Helmstedter Braunkohlerevier: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Hauptartikel|Braunschweigische Kohlen-Bergwerke}}
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Die Braunkohle in der Helmstedt-Oschersleber Mulde entstand vor 50 bis 60 Millionen Jahren. [[1725]] wurde bei [[Frellstedt]] die erste Kohle entdeckt. [[1795]] errichtete der Theologiestudent Johann Koch die erste Helmstedter Kohlengrube. Der Kohleabbau erfolgte unter Tage. [[1872]] verkaufte der Braunschweiger Herzog Wilhelm seine Braunkohlefelder an ein Bankenkonsortium, aus dem die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG]] (BKB) entstand. Sie wurde zum größten Bergbaubetrieb in der Region. Später wurde sie von der PreussenElektra, bzw. nach deren Fusion mit dem Bayernwerk von E.ON übernommen. Ende [[2013]] spaltete E.ON das Unternehmen, bestehend aus dem [[Kraftwerk Buschhaus]] und dem [[Tagebau Schöningen]], ab und verkaufte es an die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG), die das Unternehmen unter dem Namen [[Helmstedter Revier (Unternehmen)|Helmstedter Revier]] GmbH als 100-prozentige Tochter führt.<ref>https://www.eon.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/2013/eon-und-mibrag-unterzeichnen-vertraege-zum-verkauf-des-helmstedter-reviers.html E.ON und MIBRAG unterzeichnen Verträge zum Verkauf des Helmstedter Reviers</ref>
Die Braunkohle in der Helmstedt-Oschersleber Mulde entstand vor 50 bis 60 Millionen Jahren. [[1725]] wurde bei [[Frellstedt]] die erste Kohle entdeckt. [[1795]] errichtete der Theologiestudent Johann Koch die erste Helmstedter Kohlengrube. Der Kohleabbau erfolgte unter Tage. [[1872]] verkaufte der Braunschweiger Herzog Wilhelm seine Braunkohlefelder an ein Bankenkonsortium, aus dem die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG]] (BKB) entstand. Sie wurde zum größten Bergbaubetrieb in der Region. Später wurde sie von der PreussenElektra, bzw. nach deren Fusion mit dem Bayernwerk von E.ON übernommen. Ende [[2013]] spaltete E.ON das Unternehmen, bestehend aus dem [[Kraftwerk Buschhaus]] und dem [[Tagebau Schöningen]], ab und verkaufte es an die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG), die das Unternehmen unter dem Namen [[Helmstedter Revier (Unternehmen)|Helmstedter Revier]] GmbH als 100-prozentige Tochter führt.<ref>[https://www.eon.com/de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/2013/eon-und-mibrag-unterzeichnen-vertraege-zum-verkauf-des-helmstedter-reviers.html E.ON und MIBRAG unterzeichnen Verträge zum Verkauf des Helmstedter Reviers]</ref>


Das Revier liegt teilweise in Niedersachsen, teilweise in Sachsen-Anhalt (Landkreis Börde). Die Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze hat in den Jahren der deutsch-deutschen Teilung auch die Geschichte des Reviers entscheidend geprägt und die Auskohlung verzögert.
Das Revier liegt teilweise in Niedersachsen, teilweise in Sachsen-Anhalt (Landkreis Börde). Die Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze hat in den Jahren der deutsch-deutschen Teilung auch die Geschichte des Reviers entscheidend geprägt und die Auskohlung verzögert.