Freiwillige Feuerwehr Lehre: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lehre geht vermutlich auf mehrere Großbrände in den Jahren vor [[1850]] zurück. Am 17. August [[1850]] beschloss der Gemeinderat die Einsetzung einer Kommission zur Umsetzung der bereits [[1832]] im Herzogtum Braunschweig erlassenen Feuerverordnung, die Gemeinden zur Einrichtung von Feuerwehren verpflichtete. [[Lehre]] nahm damit eine Vorreiterrolle im Gebiet des ehemaligen Herzogtums ein, da andere Feuerwehren in der Region – etwa in [[Freiwillige Feuerwehr Schöningen|Schöningen]] und [[Freiwillige Feuerwehr Helmstedt|Helmstedt]] – erst [[1865]] gegründet wurden.<ref name="BZ04082025" />
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lehre geht vermutlich auf mehrere Großbrände in den Jahren vor [[1850]] zurück. Am 17. August [[1850]] beschloss der Gemeinderat die Einsetzung einer Kommission zur Umsetzung der bereits [[1832]] im Herzogtum Braunschweig erlassenen Feuerverordnung, die Gemeinden zur Einrichtung von Feuerwehren verpflichtete. [[Lehre]] nahm damit eine Vorreiterrolle im Gebiet des ehemaligen Herzogtums ein, da andere Feuerwehren in der Region – etwa in [[Freiwillige Feuerwehr Schöningen|Schöningen]] und [[Freiwillige Feuerwehr Helmstedt|Helmstedt]] – erst [[1865]] gegründet wurden.<ref name="BZ04082025" />


In den folgenden Jahrzehnten wurde die Ausstattung der Wehr kontinuierlich verbessert. Anfänglich war nur eine handbetriebene Tragespritze vorhanden. [[1885]] erhielt [[Lehre]] ein eigenes Spritzenhaus an der Ecke [[Campenstraße (Lehre)|Campenstraße]] / [[Zum Börneken (Lehre)|Zum Börneken]], nachdem zuvor ein Schuppen an der [[Berliner Straße (Lehre)|Berliner Straße]] / Ecke [[Molkereistraße (Lehre)|Molkereistraße]] als Unterstellmöglichkeit diente. Wichtige Entwicklungsschritte waren der Bau eines neuen Gerätehauses am Marktplatz im Jahr [[1927]], die Anschaffung des ersten Tanklöschfahrzeugs [[1957]] sowie einer Drehleiter [[1971]]. [[1969]] wurde das heutige Gerätehaus an der [[Eitelbrotstraße (Lehre)|Eitelbrotstraße]] in Betrieb genommen.<ref name="BZ04082025" /><ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article411269112/lehre-aelteste-feuerwehr-im-braunschweiger-land-braucht-ein-neues-domizil.html</ref>
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Ausstattung der Wehr kontinuierlich verbessert. Anfänglich war nur eine handbetriebene Tragespritze vorhanden. [[1885]] erhielt [[Lehre]] ein eigenes Spritzenhaus an der Ecke [[Campenstraße (Lehre)|Campenstraße]] / [[Zum Börneken (Lehre)|Zum Börneken]], nachdem zuvor ein Schuppen an der [[Berliner Straße (Lehre)|Berliner Straße]] / Ecke [[Molkereistraße (Lehre)|Molkereistraße]] als Unterstellmöglichkeit diente. Wichtige Entwicklungsschritte waren der Bau eines neuen Gerätehauses am Marktplatz im Jahr [[1927]], die Anschaffung des ersten Tanklöschfahrzeugs [[1957]] sowie einer Drehleiter [[1971]]. [[1969]] wurde das heutige Gerätehaus an der [[Eitelbrotstraße (Lehre)|Eitelbrotstraße]] in Betrieb genommen.<ref name="BZ04082025" /><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article411269112/lehre-aelteste-feuerwehr-im-braunschweiger-land-braucht-ein-neues-domizil.html |titel=Lehre: Älteste Feuerwehr im Braunschweiger Land braucht ein neues Domizil |autor=Dirk Fochler |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2026-02-20 |abruf=2026-02-22}}</ref>


Die Freiwillige Feuerwehr Lehre entwickelte sich im Laufe der Zeit – auch durch kommunale Unterstützung – zu einer leistungsfähigen Schwerpunktwehr.<ref name="BZ04082025" />
Die Freiwillige Feuerwehr Lehre entwickelte sich im Laufe der Zeit – auch durch kommunale Unterstützung – zu einer leistungsfähigen Schwerpunktwehr.<ref name="BZ04082025" />