Kraftwerk Buschhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Die neue Bundesregierung Kohl setzte sich aufgrund des starken politischen Drucks für eine zwei Jahre spätere Inbetriebnahme von Buschhaus ein, um dann mit einer Entschwefelungsanlage den Betrieb anzufahren. Damit stand sie gegen die niedersächsische Landesregierung von Ernst Albrecht. In einer von der [[SPD]] einberufenen Sondersitzung des Bundestages am 31. Juli [[1984]], zu der die Abgeordneten aus dem Urlaub gerufen wurden, beschlossen die Politiker einen Kompromiss: Buschhaus durfte ans Netz gehen, ohne Rauchgasentschwefelungsanlage jedoch nicht die schwefelhaltige Salzkohle verfeuern, sondern schwefelarme Kohlesorten aus anderen Bergwerken. Durch weitere juristische Auseinandersetzungen wurde die Inbetriebnahme noch bis zum März [[1985]] verschoben. Am 30. Juli [[1985]] ging das Kraftwerk ans Netz.<ref>[https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1520&menuid=625&topmenu=625&date=2013-06-26 ''Geschichte 1980 bis 1989.''] In: ''helmstedt.de''. [[Landkreis Helmstedt]], 26. Juni 2013, abgerufen am 25. Februar 2018.</ref> | Die neue Bundesregierung Kohl setzte sich aufgrund des starken politischen Drucks für eine zwei Jahre spätere Inbetriebnahme von Buschhaus ein, um dann mit einer Entschwefelungsanlage den Betrieb anzufahren. Damit stand sie gegen die niedersächsische Landesregierung von Ernst Albrecht. In einer von der [[SPD]] einberufenen Sondersitzung des Bundestages am 31. Juli [[1984]], zu der die Abgeordneten aus dem Urlaub gerufen wurden, beschlossen die Politiker einen Kompromiss: Buschhaus durfte ans Netz gehen, ohne Rauchgasentschwefelungsanlage jedoch nicht die schwefelhaltige Salzkohle verfeuern, sondern schwefelarme Kohlesorten aus anderen Bergwerken. Durch weitere juristische Auseinandersetzungen wurde die Inbetriebnahme noch bis zum März [[1985]] verschoben. Am 30. Juli [[1985]] ging das Kraftwerk ans Netz.<ref>[https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1520&menuid=625&topmenu=625&date=2013-06-26 ''Geschichte 1980 bis 1989.''] In: ''helmstedt.de''. [[Landkreis Helmstedt]], 26. Juni 2013, abgerufen am 25. Februar 2018.</ref> | ||
Am 3. Juli [[2026]] kaufte die [[EEW Energy from Waste]] das Kraftwerk Buschhaus und das vollständige Kraftwerksgelände von der [[Helmstedter Revier (Unternehmen)|Helmstedter Revier]] GmbH. EEW kündigte an, den Standort industriell weiterzuentwickeln. Konkrete Nachnutzungen standen zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht fest; für das | Am 3. Juli [[2026]] kaufte die [[EEW Energy from Waste]] das Kraftwerk Buschhaus und das vollständige Kraftwerksgelände von der [[Helmstedter Revier (Unternehmen)|Helmstedter Revier]] GmbH. EEW kündigte an, den Standort industriell weiterzuentwickeln. Konkrete Nachnutzungen standen zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht fest; für das Kraftwerk wurden Rückbaumaßnahmen mit dem Ziel einer anschließenden Neuentwicklung des Geländes angekündigt.<ref>{{Literatur |Titel=Vom Kraftwerk zum modernen Industriestandort – Die EEW Energy from Waste unterschreibt einen Kaufvertrag, der den Strukturwandel im Helmstedter Revier weit vorantreiben soll |Autor=Katja Weber-Diedrich |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2026-07-05 |Seiten=1}}</ref> | ||
== Schornstein, Kühlwasserversorgung und Netzanschluss == | == Schornstein, Kühlwasserversorgung und Netzanschluss == | ||