St. Maria und St. Cyriakus (Groß Twülpstedt): Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 6: Zeile 6:
  | Widmung            = Hl. Maria und Hl. Cyriakus
  | Widmung            = Hl. Maria und Hl. Cyriakus
  | Landeskirche        = Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
  | Landeskirche        = Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
  | Ort                = [[Groß Twülpstedt]]
  | Ort                = [[Langer Berg (Groß Twülpstedt)|Langer Berg]] 4, [[38464]] [[Groß Twülpstedt]]
  | Bauherr            =  
  | Bauherr            =  
  | Architekt          =  
  | Architekt          =  
Zeile 23: Zeile 23:
  | Region-ISO          = DE-NI
  | Region-ISO          = DE-NI
}}
}}
'''St. Maria und St. Cyriakus''' ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in [[Groß Twülpstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. Sie gehört zur [[Kirchengemeinde St. Maria und St. Cyriakus]] des Pfarrverbands ''Aller'' der [[Evangelisch-lutherische Propstei Vorsfelde|Propstei Vorsfelde]], einem Unterbezirk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.
'''St. Maria und St. Cyriakus''' ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude am [[Langer Berg (Groß Twülpstedt)|Langen Berg]] in der Gemeinde [[Groß Twülpstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. Sie gehört zur [[Kirchengemeinde St. Maria und St. Cyriakus]] des Pfarrverbands ''Aller'' der [[Evangelisch-lutherische Propstei Vorsfelde|Propstei Vorsfelde]], einem Unterbezirk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.
 
<!-- AUS DENKMALATLAS NIEDERSACHSEN
== Geschichte ==
Die Kirche wurde vor [[1179]] vom Pfalzgrafen Adalbert von Sommerschenburg als Pfarrkirche gegründet. Die Apsis der Kirche stammt noch aus der romanischen Zeit. Im späten 15. Jahrhundert erfolgten umfangreiche Umbauten. Im Jahr [[1769]] wurden die Nordwand, die Westwand sowie Teile der Südwand neu aufgemauert. Um [[1912]] wurden die Kirche im Westen erweitert und weitere Umbauten durchgeführt.
-->
== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Die spätgotische Saalkirche aus Bruchsteinen wurde Ende des 15. Jahrhunderts gebaut. Sie hat einen eingezogenen quadratischen Chor, der nach Osten mit einer Apsis abgeschlossen war. Der alte querrechteckige Kirchturm im Westen wurde [[1611]] bis auf die Höhe des Langhauses abgetragen. Im Süden des Langhauses wurde ein Anbau für das mit einem Kreuzrippengewölbe überspannte Vestibül errichtet, auf dem der neue Kirchturm aufgesetzt wurde, der wegen seiner Schießscharten einem Wehrturm gleicht. In ihm hängt eine Kirchenglocke von [[1418]]. An der Nordseite des Langhauses wurde [[1682]] eine Gruft für [[Hermann Conring]] errichtet, die mit einem Tonnengewölbe überspannt ist. Ein Teil der Nordwand, die gesamte Westwand und Teile der Südwand wurden [[1769]] neu aufgemauert. Das Langhaus wurde auf der Gründung des ursprünglichen Kirchturms [[1912]] nach Westen erweitert. Im Zuge der Neugestaltung erhielt der Chor eine neuromanische Apsis. Das Langhaus ist mit einem Krüppelwalmdach bedeckt. Der Innenraum besteht aus einem schmalen und zwei breiten Jochen, die mit Kreuzrippengewölben überspannt sind, deren Gurtbögen auf den mit Konsolen abgeschlossenen wandständigen Pfeilern ruhen. Auf der Empore an der westlichen Seite steht die Orgel. Bei der Renovierung [[1981]] bis [[1983]] wurde u.&nbsp;a. die spätgotische Rankenmalerei restauriert.
Die spätgotische Saalkirche aus Bruchsteinen wurde Ende des 15. Jahrhunderts gebaut. Sie hat einen eingezogenen quadratischen Chor, der nach Osten mit einer Apsis abgeschlossen war. Der alte querrechteckige Kirchturm im Westen wurde [[1611]] bis auf die Höhe des Langhauses abgetragen. Im Süden des Langhauses wurde ein Anbau für das mit einem Kreuzrippengewölbe überspannte Vestibül errichtet, auf dem der neue Kirchturm aufgesetzt wurde, der wegen seiner Schießscharten einem Wehrturm gleicht. In ihm hängt eine Kirchenglocke von [[1418]]. An der Nordseite des Langhauses wurde [[1682]] eine Gruft für [[Hermann Conring]] errichtet, die mit einem Tonnengewölbe überspannt ist. Ein Teil der Nordwand, die gesamte Westwand und Teile der Südwand wurden [[1769]] neu aufgemauert. Das Langhaus wurde auf der Gründung des ursprünglichen Kirchturms [[1912]] nach Westen erweitert. Im Zuge der Neugestaltung erhielt der Chor eine neuromanische Apsis. Das Langhaus ist mit einem Krüppelwalmdach bedeckt. Der Innenraum besteht aus einem schmalen und zwei breiten Jochen, die mit Kreuzrippengewölben überspannt sind, deren Gurtbögen auf den mit Konsolen abgeschlossenen wandständigen Pfeilern ruhen. Auf der Empore an der westlichen Seite steht die Orgel. Bei der Renovierung [[1981]] bis [[1983]] wurde u.&nbsp;a. die spätgotische Rankenmalerei restauriert.
Zeile 39: Zeile 42:
== Weblinks ==
== Weblinks ==
* {{Webarchiv |url=http://www.papenrode.com/kirchegthome.html |wayback=20201129232935 |text=''Kirche St. Maria St. Cyriakus.''}} In: ''papenrode.com,'' 19. Juni 2019 (mit Bildern)
* {{Webarchiv |url=http://www.papenrode.com/kirchegthome.html |wayback=20201129232935 |text=''Kirche St. Maria St. Cyriakus.''}} In: ''papenrode.com,'' 19. Juni 2019 (mit Bildern)
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32643701/1/-/ ''Maria und Cyriacus''] im Denkmalatlas Niedersachsen
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32643701/1/- ''Maria und Cyriacus''] im Denkmalatlas Niedersachsen


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==