Zum Inhalt springen

Rathaus (Helmstedt): Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 15: Zeile 15:
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts platzte die Stadt wegen des neuen wirtschaftlichen Aufschwungs und der daraus entstandenen starken Bevölkerungszunahme aus allen Nähten. Die Folge war, dass auch die Verwaltungsarbeiten zunahmen und das Stadthaus deshalb zu klein geworden war. In jener Zeit war es üblich, dass die Städte und ihre Bürger ihr Selbstbewusstsein in imposanten Gebäuden zum Ausdruck brachten und so wurde auch in Helmstedt über einen Neubau nachgedacht.   
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts platzte die Stadt wegen des neuen wirtschaftlichen Aufschwungs und der daraus entstandenen starken Bevölkerungszunahme aus allen Nähten. Die Folge war, dass auch die Verwaltungsarbeiten zunahmen und das Stadthaus deshalb zu klein geworden war. In jener Zeit war es üblich, dass die Städte und ihre Bürger ihr Selbstbewusstsein in imposanten Gebäuden zum Ausdruck brachten und so wurde auch in Helmstedt über einen Neubau nachgedacht.   


Denen, die sich Gedanken zu einem Rathausneubau gemacht haben, kam im Mai 1902 das 15. Landfeuerwehrfest zu Hilfe. Dieses fand vom 3. bis 4. Mai in Helmstedt statt. Die Stadt war reichlich geschmückt und auf dem [[Holzberg]] fand am Sonntag, 4. Mai, eine große Übung statt. Der ''Erbprinz'' war das gedachte Brandobjekt. Doch während der Übung stellte man fest, dass es im Rathaus brannte und so wurde aus der Übung ein Ernstfall. Obwohl sich die Löscharbeiten als schwierig erwiesen, konnte der Schaden durch das unmittelbare Eingreifen der Feuerwehr in Grenzen gehalten werden. Doch die Befürworter eines Neubaues sahen sich in ihren Bedenken bezüglich des Brandschutzes bestätigt. Am 31. Oktober [[1902]] wurde in der Stadtverordnetenversammlung schließlich der Neubau beschlossen. Den Auftrag für einen Entwurf für ein neues Verwaltungsgebäude bekam der Stadtbaumeister Schellenberg, der im November desselben Jahres die ersten Skizzen vorlegte.
Denen, die sich Gedanken zu einem Rathausneubau gemacht haben, kam im Mai 1902 das 15. Landfeuerwehrfest zu Hilfe. Dieses fand vom 3. bis 4. Mai in Helmstedt statt. Die Stadt war reichlich geschmückt und auf dem [[Holzberg]] fand am Sonntag, 4. Mai, eine große Übung statt. Der ''Erbprinz'' war das gedachte Brandobjekt. Doch während der Übung stellte man fest, dass es im Rathaus brannte und so wurde aus der Übung ein Ernstfall. Obwohl sich die Löscharbeiten als schwierig erwiesen, konnte der Schaden durch das unmittelbare Eingreifen der Feuerwehr in Grenzen gehalten werden. Doch die Befürworter eines Neubaues sahen sich in ihren Bedenken bezüglich des Brandschutzes bestätigt. Am 31. Oktober [[1902]] wurde in der Stadtverordnetenversammlung schließlich der Neubau beschlossen. Den Auftrag für einen Entwurf für ein neues Verwaltungsgebäude bekam der Stadtbaumeister Schellenberg, der im November desselben Jahres die ersten Skizzen vorlegte.


Nachdem der Entwurf Schellenbergs auch die Zustimmung des herzoglichen Staatsministeriums in Braunschweig fand, wurde im Juli 1903 mit dem Abbruch des Stadthauses und dem Neubau des Rathauses begonnen. Die Diensträume der städtischen Verwaltung wurden inzwischen in dem damals leer stehenden Hotel „Erbprinz“ untergebracht. Den Auftrag für den Abriss des Stadthauses und für die Maurer- und Steinhauerarbeiten an dem neuen Verwaltungsgebäude bekam die Firma Döring und Lehrmann. Sie hatte sich bereiterklärt, die Arbeiten kostenlos auszuführen, sofern ihr der Bauschutt überlassen würde. Die nicht verkäuflichen Teile wurden zum ''Durchbruchplatz'' (heute [[Wallplatz]]) gebracht. Es ist deshalb davon auszugehen, dass man bei archäologischen Grabungen dort auf die nicht verwertbaren Reste des alten Stadthauses stoßen würde. Die große Sandsteinplatte mit dem Sachsenross wurde vorsichtig vom alten Stadthaus entfernt, aus architektonischen Gründen sollte sie jedoch im neuen Rathausbau keine Verwendung finden. Das Portal des ehemaligen Stadthauses und ein Fensterbogen sind heute noch im Haus [[Mosheimstraße]] 1 zu sehen. Dort wurden diese Teile beim Hausbau integriert. Während der Abbrucharbeiten stellte man auch die im Mai 1860 erneuerte Wetterfahne des Stadthauses sicher, in deren Knopf sich unter anderem ein beschriebenes Pergament befand, das im [[Stadtarchiv Helmstedt|Helmstedter Stadtarchiv]] aufbewahrt wird. Unter der Überschrift ''Pro memoria'' (lateinisch für ''Zum Gedächtnis'') sind dort folgende Informationen festgehalten: die Einwohnerzahl (6442), die Beamten, Rats- und Magistratsmitglieder, die Prediger und die Lehrer, der städtische Etat sowie die Kornpreise.
Nachdem der Entwurf Schellenbergs auch die Zustimmung des herzoglichen Staatsministeriums in Braunschweig fand, wurde im Juli 1903 mit dem Abbruch des Stadthauses und dem Neubau des Rathauses begonnen. Die Diensträume der städtischen Verwaltung wurden inzwischen in dem damals leer stehenden Hotel „Erbprinz“ untergebracht. Den Auftrag für den Abriss des Stadthauses und für die Maurer- und Steinhauerarbeiten an dem neuen Verwaltungsgebäude bekam die Firma Döring und Lehrmann. Sie hatte sich bereiterklärt, die Arbeiten kostenlos auszuführen, sofern ihr der Bauschutt überlassen würde. Die nicht verkäuflichen Teile wurden zum ''Durchbruchplatz'' (heute [[Wallplatz]]) gebracht. Es ist deshalb davon auszugehen, dass man bei archäologischen Grabungen dort auf die nicht verwertbaren Reste des alten Stadthauses stoßen würde. Die große Sandsteinplatte mit dem Sachsenross wurde vorsichtig vom alten Stadthaus entfernt, aus architektonischen Gründen sollte sie jedoch im neuen Rathausbau keine Verwendung finden. Das Portal des ehemaligen Stadthauses und ein Fensterbogen sind heute noch im Haus [[Mosheimstraße]] 1 zu sehen. Dort wurden diese Teile beim Hausbau integriert. Während der Abbrucharbeiten stellte man auch die im Mai 1860 erneuerte Wetterfahne des Stadthauses sicher, in deren Knopf sich unter anderem ein beschriebenes Pergament befand, das im [[Stadtarchiv Helmstedt|Helmstedter Stadtarchiv]] aufbewahrt wird. Unter der Überschrift ''Pro memoria'' (lateinisch für ''Zum Gedächtnis'') sind dort folgende Informationen festgehalten: die Einwohnerzahl (6442), die Beamten, Rats- und Magistratsmitglieder, die Prediger und die Lehrer, der städtische Etat sowie die Kornpreise.
Zeile 37: Zeile 37:
Auf Initiative von der Ratsherrin [[Susanne Weihmann]] wurden am 27. Januar [[1998]] im unteren Treppenaufgang zwei Tafeln angebracht, die an das Schicksal von 13 Helmstedter Juden erinnern.
Auf Initiative von der Ratsherrin [[Susanne Weihmann]] wurden am 27. Januar [[1998]] im unteren Treppenaufgang zwei Tafeln angebracht, die an das Schicksal von 13 Helmstedter Juden erinnern.


Am 14.&nbsp;August 2009 wurde mit Einbruch der Dämmerung der Dauerbetrieb des fertiggestellten Lichtkonzepts für den Marktplatz aufgenommen. Neben der Beleuchtung der Fassaden des Rathausaltbaus und des Gebäudes [[Neumärker Straße]] 1 ([[Bistro Galerie Erbprinz Café|Erbprinz]]) sind im Rahmen der Konzeptumsetzung die 13 nostalgischen Kandelaber (17 Lichtpunkte) mit energieeffizienter Beleuchtungstechnik ausgerüstet worden. Darüber hinaus ist eine Effektbeleuchtung für die Apfeldornbäume auf dem Marktplatz realisiert worden. Die Rathausfassade wird zukünftig mit 6&nbsp;Bodeneinbaustrahlern und 4&nbsp;Anbaustrahlern ins rechte Licht gerückt, auf den „Erbprinz“ werden 2 Bodeneinbaustrahler und 4 Anbaustrahler gerichtet und die Bäume werden mit 8 Bodeneinbaustrahlern beleuchtet. Die Leistung der einzelnen Strahler variiert zwischen 20 und 70&nbsp;W und als Leuchtmittel werden ausnahmslos Halogen-Metalldampflampen eingesetzt. Diese zeichnen sich durch eine sehr gute Lichtausbeute im Verhältnis zur eingesetzten Energie aus. Die Gesamtleistung der Strahler beträgt ca. 0,8 KW und der Betrieb läuft kombiniert über die Straßenbeleuchtungsanlage in Verbindung mit Zeitschaltuhren in den Schaltschränken. Die Inbetriebnahme wird daher gemeinsam mit den Straßenleuchten über die Außenlichtverhältnisse gesteuert und mit der Dämmerung erfolgen, der Abschaltzeitpunkt ist auf 23:00 Uhr eingestellt. Das Gesamtkonzept für die Marktplatzbeleuchtung wird abgerundet durch die neue Lichttechnik in den Kandelabern, die ebenfalls mit Halogen-Metalldampflampen und zusätzlich einer neuen Spiegeloptik ausgerüstet worden sind. Im Gegensatz zu der alten Technik, mit jeweils 80 W Quecksilber-Hochdrucklampen, werden nun mit jeweils 35&nbsp;W deutlich bessere Belichtungsergebnisse erzielt. Mit dieser Umrüstung, die als Bestandteil des vom Rat der Stadt Helmstedt beschlossenen Gesamtkonzeptes für Energiesparmaßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung anzusehen ist, wird sich trotz der neuen Fassadenleuchten die Gesamtenergiebilanz für die Marktplatzbeleuchtung positiv verändern. Lag der bisherige Jahresstromverbrauch für den Marktplatz bei ca. 7.000&nbsp;kWh so ist, unter Berücksichtigung der geplanten Laufzeiten, zukünftig mit einem Jahresverbrauch von nur noch ca. 4.500&nbsp;kWh zu rechnen. Stadtbild und Umwelt profitieren daher gleichermaßen von der neuen Beleuchtung. Die Investitionskosten für die Umrüstung und Erweiterung Marktplatzbeleuchtung betrugen insgesamt knapp 37.000,—€, die über die Stadtsanierungsmaßnahme „Nordöstliche Innenstadt“ finanziert worden sind. <ref>Martina Hartmann, [http://www.stadt-helmstedt.de/cms/homepage/newsarchiv/einzelansicht/cache/1/news_artikel/1068/618/news_neste/2/index.html?tx_ttnews%5BpS%5D=1249077600&tx_ttnews%5BpL%5D=2678399&tx_ttnews%5Barc%5D=1&cHash=3c48d8822ed5dff375f1261778a38f72 ''Marktplatzbeleuchtung''], (Website der [http://www.stadt-helmstedt.de Stadt Helmstedt], 13. August 2009).</ref>
Am 14.&nbsp;August 2009 wurde mit Einbruch der Dämmerung der Dauerbetrieb des fertiggestellten Lichtkonzepts für den Marktplatz aufgenommen. Neben der Beleuchtung der Fassaden des Rathausaltbaus und des Gebäudes [[Neumärker Straße]] 1 ([[Bistro Galerie Erbprinz Café|Erbprinz]]) sind im Rahmen der Konzeptumsetzung die 13 nostalgischen Kandelaber (17&nbsp;Lichtpunkte) mit energieeffizienter Beleuchtungstechnik ausgerüstet worden. Darüber hinaus ist eine Effektbeleuchtung für die Apfeldornbäume auf dem Marktplatz realisiert worden. Die Rathausfassade wird zukünftig mit 6&nbsp;Bodeneinbaustrahlern und 4&nbsp;Anbaustrahlern ins rechte Licht gerückt, auf den „Erbprinz“ werden 2&nbsp;Bodeneinbaustrahler und 4&nbsp;Anbaustrahler gerichtet und die Bäume werden mit 8 Bodeneinbaustrahlern beleuchtet. Die Leistung der einzelnen Strahler variiert zwischen 20 und 70&nbsp;W und als Leuchtmittel werden ausnahmslos Halogen-Metalldampflampen eingesetzt. Diese zeichnen sich durch eine sehr gute Lichtausbeute im Verhältnis zur eingesetzten Energie aus. Die Gesamtleistung der Strahler beträgt ca. 0,8&nbsp;KW und der Betrieb läuft kombiniert über die Straßenbeleuchtungsanlage in Verbindung mit Zeitschaltuhren in den Schaltschränken. Die Inbetriebnahme wird daher gemeinsam mit den Straßenleuchten über die Außenlichtverhältnisse gesteuert und mit der Dämmerung erfolgen, der Abschaltzeitpunkt ist auf 23:00&nbsp;Uhr eingestellt. Das Gesamtkonzept für die Marktplatzbeleuchtung wird abgerundet durch die neue Lichttechnik in den Kandelabern, die ebenfalls mit Halogen-Metalldampflampen und zusätzlich einer neuen Spiegeloptik ausgerüstet worden sind. Im Gegensatz zu der alten Technik, mit jeweils 80&nbsp;W Quecksilber-Hochdrucklampen, werden nun mit jeweils 35&nbsp;W deutlich bessere Belichtungsergebnisse erzielt. Mit dieser Umrüstung, die als Bestandteil des vom Rat der Stadt Helmstedt beschlossenen Gesamtkonzeptes für Energiesparmaßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung anzusehen ist, wird sich trotz der neuen Fassadenleuchten die Gesamtenergiebilanz für die Marktplatzbeleuchtung positiv verändern. Lag der bisherige Jahresstromverbrauch für den Marktplatz bei ca. 7.000&nbsp;kWh so ist, unter Berücksichtigung der geplanten Laufzeiten, zukünftig mit einem Jahresverbrauch von nur noch ca. 4.500&nbsp;kWh zu rechnen. Stadtbild und Umwelt profitieren daher gleichermaßen von der neuen Beleuchtung. Die Investitionskosten für die Umrüstung und Erweiterung Marktplatzbeleuchtung betrugen insgesamt knapp 37.000,—€, die über die Stadtsanierungsmaßnahme „Nordöstliche Innenstadt“ finanziert worden sind. <ref>Martina Hartmann, [http://www.stadt-helmstedt.de/cms/homepage/newsarchiv/einzelansicht/cache/1/news_artikel/1068/618/news_neste/2/index.html?tx_ttnews%5BpS%5D=1249077600&tx_ttnews%5BpL%5D=2678399&tx_ttnews%5Barc%5D=1&cHash=3c48d8822ed5dff375f1261778a38f72 ''Marktplatzbeleuchtung''], (Website der [http://www.stadt-helmstedt.de Stadt Helmstedt], 13. August 2009).</ref>


== Architektur und Beschaffenheit ==
== Architektur und Beschaffenheit ==
Zeile 47: Zeile 47:


== Brunnen ==
== Brunnen ==
Vor dem Rathaus befindet sich ein Springbrunnen aus Knollenquarzit. Seit 2008 befinden sich am Rand dieses Brunnens 10 cm breite Metallplatten mit Entfernungen und den Namen der Orte mit denen Helmstedt eine Städtepartnerschaft unterhält. Die Metallbänder zeigen in die Richtung, wo die Partnerstädte geografisch liegen. Die Kosten für die Installation beliefen sich auf 3.550 Euro.
Vor dem Rathaus befindet sich ein Springbrunnen aus Knollenquarzit. Seit 2008 befinden sich am Rand dieses Brunnens 10&nbsp;cm breite Metallplatten mit Entfernungen und den Namen der Orte mit denen Helmstedt eine Städtepartnerschaft unterhält. Die Metallbänder zeigen in die Richtung, wo die Partnerstädte geografisch liegen. Die Kosten für die Installation beliefen sich auf 3.550,—€.


== Glockenspiel ==
== Glockenspiel ==
[[Bild:Rathaus-Helmstedt-Glockenspiel.jpg|thumb|Seit 1985 erklingt täglich viermal das Glockenspiel am Rathaus]]
[[Bild:Rathaus-Helmstedt-Glockenspiel.jpg|thumb|Seit 1985 erklingt täglich viermal das Glockenspiel am Rathaus]]
Das Glockenspiel am Rathaus wurde der Stadt Helmstedt im Jahr 1985 von der [[Volksbank Helmstedt]] zu deren 125-jährigen Bestehen gestiftet. Es erklingt vier mal täglich und zwar um 10:00, 12:00, 15:00 und 17:00 Uhr. Im September 2010 wurden die Lochbänder, die zum Abspielen der Melodien benötigt werden, entfernt. Von einer Glockenspielbaufirma aus Melle wurde stattdessen eine digitale Glockenspielsteuerung installiert. 16 neue Titel sowie vier weitere Titel speziell für die Weihnachtszeit erklingen nun zu den gewohnten Zeiten. Eine musikalische Verbindung zu einigen Städtepartnerschaften wird mit dem Abspielen der jeweiligen Nationalhymen hergestellt. „Die englische, französische und italienische Nationalhymne befanden sich im angebotenen Musikrepertoire und werden nun tageweise wechselnd zu hören sein“ erklärt Bürgermeister [[Heinz-Dieter Eisermann]]. Neben dem traditionellen „Glück auf, der Steiger kommt“ und „Freude schöner Götterfunken“ werden sich die Zuhörer auch an moderneren Stücken wie „Morning has broken“ oder „Glory, Glory hallelujah“ erfreuen können.<ref>Martina Hartmann: [http://www.stadt-helmstedt.de/cms/homepage/newsarchiv/einzelansicht/cache/1/news_artikel/1334/618/news_neste/2/index.html?tx_ttnews%5BpS%5D=1283292000&tx_ttnews%5BpL%5D=2591999&tx_ttnews%5Barc%5D=1&cHash=37cd8022ac45bae99bef6d164cd70bdd ''Neue Lieder für das Glockenspiel am Rathaus''], (Website der [http://www.stadt-helmstedt.de Stadt Helmstedt], 17. September 2010).</ref>
Das Glockenspiel am Rathaus wurde der Stadt Helmstedt im Jahr 1985 von der [[Volksbank Helmstedt]] zu deren 125-jährigen Bestehen gestiftet. Es erklingt vier mal täglich und zwar um 10:00, 12:00, 15:00 und 17:00&nbsp;Uhr. Im September 2010 wurden die Lochbänder, die zum Abspielen der Melodien benötigt werden, entfernt. Von einer Glockenspielbaufirma aus Melle wurde stattdessen eine digitale Glockenspielsteuerung installiert. 16 neue Titel sowie vier weitere Titel speziell für die Weihnachtszeit erklingen nun zu den gewohnten Zeiten. Eine musikalische Verbindung zu einigen Städtepartnerschaften wird mit dem Abspielen der jeweiligen Nationalhymen hergestellt. „Die englische, französische und italienische Nationalhymne befanden sich im angebotenen Musikrepertoire und werden nun tageweise wechselnd zu hören sein“ erklärt Bürgermeister [[Heinz-Dieter Eisermann]]. Neben dem traditionellen „Glück auf, der Steiger kommt“ und „Freude schöner Götterfunken“ werden sich die Zuhörer auch an moderneren Stücken wie „Morning has broken“ oder „Glory, Glory hallelujah“ erfreuen können.<ref>Martina Hartmann: [http://www.stadt-helmstedt.de/cms/homepage/newsarchiv/einzelansicht/cache/1/news_artikel/1334/618/news_neste/2/index.html?tx_ttnews%5BpS%5D=1283292000&tx_ttnews%5BpL%5D=2591999&tx_ttnews%5Barc%5D=1&cHash=37cd8022ac45bae99bef6d164cd70bdd ''Neue Lieder für das Glockenspiel am Rathaus''], (Website der [http://www.stadt-helmstedt.de Stadt Helmstedt], 17. September 2010).</ref>


== Goldenes Buch der Stadt ==
== Goldenes Buch der Stadt ==