Ulla Zitelmann: Unterschied zwischen den Versionen
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Zitelmann wurde am 15. Oktober [[1939]] als ''Ursula Martens'' in [[Helmstedt]] geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Schulzeit. Ihr Vater war Bäckermeister und betrieb mit seiner Ehefrau eine Bäckerei an der [[Schuhstraße]]. Sie absolvierte die höhere Handelsschule. In zweiter Ehe heiratete sie einen Venezolaner, von dem sie den Familiennamen ''Zitelmann'' übernahm. Gemeinsam mit dem um 13 Jahre älteren und vermögenden Ehemann zog sie in dessen Heimatland. Nach wenigen Jahren endete die Ehe; [[1970]] trennte sie sich von ihm und kehrte mit ihrer Tochter nach Deutschland zurück. Dort lebte sie fortan alleinerziehend und ohne finanzielle Absicherung.<ref name="BZ19012026" /> | Zitelmann wurde am 15. Oktober [[1939]] als ''Ursula Martens'' in [[Helmstedt]] geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Schulzeit. Ihr Vater war Bäckermeister und betrieb mit seiner Ehefrau eine Bäckerei an der [[Schuhstraße]]. Sie absolvierte die höhere Handelsschule. In zweiter Ehe heiratete sie einen Venezolaner, von dem sie den Familiennamen ''Zitelmann'' übernahm. Gemeinsam mit dem um 13 Jahre älteren und vermögenden Ehemann zog sie in dessen Heimatland. Nach wenigen Jahren endete die Ehe; [[1970]] trennte sie sich von ihm und kehrte mit ihrer Tochter nach Deutschland zurück. Dort lebte sie fortan alleinerziehend und ohne finanzielle Absicherung.<ref name="BZ19012026" /> | ||
Nach ihrer Rückkehr bewarb sie sich auf Stellenanzeigen in Tageszeitungen. Aufgrund ihrer kaufmännischen Ausbildung sowie ihrer fließenden Englisch- und Spanischkenntnisse erhielt sie eine Anstellung beim NDR. Ab [[1972]] arbeitete sie dort als Fernsehansagerin. Bis zur Abschaffung des Ansagedienstes in den 2000er-Jahren präsentierte sie regelmäßig das Programm sowohl im ARD-Gemeinschaftsprogramm als auch im regionalen Fernsehen des NDR. Damit zählte sie zu einer Generation von Fernsehansagerinnen, deren Gesichter einem breiten Publikum bekannt waren. Zu dieser Gruppe gehörten unter anderem Hanni Vanhaiden, Heidrun von Goessel, Annette von Aretin, Elke Kast, Heidrun Tietze-Ludwig, Carolin Reiber sowie in der DDR Margot Ebert, Gerlind Ahnert, Andrea Horn und Carmen Nebel. Beim NDR übernahm auch der Moderator Dénes Törzs diese Aufgabe.<ref>[http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1973%2Fxml%2F19730209xml%2Fhabxml730103_3950.xml&pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1973%2Fpdf%2F19730209.pdf%2FASV_HAB_19730209_HA_019.pdf Artikel im Hamburger Abendblatt vom 9. Februar 1973 · Seite 19] | Nach ihrer Rückkehr bewarb sie sich auf Stellenanzeigen in Tageszeitungen. Aufgrund ihrer kaufmännischen Ausbildung sowie ihrer fließenden Englisch- und Spanischkenntnisse erhielt sie eine Anstellung beim NDR. Ab [[1972]] arbeitete sie dort als Fernsehansagerin. Bis zur Abschaffung des Ansagedienstes in den 2000er-Jahren präsentierte sie regelmäßig das Programm sowohl im ARD-Gemeinschaftsprogramm als auch im regionalen Fernsehen des NDR. Damit zählte sie zu einer Generation von Fernsehansagerinnen, deren Gesichter einem breiten Publikum bekannt waren. Zu dieser Gruppe gehörten unter anderem Hanni Vanhaiden, Heidrun von Goessel, Annette von Aretin, Elke Kast, Heidrun Tietze-Ludwig, Carolin Reiber sowie in der DDR Margot Ebert, Gerlind Ahnert, Andrea Horn und Carmen Nebel. Beim NDR übernahm auch der Moderator Dénes Törzs diese Aufgabe.<ref>[http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1973%2Fxml%2F19730209xml%2Fhabxml730103_3950.xml&pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1973%2Fpdf%2F19730209.pdf%2FASV_HAB_19730209_HA_019.pdf Artikel im Hamburger Abendblatt vom 9. Februar 1973 · Seite 19]</ref><ref>[http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1972%2Fxml%2F19720527xml%2Fhabxml720406_6109.xml&pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1972%2Fpdf%2F19720527.pdf%2FASV_HAB_19720527_HA_010.pdf Artikel im Hamburger Abendblatt vom 27. Mai 1972 · Seite 10]</ref><ref name="BZ19012026" /> | ||
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In Presseberichten wird sie als vielseitig interessiert beschrieben. Zu ihren Hobbys zählen Golf (Handicap 25)<ref>[http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1991%2Fxml%2F19910607xml%2Fhabxml910406_11585.xml&pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1991%2Fpdf%2F19910607.pdf%2FASV_HAB_19910607_HA_013.pdf Loch für Loch zur guten Tat] | In Presseberichten wird sie als vielseitig interessiert beschrieben. Zu ihren Hobbys zählen Golf (Handicap 25)<ref>[http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1991%2Fxml%2F19910607xml%2Fhabxml910406_11585.xml&pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1991%2Fpdf%2F19910607.pdf%2FASV_HAB_19910607_HA_013.pdf Loch für Loch zur guten Tat]. Hamburger Abendblatt Nr. 130 vom 7. Juni 1991</ref> und Bridge. Außerdem gilt sie als Liebhaberin guter Küche und als Sylt-Enthusiastin. Sie lebt in den Sommermonaten in Hamburg-Alsterdorf. In der kalten Jahreszeit bewohnt sie eine Finca in Marbella (Spanien).<ref>ndr.de: {{Webarchiv |url=http://www.ndr.de/ndr2/programm/sendungen/der_ndr2_vormittag/langenichtsgehoert159.html |text=Lange nichts gehört von... Ulla Zitelmann |wayback=20131003092849}} Artikel vom 24. September 2013.</ref><ref name="BZ19012026" /> | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||