St. Barbara (Büddenstedt): Unterschied zwischen den Versionen

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[[1996]] wurde eine die katholischen Kirchen in [[Büddenstedt]], [[Maria von der Immerwährenden Hilfe (Jerxheim)|Jerxheim]], [[Offleben]] und [[Schöningen]] umfassende Seelsorgeeinheit eingerichtet. Am 1. März [[1998]] wurde das [[Dekanat Helmstedt]], zu dem auch die Kirche gehörte, mit dem Dekanat Wolfenbüttel zum neuen [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]] zusammengeschlossen. Seit dem 1. November [[2006]] gehörte die Kirche zum damals neu gegründeten [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]], das aus den Dekanaten Wolfsburg und dem Helmstedter Teil des [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt|Dekanates Wolfsburg–Helmstedt]] entstand. Ebenfalls am 1. November [[2006]] entstand aus der Seelsorgeeinheit die heutige Pfarrgemeinde [[Pfarrgemeinde St. Marien|Maria Hilfe der Christen]].<ref>Bischöfliches Generalvikariat: ''Urkunde über die Aufhebung der katholischen Pfarrgemeinden Maria Hilfe der Christen, Schöningen, Hl. Familie, Büddenstedt-Offleben, Maria von der Immerwährenden Hilfe, Jerxheim und über die Errichtung der katholischen Pfarrgemeinde Maria Hilfe der Christen, Schöningen.'' Kirchlicher Anzeiger Nr. 10/2006, S. 49–51.</ref> Am 3. März [[2015]] wurde die Kirche in [[Offleben]] profaniert, seitdem war die St.-Barbara-Kirche die östlichste Kirche im [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]].
[[1996]] wurde eine die katholischen Kirchen in [[Büddenstedt]], [[Maria von der Immerwährenden Hilfe (Jerxheim)|Jerxheim]], [[Offleben]] und [[Schöningen]] umfassende Seelsorgeeinheit eingerichtet. Am 1. März [[1998]] wurde das [[Dekanat Helmstedt]], zu dem auch die Kirche gehörte, mit dem Dekanat Wolfenbüttel zum neuen [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]] zusammengeschlossen. Seit dem 1. November [[2006]] gehörte die Kirche zum damals neu gegründeten [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]], das aus den Dekanaten Wolfsburg und dem Helmstedter Teil des [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt|Dekanates Wolfsburg–Helmstedt]] entstand. Ebenfalls am 1. November [[2006]] entstand aus der Seelsorgeeinheit die heutige Pfarrgemeinde [[Pfarrgemeinde St. Marien|Maria Hilfe der Christen]].<ref>Bischöfliches Generalvikariat: ''Urkunde über die Aufhebung der katholischen Pfarrgemeinden Maria Hilfe der Christen, Schöningen, Hl. Familie, Büddenstedt-Offleben, Maria von der Immerwährenden Hilfe, Jerxheim und über die Errichtung der katholischen Pfarrgemeinde Maria Hilfe der Christen, Schöningen.'' Kirchlicher Anzeiger Nr. 10/2006, S. 49–51.</ref> Am 3. März [[2015]] wurde die Kirche in [[Offleben]] profaniert, seitdem war die St.-Barbara-Kirche die östlichste Kirche im [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]].


Am 18. August [[2024]] erfolgte auch die Profanierung der St.-Barbara-Kirche, die Bischof Heiner Wilmer nach einer letzten Heiligen Messe vornahm.<ref>Erik Beyen: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article407030019/aus-fuer-die-katholische-kirche-in-bueddenstedt.html ''Aus für die katholische Kirche in Büddenstedt.''] [[Helmstedter Nachrichten]], 16. August 2024, abgerufen am 18. August 2024.</ref> Das Grundstück mit der Kirche wurde von der Stadt [[Helmstedt]] erworben. Pläne der Stadt, das Kirchengebäude zu einem Feuerwehrhaus oder zu einer Kindertagesstätte umzubauen, wurden aus wirtschaftlichen Gründen wieder verworfen. Die Kirche soll abgerissen und das Grundstück mit Wohnhäusern bebaut werden.<ref>Markus Brich: ''Kirche in Büddenstedt soll abgerissen werden.'' [[Helmstedter Nachrichten]], Ausgabe vom 11. Februar 2025.</ref> Gegen den beschlossenen Abriss des katholischen Gotteshauses formiert sich in Büddenstedt Widerstand.<ref>{{Literatur |Titel=Aufruf an die Stadt: „Lasst die Kirche im Dorf“ |Autor=Katja Weber-Diedrich |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-04-20 |Seiten=3}}</ref> Am 25. November [[2025]] wurden die drei historischen Bronzeglocken aus dem Kirchturm ausgebaut. Voraussichtlich im Frühjahr [[2026]] werden sie dauerhaft in den Turm der [[Kloster St. Ludgeri#Klosterkirche St. Ludgeri|Klosterkirche St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]] eingebaut und dort wieder läuten.<ref>{{Literatur |Titel=Eine Kirche verschwindet, ihr Klang bleibt |Autor=Shirin-Sophie Porsiel |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-11-30 |Seiten=4}}</ref>
Am 18. August [[2024]] erfolgte auch die Profanierung der St.-Barbara-Kirche, die Bischof Heiner Wilmer nach einer letzten Heiligen Messe vornahm.<ref>Erik Beyen: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article407030019/aus-fuer-die-katholische-kirche-in-bueddenstedt.html ''Aus für die katholische Kirche in Büddenstedt.''] [[Helmstedter Nachrichten]], 16. August 2024, abgerufen am 18. August 2024.</ref> Das Grundstück mit der Kirche wurde von der Stadt [[Helmstedt]] erworben. Pläne der Stadt, das Kirchengebäude zu einem Feuerwehrhaus oder zu einer Kindertagesstätte umzubauen, wurden aus wirtschaftlichen Gründen wieder verworfen. Die Kirche soll abgerissen und das Grundstück mit Wohnhäusern bebaut werden.<ref>Markus Brich: ''Kirche in Büddenstedt soll abgerissen werden.'' [[Helmstedter Nachrichten]], Ausgabe vom 11. Februar 2025.</ref> Gegen den beschlossenen Abriss des katholischen Gotteshauses formiert sich in Büddenstedt Widerstand.<ref>{{Literatur |Titel=Aufruf an die Stadt: „Lasst die Kirche im Dorf“ |Autor=Katja Weber-Diedrich |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-04-20 |Seiten=3}}</ref> Am 25. November [[2025]] wurden die drei historischen Bronzeglocken, die ursprünglich aus Pfarrkirchen im heutigen Polen stammen, aus dem Kirchturm ausgebaut. Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele solcher Glocken eingeschmolzen. Unter anderem das Büddenstedter Trio wurde aber nach [[1945]] an bedürftige Gemeinden gegeben. Und diese fanden ihren Weg in den Turm von St. Barbara. Anfang Juli [[2026]] wurden sie dauerhaft in den Turm der [[Kloster St. Ludgeri#Klosterkirche St. Ludgeri|Klosterkirche St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]] eingebaut.<ref>{{Literatur |Titel=Eine Kirche verschwindet, ihr Klang bleibt |Autor=Shirin-Sophie Porsiel |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-11-30 |Seiten=4}}</ref><ref>{{Literatur |Titel=Ortswechsel abgeschlossen – Die Glocken der St. Barbara-Kirche läuten nun in St. Ludgeri in Helmstedt |Autor=Katja Weber-Diedrich |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2026-07-12 |Seiten=3}}</ref>


Die nächstliegenden katholischen Kirchen sind heute [[Kloster St. Ludgeri|St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]] und [[Pfarrgemeinde St. Marien|Maria Hilfe der Christen]] in [[Schöningen]] in rund sieben Kilometer Entfernung.
Die nächstliegenden katholischen Kirchen sind heute [[Kloster St. Ludgeri|St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]] und [[Pfarrgemeinde St. Marien|Maria Hilfe der Christen]] in [[Schöningen]] in rund sieben Kilometer Entfernung.