Deutsches Haus (Schöningen): Unterschied zwischen den Versionen
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{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Deutschen Haus in Schöningen. Für das gleichnamige Unternehmen in Helmstedt siehe: [[Deutsches Haus]].}} | |||
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1889 erwarb der Makler Julius Bosse, Urgroßvater von Albrecht Haage Junior, das Deutsche Haus für 105.000 Reichsmark<ref name ="Die Geschichte des Deutschen Haus">Markus Haage, [http://www.hotel-haage.de/geschichte.html Die Geschichte des Deutschen Haus], (Website des [http://www.hotel-haage.de Deutschen Haus], 21. Dezember 2009).</ref> mit seiner mittlerweile über 500-jährigen Tradition. 15 Jahre lang führte Bosse das Unternehmen, das er 1904 an Richard Poser übergab. Dieser und seine Erbengemeinschaft bewirteten die zahlreichen Gäste des Hauses auch durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges hindurch und die schwierige Zeit nach dem Krieg, in der das Deutsche Haus zeitweilens ebenso als Unterkunft für alliierte Besatzungstruppen wie als Flüchtlingslager diente. 1951 kehrte Albrecht Haage Senior, gelehrnter Landwirt, schließlich aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und nahm sich der Führung des Hauses an. Über 30 Jahre lang bewirtete Haage hier die Gäste, kümmerte sich um die nötigen Arbeiten bei Festveranstaltungen in den verschiedenen Sälen des Hauses und sorgte für eine angenehme Unterkunft der Hotelgäste. Auch war es Albrecht Haage Senior zuzuschreiben, dass 1969 eine Bundeskegelbahn im Hotel und Gasthaus eingerichtet wurde. 1984 übernahm dann Albrecht Haage Junior das Deutsche Haus.<ref name="Deutsches Haus Schöningen - 120 Jahre im Familienbesitz">Helmstedter Blitz, Deutsches Haus Schöningen - 120 Jahre im Familienbesitz, (Ausgabe des Helmstedter Blitz, 16. Dezember 2009).</ref> | 1889 erwarb der Makler Julius Bosse, Urgroßvater von Albrecht Haage Junior, das Deutsche Haus für 105.000 Reichsmark<ref name ="Die Geschichte des Deutschen Haus">Markus Haage, [http://www.hotel-haage.de/geschichte.html Die Geschichte des Deutschen Haus], (Website des [http://www.hotel-haage.de Deutschen Haus], 21. Dezember 2009).</ref> mit seiner mittlerweile über 500-jährigen Tradition. 15 Jahre lang führte Bosse das Unternehmen, das er 1904 an Richard Poser übergab. Dieser und seine Erbengemeinschaft bewirteten die zahlreichen Gäste des Hauses auch durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges hindurch und die schwierige Zeit nach dem Krieg, in der das Deutsche Haus zeitweilens ebenso als Unterkunft für alliierte Besatzungstruppen wie als Flüchtlingslager diente. 1951 kehrte Albrecht Haage Senior, gelehrnter Landwirt, schließlich aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und nahm sich der Führung des Hauses an. Über 30 Jahre lang bewirtete Haage hier die Gäste, kümmerte sich um die nötigen Arbeiten bei Festveranstaltungen in den verschiedenen Sälen des Hauses und sorgte für eine angenehme Unterkunft der Hotelgäste. Auch war es Albrecht Haage Senior zuzuschreiben, dass 1969 eine Bundeskegelbahn im Hotel und Gasthaus eingerichtet wurde. 1984 übernahm dann Albrecht Haage Junior das Deutsche Haus.<ref name="Deutsches Haus Schöningen - 120 Jahre im Familienbesitz">Helmstedter Blitz, Deutsches Haus Schöningen - 120 Jahre im Familienbesitz, (Ausgabe des Helmstedter Blitz, 16. Dezember 2009).</ref> | ||
== Trivia == | |||
Am 1. Oktober [[1898]] wurde im Deutschen Haus von 25 interessierten Männern der [[TC Schöningen]] gegründet. | |||
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[[Kategorie:Unternehmen (Schöningen)]] | [[Kategorie:Unternehmen (Schöningen)]] | ||
[[Kategorie:Hotel (Schöningen)]] | [[Kategorie:Hotel (Schöningen)]] | ||
[[Kategorie:Restaurant (Schöningen)]] | [[Kategorie:Deutsches Restaurant (Schöningen)]] | ||