Schöningen: Unterschied zwischen den Versionen

 
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{{Infobox Gemeinde in Deutschland
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art               = Stadt
| Art                 = Stadt
|Name             = Schöningen
| Name                 = Schöningen
|Wappen           = Wappen Schöningen.png
| Wappen               = Wappen Schöningen.png
|Breitengrad       = 52/8/20/N
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|Bundesland       = Niedersachsen
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|Landkreis         = Helmstedt
| Landkreis           = Helmstedt
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| Höhe                 = 126
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|Einwohner         = 10937
| Einwohner           = 10937
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| Stand               = 2025-12-31
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| Vorwahl             = [[05352]]
|Kfz               = [[HE]]
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|Gemeindeschlüssel = 03 1 54 019
| Gemeindeschlüssel   = 03 1 54 019
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| LOCODE               = DE 73U
|Gliederung       = 3 Stadtteile
| Gliederung           = 3 Stadtteile
|Straße           =  
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|Adresse           = [[Markt (Schöningen)|Markt]] 1<br />[[38364]] Schöningen
| Adresse             = [[Markt (Schöningen)|Markt]] 1<br />[[38364]] Schöningen
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| Bürgermeister       = [[Malte Schneider]]
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| Bürgermeistertitel   =  
|Partei           = parteilos
| Partei               = [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]
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[[Datei:Schöningen Rathaus 2023-1.jpg|mini|Die Räume der [[Rathaus (Schöningen)|Schöninger Stadtverwaltung]] befinden sich links hinter den Bäumen; im Erdgeschoss des alten [[Rathaus (Schöningen)|Rathaus]]es ist das Restaurant [[Ratskeller (Schöningen)|Ratskeller]] untergebracht]]
[[Datei:Schöningen Rathaus 2023-1.jpg|mini|Die Räume der [[Rathaus (Schöningen)|Schöninger Stadtverwaltung]] befinden sich links hinter den Bäumen; im Erdgeschoss des alten [[Rathaus (Schöningen)|Rathaus]]es ist das Restaurant [[Ratskeller (Schöningen)|Ratskeller]] untergebracht]]
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=== Geografische Lage ===
=== Geografische Lage ===
Schöningen liegt am Höhenzug [[Elm]] etwa elf Kilometer südwestlich der Kreisstadt [[Helmstedt]] an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
Schöningen liegt am Höhenzug [[Elm]] etwa elf Kilometer südwestlich der Kreisstadt [[Helmstedt]] an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
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=== Geologie ===
<!--=== Ausdehnung des Stadtgebiets ===
<!--=== Nachbargemeinden ===
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=== Stadtgliederung ===
=== Stadtgliederung ===
Schöningen gliedert sich mit zwei naheliegenden Ortschaften in drei Stadtteile:
Schöningen gliedert sich mit zwei naheliegenden Ortschaften in drei Stadtteile:
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* [[Hoiersdorf]]
* [[Hoiersdorf]]
* Schöningen (Kernstadt)
* Schöningen (Kernstadt)
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=== Nachbargemeinden ===
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=== Geologie ===
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=== Klima ===
=== Klima ===
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Von [[1949]] bis [[1989]] lag Schöningen im Zonenrandgebiet, unmittelbar an der innerdeutschen Grenze. [[1976]] wurde die Fußgängerzone eröffnet.<ref>{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1519&menuid=625&topmenu=625&date=2013-06-26 |wayback=20180225205936 |text=Geschichte 1970 bis 1979 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt }}, abgerufen am 25. Februar 2018</ref> [[1989]] berichtete ''Der Spiegel'' über eine Abhörstation der NSA.<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494509.html ''NSA: Amerikas großes Ohr''], Der Spiegel, Heft 8/1989.</ref> Am 19. November [[1989]] wurde im Zuge der Wende die Grenze geöffnet und die Straße in den Nachbarort Hötensleben mit der Brücke über die [[Schöninger Aue]] freigegeben.<ref>Günter Schwulera (Hg.): ''Hötensleben. Geschichte des Ortes von 1016 bis 2006''. Geiger, Horb 2007, ISBN 978-3-86595-224-0, S. 58.</ref>
Von [[1949]] bis [[1989]] lag Schöningen im Zonenrandgebiet, unmittelbar an der innerdeutschen Grenze. [[1976]] wurde die Fußgängerzone eröffnet.<ref>{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1519&menuid=625&topmenu=625&date=2013-06-26 |wayback=20180225205936 |text=Geschichte 1970 bis 1979 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt }}, abgerufen am 25. Februar 2018</ref> [[1989]] berichtete ''Der Spiegel'' über eine Abhörstation der NSA.<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494509.html ''NSA: Amerikas großes Ohr''], Der Spiegel, Heft 8/1989.</ref> Am 19. November [[1989]] wurde im Zuge der Wende die Grenze geöffnet und die Straße in den Nachbarort Hötensleben mit der Brücke über die [[Schöninger Aue]] freigegeben.<ref>Günter Schwulera (Hg.): ''Hötensleben. Geschichte des Ortes von 1016 bis 2006''. Geiger, Horb 2007, ISBN 978-3-86595-224-0, S. 58.</ref>


Im Jahr [[1997]] war Schöningen Ausrichter des Kulturfestes Tages der Braunschweigischen Landschaft.
Im Jahr [[1997]] war Schöningen Ausrichter des Kulturfestes Tag der Braunschweigischen Landschaft.
 
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=== Postgeschichte ===
=== Postgeschichte ===
Zur Entwicklung des Postwesens in Schöningen siehe: [[Postroute Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg#Schöningen|Postroute Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg]].
{{Hauptartikel|Postroute Braunschweig–Helmstedt–Magdeburg#Schöningen|titel1=Postroute Braunschweig–Helmstedt–Magdeburg}}
 
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=== Eingemeindungen ===
=== Eingemeindungen ===
Am 1. April [[1971]] wurde ein Großteil des Gebietes der aufgelösten Gemeinde [[Alversdorf]] eingegliedert. Am 1. März [[1974]] kamen [[Esbeck]] und [[Hoiersdorf]] hinzu.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982.'' W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 271-272.</ref>
Am 1. April [[1971]] wurde ein Großteil des Gebietes der aufgelösten Gemeinde [[Alversdorf]] eingegliedert. Am 1. März [[1974]] kamen [[Esbeck]] und [[Hoiersdorf]] hinzu.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982.'' W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 271-272.</ref>
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<small>Hinweis: Einwohnerzahlen von [https://www1.nls.niedersachsen.de/Statistik/html/default.asp Landesamt für Statistik Niedersachsen] (Bevölkerung nach Geschlecht; Fläche, Bevölkerungsdichte (Gemeinde)) sind angegeben nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis [[1830]] handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.</small>
<small>Hinweis: Einwohnerzahlen von [https://www1.nls.niedersachsen.de/Statistik/html/default.asp Landesamt für Statistik Niedersachsen] (Bevölkerung nach Geschlecht; Fläche, Bevölkerungsdichte (Gemeinde)) sind angegeben nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis [[1830]] handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.</small>


== Schloss ==
== Religion ==
[[Datei:Schloss Schöningen.jpg|mini|[[Schloss Schöningen]]]]
Der Schlossbau beruht auf Welfenherzog Magnus, der hier um 1350 ein Jagdschloss errichten ließ. Es diente gleichzeitig als Grenzfeste zu den Gebieten der Bischöfe von Halberstadt und Magdeburg. Die Anlage nahm Schaden, als der Schmalkaldische Bund gegen Herzog Heinrich den Jüngeren in einen Religionskrieg zog. Das Schloss wurde später in ein Wohngebäude umgestaltet und diente zwischen 1568 und 1659 drei Braunschweiger Herzoginnen, Sophia Jagiellonica (Sophie Jagiello), Elisabeth von Dänemark und Anna Sophia von Brandenburg, als Witwensitz. Um 1644 lebte und starb hier Annas Schwester Katharina von Brandenburg. Die Schlossanlage gehörte zu den prunkvollsten Gebäuden nahe dem [[Elm]]. Sie diente den Welfenherzögen mit ihrer Residenz in Wolfenbüttel und ihrem Gefolge oft als Unterkunft bei Treibjagden im Elm. Bei einer Jagd sollen sie mit 3.000 Treibern in den Elm gezogen sein. Am 25. Januar 1681 heiratete Elisabeth Eleonore von Braunschweig-Wolfenbüttel hier Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen. 1733 übernachtete der preußische Kronprinz Friedrich –&nbsp;der spätere König Friedrich der Große&nbsp;– hier bei der Anreise zu seiner Hochzeit mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern im Schloss Salzdahlum.
 
→ ''siehe auch: [[Schloss Schöningen]]''
 
== Kloster und Kirche St. Lorenz ==
Die Türme der heutigen ''St.&nbsp;Lorenz-Kirche'' und des früheren Klosters sind von weither sichtbar. Sie liegen ungewohnterweise im Osten der Kirche. Begründer des Klosters war der Bischof Reinhard von Halberstadt. 1119 hat dieser im Rahmen von Reformplänen das seit 983 in Schöningen (Ostendorf) bestehende Benediktinerinnen-Nonnenkloster St.&nbsp;Laurentius aufgehoben und 1120 das Augustiner-Männerkloster St.&nbsp;Laurentius im oberen Teil Schöningens (Westendorf) gegründet, da die Räumlichkeiten des Nonnenklosters als baufällig gekennzeichnet wurden.
 
Der als flachgedeckt begonnene Bau wurde schon Ende des 12.&nbsp;Jahrhunderts im Chor mit einem Kreuzgewölbe versehen, wobei Vorbild der [[Kaiserdom Königslutter]] war. In der ersten Hälfte des 15.&nbsp;Jahrhunderts wurde der Hauptbau völlig zerstört. Es ist bis heute nicht bekannt, ob das einstige Hauptschiff einer Brandkatastrophe zum Opfer gefallen ist oder ob statische Probleme durch sackenden Boden das Hauptschiff zum Einsturz brachte. In der zweiten Hälfte des 15.&nbsp;Jahrhunderts entstand als bescheidene Notlösung eine behelfsmäßige Ergänzung im gotischen Stil. Zu dieser Zeit haben die beiden romanischen Osttürme ihre gotischen Spitzen erhalten, wobei jedoch der südliche –&nbsp;der „Lange“ genannt&nbsp;– wesentlich höher war, wie es ein Kupferstich von etwa 1650 durch Merian bestätigt. Hier schlug 1690 ein Blitz ein und spaltete den Turm, der erst Jahrzehnte danach ausgebessert wurde. Von dem auf der Nordseite gelegenen Kreuzgang ist nur ein bescheidener Rest erhalten geblieben. In einem an das nördliche Querschiff anschließenden Gang sieht man noch rot-schwarz gemalte Ranken, einen romanischen Bogen, der auf die westlich anschließende Fortsetzung hinweist, und zwei gotische Portale, die in das östliche Wirtschaftsgebäude führen. Die soziale Not im Mittelalter führten zu großen Verlusten, so dass weder die notwendigen Mittel zur Instandsetzung und Erhaltung der Kirche und des Klosters, noch genügend Geistliche vorhanden waren. Als am 16.&nbsp;Oktober 1542 Braunschweigs großer Reformator Johannes Bugenhagen in Schöningen weilte, um das Kloster in die Verwaltung der neuen Lehre zu übernehmen, waren außer dem Propst nur noch ein Mönch und einige Laienbrüder zugegen; alle übrigen waren nach Hamersleben geflüchtet. Der alte Propst lieferte Briefe und Siegel aus, während das Kloster mit seinen Gütern in staatliche Verwaltung kam. Die offizielle Säkularisation erfolgte 1648 unter Aufsicht der Klosterstube.
 
Seit vielen Jahren forschen auf dem Klostergelände Denkmalpfleger nach dem historischen Grund des Kirchengebäudes und vor allem die Reste des Nord- und Westkreuzganges. Bei Ausgrabungen wurde eine 2,4&nbsp;Meter breite Kalksteinmauer entlang des heutigen Langschiff der Kirche gefunden, die aus vorromanischer Zeit stammt. Für Mauerwerk dieser Dimension kommt eigentlich nur ein Wehrturm als Vorgänger der Kirche in Frage. Der Mauerfund gab Spekulationen neue Nahrung, dass die Curia gefunden sei. Seit Jahrzehnten wird in Schöningen die karolingische Pfalz vermutet, der Vorposten gegen die Slawen im Osten im 8.&nbsp;Jahrhundert.
<!-- === Stadtkirche St. Vincenz === -->
 
== Religionen ==
Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden mit den Kirchen [[Clus-Kirche (Schöningen)|Clus]], [[St. Lorenz (Schöningen)|St. Lorenz]] und [[St. Vincenz (Schöningen)|St. Vincenz]] gehören zur [[Evangelisch-lutherische Propstei Helmstedt|Propstei Helmstedt]], ebenso wie die Kirchen in den Ortsteilen [[Esbeck]] ([[St. Andreas (Esbeck)|St. Andreas]]) und [[Hoiersdorf]] ([[St. Nicolai (Hoiersdorf)|St. Nicolai]]).
Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden mit den Kirchen [[Clus-Kirche (Schöningen)|Clus]], [[St. Lorenz (Schöningen)|St. Lorenz]] und [[St. Vincenz (Schöningen)|St. Vincenz]] gehören zur [[Evangelisch-lutherische Propstei Helmstedt|Propstei Helmstedt]], ebenso wie die Kirchen in den Ortsteilen [[Esbeck]] ([[St. Andreas (Esbeck)|St. Andreas]]) und [[Hoiersdorf]] ([[St. Nicolai (Hoiersdorf)|St. Nicolai]]).


Die katholische Kirche [[Maria Hilfe der Christen (Schöningen)|Maria Hilfe der Christen]], umgangssprachlich auch kurz ''St. Marien'' genannt, befindet sich an der [[Anna-Sophien-Straße (Schöningen)|Anna-Sophien-Straße]]. Die [[1907]]/[[1908]] von Maximilian Jagielski erbaute Kirche ist heute eine der ältesten Kirchen im [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]]. Zur Pfarrgemeinde gehören seit [[2006]] auch die katholischen Kirchen in [[Jerxheim]], [[Büddenstedt|Neu Büddenstedt]] und [[Offleben]].
Die katholische Kirche [[Maria Hilfe der Christen (Schöningen)|Maria Hilfe der Christen]], umgangssprachlich auch kurz ''St. Marien'' genannt, befindet sich an der [[Anna-Sophien-Straße (Schöningen)|Anna-Sophien-Straße]]. Die [[1907]]/[[1908]] von Maximilian Jagielski erbaute Kirche ist heute eine der ältesten Kirchen im [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]]. Zur Pfarrgemeinde gehört seit [[2006]] auch die katholische Kirche [[Maria von der Immerwährenden Hilfe (Jerxheim)|Maria von der Immerwährenden Hilfe]] in [[Jerxheim]].


Die [[Christuskirche (Schöningen)|Christuskirche]] an der [[Helmstedter Straße (Schöningen)|Helmstedter Straße]], [[1985]] errichtet, gehört zur Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Schöningen im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland.
Die [[Christuskirche (Schöningen)|Christuskirche]] an der [[Helmstedter Straße (Schöningen)|Helmstedter Straße]] wurde [[1985]] errichtet und gehört zur Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Schöningen im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (Baptisten).


Eine ''Neuapostolische Kirche'' befindet sich an der [[Danziger Straße (Schöningen)|Danziger Straße]]. Von 1908 an bildete sich die Kirchengemeinde, sie gehört heute zum Kirchenbezirk Braunschweig. In den 1960er Jahren wurde das erste Gotteshaus errichtet, in den 1980er Jahren die heutige Kirche.
Eine [[Neuapostolische Kirche Gemeinde Schöningen|Neuapostolische Kirche]] befindet sich an der [[Danziger Straße (Schöningen)|Danziger Straße]]. Von [[1908]] an bildete sich die Kirchengemeinde, sie gehört heute zum Kirchenbezirk Braunschweig. In den 1960er-Jahren wurde das erste Gotteshaus errichtet, in den 1980er-Jahren die heutige Kirche.


Ferner sind die Zeugen Jehovas in Schöningen vertreten.
Ferner waren die Zeugen Jehovas in Schöningen vertreten. Zum 1. Mai [[2017]] wurden die Versammlungen mit denen in [[Helmstedt]] zusammengelegt.<ref>https://jehovaszeugen.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/07/Amtsblatt_2017_Nr._3.pdf</ref> Das Gemeindehaus „Königreichssaal der Jehovas Zeugen“ in Massiv- und Putzbauweise mit Satteldach aus dem Jahr [[2010]] stand [[2018]] zum Verkauf. Gebäude und Nutzfläche wurden mit knapp 180 m² angegeben.<ref>https://www.facebook.com/ZJinfo/posts/pfbid02G3xscWMnV23vsTo77K2Cdbd6DtapUwVSvEtcPx1ywoRfxdC4cCpcB4tY9n4AS4qSl</ref>


== Politik ==
== Politik ==
=== Rat ===
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Bei der Stadtratswahl gaben 4.720 von 9.448 wahlberechtigten Personen ihre Stimmen ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,96 %.<ref>https://votemanager.kdo.de/20210912/03154019/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&stimmentyp=0&id=ebene_3_id_242</ref> Der Rat der Stadt Schöningen zählt 28&nbsp;Ratsmitglieder. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten [[Kommunalwahl 2021 (Landkreis Helmstedt)|Kommunalwahl am 12.&nbsp;September 2021]] wie folgt dar:{{Sitzverteilung
Bei der Gemeinderatswahl gaben 4.720 von 9.448 wahlberechtigten Personen ihre Stimmen ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,96 %.<ref>https://votemanager.kdo.de/20210912/03154019/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&stimmentyp=0&id=ebene_3_id_242</ref> Der Rat der Stadt Schöningen zählt 28&nbsp;Ratsmitglieder. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten [[Kommunalwahl 2021 (Landkreis Helmstedt)|Kommunalwahl am 12.&nbsp;September 2021]] wie folgt dar:{{Sitzverteilung
| Überschrift = Sitzverteilung im Rat der Stadt Schöningen seit 2021
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→ ''siehe auch: [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen (Wahlperiode 2021–2026)|Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen Wahlperiode 2021–2026]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen (Wahlperiode 1981–1986)|1981–1986]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen (Wahlperiode 1964–1968)|1964–1968]]''
→ ''siehe auch: [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen (Wahlperiode 2021–2026)|Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen Wahlperiode 2021–2026]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen (Wahlperiode 1981–1986)|1981–1986]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Schöningen (Wahlperiode 1964–1968)|1964–1968]]''
==== Ortsrat Esbeck ====
Bei der Ortsratswahl 2021 in [[Esbeck]] gaben 735 von 1.147 wahlberechtigten Personen ihre Stimmen ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,08 %.<ref>https://votemanager.kdo.de/20210912/03154019/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_1344</ref>
* <span class="explain" title="Esbecker Wählergemeinschaft (EW)">EW</span> (63,71 %, 8 Sitze)
* SPD (36,29 %, 5 Sitze)
==== Ortsrat Hoiersdorf ====
Bei der Ortsratswahl 2021 in [[Hoiersdorf]] gaben 292 von 670 wahlberechtigten Personen ihre Stimmen ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,58 %.<ref>https://votemanager.kdo.de/20210912/03154019/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_1348</ref>
* <span class="explain" title="Hoiersdorfer Bürgerliste (HBL)">HBL</span> (9 Sitze)


=== Bürgermeister ===
=== Bürgermeister ===
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
Das städtische ''Heimatmuseum Schöningen'', Markt&nbsp;33, das im Herbst 1981 im Jahr 1593 errichteten Renaissancegebäude der alten Lateinschule „[[Anna-Sophianeum]]” wiedereröffnet wurde, gibt einen guten Überblick über die Entwicklung dieses Raumes seit der Vorgeschichte.
Das städtische [[Heimatverein Schöningen und Umgebung|Heimatmuseum Schöningen]], [[Markt (Schöningen)|Markt]]&nbsp;33, das im Herbst [[1981]] in dem [[1593]] errichteten Renaissancegebäude der alten Lateinschule „[[Anna-Sophianeum]]” wiedereröffnet wurde, gibt einen guten Überblick über die Entwicklung dieses Raumes seit der Vorgeschichte.
 
Das vermutliche Geburtshaus des früheren Mainzer Erzbischofs [[Willigis]] (* ca. [[940]]; † [[1011]]) befindet sich in der [[Salzstraße (Schöningen)|Salzstraße]] im Stadtzentrum. Das Mainzer Stadtwappen soll auf ihn zurückgehen. Eine Gedenktafel an dem Haus weist auf dieses Ereignis hin.


Das vermutliche Geburtshaus des früheren Mainzer Erzbischofs Willigis (* ca. 940; † 1011) befindet sich in der [[Salzstraße (Schöningen)|Salzstraße]] im Stadtzentrum. Das Mainzer Stadtwappen soll auf ihn zurückgehen. Eine Gedenktafel an dem Haus weist auf dieses Ereignis hin.
[[2004]] wurde im Torhäuschen des [[Schloss Schöningen|Schöninger Schlosses]] ein Seilereimuseum eingerichtet. Dieses Museum bezog sich auf eine in Schöningen über 200-jährige Tradition. Dort konnte man unter anderem Ausstellungsstücke und Seilerwerkzeuge aus früherer Zeit besichtigen. Anfang [[2020]] wurde das Seilereimuseum geschlossen, da der Museumsbetreiber, Seilermeister Walter Lutze, verstorben war, und sein Nachlass dem geplanten Deutschen Hafenmuseum in Hamburg zur Verfügung gestellt wurde.<ref>{{Internetquelle |autor=Markus Brich |url=https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/article228139557/Schoeninger-Seilereimuseum-zieht-in-den-Hamburger-Hafen.html |titel=Schöninger Seilereimuseum zieht in den Hamburger Hafen |werk=Helmstedter-Nachrichten.de |hrsg=BZV Medienhaus GmbH |datum=2020-01-14 |sprache=de |abruf=2020-04-19}}</ref> Im Torhäuschen ist seit [[2021]] eine Ausstellung über die Bergbaugeschichte Schöningens zu sehen.<ref>Markus Brich: ''Bergbautradition hat in Schöningen eine neue Heimat.'' In: ''Helmstedter Nachrichten.'' Beilage ''Zukunft in Helmstedt.'' Ausgabe vom 25. November 2021.</ref>


2004 wurde im Torhäuschen des Schöninger Schlosses Jahre ein Seilereimuseum eingerichtet. Dieses Museum bezieht sich auf eine in Schöningen über 200-jährige Tradition. Dort kann man unter anderem Ausstellungsstücke und Seilerwerkzeuge aus der damaligen Zeit besichtigen.
Der Bundesnachrichtendienst (BND) betreibt seit Ende der 1950er-Jahre mit der [[BND-Außenstelle Schöningen]] gegenüber dem [[Golf- und Land-Club St. Lorenz Schöningen|Golfplatz]] am Waldrand eine große Abhöranlage unter dem Decknamen der „Bundesstelle für Fernmeldestatistik“. Hier sind mehrere große Satellitenspiegel zu sehen.


Der Bundesnachrichtendienst (BND) betreibt in Schöningen gegenüber dem Golfplatz am Waldrand eine große Abhöranlage unter dem Decknamen der „Bundesstelle für Fernmeldestatistik“. Hier sind mehrere große Satellitenspiegel zu sehen.
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Schöningen}}
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=== Theater und Museen ===
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<!--=== Theater ===-->
=== Musik ===
<!--=== Museen ===-->
Seit [[2017]] veranstaltet der gebürtige Schöninger [[Fabian Riaz]], Teilnehmer an ''The Voice of Germany'' und ''All together now'', jährlich das ''Riaz and Friends''-Konzert (mit Unterbrechung während der Covid-19-Pandemie)<ref>{{Internetquelle |url=https://www.instagram.com/accounts/login/?next=https%3A%2F%2Fwww.instagram.com%2Fp%2FCRHhH94sWQo%2F |titel=Anmeldung • Instagram |abruf=2023-06-17}}</ref> in der Stadt.<ref>{{Internetquelle |autor=Niklas Eppert |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article236354687/The-Voice-Stars-kommen-wieder-ins-Palaeon-in-Schoeningen.html |titel=Riaz und Witt holen „The Voice“-Stars nach Schöningen |datum=2022-09-09 |abruf=2023-06-17}}</ref> Regelmäßige Gastkünstler sind ''The Voice''-Siegerin Jamie-Lee Kriewitz, ''DSDS''-Sieger Sem Eisinger sowie ''The Voice''-Finalist [[Ayke Witt]].<ref>{{Internetquelle |autor=Markus Brich |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article238106333/Open-Air-in-Schoeningen-mit-DSDS-Kandidat-Sem-Eisinger.html |titel=DSDS-Gewinner Sem Eisinger tritt in Schöningen auf |datum=2023-04-16 |abruf=2023-06-17}}</ref>
<!--=== Musik ===-->
 
<!--=== Bauwerke ===-->
=== Bauwerke ===
<!--=== Parks ===-->
==== Schloss ====
<!--=== Naturdenkmäler ===-->
[[Datei:Schloss Schöningen.jpg|mini|[[Schloss Schöningen]]]]
Der Schlossbau beruht auf Welfenherzog Magnus, der hier um [[1350]] ein Jagdschloss errichten ließ. Es diente gleichzeitig als Grenzfeste zu den Gebieten der Bischöfe von Halberstadt und Magdeburg. Die Anlage nahm Schaden, als der Schmalkaldische Bund gegen Herzog Heinrich den Jüngeren in einen Religionskrieg zog. Das Schloss wurde später in ein Wohngebäude umgestaltet und diente zwischen [[1568]] und [[1659]] drei Braunschweiger Herzoginnen, Sophia Jagiellonica (Sophie Jagiello), Elisabeth von Dänemark und Anna Sophia von Brandenburg, als Witwensitz. Um [[1644]] lebte und starb hier Annas Schwester Katharina von Brandenburg. Die Schlossanlage gehörte zu den prunkvollsten Gebäuden nahe dem [[Elm]]. Sie diente den Welfenherzögen mit ihrer Residenz in Wolfenbüttel und ihrem Gefolge oft als Unterkunft bei Treibjagden im [[Elm]]. Bei einer Jagd sollen sie mit 3.000 Treibern in den [[Elm]] gezogen sein. Am 25. Januar [[1681]] heiratete Elisabeth Eleonore von Braunschweig-Wolfenbüttel hier Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen. [[1733]] übernachtete der preußische Kronprinz Friedrich –&nbsp;der spätere König Friedrich der Große&nbsp;– hier bei der Anreise zu seiner Hochzeit mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern im Schloss Salzdahlum.
 
{{Hauptartikel|Schloss Schöningen}}
 
==== Kloster und Kirche St. Lorenz ====
[[Datei:StLorenz SuedOst 2013.jpg|mini|[[St. Lorenz (Schöningen)|St.-Lorenz-Kirche]]]]
Die Kirche [[St. Lorenz (Schöningen)|St. Lorenz]] geht aus einem [[1120]] von Bischof Reinhard von Halberstadt als Augustiner-Chorherren-Stift gegründeten Kloster hervor. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde der Hauptschiff völlig zerstört. Es entstand eine behelfsmäßige Ergänzung im spätgotischen Stil, bei der die beiden romanischen Osttürme ihre gotischen Spitzen erhielten. Seit der Säkularisation [[1648]] wird das Kirchengebäude von der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Schöningen genutzt. Die Baugeschichte der Kirche ist nicht vollständig bekannt. Dazu fanden von [[1992]] mit Unterbrechungen bis [[2003]] archäologische Untersuchungen statt. Dabei wurden zwischen romanischen Mauern Fundamente festgestellt, die älteren Datums sind. Seit langem wird in Schöningen eine im 8. Jahrhundert bestehende Pfalz der Karolinger als Vorposten gegen die Slawen im Osten vermutet.
 
{{Hauptartikel|St. Lorenz (Schöningen)}}
 
==== Forschungsmuseum Schöningen ====
[[Datei:Speere Museum Schöningen.jpg|mini|Forschungsmuseum]]
Das unweit der Fundstelle der [[Schöninger Speere]] gelegene Museum, das [[2013]] als [[paläon]] eröffnet wurde, widmet sich der interdisziplinären Erforschung der [[Archäologische Ausgrabungsstätten im Tagebau Schöningen|Schöninger Fundstellen]] sowie der pleistozänen Archäologie im früheren Braunkohletagebau. Es präsentiert in einer erlebnisorientierten Ausstellung die originalen Funde. Der transparente Forschungs- und Laborbereich sowie ein interaktives Besucherlabor sollen die Bereiche Forschung und Museum verknüpfen. Landschaftsbiotope, darunter eine Weide mit Wildpferden, veranschaulichen auf dem 34 Hektar großen Außengelände typische Pflanzengesellschaften der Warmzeit. Der Ort ist als außerschulischer Lernort anerkannt. Das [[paläon]] ging am 1. Juli [[2019]] nach Verlusten in Millionenhöhe<ref>[https://www.ndr.de/ratgeber/reise/braunschweiger_land/Forschungsmuseum-Schoeningen-zeigt-Steinzeit-Speere-,palaeon149.html ''Die ältesten Speere der Menschheit bewundern''] bei ndr.de vom 19. Mai 2020</ref> in die Verantwortung des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege über.
 
{{Hauptartikel|Forschungsmuseum Schöningen}}
 
==== Alte Feuerwache ====
[[Datei:Schöningen Feuerwehr alt.jpg|mini|Alte Feuerwache ([[2023]])]]
Die gegenüber dem [[Schloss Schöningen]] liegende Feuerwache von [[1907]] wurde [[2019]] zu einer [[Feuerwache Rösterei|Kaffeerösterei]] mit Café umgebaut. Die Feuerwehr zog am 8. November [[2014]] feierlich in neue Räumlichkeiten. Die alte Feuerwache musste aus Platzgründen aufgegeben werden.
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=== Grünflächen und Naherholung ===
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=== Sport ===
=== Sport ===
In Schöningen existieren mehrere Sportvereine, die sich hauptsächlich auf den Breitensport konzentrieren. Neben dem größeren [[Elmstadion]] können noch mehrere Hallen genutzt werden. Zusätzlich ist ein Schwimmbad vorhanden, das [[Badezentrum Negenborn]]. Dieses besitzt neben einem 50&nbsp;m Wettkampfbecken und einer 115&nbsp;m Riesenrutsche einen Whirlpool, eine Sauna und eine Liegewiese im Freien. Im Norden befindet sich in direkter Nähe zum St.-Lorenz-Kloster ein Golfplatz.
In Schöningen existieren mehrere Sportvereine, die hauptsächlich Breitensport betreiben. Die erste Fußballmannschaft des [[FC Schöningen 08]] spielte 13 Jahre lang in der höchsten niedersächsischen Amateurliga. Die [[FSV Schöningen]], ein Zusammenschluss der Fußballballabteilungen der Sportvereine [[FC Schöningen 08]], [[Hoiersdorfer SV]] und [[TSV Twieflingen]], spielt seit der [[Fußball-Saison 2025/26#Regionalliga Nord|Saison 2025/26]] in der Regionalliga. Die Formation „Imagination“ des [[TC Schöningen]] startet seit [[2005]] erfolgreich in der 1. Bundesliga Jazz und Modern Dance im Deutschen Tanzsportverband und ist seit [[2008]] international erfolgreich. Der [[MTV Schöningen]] der älteste und größte Turnverein der Stadt und einer der ältesten Sportvereine im ehemaligen Herzogtum Braunschweig. Der Breitensportverein verfügt über eine etwa 1,5&nbsp;ha große Sportanlage mit vier Tennisplätzen, Laufbahnen, Weitsprunganlage, Hartplatz und einer Beachvolleyballanlage sowie einem etwa 150&nbsp;m² großen Übungsraum.
 
Neben dem größeren [[Elmstadion]] können noch mehrere Hallen genutzt werden. Zusätzlich ist ein Schwimmbad vorhanden, das [[Badezentrum Negenborn]]. Dieses besitzt neben einem 50&nbsp;m Wettkampfbecken und einer 115&nbsp;m Riesenrutsche einen Whirlpool, eine Sauna und eine Liegewiese im Freien.
 
Im Norden befindet sich in direkter Nähe zum [[St. Lorenz (Schöningen)|St.-Lorenz-Kloster]] der Golfplatz des [[Golf- und Land-Club St. Lorenz Schöningen|GLC St. Lorenz Schöningen]].


=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
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=== Kulinarische Spezialitäten ===
=== Kulinarische Spezialitäten ===
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
=== Unternehmen ===
In Schöningen hat die [[Bankhaus Rautenschlein]] AG ihren Sitz, eine auf den Agrar- und Landwirtschaftssektor spezialisierte Privatbank.
[[1998]] wurde im Stadtgebiet die [[Abfallverwertungsanlage Helmstedt]] in Betrieb genommen.
=== Medien ===
Die lokale Berichterstattung wird von der Braunschweiger Zeitung und dem [[Helmstedter Sonntag]] übernommen. Letztere ist eine durch Anzeigen finanzierte Wochenzeitung. Seit [[2013]] wird in Schöningen das Special-Interest-Printmagazin „[[Neon Zombie|Neon Zombie – Das Magazin für phantastisches Kino und filmische Popkultur!]]“ publiziert und weltweit vertrieben.
=== Öffentliche Einrichtungen ===
Die Stadt verfügt über eine [[Freiwillige Feuerwehr Schöningen|Freiwillige Feuerwehr]].
Bis [[1973]] bestand das [[Amtsgericht Schöningen|Amtsgericht Schöningen]]. Seit dem 1. Juli [[1973]] gehört der Zuständigkeitsbereich zum [[Amtsgericht Helmstedt|Amtsgerichts Helmstedt]].<ref name="Amtsgericht">[[Amtsgericht Helmstedt]]: [http://www.amtsgericht-helmstedt.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=18798&article_id=70571&_psmand=117 Aus der Geschichte des Amtsgerichts Helmstedt]</ref>
Die [[Jugendherberge Schöningen]] des Deutschen Jugendherbergswerkes befand sich westlich der Stadt, am Rand des Elms gelegen. Die zu ihr führende Straße ist nach Richard Schirrmann, dem Gründer des Deutschen Jugendherbergswerkes, benannt. Bereits 1935 entstand die erste Jugendherberge in Schöningen, 1975 wurde daneben die heutige Herberge errichtet. Im Gebäude der ersten Herberge befand sich danach einige Zeit die Gaststätte [[Elmstübchen]].
=== Bildung ===
In der Stadt Schöningen gibt es die Schulformen der Primarstufe sowie der Sekundarstufen I und&nbsp;II. Dazu zählen die [[Grundschule Schöningen]], Hauptschule [[Eichendorffschule Schöningen|Eichendorffschule]], [[Realschule Schöningen]] und das Gymnasium [[Anna-Sophianeum]]. Die [[Wichernschule (Außenstelle Büddenstedt)|Förderschule Comeniusschule]] ist in den [[Helmstedt]]er Stadtteil [[Büddenstedt]] umgezogen.


== Wirtschaft und Infrastruktur ==
=== Verkehr ===
=== Verkehr ===
==== Straßenverkehr ====
Über die [[Bundesstraße 244]] in Fahrtrichtung Helmstedt hat die Stadt Schöningen Anschluss an die [[Bundesautobahn 2|A&nbsp;2]] (Hannover-Berlin). Des Weiteren beginnt die [[Bundesstraße 82]], die durch den Harz bis zur Anschlussstelle Rhüden an der Bundesautobahn 7 (Hannover-Kassel) führt, am Stadtrand von Schöningen. Durch Schöningen führen auch die [[Deutsche Fachwerkstraße]] und die [[Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee]].
Über die [[Bundesstraße 244]] in Fahrtrichtung Helmstedt hat die Stadt Schöningen Anschluss an die [[Bundesautobahn 2|A&nbsp;2]] (Hannover-Berlin). Des Weiteren beginnt die [[Bundesstraße 82]], die durch den Harz bis zur Anschlussstelle Rhüden an der Bundesautobahn 7 (Hannover-Kassel) führt, am Stadtrand von Schöningen. Durch Schöningen führen auch die [[Deutsche Fachwerkstraße]] und die [[Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee]].
<!--=== Medien ===-->
=== Öffentliche Einrichtungen ===
Die Stadt verfügt über eine [[Freiwillige Feuerwehr Schöningen|Freiwillige Feuerwehr]].


=== Schulen ===
{{Siehe auch|Liste der Straßen und Plätze in Schöningen}}
In der Stadt Schöningen gibt es die Schulformen der Sekundarstufe I und&nbsp;II (Grund-, Haupt-, Realschule, Gymnasium). Dazu zählt das Gymnasium [[Anna-Sophianeum]]. Die [[Wichernschule (Außenstelle Büddenstedt)|Förderschule Comeniusschule]] ist nach [[Büddenstedt]] umgezogen.


=== Jugendherberge ===
==== Schienenverkehr ====
Eine Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerkes befindet sich westlich der Stadt, am Rand des Elms gelegen. Die zu ihr führende Straße ist nach Richard Schirrmann, dem Gründer des Deutschen Jugendherbergswerkes, benannt. Bereits 1935 entstand die erste Jugendherberge in Schöningen, 1975 wurde daneben die heutige Herberge errichtet. Im Gebäude der ersten Herberge befand sich danach einige Zeit die Gaststätte [[Elmstübchen]].
[[Datei:Bahnhof Schöningen stillgelegt.jpg|mini|Ehemaliger [[Bahnhof Schöningen]]]]
Der [[Bahnhof Schöningen]] war über die [[Bahnstrecke Jerxheim–Helmstedt]], die [[Braunschweig-Schöninger Eisenbahn|Bahnstrecke Braunschweig–Schöningen]] und die [[Bahnstrecke Eilsleben–Schöningen]], der ''Bahnhof Schöningen Süd'' über die [[Bahnstrecke Oschersleben–Schöningen]] erreichbar. Alle diese Bahnstrecken sind stillgelegt. Im Dezember [[2007]] fuhr der letzte Zug vom [[Bahnhof Schöningen]] ab.<ref>[https://helmstedter-sonntag.de/2019/10/23/schoeninger-bahnhof-gestern-heute-und-in-zukunft-teil-1/ ''Schöninger Bahnhof - Gestern, Heute und in Zukunft - Teil 1.''] helmstedter-sonntag.de, 23. Oktober 2019, abgerufen am 18. Mai 2021.</ref>


== Persönlichkeiten ==
== Persönlichkeiten ==
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=== Söhne und Töchter der Stadt ===
=== Söhne und Töchter der Stadt ===
* [[Willigis]] (* ca. 940; † 1011), Erzbischof von Mainz
* [[Willigis]] (* ca. [[940]]; † [[1011]]), Erzbischof von Mainz
* [[Brandes (Familie)|Brandes]], Patrizierfamilie und Mäzene der Julius-Universität stammt aus Schöningen
* [[Brandes (Familie)|Brandes]], Patrizierfamilie und Mäzene der Julius-Universität stammt aus Schöningen
* [[Andreas Heinrich Bucholtz]] (1607–1671), lutherischer Theologe
* [[Andreas Heinrich Bucholtz]] ([[1607]]–[[1671]]), lutherischer Theologe
* [[Christoph Joachim Bucholtz]] (1607–1679), deutscher Rechtswissenschaftler und Bürgermeister von Hameln
* [[Christoph Joachim Bucholtz]] ([[1607]]–[[1679]]), deutscher Rechtswissenschaftler und Bürgermeister von Hameln
* [[Sigismund Andreas Cuno]] (1675–1747), deutscher Pädagoge und Heimatforscher
* [[Sigismund Andreas Cuno]] ([[1675]]–[[1747]]), deutscher Pädagoge und Heimatforscher
* [[Rudolf August Nolte]] (1703–1752), Jurist und Historiker
* [[Rudolf August Nolte]] ([[1703]]–[[1752]]), Jurist und Historiker
* [[Theodor Christoph Grotrian]] (1755–1829), Generalsuperintendent in Holzminden und Verleger
* [[Theodor Christoph Grotrian]] ([[1755]]–[[1829]]), Generalsuperintendent in Holzminden und Verleger
* [[Dietrich Joachim Theodor Cunze]] (1760–1822), Rektor des Anna-Sophianeums und Pastor
* [[Dietrich Joachim Theodor Cunze]] ([[1760]]–[[1822]]), Rektor des [[Anna-Sophianeum]]s und Pastor
* [[Johann Friedrich Anton Dehne]] (1787–1856), Pharmazeut und Naturforscher
* [[Johann Friedrich Anton Dehne]] ([[1787]]–[[1856]]), Pharmazeut und Naturforscher
* [[Friedrich Grotrian]] ([[1803]]–[[1860]]), Instrumentenbauer
* [[Friedrich Grotrian]] ([[1803]]–[[1860]]), Instrumentenbauer
* [[Frederick Langenheim]] (1809–1879), deutsch-amerikanischer Fotograf und Erfinder
* [[Frederick Langenheim]] ([[1809]]–[[1879]]), deutsch-amerikanischer Fotograf und Erfinder
* [[Bernhard Ornstein]] (1809–1896), Mediziner, Generalarzt in Griechenland
* [[Bernhard Ornstein]] ([[1809]]–[[1896]]), Mediziner, Generalarzt in Griechenland
* [[Wilhelm Lefeldt]] (1813–1913), Ingenieur, Erfinder und Maschinenbauer
* [[Wilhelm Lefeldt]] ([[1813]]–[[1913]]), Ingenieur, Erfinder und Maschinenbauer
* [[Hermann Münchmeyer der Ältere]] (1815–1909), Kaufmann, Bankier und Konsul von Haiti
* [[Hermann Münchmeyer der Ältere]] ([[1815]]–[[1909]]), Kaufmann, Bankier und Konsul von Haiti
* [[Fritz Heckner]] (1826–1904), Fabrikant und Verleger
* [[Fritz Heckner]] ([[1826]]–[[1904]]), Fabrikant und Verleger
* [[Heinrich Wilhelm Appel]] (1850–1923), Kaufmann und Fabrikant
* [[Heinrich Wilhelm Appel]] ([[1850]]–[[1923]]), Kaufmann und Fabrikant
* [[Rudolf Sachtleben]] (1856–1917), Chemiker und Unternehmer
* [[Rudolf Sachtleben]] ([[1856]]–[[1917]]), Chemiker und Unternehmer
* [[Otto Rasche]] (1859–1933), Architekt und Braunschweiger Kommunalpolitiker
* [[Otto Rasche]] ([[1859]]–[[1933]]), Architekt und Braunschweiger Kommunalpolitiker
* [[Otto Schütte]] (1860 – 1920/1924), Gymnasialprofessor und Lokalhistoriker in Braunschweig
* [[Otto Schütte]] ([[1860]][[1920]]/[[1924]]), Gymnasialprofessor und Lokalhistoriker in Braunschweig
* [[Bruno Schrader]] (1861–1926), Pianist, Komponist und Musikschriftsteller
* [[Bruno Schrader]] ([[1861]]–[[1926]]), Pianist, Komponist und Musikschriftsteller
* [[Gustav Brandes|Gustav Philipp Hermann Brandes]] (1862–1941), Zoologe, mit besonderen Verdiensten als Parasitologe, Hochschullehrer sowie Zoodirektor in Halle und später Dresden
* [[Gustav Brandes|Gustav Philipp Hermann Brandes]] ([[1862]]–[[1941]]), Zoologe, mit besonderen Verdiensten als Parasitologe, Hochschullehrer sowie Zoodirektor in Halle und später Dresden
* [[Wilhelm Pfitzinger|Wilhelm August Pfitzinger]] (1864–1939), Chemiker, entdeckte 1886 die nach ihm benannte Pfitzinger-Reaktion
* [[Wilhelm Pfitzinger|Wilhelm August Pfitzinger]] ([[1864]]–[[1939]]), Chemiker, entdeckte [[1886]] die nach ihm benannte Pfitzinger-Reaktion
* [[Alfred Forke]] (1867–1944), deutscher Sinologe
* [[Alfred Forke]] ([[1867]]–[[1944]]), deutscher Sinologe
* [[Kurt Strümpell]] (1872–1923), Kolonialoffizier und Afrika-Forscher
* [[Kurt Strümpell]] ([[1872]]–[[1923]]), Kolonialoffizier und Afrika-Forscher
* [[Karl Rose]] (1886–1985), Mittelschulrektor, Gründer des Heimatmuseums und erster Vorsitzender des Schöninger Heimatvereins, Verfasser von Heimatbüchern, Ehrenbürger der Stadt
* [[Karl Rose]] ([[1886]]–[[1985]]), Mittelschulrektor, Gründer des Heimatmuseums und erster Vorsitzender des [[Heimatverein Schöningen und Umgebung|Schöninger Heimatvereins]], Verfasser von Heimatbüchern, Ehrenbürger der Stadt
* [[Paul Fanger]] (1889–1945), Marineoffizier, zuletzt Admiral im Zweiten Weltkrieg
* [[Paul Fanger]] ([[1889]]–[[1945]]), Marineoffizier, zuletzt Admiral im Zweiten Weltkrieg
* [[Otto Rodewald]] (1891–1960), Maler und Grafiker  
* [[Otto Rodewald]] ([[1891]]–[[1960]]), Maler und Grafiker  
* [[Alfred Tack]] (1898–1970), Politiker
* [[Alfred Tack]] ([[1898]]–[[1970]]), Politiker
* [[Edith Müller-Ortloff]] (1911–1994), Textilkünstlerin
* [[Edith Müller-Ortloff]] ([[1911]]–[[1994]]), Textilkünstlerin
* [[Johannes Hamel]] (1911–2002), deutscher Theologe (DDR)  
* [[Johannes Hamel]] ([[1911]]–[[2002]]), deutscher Theologe (DDR)  
* [[Hermann Klaue]] (1912–2001), Ingenieur und Erfinder
* [[Hermann Klaue]] ([[1912]]–[[2001]]), Ingenieur und Erfinder
* [[Alfred Schliestedt]] (1921–1963), Bundestagsabgeordneter
* [[Alfred Schliestedt]] ([[1921]]–[[1963]]), Bundestagsabgeordneter
* [[Helga Pilarczyk]] (1925–2011), Opernsängerin (Sopran)
* [[Helga Pilarczyk]] ([[1925]]–[[2011]]), Opernsängerin (Sopran)
* [[Henning Piper]] (1931–2012), deutscher Richter am OLG Dresden, Honorarprofessor
* [[Henning Piper]] ([[1931]]–[[2012]]), deutscher Richter am OLG Dresden, Honorarprofessor
* [[Horst Voigt]] (1933–2023), niedersächsischer Politiker (SPD)
* [[Horst Voigt]] ([[1933]]–[[2023]]), niedersächsischer Politiker (SPD)
* [[Udo Köneke]] (* 1938), niedersächsischer Politiker (SPD) und Mitglied des Niedersächsischen Landtages
* [[Udo Köneke]] (* [[1938]]), niedersächsischer Politiker (SPD) und Mitglied des Niedersächsischen Landtages
* [[Rolf-Dieter Backhauß]] (* 1941), ehemaliger Niedersächsischer Landtagsabgeordneter
* [[Rolf-Dieter Backhauß]] (* [[1941]]), ehemaliger Niedersächsischer Landtagsabgeordneter
* [[Jürgen Baumert]], (* 1941), Bildungsforscher
* [[Jürgen Baumert]], (* [[1941]]), Bildungsforscher
* [[Ilse Stiewitt]] (* 1943), Sozialwirtin und Politikerin (SPD)
* [[Ilse Stiewitt]] (* [[1943]]), Sozialwirtin und Politikerin (SPD)
* [[Reimar Oltmanns]] (* 1949), Journalist und Buchautor
* [[Reimar Oltmanns]] (* [[1949]]), Journalist und Buchautor
* [[Gertrud Böttcher]] (*1940?), erste Pastorin der Evangelischen Landeskirche Braunschweig, Gemeindepfarrerin von St. Lorenz
* [[Gertrud Böttcher]] (* [[1940]]?), erste Pastorin der Evangelischen Landeskirche Braunschweig, Gemeindepfarrerin von St. Lorenz
* [[Peter Hayduk]] ([[1953]]–[[2026]]), ehemaliger Fußballspieler und -trainer
* [[Peter Hayduk]] ([[1953]]–[[2026]]), ehemaliger Fußballspieler und -trainer
* [[Matthias Wunderling-Weilbier]] (* 1963), Politiker (SPD)
* [[Matthias Wunderling-Weilbier]] (* [[1963]]), Politiker (SPD)
* [[Sebastian Dießner]] (* 1980), Kapitän und Präsident des Verbandes Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere e.&nbsp;V.
* [[Sebastian Dießner]] (* [[1980]]), Kapitän und Präsident des Verbandes Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere e.&nbsp;V.
* [[Hans-Werner Else]], Rektor der Esbecker Schule, Heimatkundler und Verfasser von Heimatbüchern
* [[Hans-Werner Else]], Rektor der Esbecker Schule, Heimatkundler und Verfasser von Heimatbüchern


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* [[Hartmut Thieme]] (* [[1947]]), prähistorischer Archäologe, der von [[1981]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[2012]] beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege tätig war. Sein Spezialgebiet war die Altsteinzeit. [[1994]] entdeckte er die altsteinzeitlichen [[Schöninger Speere]] bei Ausgrabungen im [[Tagebau Schöningen|Braunkohletagebau Schöningen]].
* [[Hartmut Thieme]] (* [[1947]]), prähistorischer Archäologe, der von [[1981]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[2012]] beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege tätig war. Sein Spezialgebiet war die Altsteinzeit. [[1994]] entdeckte er die altsteinzeitlichen [[Schöninger Speere]] bei Ausgrabungen im [[Tagebau Schöningen|Braunkohletagebau Schöningen]].
* [[Hermann Lühr]] (* [[1953]]), deutscher Autor
* [[Hermann Lühr]] (* [[1953]]), deutscher Autor
<!--== Sonstiges ==-->
 
<!--== Literatur ==-->
== Literatur ==
* Martin Zeiller: S. Lorentij Closter. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Ducatus Brunswick et Lüneburg (= Topographia Germaniae. Band 15). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 138 ([https://de.wikisource.org/wiki/de:Topographia%20Braunschweig%20L%C3%BCneburg:%20S.%20Lorentij%20Closter Volltext] [Wikisource]).
* Martin Zeiller: Schöningen. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Ducatus Brunswick et Lüneburg (= Topographia Germaniae. Band 15). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 185–186 ([https://de.wikisource.org/wiki/de:Topographia%20Braunschweig%20L%C3%BCneburg:%20Sch%C3%B6ningen Volltext] [Wikisource]).
* Christof Römer: ''Schöningen – die östliche Residenzstadt des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel'' (= ''Beiträge zur Geschichte des Landkreises und der ehemaligen Universität Helmstedt.'' 5, ISSN [https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220175-4610%22&key=cql 0175-4610]). Landkreis Helmstedt, Helmstedt 1982.
* Elke Stern: ''Söhne und Töchter der Stadt Schöningen.'' Schöningen 2021.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
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* [https://www.instagram.com/schoeningen.stadt.der.speere Stadt Schöningen] bei Instagram
* [https://www.instagram.com/schoeningen.stadt.der.speere Stadt Schöningen] bei Instagram
* [https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Schoeningen2.htm Schöningen] auf der Website ''Im Braunschweiger Land – zwischen Harz und Heide''
* [https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Schoeningen2.htm Schöningen] auf der Website ''Im Braunschweiger Land – zwischen Harz und Heide''
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4106620-0 Literatur von und über Schöningen] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==