Richard Voigt: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Richard Voigt''' (* 7. Juni [[1895]] in Braunschweig; † 10. März [[1970]] in Hannover) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von [[1945]] bis [[1948]] war er [[Liste der Landräte des Landkreises Helmstedt|Landrat und später Oberkreisdirektor]] des [[Landkreis Helmstedt|Landkreises Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.
'''Richard Voigt''' (* 7. Juni [[1895]] in Braunschweig; † 10. März [[1970]] in Hannover) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von [[1945]] bis [[1948]] war er [[Liste der Landrät:innen des Landkreises Helmstedt|Landrat und später Oberkreisdirektor]] des [[Landkreis Helmstedt|Landkreises Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.


== Leben und Wirken ==
== Leben und Wirken ==
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Voigt hatte sich während der Zeit der Weimarer Republik der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) angeschlossen, war seit [[1925]] Ratsmitglied der Stadt Braunschweig und [[1933]] bis zur erzwungenen Mandatsniederlegung nach der nationalsozialistischen Machtergreifung kurzzeitig Mitglied des Braunschweigischen Landtages.
Voigt hatte sich während der Zeit der Weimarer Republik der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) angeschlossen, war seit [[1925]] Ratsmitglied der Stadt Braunschweig und [[1933]] bis zur erzwungenen Mandatsniederlegung nach der nationalsozialistischen Machtergreifung kurzzeitig Mitglied des Braunschweigischen Landtages.


Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der [[SPD]]. Am 1. Juni [[1945]] wurde er [[Liste der Landräte des Landkreises Helmstedt|Landrat und später Oberkreisdirektor]] des [[Landkreis Helmstedt|Landkreises Helmstedt]]. Von [[1951]] bis [[1967]] gehörte er als Abgeordneter dem Niedersächsischen Landtag an. Am 10. Dezember [[1948]] wurde er als niedersächsischer Kultusminister in die von Ministerpräsident Hinrich Wilhelm Kopf geführte Landesregierung berufen. Am 26. Mai [[1955]] schied er nach der Bildung einer Koalition der bürgerlichen Parteien aus dem Amt. Nach der Landtagswahl am 12. Mai [[1959]] wurde Voigt erneut zum Kultusminister ernannt und hatte in dieser Funktion maßgeblichen Einfluss auf die Form und den Inhalt des Konkordats zwischen der niedersächsischen Landesregierung und dem Vatikan. Am 12. Juni [[1963]] schied er aus dem Amt des Kultusministers und wurde in dieser Funktion durch den [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Politiker Hans Mühlenfeld abgelöst.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der [[SPD]]. Am 1. Juni [[1945]] wurde er [[Liste der Landrät:innen des Landkreises Helmstedt|Landrat und später Oberkreisdirektor]] des [[Landkreis Helmstedt|Landkreises Helmstedt]]. Von [[1951]] bis [[1967]] gehörte er als Abgeordneter dem Niedersächsischen Landtag an. Am 10. Dezember [[1948]] wurde er als niedersächsischer Kultusminister in die von Ministerpräsident Hinrich Wilhelm Kopf geführte Landesregierung berufen. Am 26. Mai [[1955]] schied er nach der Bildung einer Koalition der bürgerlichen Parteien aus dem Amt. Nach der Landtagswahl am 12. Mai [[1959]] wurde Voigt erneut zum Kultusminister ernannt und hatte in dieser Funktion maßgeblichen Einfluss auf die Form und den Inhalt des Konkordats zwischen der niedersächsischen Landesregierung und dem Vatikan. Am 12. Juni [[1963]] schied er aus dem Amt des Kultusministers und wurde in dieser Funktion durch den [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Politiker Hans Mühlenfeld abgelöst.


Sein Sohn, der Maler und Grafiker Peter Voigt, war erster Rektor der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Sein Sohn, der Maler und Grafiker Peter Voigt, war erster Rektor der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
* [[Liste der Landräte des Landkreises Helmstedt]]
* [[Liste der Landrät:innen des Landkreises Helmstedt]]


== Literatur ==
== Literatur ==