Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt''' ist eine Chronik über [[Helmstedt]] von [[Hans-Ehrhard Müller]] aus dem März [[1999]]. Eine zweite, überarbeitete Auflage erschien im Mai [[2005]]. Dieser Artikel hat das Ziel, die gesamte Chronik als enzyklopädischen Artikel abzubilden und wird lediglich an die neue Rechtschreibung angepasst. | '''Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt''' ist eine Chronik über [[Helmstedt]] von [[Hans-Ehrhard Müller]] aus dem März [[1999]]. Eine zweite, überarbeitete Auflage erschien im Mai [[2005]]. Dieser Artikel hat das Ziel, die gesamte Chronik als enzyklopädischen Artikel abzubilden und wird lediglich an die neue Rechtschreibung angepasst. | ||
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<center>'''[[Hans-Ehrhard Müller|HANS-ERHARD MÜLLER]]'''</center> | |||
<center><big>'''[[Helmstedt|HELMSTEDT]]'''</big></center> | |||
<center><big>'''die Geschichte einer'''</big></center> | |||
<center><big>'''deutschen Stadt'''</big></center> | |||
<center>[[Helmstedt]], [[1998]]</center> | |||
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== Widmung des Autors == | |||
Gewidmet meinen Eltern und meinem väterlichen Freund | |||
Robert Schaper | |||
Herausgegeben von der Stadt Helmstedt im Dezember 1998 | |||
1. Auflage – 12-1998 | |||
2. Auflage – 05-2004 | |||
Gesamtherstellung: | |||
Druckerei Kühne KG, Kybitzstraße 12, 38350 Helmstedt | |||
Tel. 0 53 51 - 22 77 | |||
== Zum Geleit == | |||
Nur 3 Jahre nach dem Erscheinen der Helmstedt Chronik war die erste Auflage restlos vergriffen. Das zeigt uns wie groß das Interesse an der Geschichte unserer Stadt ist und wir freuen uns sehr, jetzt die zweite Auflage vorlegen zu können. | |||
Hans-Ehrhard Müller, der Autor der Chronik, ist im Jahre 2001 verstorben. Unsere Stadt hat mit ihm einen der profundesten Kenner der Helmstedter Geschichte verloren. Wir bewahren ihm an dieser Stelle ein bleibendes Gedenken. | |||
Unser besonderer Dank gilt seiner Witwe [[Melsene Johansen]] - Studiendirektorin i. R. und jetzige ehrenamtliche Stadtarchivarin -, die ganz im Sinne ihres verstorbenen Mannes die Neuauflage der Chronik vorbereitet und mit wichtigen Ergänzungen versehen hat. | |||
Helmstedt, im Mai | |||
[[Heinz-Dieter Eisermann]] | |||
Bürgermeister | |||
== Zur Erinnerung an den Verfasser == | |||
Zur Erinnerung an den Verfasser | |||
[[Hans-Ehrhard Müller]] | |||
([[1930]]–[[2001]]) | |||
[[Hans-Ehrhard Müller]] wurde am 7. März [[1930]] in [[Schöningen]], [[Landkreis Helmstedt|Kreis Helmstedt]], geboren. [[1934]] siedelte die Familie nach Helmstedt über, wo sein Vater an der Georgienstraße ein Lederwarengeschäft eröffnete. 1935 erwarb er das Grundstück Markt 2 und betrieb dort bis zu seinem Tod 1967 das angesehene Geschäft „Leder-Müller". Hans-Ehrhard Müller, der keine Geschwister hatte, wuchs mitten in unserer Stadt auf, Kindheit und Jugend waren wesentlich geprägt durch die Kriegs- und Nachkriegszeit. Er besuchte die Lutherschule (Volksschule) und danach das Gymnasium Julianum, wo er 1949 das Abitur ablegte. Rechtswissenschaft und Geschichte hatten sein Interesse geweckt und bestimmten die Wahl seiner Studienfächer. Nach dem Studium an den Universitäten Hamburg, Heidelberg und Köln machte er in Köln die erste und später in Hannover die große juristische Staatsprüfung. Er war als Richter in Schleswig-Holstein und von 1972 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1989 in Peine tätig. Sein fairer und besonnener Umgang mit den Angeklagten und sein großes Verständnis für die Probleme Jugendlicher zeichneten ihn als Familienrichter besonders aus. Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft und ein tiefgründiger Humor bestimmten seine Persönlichkeit. Nach dem Tod seines Vaters hat er seine kranke Mutter viele Jahre gepflegt und sich in seiner knappen Freizeit in der Jugendarbeit in Peine engagiert. | |||
Er war verheiratet mit der gebürtigen Braunschweigerin [[Melsene Johansen]] geb. Drechsler, die von [[1962]] bis [[1972]] am damaligen Gymnasium für Mädchen in Helmstedt und anschließend am Lichtenberg-Gymnasium in Cuxhaven tätig war. | |||
Seit seiner frühen Jugend hat Hans-Ehrhard Müller sich für die Geschichte der Stadt Helmstedt interessiert und begeistert. 1989 übernahm er von Robert Schaper als Ehrenbeamter die Leitung des Stadtarchivs. Neben seiner Arbeit im Archiv veröffentlichte er in den folgenden Jahren Beiträge zur Heimatgeschichte, hielt Vorträge, leitete Seminare und führte Besucher durch die Stadt. 1995 erschien sein Buch „Helmstedt unterm Hakenkreuz", 1999 war das fast 1000 Seiten umfassende Werk „Helmstedt - die Geschichte einer deutschen Stadt" fertiggestellt. Für seine Verdienste wurde er 1995 mit der bronzenen Ehrenplakette und 1999 mit der silbernen Ehrenplakette der Stadt Helmstedt ausgezeichnet. | |||
Am 27. Februar 2001 ist Hans-Ehrhard Müller in Helmstedt gestorben. | |||
Er wird den Bürgern unserer Stadt nicht nur als Autor der Stadtgeschichte in Erinnerung blei-ben, sondern auch als Gründer der Alma und August Müller-Stiftung, deren vorrangiger Zweck die Erhaltung alter Bausubstanzen in Helmstedt ist. | |||
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== Aus grauer Vorzeit == | == Aus grauer Vorzeit == | ||