Querenhorst: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Geschichte Querenhorsts ist eng mit dem [[Kloster Mariental]] verbunden und weist Parallelen zur Entwicklung von [[Grasleben]] auf. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr [[1203]] im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen den Klöstern [[Kloster St. Ludgeri|St. Ludgeri]] und [[Kloster Mariental|Mariental]] um Waldbesitz. Aus dem 13. bis 16. Jahrhundert sind weitere Erwähnungen überliefert. Im Jahr [[1304]] verkauften die von Vorsfelde das Dorf an das [[Kloster Mariental]].<ref name="QHSG">{{Internetquelle |url=https://www.samtgemeinde-grasleben.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=118144 |titel=Querenhorst |hrsg=[[Samtgemeinde Grasleben]] |abruf=2026-07-15}}</ref> | |||
Im 16. Jahrhundert gehörte Querenhorst zum Gericht Bahrdorf und war dem [[Kloster Mariental]] dienstpflichtig. Dieses besaß dort einen lastenfreien Erbenzinshof, der [[1756]] als solcher verzeichnet ist und später als „Schriftsassenhof“ bezeichnet wurde. Für das gleiche Jahr sind außerdem ein lastenfreier Klosterhof, drei Halbspännerhöfe, neun Kothöfe, sechs Brinksitzer und zwei Neuanbauer überliefert.<ref name="QHSG" /> | |||
Während der Zugehörigkeit zum Königreich Westfalen war Querenhorst von [[1807]] bis [[1813]] dem Kanton Weferlingen im [[Distrikt Helmstedt]] zugeordnet. Die Gemarkung des Dorfes umfasste [[1845]] eine Fläche von 372 ha und [[1942]] 498 ha. Bis [[1945]] blieb Querenhorst überwiegend landwirtschaftlich geprägt und war wirtschaftlich, unter anderem durch eine Zuckerfabrik und die [[Überland-Zentrale Helmstedt|Überlandzentrale]], sowie kulturell durch die Freiherr-vom-Stein-Oberschule nach Weferlingen orientiert.<ref name="QHSG" /> | |||
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=== Eingemeindungen === | === Eingemeindungen === | ||