Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung: Unterschied zwischen den Versionen

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| Bild          = KSV Helmstedt.jpg
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| Kurzname      = KSV Helmstedt
| Kurzname      = KSV Helmstedt
| Langname      = Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung e. V.
| Langname      = Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung e. V.
| VR-Nr        = 130048
| VR-Gericht    = Braunschweig
| Vereinsfarben = Blau-Weiß
| Vereinsfarben = Blau-Weiß
| Gegründet    = [[1924]]
| Gegründet    = [[1924]]
| Mitglieder    = 72 (Stand 2017)
| Mitglieder    = 72 (Stand 2017)
| Abteilungen  =  
| Abteilungen  =  
| Vorstand      = Burghard Täger
| Vorstand      = Burghard Täger (seit ?)
| Spielstätte  = Kegelsportanlage Helmstedt
| Spielstätte  = Kegelsportanlage Helmstedt
| Straße        = [[Otto-von-Guericke-Straße]] 1
| Straße        = [[Otto-von-Guericke-Straße]] 1
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Am 30. November [[1924]] trafen sich unter Führung des Kegelklubs ''Kranzwerfer'' mehrere Helmstedter Klubs im Gasthof [[Stadt Magdeburg]] in [[Helmstedt]], um dem Deutschen Keglerbund (DKB) beizutreten. Sechs weitere Helmstedter Klubs (''Erholung'', ''Neuntöter'', ''Fidele Brüder'', ''Gut Holz'', ''Wintersanfang'' und ''Hallo'') schließen sich Anfang Dezember mit dem Kegelklub ''Kranzwerfer'' zu einer Ortsgruppe zusammen und bilden den ''Lokalverband Helmstedter Kegelklubs''. Dies war die Geburtsstunde des Kegelsportvereins Helmstedt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Albert Miehe gewählt. Am 3. November [[1929]] bezog der Verein ein neues Keglerheim im Gasthof [[Stadt Magdeburg]]. Die Anlage bestand aus einer Asphalt-, einer Schere- und zwei Bohle-Bahnen, die der Gastwirt Rudolf Scherzer für 15.439,60 RM errichtet hatte. Das Keglerheim wurde bis [[1936]] genutzt. Danach wurde ein Teil des Gebäudes, in dem sich die Kegelbahnen befanden, wegen einer Straßenverbreitung abgerissen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ksv-helmstedt.de/historie-1 |titel=Historie von 1924 bis 1929 |werk=Website des Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung |abruf=2024-11-18}}</ref>
Am 30. November [[1924]] trafen sich unter Führung des Kegelklubs ''Kranzwerfer'' mehrere Helmstedter Klubs im Gasthof [[Stadt Magdeburg]] in [[Helmstedt]], um dem Deutschen Keglerbund (DKB) beizutreten. Sechs weitere Helmstedter Klubs (''Erholung'', ''Neuntöter'', ''Fidele Brüder'', ''Gut Holz'', ''Wintersanfang'' und ''Hallo'') schließen sich Anfang Dezember mit dem Kegelklub ''Kranzwerfer'' zu einer Ortsgruppe zusammen und bilden den ''Lokalverband Helmstedter Kegelklubs''. Dies war die Geburtsstunde des Kegelsportvereins Helmstedt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Albert Miehe gewählt. Am 3. November [[1929]] bezog der Verein ein neues Keglerheim im Gasthof [[Stadt Magdeburg]]. Die Anlage bestand aus einer Asphalt-, einer Schere- und zwei Bohle-Bahnen, die der Gastwirt Rudolf Scherzer für 15.439,60 RM errichtet hatte. Das Keglerheim wurde bis [[1936]] genutzt. Danach wurde ein Teil des Gebäudes, in dem sich die Kegelbahnen befanden, wegen einer Straßenverbreitung abgerissen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ksv-helmstedt.de/historie-1 |titel=Historie von 1924 bis 1929 |werk=Website des Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung |abruf=2024-11-18}}</ref>


Die Kegler änderten im Jahr [[1930]] den Gründungsnamen ''Lokalverband Helmstedter Kegelklubs'' in ''Verein Helmstedter Kegler (VHK)'' und traten bei Meisterschaften als ''Verein Helmstedter Kegler von 1924'' an. Im Jahr [[1933]] nach der Machtergreifung durch die NSDAP erfolgte ein zwangsweiser Zusammenschluss des Vereins mit allen Privat-Kegelklubs zum ''Verband Helmstedter Kegelklubs''. Erster Vorsitzender war weiterhin Albert Miehe. Im Januar [[1937]] zog der Verein in den [[Feldschlößchen Saalbau]] um. Dort waren kurz zuvor eine Asphalt-, eine Schere- und zwei Bohle-Bahnen neu errichtet worden. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs im September [[1939]] kam der Sportkegelbetrieb in [[Helmstedt]] vollständig zum Erliegen. Nach Beendigung des Krieges wurde, wie überall in Deutschland, der Spielbetrieb in den Vereinen durch die Besatzungsmacht verboten.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ksv-helmstedt.de/historie-1930-1949-kegelsportverein-helmstedt |titel=Historie von 1930 bis 1949 |werk=Website des Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung |abruf=2024-11-18}}</ref>
Die Kegler änderten im Jahr [[1930]] den Gründungsnamen ''Lokalverband Helmstedter Kegelklubs'' in ''Verein Helmstedter Kegler (VHK)'' und traten bei Meisterschaften als ''Verein Helmstedter Kegler von 1924'' an. Im Jahr [[1933]] nach der Machtergreifung durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] ([[NSDAP]]) erfolgte ein zwangsweiser Zusammenschluss des Vereins mit allen Privat-Kegelklubs zum ''Verband Helmstedter Kegelklubs''. Erster Vorsitzender war weiterhin Albert Miehe. Im Januar [[1937]] zog der Verein in den [[Feldschlößchen Saalbau]] um. Dort waren kurz zuvor eine Asphalt-, eine Schere- und zwei Bohle-Bahnen neu errichtet worden. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs im September [[1939]] kam der Sportkegelbetrieb in [[Helmstedt]] vollständig zum Erliegen. Nach Beendigung des Krieges wurde, wie überall in Deutschland, der Spielbetrieb in den Vereinen durch die Besatzungsmacht verboten.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ksv-helmstedt.de/historie-1930-1949-kegelsportverein-helmstedt |titel=Historie von 1930 bis 1949 |werk=Website des Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung |abruf=2024-11-18}}</ref>


Erst im Jahr [[1950]] mit der Wiedergründung des ''Deutschen Keglerbundes (DKB)'' nahm auch das Sportkegeln in den Vereinen allmählich wieder Fahrt auf. Nach der Aufhebung des Besatzungsstatutes gründete [[1952]] der kurz zuvor neugegründete [[SV Germania Helmstedt]] eine Kegelsportabteilung. Mit dabei waren auch noch einige Sportkegler aus der Vorkriegszeit. Dies war der Wiederbeginn des Sportkegelns in Helmstedt, aus dem in Folge am 30. September [[1954]] die Neugründung des ''Kegelsportvereins Helmstedt und Umgebung (KSV Helmstedt)'' hervorging und damit die Nachfolge des ''Lokalverbandes Helmstedter Kegler'' aus dem Jahr [[1924]] antrat. Zu den Gründungsklubs des KSV Helmstedt gehörten: [[SV Germania Helmstedt]], [[KSK Immertreu Neu-Büddenstedt]] und [[KSK Diamant Frellstedt]]. Zum ersten Vorsitzenden des KSV Helmstedt wurde Albert Scheer gewählt. Der Eintrag in das Vereinsregister des [[Amtsgericht Helmstedt|Amtsgerichts Helmstedt]] erfolgte erst sehr viel später.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ksv-helmstedt.de/historie-1950-1959-kegelsportverein-helmstedt |titel=Historie von 1950 bis 1959 |werk=Website des Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung |abruf=2024-11-18}}</ref>
Erst im Jahr [[1950]] mit der Wiedergründung des ''Deutschen Keglerbundes (DKB)'' nahm auch das Sportkegeln in den Vereinen allmählich wieder Fahrt auf. Nach der Aufhebung des Besatzungsstatutes gründete [[1952]] der kurz zuvor neugegründete [[SV Germania Helmstedt]] eine Kegelsportabteilung. Mit dabei waren auch noch einige Sportkegler aus der Vorkriegszeit. Dies war der Wiederbeginn des Sportkegelns in Helmstedt, aus dem in Folge am 30. September [[1954]] die Neugründung des ''Kegelsportvereins Helmstedt und Umgebung (KSV Helmstedt)'' hervorging und damit die Nachfolge des ''Lokalverbandes Helmstedter Kegler'' aus dem Jahr [[1924]] antrat. Zu den Gründungsklubs des KSV Helmstedt gehörten: [[SV Germania Helmstedt]], [[KSK Immertreu Neu-Büddenstedt]] und [[KSK Diamant Frellstedt]]. Zum ersten Vorsitzenden des KSV Helmstedt wurde Albert Scheer gewählt. Der Eintrag in das Vereinsregister des [[Amtsgericht Helmstedt|Amtsgerichts Helmstedt]] erfolgte erst sehr viel später.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ksv-helmstedt.de/historie-1950-1959-kegelsportverein-helmstedt |titel=Historie von 1950 bis 1959 |werk=Website des Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung |abruf=2024-11-18}}</ref>