Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt: Unterschied zwischen den Versionen
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Da hauptsächlich weibliche Arbeitskräfte beschäftigt wurden, die oftmals Kinder zu versorgen hatten, wurde bald nach der Jahrhundertwende im Grundstück [[Schuhstraße]] 19 ein Kindergarten eröffnet. Zwei Kinderschwestern betreuten durchschnittlich 60 bis 70 Kinder. Den Schulpflichtigen wurde Hilfe bei den Schularbeiten zuteil, ein [[Helmstedt]]er Arzt überwachte den Gesundheitszustand der Kinder, dies alles kostenlos. Angeschlossen war ein Küchenbetrieb, in dem die Arbeiterinnen sich gegen ein geringes Entgelt, das die Unkosten nicht deckte, täglich ein Mittagessen holen konnten. | Da hauptsächlich weibliche Arbeitskräfte beschäftigt wurden, die oftmals Kinder zu versorgen hatten, wurde bald nach der Jahrhundertwende im Grundstück [[Schuhstraße]] 19 ein Kindergarten eröffnet. Zwei Kinderschwestern betreuten durchschnittlich 60 bis 70 Kinder. Den Schulpflichtigen wurde Hilfe bei den Schularbeiten zuteil, ein [[Helmstedt]]er Arzt überwachte den Gesundheitszustand der Kinder, dies alles kostenlos. Angeschlossen war ein Küchenbetrieb, in dem die Arbeiterinnen sich gegen ein geringes Entgelt, das die Unkosten nicht deckte, täglich ein Mittagessen holen konnten. | ||
Das 100-jährige Bestehen der Kammgarnspinnerei Ludwig Hampe wurde [[1885]] auf dem [[Waldfrieden]] (heute [[Der Quellenhof|Quellenhof]]) gefeiert. | Das 100-jährige Bestehen der Kammgarnspinnerei Ludwig Hampe wurde [[1885]] auf dem [[Der Quellenhof|Waldfrieden]] (heute [[Der Quellenhof|Quellenhof]]) gefeiert. | ||
Anfang der 1920er-Jahre nahmen die Geschäftsinhaber Gustav Meyer und Carl Fickendey ihre Söhne Diedrich-Ludwig Meyer und Ludwig Fickendey in das Geschäft auf. Das Unternehmen überstand den Zweiten Weltkrieg, vielfach waren es Ausländerinnen, die zu jener Zeit dort beschäftigt wurden. „Ludwig Hampe" bestand weiter, wenn auch [[1950]] aus der OHG die „Hampe Kammgarnspinnerei GmbH“ wurde. In die Geschäftsleitung trat mit Herbert Wohlfahrth, Schwiegersohn von D. L. Meyer, eine weitere Kraft ein. Groß wurde [[1960]] das 175-jährige Jubiläum begangen. Die GmbH schenkte der Stadt [[Helmstedt]] einen Brunnen, der am 21. Oktober [[1960]] auf dem [[Heinrichsplatz]] eingeweiht wurde. | Anfang der 1920er-Jahre nahmen die Geschäftsinhaber Gustav Meyer und Carl Fickendey ihre Söhne Diedrich-Ludwig Meyer und Ludwig Fickendey in das Geschäft auf. Das Unternehmen überstand den Zweiten Weltkrieg, vielfach waren es Ausländerinnen, die zu jener Zeit dort beschäftigt wurden. „Ludwig Hampe" bestand weiter, wenn auch [[1950]] aus der OHG die „Hampe Kammgarnspinnerei GmbH“ wurde. In die Geschäftsleitung trat mit Herbert Wohlfahrth, Schwiegersohn von D. L. Meyer, eine weitere Kraft ein. Groß wurde [[1960]] das 175-jährige Jubiläum begangen. Die GmbH schenkte der Stadt [[Helmstedt]] einen Brunnen, der am 21. Oktober [[1960]] auf dem [[Heinrichsplatz]] eingeweiht wurde. | ||