Forschungsmuseum Schöningen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Forschungsmuseum Schöningen.png|mini|Logo Forschungsmuseum Schöningen]]
Das '''Forschungsmuseum Schöningen''' ist ein Besucherzentrum und Museum am Rande der Stadt [[Schöningen]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen, das vor allem der Ausstellung der [[Schöninger Speere]] und der Darstellung der Lebens- und Umweltverhältnisse zu deren Entstehungszeit vor rund 300.000 Jahren dient. Es liegt in unmittelbarer Nähe des Fundortes der Speere im früheren [[Tagebau Schöningen|Braunkohlentagebau Schöningen]].
Das '''Forschungsmuseum Schöningen''' ist ein Besucherzentrum und Museum am Rande der Stadt [[Schöningen]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen, das vor allem der Ausstellung der [[Schöninger Speere]] und der Darstellung der Lebens- und Umweltverhältnisse zu deren Entstehungszeit vor rund 300.000 Jahren dient. Es liegt in unmittelbarer Nähe des Fundortes der Speere im früheren [[Tagebau Schöningen|Braunkohlentagebau Schöningen]].


Eröffnet wurde die Einrichtung am 24. Juni [[2013]] unter der Bezeichnung '''paläon''', die [[2019]] in '' Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere'' umbenannt wurde.<ref>Markus Haage: ''[http://www.mein-schoeningen.de/1899/schoeningen-unkommentiert-eroeffnung-palaeon-24-06-2013/ Eröffnung des Paläons – 24.06.2013 – Schöningen unkommentiert]'' In: mein-schoeningen.de, 26. Juni 2013, abgerafufen am 8. Juni 2019.</ref> Das von einer GmbH betriebene paläon schloss am 30. Juni [[2019]] aufgrund von hohen finanziellen Verlusten<ref>''[https://www.ndr.de/ratgeber/reise/braunschweiger_land/Palaeon-die-Welt-des-Homo-heidelbergensis,palaeon149.html Die ältesten Speere der Menschheit bewundern]''. In: NDR.de. Norddeutscher Rundfunk, 3. Juli 2019, abgerufen am 25. April 2020.</ref> und ging am 1. Juli [[2019]] in die Trägerschaft des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege über.
Eröffnet wurde die Einrichtung am 24. Juni [[2013]] unter der Bezeichnung '''paläon''', die [[2019]] in '' Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere'' umbenannt wurde.<ref>Markus Haage: ''[http://www.mein-schoeningen.de/1899/schoeningen-unkommentiert-eroeffnung-palaeon-24-06-2013/ Eröffnung des Paläons – 24.06.2013 – Schöningen unkommentiert]'' In: mein-schoeningen.de, 26. Juni 2013, abgerafufen am 8. Juni 2019.</ref> Das von einer GmbH betriebene paläon schloss am 30. Juni [[2019]] aufgrund von hohen finanziellen Verlusten<ref>''[https://www.ndr.de/ratgeber/reise/braunschweiger_land/Palaeon-die-Welt-des-Homo-heidelbergensis,palaeon149.html Die ältesten Speere der Menschheit bewundern]''. In: NDR.de. Norddeutscher Rundfunk, 3. Juli 2019, abgerufen am 25. April 2020.</ref> und ging am 1. Juli [[2019]] in die Trägerschaft des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege über. Am 1. Januar 2025 übernahmen die 3Landesmuseen Braunschweig die Trägerschaft unter fachlicher Verantwortung des Staatlichen Naturhistorischen Museums in Braunschweig.<ref>{{Internetquelle |autor=Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur |url=https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/weichenstellung-in-richtung-unesco-welterbe-232260.html |titel=Weichenstellung in Richtung UNESCO-Welterbe |datum=2024-05-21 |abruf=2025-01-11}}</ref> Dessen Direktor Mike Reich leitet seither das Forschungsmuseum.<ref>Florian Arnold: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/kultur/article408274135/neuer-chef-soll-forschungsmuseum-schoeningen-aus-der-krise-fuehren.html ''Nichts los im Paläon: So soll ein neuer Chef die Wende schaffen''] in [[Braunschweiger Zeitung]] vom 13. Februar 2025</ref>


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
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Im Wettbewerb für den Museumsbau setzte sich am 5. Juli [[2010]] das Züricher Architekturbüro Holzer Kobler Architekturen gegen 23 Mitbewerber durch. Der erste Spatenstich erfolgte am 28. November [[2011]]. Bauherr war die Stadt [[Schöningen]]. Am 11. Juni [[2012]] fand das Richtfest statt.<ref>''[https://web.archive.org/web/20130625072248/http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/palaeon101.html Das „paläon“: Speerspitze im Strukturwandel? bei N3 vom 12. Juni 2012]'' (Memento vom 25. Juni 2013 im Internet Archive) auf ndr.de</ref>
Im Wettbewerb für den Museumsbau setzte sich am 5. Juli [[2010]] das Züricher Architekturbüro Holzer Kobler Architekturen gegen 23 Mitbewerber durch. Der erste Spatenstich erfolgte am 28. November [[2011]]. Bauherr war die Stadt [[Schöningen]]. Am 11. Juni [[2012]] fand das Richtfest statt.<ref>''[https://web.archive.org/web/20130625072248/http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/harz/palaeon101.html Das „paläon“: Speerspitze im Strukturwandel? bei N3 vom 12. Juni 2012]'' (Memento vom 25. Juni 2013 im Internet Archive) auf ndr.de</ref>


[[Datei:Paläon.png|mini|102px|Altes Logo mit dem ursprünglichen Namen ''paläon'']]
Bei einem Wettbewerb war die Bevölkerung um Namensvorschläge für das Speere-Projekt gebeten worden. Etwa 200 Vorschläge gingen dafür ein. Am 25. April [[2012]] wurde nach einer öffentlichen Namensfindung die Bezeichnung des zukünftigen Zentrums auf ''paläon'' festgelegt.<ref>[https://web.archive.org/web/20160812152611/http://www.zeitorte.de/presseservice/seiten/meldung/das-zuhause-der-arch.html ''Das Zuhause der archäologischen Weltsensation „Schöninger Speere“ bekommt den Namen „paläon“.'']</ref> Der Name bedeutet in Altgriechisch „alt“ (παλαιόv&nbsp;= palaion, Neutrum) und bezieht sich auf das Paläolithikum als die Zeit, aus der die [[Schöninger Speere]] stammen. Am 24. Juni [[2013]] wurde das Museum unter der Bezeichnung ''paläon'' eröffnet.
Bei einem Wettbewerb war die Bevölkerung um Namensvorschläge für das Speere-Projekt gebeten worden. Etwa 200 Vorschläge gingen dafür ein. Am 25. April [[2012]] wurde nach einer öffentlichen Namensfindung die Bezeichnung des zukünftigen Zentrums auf ''paläon'' festgelegt.<ref>[https://web.archive.org/web/20160812152611/http://www.zeitorte.de/presseservice/seiten/meldung/das-zuhause-der-arch.html ''Das Zuhause der archäologischen Weltsensation „Schöninger Speere“ bekommt den Namen „paläon“.'']</ref> Der Name bedeutet in Altgriechisch „alt“ (παλαιόv&nbsp;= palaion, Neutrum) und bezieht sich auf das Paläolithikum als die Zeit, aus der die [[Schöninger Speere]] stammen. Am 24. Juni [[2013]] wurde das Museum unter der Bezeichnung ''paläon'' eröffnet.


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== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Planungen ===
=== Planungen ===
Ende der 1990er Jahre entstand in [[Schöningen]] unter dem Bürgermeister [[Jürgen Lübbe]] die Idee zur Einrichtung eines Museums an der Fundstelle der [[Schöninger Speere]] am Rande des dortigen Braunkohlentagebaus. [[1999]] stellte die Stadt für die Planung den Archäologen und Geographen Stephan A. Lütgert als kommunalen Projektkoordinator ein, der von [[2000]] bis [[2007]] zugleich als Geschäftsführer des [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit e. V.]] unter dem Vorsitz von Utz Claassen wirkte. In [[Schöningen]] wurden in dieser Zeit u. a. mehrere Sonderausstellungen mit thematischem Bezug zu den Ausgrabungen gemeinsam mit dem Braunschweigischen Landesmuseum realisiert sowie die „Schöninger Archäologietage“ als jährlich wiederkehrende Veranstaltung etabliert.<ref>Kai Michel: ''[https://www.zeit.de/2004/25/A-Speere Wunderwaffe der Steinzeit – Sportler testen den Speer des Homo erectus – und werfen damit erstaunlich präzise ]'' In: zeit.de, 9. Juni 2004, abgerufen am 20. April 2024.</ref> Das Projekt „Forschungs- und Erlebniscenter Schöninger Speere“ war Teil der Bewerbung Braunschweigs 2010 zur Kulturhauptstadt Europas.<ref>''[https://web.archive.org/web/20160304083716/http://braunschweig2010.de/sites/kunstschaetze_archiv.html Bewerber-Website mit Artikel über die Speere]'' (Memento des [http://braunschweig2010.de/sites/kunstschaetze_archiv.html Originals] vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>
Ende der 1990er Jahre entstand in [[Schöningen]] unter dem Bürgermeister [[Jürgen Lübbe]] die Idee zur Einrichtung eines Museums an der Fundstelle der [[Schöninger Speere]] am Rande des dortigen Braunkohlentagebaus. [[1999]] stellte die Stadt für die Planung den Archäologen und Geographen Stephan A. Lütgert als kommunalen Projektkoordinator ein, der von [[2000]] bis [[2007]] zugleich als Geschäftsführer des [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit|Fördervereins Schöninger Speere – Erbe der Menschheit]] unter dem Vorsitz von Utz Claassen wirkte. In [[Schöningen]] wurden in dieser Zeit u. a. mehrere Sonderausstellungen mit thematischem Bezug zu den Ausgrabungen gemeinsam mit dem Braunschweigischen Landesmuseum realisiert sowie die „Schöninger Archäologietage“ als jährlich wiederkehrende Veranstaltung etabliert.<ref>Kai Michel: ''[https://www.zeit.de/2004/25/A-Speere Wunderwaffe der Steinzeit – Sportler testen den Speer des Homo erectus – und werfen damit erstaunlich präzise ]'' In: zeit.de, 9. Juni 2004, abgerufen am 20. April 2024.</ref> Das Projekt „Forschungs- und Erlebniscenter Schöninger Speere“ war Teil der Bewerbung Braunschweigs 2010 zur Kulturhauptstadt Europas.<ref>''[https://web.archive.org/web/20160304083716/http://braunschweig2010.de/sites/kunstschaetze_archiv.html Bewerber-Website mit Artikel über die Speere]'' (Memento des [http://braunschweig2010.de/sites/kunstschaetze_archiv.html Originals] vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>


Nachdem über viele Jahre das Engagement von Stadt und Förderverein auf Landesebene wenig Unterstützung erfahren hatte, sorgten veränderte politische Rahmenbedingungen im Jahr [[2007]] dafür, dass die langjährigen musealen Planungen konkretisiert und umgesetzt werden konnten. In diese Zeit fiel die Wahl von Wolf-Michael Schmid, Präsident der Industrie- und Handelskammer Braunschweig und gebürtiger Schöninger, zum neuen Vorsitzenden des [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit e. V.]]. Dieser forcierte zusammen mit dem neu gewählten Schöninger Bürgermeister [[Matthias Wunderling-Weilbier]] – unterstützt vom Landesarchäologen von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, der die Speere zu den zehn wichtigsten archäologischen Funden zählt, – die Aktivitäten zur Präsentation der Speere vor Ort. Finanziert von der Braunschweigischen Stiftung entstand eine Machbarkeitsstudie für ein Museum oder eine Besucherstätte, die den Bau eines „Forschungs- und Erlebniszentrums“ empfahl. Damit wandte sich Schmid im Frühjahr [[2008]] erneut an den seinerzeitigen Ministerpräsidenten von Niedersachsen Christian Wulff, der das Vorhaben bereits in seiner Zeit als Oppositionsführer für förderungswürdig erklärt hatte.
Nachdem über viele Jahre das Engagement von Stadt und Förderverein auf Landesebene wenig Unterstützung erfahren hatte, sorgten veränderte politische Rahmenbedingungen im Jahr [[2007]] dafür, dass die langjährigen musealen Planungen konkretisiert und umgesetzt werden konnten. In diese Zeit fiel die Wahl von Wolf-Michael Schmid, Präsident der Industrie- und Handelskammer Braunschweig und gebürtiger Schöninger, zum neuen Vorsitzenden des [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit|Fördervereins Schöninger Speere – Erbe der Menschheit]]. Dieser forcierte zusammen mit dem neu gewählten Schöninger Bürgermeister [[Matthias Wunderling-Weilbier]] – unterstützt vom Landesarchäologen von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, der die Speere zu den zehn wichtigsten archäologischen Funden zählt, – die Aktivitäten zur Präsentation der Speere vor Ort. Finanziert von der Braunschweigischen Stiftung entstand eine Machbarkeitsstudie für ein Museum oder eine Besucherstätte, die den Bau eines „Forschungs- und Erlebniszentrums“ empfahl. Damit wandte sich Schmid im Frühjahr [[2008]] erneut an den seinerzeitigen Ministerpräsidenten von Niedersachsen Christian Wulff, der das Vorhaben bereits in seiner Zeit als Oppositionsführer für förderungswürdig erklärt hatte.


=== Umsetzung ===
=== Umsetzung ===
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Den ersten Spatenstich für das paläon nahm im November [[2011]] die damalige Niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka vor. Am 24. Juni [[2013]] wurde das Gebäude durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil eröffnet und der Öffentlichkeit übergeben.<ref>Thilo Jordan: ''[https://web.archive.org/web/20130701015253/http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/forschungs-und-erlebniszentrum-schoeninger-speere-eroeffnet-26257/ Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere eröffnet]''. In: archaeologie-online.de. 24. Juni 2013, archiviert vom [http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/forschungs-und-erlebniszentrum-schoeninger-speere-eroeffnet-26257/ Original] (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2013; abgerufen am 26. Juni 2013.</ref><ref>''[https://web.archive.org/web/20130626040526/http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/niedersachsen/palaeon183.html „Schatzkammer Niedersachsen“: paläon eröffnet]''. In: ndr.de. 28. Juni 2013, archiviert vom [http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/niedersachsen/palaeon183.html Original] (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2013; abgerufen am 26. Juni 2013.</ref>
Den ersten Spatenstich für das paläon nahm im November [[2011]] die damalige Niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka vor. Am 24. Juni [[2013]] wurde das Gebäude durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil eröffnet und der Öffentlichkeit übergeben.<ref>Thilo Jordan: ''[https://web.archive.org/web/20130701015253/http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/forschungs-und-erlebniszentrum-schoeninger-speere-eroeffnet-26257/ Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere eröffnet]''. In: archaeologie-online.de. 24. Juni 2013, archiviert vom [http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/forschungs-und-erlebniszentrum-schoeninger-speere-eroeffnet-26257/ Original] (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2013; abgerufen am 26. Juni 2013.</ref><ref>''[https://web.archive.org/web/20130626040526/http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/niedersachsen/palaeon183.html „Schatzkammer Niedersachsen“: paläon eröffnet]''. In: ndr.de. 28. Juni 2013, archiviert vom [http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/niedersachsen/palaeon183.html Original] (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2013; abgerufen am 26. Juni 2013.</ref>


Betreiber des paläon war eine Trägergesellschaft in Form einer GmbH mit drei Gesellschaftern: Die Stadt [[Schöningen]] (50 %), die Allianz für die Region (25 %) und der [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit e. V.]] (25 %).
Betreiber des paläon war eine Trägergesellschaft in Form einer GmbH mit drei Gesellschaftern: Die Stadt [[Schöningen]] (50 %), die Allianz für die Region (25 %) und der [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit]] (25 %).


Im November [[2014]] wurde das paläon, nach dem Informationszentrum Königslutter, dem Städtischen Museum Schloss Salder in Salzgitter und dem Naturhistorischen Museum Braunschweig, das vierte Informationszentrum des Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen.<ref>[https://web.archive.org/web/20141106210646/http://www.palaeon.de/82+M5672ff47130.html ''Paläon ab sofort Geopark-Informationszentrum''], Website des paläon, 4. November 2014.</ref>
Im November [[2014]] wurde das paläon, nach dem Informationszentrum Königslutter, dem Städtischen Museum Schloss Salder in Salzgitter und dem Naturhistorischen Museum Braunschweig, das vierte Informationszentrum des Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen.<ref>[https://web.archive.org/web/20141106210646/http://www.palaeon.de/82+M5672ff47130.html ''Paläon ab sofort Geopark-Informationszentrum''], Website des paläon, 4. November 2014.</ref>
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=== Wirtschaftliche Schieflage ===
=== Wirtschaftliche Schieflage ===
[[2016]] wurden wirtschaftliche Schwierigkeiten des paläon bekannt, als für das Jahr [[2016]] ein Defizit von etwa 300.000 Euro erwartet wurde. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium stellte eine Summe von insgesamt einer Million Euro zur Verfügung,<ref>[https://web.archive.org/web/20161022014059/https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Steuerzahlerbund-kritisiert-Zuschuss-fuer-palaeon,palaeon336.html ''Prestige-Projekt paläon braucht Unterstützung''.] Norddeutscher Rundfunk, 19. Oktober 2016.</ref> die bis zum Jahr 2018 ausgezahlt wurde.<ref>[http://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/schoeningen-suedkreis/article208454501/Lob-fuer-die-projektbezogene-Landesfoerderung-des-Palaeon.html ''Lob für die projektbezogene Landesförderung des Paläon''] in: Helmstedter Nachrichten vom 19. Oktober 2016.</ref> Der Bund der Steuerzahler kritisierte den Zuschuss und bezeichnete das paläon als „Subventionsgrab“.<ref>[https://web.archive.org/web/20161022014059/https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Steuerzahlerbund-kritisiert-Zuschuss-fuer-palaeon,palaeon336.html ''Steuerzahlerbund kritisiert Zuschuss für paläon''.] In: ndr.de. 20. Oktober 2016, archiviert vom [http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/niedersachsen/palaeon183.html Original] (nicht mehr online verfügbar) am 20. Oktober 2016; abgerufen am 20. April 2024.</ref><ref>''[https://www.steuerzahler.de/publikationen/detail/subventionsgrab-palaeon/ Subventionsgrab Paläon]''. In: Steuerzahler.de. Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen e. V., 23. Oktober 2018, abgerufen am 19. April 2020.</ref>
[[2016]] wurden wirtschaftliche Schwierigkeiten des paläon bekannt, als für das Jahr [[2016]] ein Defizit von etwa 300.000 Euro erwartet wurde. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium stellte eine Summe von insgesamt einer Million Euro zur Verfügung,<ref>[https://web.archive.org/web/20161022014059/https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Steuerzahlerbund-kritisiert-Zuschuss-fuer-palaeon,palaeon336.html ''Prestige-Projekt paläon braucht Unterstützung''.] Norddeutscher Rundfunk, 19. Oktober 2016.</ref> die bis zum Jahr 2018 ausgezahlt wurde.<ref>[http://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/schoeningen-suedkreis/article208454501/Lob-fuer-die-projektbezogene-Landesfoerderung-des-Palaeon.html ''Lob für die projektbezogene Landesförderung des Paläon''] in: Helmstedter Nachrichten vom 19. Oktober 2016.</ref> Der Bund der Steuerzahler kritisierte den Zuschuss und bezeichnete das paläon als „Subventionsgrab“.<ref>[https://web.archive.org/web/20161022014059/https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Steuerzahlerbund-kritisiert-Zuschuss-fuer-palaeon,palaeon336.html ''Steuerzahlerbund kritisiert Zuschuss für paläon''.] In: ndr.de. 20. Oktober 2016, archiviert vom [http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/niedersachsen/palaeon183.html Original] (nicht mehr online verfügbar) am 20. Oktober 2016; abgerufen am 20. April 2024.</ref><ref>''[https://www.steuerzahler.de/publikationen/detail/subventionsgrab-palaeon/ Subventionsgrab Paläon]''. In: Steuerzahler.de. Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen e.&nbsp;V., 23. Oktober 2018, abgerufen am 19. April 2020.</ref>


[[2017]] erhielt das Museum neben dem Hauptgeschäftsführer einen zweiten Geschäftsführer. Der Hauptgeschäftsführer sollte sich vorrangig um die kaufmännischen Belange sowie um Marketing und Vertrieb kümmern, während der Schwerpunkt des zweiten Geschäftsführers, ein promovierter Archäologe, auf den Bereichen Ausstellungen und Führungen liegen sollte.<ref>Michael Ahlers: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/region/article208857639/Speere-Zentrum-Palaeon-bekommt-weiteren-Geschaeftsfuehrer.html Speere-Zentrum „Paläon“ bekommt weiteren Geschäftsführer]'' In: Braunschweiger Zeitung, 2. Dezember 2016.</ref> Geplant waren Sonderausstellungen, wie zu den Säbelzahnkatzen, aber auch kulturelle Veranstaltungen allgemeinen Charakters, wie Konzerte, sowie eine stärkere Vernetzung der Wissenschaftsstandorte, um aus dem paläon einen „starken Wirtschaftsfaktor“ zu machen.<ref>Magdalena Sydow: [http://regionalhelmstedt.de/exklusiv-neuer-geschaeftsfuehrer-des-palaeon-im-interview/ ''Exklusiv: Neuer Geschäftsführer des Paläon im Interview''], regionalhelmstedt.de, 15. Januar 2017.</ref> Dies gelang nicht. Nach einem halben Jahr verließ der Hauptgeschäftsführer das paläon.<ref>Michael Ahlers: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article211293071/Manfred-Casper-verlaesst-das-Palaeon.html Manfred Casper verlässt das Paläon]''. In: Braunschweiger Zeitung. 18. Juli 2017, abgerufen am 29. Juli 2018.</ref> Im September [[2017]] übernahm eine sogenannte neue Doppelspitze aus dem bisherigen Geschäftsführer und einer Journalistin die Geschäftsführung des paläons.<ref>Dirk Breyvogel: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/region/article211681981/Neue-Geschaeftsfuehrerin-will-Palaeon-bundesweit-bekannter-machen.html Neue Geschäftsführerin will Paläon bundesweit bekannter machen]''. In: Braunschweiger Zeitung. 23. August 2018, abgerufen am 20. März 2019.</ref> Im Oktober [[2018]] wurde bekannt, dass ein Geschäftsführer das paläon nicht mehr leitet.<ref>Markus Brich: ''[https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/article215635321/Palaeon-Plan-Schoeninger-Politiker-haben-noch-viele-Fragen.html Paläon-Plan: Schöninger Politiker haben noch viele Fragen]''. In: Braunschweiger Zeitung. 23. Oktober 2018, abgerufen am 20. März 2019.</ref> Die Journalistin verließ Anfang [[2019]] das paläon. Anschließend übernahm eine neue Geschäftsführerin die Leitung des paläons.<ref>Markus Brich: ''[https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/article216522159/Betriebsrat-rechnet-fuer-Ende-Maerz-mit-Palaeon-Konzept.html Betriebsrat rechnet für Ende März mit Paläon-Konzept]''. In: Braunschweiger Zeitung. 25. Februar 2019, abgerufen am 24. März 2019.</ref>
[[2017]] erhielt das Museum neben dem Hauptgeschäftsführer einen zweiten Geschäftsführer. Der Hauptgeschäftsführer sollte sich vorrangig um die kaufmännischen Belange sowie um Marketing und Vertrieb kümmern, während der Schwerpunkt des zweiten Geschäftsführers, ein promovierter Archäologe, auf den Bereichen Ausstellungen und Führungen liegen sollte.<ref>Michael Ahlers: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/region/article208857639/Speere-Zentrum-Palaeon-bekommt-weiteren-Geschaeftsfuehrer.html Speere-Zentrum „Paläon“ bekommt weiteren Geschäftsführer]'' In: Braunschweiger Zeitung, 2. Dezember 2016.</ref> Geplant waren Sonderausstellungen, wie zu den Säbelzahnkatzen, aber auch kulturelle Veranstaltungen allgemeinen Charakters, wie Konzerte, sowie eine stärkere Vernetzung der Wissenschaftsstandorte, um aus dem paläon einen „starken Wirtschaftsfaktor“ zu machen.<ref>Magdalena Sydow: [http://regionalhelmstedt.de/exklusiv-neuer-geschaeftsfuehrer-des-palaeon-im-interview/ ''Exklusiv: Neuer Geschäftsführer des Paläon im Interview''], regionalhelmstedt.de, 15. Januar 2017.</ref> Dies gelang nicht. Nach einem halben Jahr verließ der Hauptgeschäftsführer das paläon.<ref>Michael Ahlers: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article211293071/Manfred-Casper-verlaesst-das-Palaeon.html Manfred Casper verlässt das Paläon]''. In: Braunschweiger Zeitung. 18. Juli 2017, abgerufen am 29. Juli 2018.</ref> Im September [[2017]] übernahm eine sogenannte neue Doppelspitze aus dem bisherigen Geschäftsführer und einer Journalistin die Geschäftsführung des paläons.<ref>Dirk Breyvogel: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/region/article211681981/Neue-Geschaeftsfuehrerin-will-Palaeon-bundesweit-bekannter-machen.html Neue Geschäftsführerin will Paläon bundesweit bekannter machen]''. In: Braunschweiger Zeitung. 23. August 2018, abgerufen am 20. März 2019.</ref> Im Oktober [[2018]] wurde bekannt, dass ein Geschäftsführer das paläon nicht mehr leitet.<ref>Markus Brich: ''[https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/article215635321/Palaeon-Plan-Schoeninger-Politiker-haben-noch-viele-Fragen.html Paläon-Plan: Schöninger Politiker haben noch viele Fragen]''. In: Braunschweiger Zeitung. 23. Oktober 2018, abgerufen am 20. März 2019.</ref> Die Journalistin verließ Anfang [[2019]] das paläon. Anschließend übernahm eine neue Geschäftsführerin die Leitung des paläons.<ref>Markus Brich: ''[https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/article216522159/Betriebsrat-rechnet-fuer-Ende-Maerz-mit-Palaeon-Konzept.html Betriebsrat rechnet für Ende März mit Paläon-Konzept]''. In: Braunschweiger Zeitung. 25. Februar 2019, abgerufen am 24. März 2019.</ref>
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Mitte Mai [[2019]] wurde ein Grobkonzept des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege bekannt, den Betrieb des Forschungs- und Erlebniszentrums Paläon einzustellen und das Objekt zum „Forschungsmuseum Schöningen“ umzustrukturieren.<ref>Michael Ahlers: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article217488871/Das-Palaeon-soll-Forschungsmuseum-werden.html Das Schöninger Paläon soll „Forschungsmuseum“ werden]''. In: Braunschweiger Zeitung. 14. Mai 2019, abgerufen am 15. Mai 2019.</ref> Vier Stellen, ein Haustechniker inbegriffen, wurden hierfür ausgeschrieben.
Mitte Mai [[2019]] wurde ein Grobkonzept des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege bekannt, den Betrieb des Forschungs- und Erlebniszentrums Paläon einzustellen und das Objekt zum „Forschungsmuseum Schöningen“ umzustrukturieren.<ref>Michael Ahlers: ''[https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article217488871/Das-Palaeon-soll-Forschungsmuseum-werden.html Das Schöninger Paläon soll „Forschungsmuseum“ werden]''. In: Braunschweiger Zeitung. 14. Mai 2019, abgerufen am 15. Mai 2019.</ref> Vier Stellen, ein Haustechniker inbegriffen, wurden hierfür ausgeschrieben.


Am 1. Juli [[2019]] wurde der Gebäudekomplex mit 2.300 Quadratmetern Nutzfläche als „Forschungsmuseum Schöningen“ neu eröffnet. Die Einrichtung gehört seither zum Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD),<ref>[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Palaeon-Neustart-als-Forschungsmuseum,palaeon392.html ''Paläon: Neustart als Forschungsmuseum''.] Norddeutscher Rundfunk, 1. Juli 2019</ref> das die Vermittlung der Archäologie am Fundplatz Schöningen neu organisierte und strukturierte. Geleitet wird das Museum kommissarisch vom Leiter der Abteilung Archäologie des NLD Henning Haßmann. Zu den seither bekannt gegebenen neuen Funden zählten im Jahr [[2020]] der [[Wurfstock von Schöningen]] und der [[Waldelefant von Schöningen]].<ref>Christian Brahmann: ''[https://web.archive.org/web/20200603125906/https://www.wz.de/reise/schoeningen-zeigt-waldelefanten-skelett_aid-51243601 Das paläon: Speerspitze im Strukturwandel?]''. In: Westdeutsche Zeitung, 20. Mai 2020, archiviert vom [https://www.wz.de/reise/schoeningen-zeigt-waldelefanten-skelett_aid-51243601 Original] (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juni 2020; abgerufen am 20. April 2024.</ref>
Am 1. Juli [[2019]] wurde der Gebäudekomplex mit 2.300 Quadratmetern Nutzfläche als „Forschungsmuseum Schöningen“ neu eröffnet. Die Einrichtung gehört seither zum Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD),<ref>[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Palaeon-Neustart-als-Forschungsmuseum,palaeon392.html ''Paläon: Neustart als Forschungsmuseum''.] Norddeutscher Rundfunk, 1. Juli 2019</ref> das die Vermittlung der Archäologie am Fundplatz Schöningen neu organisierte und strukturierte. Geleitet wird das Museum kommissarisch vom Leiter der Abteilung Archäologie des NLD Henning Haßmann. Zu den seither bekannt gegebenen neuen Funden zählten im Jahr [[2020]] der [[Wurfstöcke von Schöningen|Wurfstock von Schöningen]] und der [[Waldelefant von Schöningen]].<ref>Christian Brahmann: ''[https://web.archive.org/web/20200603125906/https://www.wz.de/reise/schoeningen-zeigt-waldelefanten-skelett_aid-51243601 Das paläon: Speerspitze im Strukturwandel?]''. In: Westdeutsche Zeitung, 20. Mai 2020, archiviert vom [https://www.wz.de/reise/schoeningen-zeigt-waldelefanten-skelett_aid-51243601 Original] (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juni 2020; abgerufen am 20. April 2024.</ref>


[[2020]] berichteten Medien über Äußerungen des niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler zur geplanten Übernahme des Forschungs- und Museumsbetriebs durch das ''Senckenberg-Zentrum für menschliche Evolution und Paläoumwelt an der Universität Tübingen''. Darüber hinaus wollte er die archäologischen Fundstellen in Schöningen vom UNESCO-Welterbekomitee zum UNESCO-Weltkulturerbe erklären lassen.<ref>[https://www.sueddeutsche.de/wissen/archaeologie-schoeningen-neue-plaene-fuer-speere-museum-unesco-welterbe-anvisiert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200701-99-631187 ''Neue Pläne für Speere-Museum: Unesco-Welterbe anvisiert''] in Süddeutsche Zeitung vom 2. Juli 2020</ref> [[2023]] wurde bekannt, dass die Kultusministerkonferenz das Schöninger Forschungsprojekt auf den Listenplatz 1 für die deutsche Tentativliste bei zukünftigen UNESCO-Welterbeanträgen gesetzt hat.<ref>[https://regionalheute.de/helmstedt/ehemaliges-palaeon-soll-unesco-welterbe-werden-helmstedt-1698216333/ ''Ehemaliges paläon soll Unesco Welterbe werden''] bei regionalheute.de vom 25. Oktober 2023</ref>
[[2020]] berichteten Medien über Äußerungen des niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler zur geplanten Übernahme des Forschungs- und Museumsbetriebs durch das ''Senckenberg-Zentrum für menschliche Evolution und Paläoumwelt an der Universität Tübingen''. Darüber hinaus wollte er die archäologischen Fundstellen in Schöningen vom UNESCO-Welterbekomitee zum UNESCO-Weltkulturerbe erklären lassen.<ref>[https://www.sueddeutsche.de/wissen/archaeologie-schoeningen-neue-plaene-fuer-speere-museum-unesco-welterbe-anvisiert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200701-99-631187 ''Neue Pläne für Speere-Museum: Unesco-Welterbe anvisiert''] in Süddeutsche Zeitung vom 2. Juli 2020</ref> [[2023]] wurde bekannt, dass die Kultusministerkonferenz das Schöninger Forschungsprojekt auf den Listenplatz 1 für die deutsche Tentativliste bei zukünftigen UNESCO-Welterbeanträgen gesetzt hat.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.regionalheute.de/helmstedt/ehemaliges-palaeon-soll-unesco-welterbe-werden-helmstedt-1698216333 |titel=Ehemaliges paläon soll Unesco Welterbe werden |werk=regionalHeute.de |datum=2023-10-25 |abruf=2025-10-28}}</ref>


[[2022]] wurde das Museum mit dem Museumsgütesiegel des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen e. V. ausgezeichnet.<ref>[https://www.mvnb.de/aktuelles/aktuelles/aktuelles/fuenfzehn-museen-mit-dem-museumsguetesiegel-2022-2028-ausgezeichnet-1 ''Fünfzehn Museen mit dem Museumsgütesiegel 2022–2028 ausgezeichnet''.] Museumsverband für Niedersachsen und Bremen, 21. April 2022</ref>
[[2022]] wurde das Museum mit dem Museumsgütesiegel des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen e.&nbsp;V. ausgezeichnet.<ref>[https://www.mvnb.de/aktuelles/aktuelles/aktuelles/fuenfzehn-museen-mit-dem-museumsguetesiegel-2022-2028-ausgezeichnet-1 ''Fünfzehn Museen mit dem Museumsgütesiegel 2022–2028 ausgezeichnet''.] Museumsverband für Niedersachsen und Bremen, 21. April 2022</ref>


== Literatur ==
== Literatur ==
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== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
* [[Schöninger Speere]]
* [[Schöninger Speere]]
* [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit e. V.]]
* [[Förderverein Schöninger Speere – Erbe der Menschheit]]


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [https://www.forschungsmuseum-schoeningen.de Forschungsmuseum Schöningen] Offizielle Website
* [https://www.forschungsmuseum-schoeningen.de Forschungsmuseum Schöningen] Offizielle Website
* [https://www.foerderverein-palaeon.de Schöninger Speere – Erbe der Menschheit e. V.] Website eines Fördervereins
* [https://www.foerderverein-palaeon.de Schöninger Speere – Erbe der Menschheit e.&nbsp;V.] Website eines Fördervereins
* [http://www.braunschweiger-zeitung.de/bin/helmstedt/article151052143/Pal%C3%A4on.pdf ''Paläon. Niedersachsens modernstes Museum''] (PDF; 1,3&nbsp;MB) Braunschweiger Zeitung, Artikelsammlung
* [http://www.braunschweiger-zeitung.de/bin/helmstedt/article151052143/Pal%C3%A4on.pdf ''Paläon. Niedersachsens modernstes Museum''] (PDF; 1,3&nbsp;MB) Braunschweiger Zeitung, Artikelsammlung
* [https://www.youtube.com/watch?v=iNUGRRYU1q0 ''Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere''], Filmbeitrag, 2011, 7:30 min.
* [https://www.youtube.com/watch?v=iNUGRRYU1q0 ''Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere''], Filmbeitrag, 2011, 7:30 min.
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{{SORTIERUNG:Forschungsmuseum Schoningen}}
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[[Kategorie:Bauwerk in Schöningen]]
[[Kategorie:Museum im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Unternehmen (Schöningen)]]
[[Kategorie:Organisation (Schöningen)]]
[[Kategorie:Museum (Schöningen)]]
[[Kategorie:Archäologische Sammlung im Landkreis Helmstedt|Schoningen]]
[[Kategorie:Waffensammlung]]
[[Kategorie:Archäologie (Landkreis Helmstedt)]]
[[Kategorie:Paläontologisches Museum im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Steinzeitmuseum]]
[[Kategorie:Gegründet 2013]]