Schuhstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Bezeichnungen Schusterkirche und Schuhstraße dokumentieren die Tatsache, dass das Schuhmacherhandwerk sich eine gewisse Bedeutung in der Stadt errungen hatte. Die Schuhstraße hieß [[1566]] auch ''Schusterstraße'', im 15. und 16. Jahrhundert auch ''Kürschnerstraße''.<ref>{{Literatur |Autor=[[Robert Schaper]] |Titel=Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung |Auflage=3 |Verlag= |Ort=Helmstedt |Datum=1986 |ISBN= |Seiten= }}</ref>
Die Bezeichnungen Schusterkirche und Schuhstraße dokumentieren die Tatsache, dass das Schuhmacherhandwerk sich eine gewisse Bedeutung in der Stadt errungen hatte. Die Schuhstraße hieß [[1566]] auch ''Schusterstraße'', im 15. und 16. Jahrhundert auch ''Kürschnerstraße''.<ref>{{Literatur |Autor=[[Robert Schaper]] |Titel=Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung |Auflage=3 |Verlag= |Ort=Helmstedt |Datum=1986 |ISBN= |Seiten= }}</ref>


Das [[Meibom’sches Haus|Meibom’sche Haus]] an der Hausnummer 14 wurde [[1673]] für den Arzt, Medizinprofessor, Historiker und Gelehrten [[Heinrich Meibom]] errichtet.<ref>{{Literatur |Autor=[[Hans-Ehrhard Müller]] |Titel=Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt |Auflage=2 |Verlag= |Ort= |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=525}}</ref>
An der Hausnummer 14 wurde [[1673]] für den Arzt, Medizinprofessor, Historiker und Gelehrten [[Heinrich Meibom]] das heute sogenannte „[[Meibom’sches Haus|Meibom’sche Haus]]“ errichtet.<ref>{{Literatur |Autor=[[Hans-Ehrhard Müller]] |Titel=Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt |Auflage=2 |Verlag= |Ort= |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=525}}</ref>


Am 16. November [[2011]] wurde an dieser Straße wie bereits in verschiedenen Städten bundesweit und in mehreren Ländern Europas ein sogenannter [[Stolpersteine#Schuhstraße|Stolperstein]] verlegt, mit dem an das Schicksal eines Menschen erinnert wird, der im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben worden ist. Hier erinnert der Stein vor dem Haus Nr. 8 an David Wegmann.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article227501009/Helmstedter-Stadtfuehrerinnen-auf-den-Spuren-juedischen-Lebens.html |titel=Helmstedter Stadtführerinnen auf den Spuren jüdischen Lebens |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2019-10-29 |abruf=2024-05-30}}</ref>
Am 16. November [[2011]] wurde an dieser Straße wie bereits in verschiedenen Städten bundesweit und in mehreren Ländern Europas ein sogenannter [[Stolpersteine#Schuhstraße|Stolperstein]] verlegt, mit dem an das Schicksal eines Menschen erinnert wird, der im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben worden ist. Hier erinnert der Stein vor dem Haus Nr. 8 an David Wegmann.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article227501009/Helmstedter-Stadtfuehrerinnen-auf-den-Spuren-juedischen-Lebens.html |titel=Helmstedter Stadtführerinnen auf den Spuren jüdischen Lebens |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2019-10-29 |abruf=2024-05-30}}</ref>