Kramers Gut: Unterschied zwischen den Versionen

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Kramers Gut, dessen ältestes Gebäude Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet wurde, befand sich seitdem in Familienbesitz.
Kramers Gut, dessen ältestes Gebäude Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet wurde, befand sich seitdem in Familienbesitz.


Im November [[2023]] beschloss der Rat der Stadt [[Helmstedt]] in einer nicht-öffentlichen Sitzung, das Kramer’sche Gut zu kaufen. Der Kaufpreis, laut der Braunschweiger Zeitung ein hoher sechsstelliger Betrag, bleibt geheim. Bis auf wenige Enthaltungen stimmte die große Mehrheit der 36 Ratsmitglieder dem Kauf zu, Gegenstimmen gab es keine. Der Kauf wurde möglich, weil Landwirt Harald Kramer seinen Betrieb auf ein anderes Areal verlagern konnte. Die Stadt ließ zuvor das Potenzial des Anwesens durch das Architekturbüro Sabljo analysieren, wobei auch Wünsche der Einwohner berücksichtigt wurden. Das Gut liegt in einem Mischgebiet und kann für Wohn- und Gewerbezwecke genutzt werden. Die Vision sieht es als „Hof voller Leben“ und „Ort der Begegnung“ vor. Bürgermeister [[Wittich Schobert]] betonte, dass der Kauf erst der Anfang sei und aufgrund anderer Großprojekte zunächst geklärt werden müsse, wer die Entwicklung übernimmt. Es gab zu diesem Zeitpunkt also noch keine konkreten Pläne zur Finanzierung, jedoch wurde erwartet, dass entsprechende Fördermittel verfügbar sein würden.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article239795313/Immobilie-mit-Potenzial-Stadt-Helmstedt-kauft-Kramers-Gut.html |titel=Kramers Gut: Stadt Helmstedt kauft Immobilie mit Potenzial |autor=Markus Brich |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2023-11-23 |abruf=2024-07-11 |sprache=Deutsch}}</ref>
Im November [[2023]] beschloss der Rat der Stadt [[Helmstedt]] in einer nicht-öffentlichen Sitzung, das Kramer’sche Gut zu kaufen. Der Kaufpreis, laut der Braunschweiger Zeitung ein hoher sechsstelliger Betrag, bleibt geheim. Bis auf wenige Enthaltungen stimmte die große Mehrheit der 36 Ratsmitglieder dem Kauf zu, Gegenstimmen gab es keine. Der Kauf wurde möglich, weil Landwirt Harald Kramer seinen Betrieb auf ein anderes Areal verlagern konnte. Die Stadt ließ zuvor das Potenzial des Anwesens durch das Architekturbüro Sabljo analysieren, wobei auch Wünsche der Einwohner berücksichtigt wurden. Das Gut liegt in einem Mischgebiet und kann für Wohn- und Gewerbezwecke genutzt werden. Die Vision sieht es als „Hof voller Leben“ und „Ort der Begegnung“ vor. Bürgermeister [[Wittich Schobert]] betonte, dass der Kauf erst der Anfang sei und aufgrund anderer Großprojekte zunächst geklärt werden müsse, wer die Entwicklung übernimmt. Es gab zu diesem Zeitpunkt also noch keine konkreten Pläne zur Finanzierung, jedoch wurde erwartet, dass entsprechende Fördermittel verfügbar sein würden.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article239795313/Immobilie-mit-Potenzial-Stadt-Helmstedt-kauft-Kramers-Gut.html |titel=Kramers Gut: Stadt Helmstedt kauft Immobilie mit Potenzial |autor=Markus Brich |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2023-11-23 |abruf=2024-07-11}}</ref>


Am 10. Juli [[2024]] erhielt Helmstedts Bürgermeister [[Wittich Schobert]] die Mitteilung von Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, dass Kramers Gut aus über 100 Bewerbungen für das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgewählt wurde. Helmstedts Projekt „Kramers Gut“ ist das einzige in Niedersachsen und erhält vier Millionen Euro vom Bund. Das Projekt soll ein kulturelles Begegnungs- und Jugendzentrum im früheren Grenzgebiet werden. Die Gesamtkosten betragen etwa 17,6 Millionen Euro. Bürgermeister Schobert sieht darin eine große Chance und hofft auf weitere Fördergelder. <ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article406769877/einziges-projekt-in-niedersachsen-helmstedt-erhaelt-zuschlag.html |titel=Einzigartiges Projekt in Niedersachsen: Helmstedt erhält Zuschlag |autor=Marion Korth |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2024-07-10 |abruf=2024-07-11 |sprache=Deutsch}}</ref>
Am 10. Juli [[2024]] erhielt Helmstedts Bürgermeister [[Wittich Schobert]] die Mitteilung von Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, dass Kramers Gut aus über 100 Bewerbungen für das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgewählt wurde. Helmstedts Projekt „Kramers Gut“ ist das einzige in Niedersachsen und erhält vier Millionen Euro vom Bund. Das Projekt soll ein kulturelles Begegnungs- und Jugendzentrum im früheren Grenzgebiet werden. Die Gesamtkosten betragen etwa 17,6 Millionen Euro. Bürgermeister Schobert sieht darin eine große Chance und hofft auf weitere Fördergelder. <ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article406769877/einziges-projekt-in-niedersachsen-helmstedt-erhaelt-zuschlag.html |titel=Einzigartiges Projekt in Niedersachsen: Helmstedt erhält Zuschlag |autor=Marion Korth |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2024-07-10 |abruf=2024-07-11}}</ref>


== Literatur ==
== Literatur ==
* {{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article212419565/In-der-Reithalle-von-Kramers-Gut-geht-es-um-Helmstedts-Zukunft.html |titel=In der Reithalle von Kramers Gut geht es um Helmstedts Zukunft |autor=Michael Strohmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2017-11-02 |abruf=2024-07-11 |sprache=Deutsch}}
* {{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article212419565/In-der-Reithalle-von-Kramers-Gut-geht-es-um-Helmstedts-Zukunft.html |titel=In der Reithalle von Kramers Gut geht es um Helmstedts Zukunft |autor=Michael Strohmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2017-11-02 |abruf=2024-07-11}}


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [https://www.kramers-gut.de Kramers Gut] Offizielle Website
* [https://www.kramers-gut.de ''Kramers Gut''] Offizielle Website


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==