Königslutter am Elm: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Gemeinde in Deutschland |Art = Stadt |Name = Königslutter am Elm |Wappen = Wappen Königslutter am Elm.png |Breitengrad = 52/15/00/N |Längengrad = 10/49/00/E |Karte = |Lageplan = |Lageplanbeschreibung = |Bundesland = Niedersachsen |Regierungsbezirk = |Direktionsbezirk = |Landkreis = Helmstedt |Kreis = |Höhe = 150 |Fläche…“ |
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Um 1200 entstand eine Wasserburg im Bereich des heutigen Amtsgerichtes. 1318 wurde das Dorf Lutter Marktflecken unter der Bezeichnung ''forum Luttere'' und erhielt von den Braunschweiger Herzögen um 1400 die Stadtrechte verliehen. Zwischen dem Stift mit dem [[Kaiserdom]] und dem Dorf gab es die Ansiedlung Oberlutter. Die günstige Verkehrslage an der Handelsstraße Braunschweig-Magdeburg (der heutigen [[Bundesstraße 1|B 1]]), der [[Elmkalkstein]]handel, die Wallfahrten zum Kaiserdom und das [[Duckstein|Duckstein-Bier]] haben die Entwicklung Königslutters begünstigt. 73 Brauhäuser waren berechtigt, das obergärige Weizenbier mit dem kalkhaltigen Bachwasser der [[Lutter]] zu brauen. Viele der alten Fachwerkhäuser sind heute aufgrund ihrer geräumigen Diele und großen Gewölbekellern als frühere Brauhäuser zu erkennen. Duckstein-Bier wurde in großen Mengen in die Städte Magdeburg, Halle, Leipzig, Berlin, Hamburg, Kassel und auch bis in die Niederlande exportiert. Sehr geschätzt wurde es am Hof des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. | Um 1200 entstand eine Wasserburg im Bereich des heutigen Amtsgerichtes. 1318 wurde das Dorf Lutter Marktflecken unter der Bezeichnung ''forum Luttere'' und erhielt von den Braunschweiger Herzögen um 1400 die Stadtrechte verliehen. Zwischen dem Stift mit dem [[Kaiserdom]] und dem Dorf gab es die Ansiedlung [[Oberlutter]]. Die günstige Verkehrslage an der Handelsstraße Braunschweig-Magdeburg (der heutigen [[Bundesstraße 1|B 1]]), der [[Elmkalkstein]]handel, die Wallfahrten zum Kaiserdom und das [[Duckstein|Duckstein-Bier]] haben die Entwicklung Königslutters begünstigt. 73 Brauhäuser waren berechtigt, das obergärige Weizenbier mit dem kalkhaltigen Bachwasser der [[Lutter]] zu brauen. Viele der alten Fachwerkhäuser sind heute aufgrund ihrer geräumigen Diele und großen Gewölbekellern als frühere Brauhäuser zu erkennen. Duckstein-Bier wurde in großen Mengen in die Städte Magdeburg, Halle, Leipzig, Berlin, Hamburg, Kassel und auch bis in die Niederlande exportiert. Sehr geschätzt wurde es am Hof des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. | ||
Eine Postexpedition bestand in Königslutter seit dem 17. Jahrhundert. ''Zur Darstellung der Postgeschichte siehe:'' [[Postroute Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg]]. | Eine Postexpedition bestand in Königslutter seit dem 17. Jahrhundert. ''Zur Darstellung der Postgeschichte siehe:'' [[Postroute Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg]]. | ||