Naturdenkmäler ===-->
<!--=== Sport ===-->
<!--=== Sport ===-->
<!--=== Regelmäßige Veranstaltungen ===-->
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
* [[Schützen- und Volksfest (Emmerstedt)|Schützen- und Volksfest]]
<!--=== Kulinarische Spezialitäten ===-->
<!--=== Kulinarische Spezialitäten ===-->
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
<!--=== Verkehr ===-->
<!--=== Verkehr ===-->
Zeile 285: Zeile 351:
<!--== Sonstiges ==-->
<!--== Sonstiges ==-->
<!--== Literatur ==-->
<!--== Literatur ==-->
== Siehe auch ==
* [[Liste der Spielplätze in Helmstedt]]
<!--
== Weblinks ==
-->
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>
== Weblinks ==
*[http://www.emmerstedt.com/sotox/galerieemmerstedt.shtml Emmerstedt und Umgebung] (Informationen, Fotos, usw.)


{{Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Helmstedt}}
{{Navigationsleiste Ortsteile von Helmstedt}}
[[Kategorie:Ort in Helmstedt]]
[[Kategorie:Emmerstedt| ]]
[[Kategorie:Emmerstedt| ]]
[[Kategorie:Ortsteil von Helmstedt]]
[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Helmstedt)]]