Richard Voigt: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Voigt von [[1910]] bis [[1915]] das Lehrerseminar in Braunschweig. Er nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil, wurde schwer verwundet und arbeitete seit [[1916]] als Lehrer in Braunschweig. Von [[1923]] bis [[1925]] hatte er eine Tätigkeit als Erzieher am Großen Waisenhaus in Braunschweig inne. [[1928]] wurde er Schulrat in [[Helmstedt]], aber bereits [[1931]] von der Braunschweiger Regierung, an der die NSDAP beteiligt war, aus dem Amt entlassen. Während der Zeit des Nationalsozialismus durfte er nicht im Schuldienst tätig sein und arbeitete daher als Handelsvertreter und Versicherungskaufmann, bis er [[1944]] in ein Konzentrationslager gebracht wurde.<ref name="munzinger">[https://www.munzinger.de/document/00000002302 Richard Voigt] im Munzinger-Archiv, abgerufen am 21. März 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Nach Kriegsende übte er diese Tätigkeiten bis [[1954]] weiter aus.<ref name="munzinger" /> | Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Voigt von [[1910]] bis [[1915]] das Lehrerseminar in Braunschweig. Er nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil, wurde schwer verwundet und arbeitete seit [[1916]] als Lehrer in Braunschweig. Von [[1923]] bis [[1925]] hatte er eine Tätigkeit als Erzieher am Großen Waisenhaus in Braunschweig inne. [[1928]] wurde er Schulrat in [[Helmstedt]], aber bereits [[1931]] von der Braunschweiger Regierung, an der die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] ([[NSDAP]]) beteiligt war, aus dem Amt entlassen. Während der Zeit des Nationalsozialismus durfte er nicht im Schuldienst tätig sein und arbeitete daher als Handelsvertreter und Versicherungskaufmann, bis er [[1944]] in ein Konzentrationslager gebracht wurde.<ref name="munzinger">[https://www.munzinger.de/document/00000002302 Richard Voigt] im Munzinger-Archiv, abgerufen am 21. März 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Nach Kriegsende übte er diese Tätigkeiten bis [[1954]] weiter aus.<ref name="munzinger" /> | ||
Voigt hatte sich während der Zeit der Weimarer Republik der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) angeschlossen, war seit [[1925]] Ratsmitglied der Stadt Braunschweig und [[1933]] bis zur erzwungenen Mandatsniederlegung nach der nationalsozialistischen Machtergreifung kurzzeitig Mitglied des Braunschweigischen Landtages. | Voigt hatte sich während der Zeit der Weimarer Republik der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) angeschlossen, war seit [[1925]] Ratsmitglied der Stadt Braunschweig und [[1933]] bis zur erzwungenen Mandatsniederlegung nach der nationalsozialistischen Machtergreifung kurzzeitig Mitglied des Braunschweigischen Landtages. | ||