Brotmeisterei steinecke: Unterschied zwischen den Versionen
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{{Infobox_Unternehmen | {{Infobox_Unternehmen | ||
| Name = Brotmeisterei steinecke | | Name = Brotmeisterei steinecke | ||
| Logo = | | Logo = | ||
| Unternehmensform = GmbH und Co. KG | | Unternehmensform = GmbH und Co. KG | ||
| Gründungsdatum = 28. Mai [[1945]] | | Gründungsdatum = 28. Mai [[1945]] | ||
| Straße = [[Dammröder Berg (Mariental-Horst)|Dammröder Berg]] 10 | | Straße = [[Dammröder Berg (Mariental-Horst)|Dammröder Berg]] 10 | ||
| PLZ = 38368 | | PLZ = [[38368]] | ||
| Ort = [[Mariental-Horst]] | | Ort = [[Mariental-Horst]] | ||
| Telefon = 05356 901-0 | | Telefon = [[05356]] 901-0 | ||
| Telefax = 05356 901-23 | | Telefax = [[05356]] 901-23 | ||
| Leitung = [[Katrin Steinecke]] | | Leitung = [[Katrin Steinecke]] (vertretungsberechtigte Geschäftsführerin) | ||
| Mitarbeiterzahl = | | Mitarbeiterzahl = etwa 4000 (Stand 2022) | ||
| Umsatz = | | Umsatz = 180 Mio. € (Stand 2021) | ||
| Bilanzsumme = | | Bilanzsumme = | ||
| Branche = | | Branche = Backwaren, Bäckergastronomie | ||
| Produkte = Brot, Brötchen, Kuchen, Warm- und Kaltgetränke | | Produkte = Brot, Brötchen, Kuchen, Warm- und Kaltgetränke | ||
| Website = [http://www.steinecke.info | | Website = [http://www.steinecke.info steinecke.info] | ||
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Die '''Brotmeisterei steinecke''' (vor 2009 '''Meisterbäckerei Steinecke''') ist eine Großbäckerei mit Hauptsitz in [[Mariental-Horst]]. | Die '''Brotmeisterei steinecke''' (vor 2009 '''Meisterbäckerei Steinecke''') ist eine Großbäckerei mit Hauptsitz am [[Dammröder Berg (Mariental-Horst)|Dammröder Berg]] in [[Mariental-Horst]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Am 28. Mai [[1945]] gründete [[Erich Steinecke]] in [[Groß Sisbeck]] seine erste, kleine Dorfbäckerei. Zwischen 1946 und 1950 ist der Betrieb Tag und Nacht ausgelastet. Neben dem Aufbau eines Life Geschäftes im Raum [[Helmstedt]]–Wolfsburg sicherte Erich Steinecke die Versorgung der Übersiedler in [[Mariental-Horst]]. Das Unternehmen musste sich erweitern und baute deshalb 1951 einen alten Bauernhof in Groß-Sisbeck zu einer neuen, größeren Bäckerei um. In Mariental-Horst expandierte das Unternehmen 1959 schließlich weiter und erschloss weitere Lieferbereiche im Raum Gifhorn, Peine, Hildesheim und Hannover. Von 1963 bis 1964 wuchs die Heidebrot-Backstube weiter. Ein moderner Vorbackofen backte das Steinecke-Brot bei über | Am 28. Mai [[1945]] gründete [[Erich Steinecke]] in [[Groß Sisbeck]] seine erste, kleine Dorfbäckerei. Zwischen 1946 und 1950 ist der Betrieb Tag und Nacht ausgelastet. Neben dem Aufbau eines Life Geschäftes im Raum [[Helmstedt]]–Wolfsburg sicherte Erich Steinecke die Versorgung der Übersiedler in [[Mariental-Horst]]. Das Unternehmen musste sich erweitern und baute deshalb 1951 einen alten Bauernhof in Groß-Sisbeck zu einer neuen, größeren Bäckerei um. In Mariental-Horst expandierte das Unternehmen 1959 schließlich weiter und erschloss weitere Lieferbereiche im Raum Gifhorn, Peine, Hildesheim und Hannover. Von 1963 bis 1964 wuchs die Heidebrot-Backstube weiter. Ein moderner Vorbackofen backte das Steinecke-Brot bei über 400 °C an. 1965 boten Einzelhandelsgeschäfte in Berlin erstmals das einzeln verpackte Steinecke-Brot an. Von 1965 bis 1975 erweiterte sich der Kundenstamm und die Bäckereien erfuhren eine Modernisierung. | ||
Zwischen 1982 und 1983 wurde die Kuchenabteilung erweitert. 1983 errichtete das Unternehmen vier kleine, handwerkliche Produktionsstätten und baute eine Shop-Vertriebslinie auf. 1986 entstand der Neubau einer Halle und eine Teiglingsproduktion wurde eingerichtet. Mithilfe von Teiglingen steigerte das Unternehmen die Qualität und Frische. In allen Steinecke-Filialen konnten fortan während der Öffnungszeiten hochwertige Teiglinge frisch gebacken werden. 1987 richtete die Bäckerei im Raum Braunschweig, Celle und Goslar Shop-in-Shop-Bäckereien ein. Ein Großbrand in der Brotbäckerei in Mariental vernichtete 1989 über Nacht die gesamte Brotherstellung. | Zwischen 1982 und 1983 wurde die Kuchenabteilung erweitert. 1983 errichtete das Unternehmen vier kleine, handwerkliche Produktionsstätten und baute eine Shop-Vertriebslinie auf. 1986 entstand der Neubau einer Halle und eine Teiglingsproduktion wurde eingerichtet. Mithilfe von Teiglingen steigerte das Unternehmen die Qualität und Frische. In allen Steinecke-Filialen konnten fortan während der Öffnungszeiten hochwertige Teiglinge frisch gebacken werden. 1987 richtete die Bäckerei im Raum Braunschweig, Celle und Goslar Shop-in-Shop-Bäckereien ein. Ein Großbrand in der Brotbäckerei in Mariental vernichtete 1989 über Nacht die gesamte Brotherstellung. | ||
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Zum 1. Mai 2004 wurden die verbliebenen 25% des Betriebes in Langwedel übernommen. In Mariental richtete Steinecke eine zentrale Snackabteilung ein. Hier stellte das unternehmen leckere Snacks wie überbackende Ciabatta und Bauernfladen mit hochwertigen Zutaten her. Süße Desserts und saisonale Spezialitäten rundeten das Sortiment ab. Dabei wurde konsequent die Verbindung zu Brot und Kuchen beibehalten. Das Jahr 2005 stand im Zeichen der Filialerneuerungen. Viele der Geschäfte baute das Unternehmen mit einem enormen Aufwand um oder ganz neu. Man überarbeitete alte Konzepte und entwickelte neue Strategien, mit denen man die Kunden begeisterte. Die Produktpalette im Bio-Bereich wurde erweitert und nach und nach in einem Großteil der Läden angeboten. Bis 2005 wirkte auch Erich Steinecke noch im Betrieb in Mariental mit, bevor er sich in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedete. 2006 brachte das Unternehmen den 2005 begonnenen Ausbau der Abteilung für südländische Spezialitäten zu Ende und entwickelte ein neues Ladenkonzept, mit dem man sich unverwechselbar im Markt profilierte. 2008 erarbeitete Steinecke eine Profilschärfung der eigenen Marke und stellte 2009 das neue Markenkonzept „Brotmeisterei Steinecke“ sowie ein neues Logo vor. Anschließend begann das Unternehmen mit der sukzessiven Umsetzung des Markenauftritts in den Filialen. | Zum 1. Mai 2004 wurden die verbliebenen 25% des Betriebes in Langwedel übernommen. In Mariental richtete Steinecke eine zentrale Snackabteilung ein. Hier stellte das unternehmen leckere Snacks wie überbackende Ciabatta und Bauernfladen mit hochwertigen Zutaten her. Süße Desserts und saisonale Spezialitäten rundeten das Sortiment ab. Dabei wurde konsequent die Verbindung zu Brot und Kuchen beibehalten. Das Jahr 2005 stand im Zeichen der Filialerneuerungen. Viele der Geschäfte baute das Unternehmen mit einem enormen Aufwand um oder ganz neu. Man überarbeitete alte Konzepte und entwickelte neue Strategien, mit denen man die Kunden begeisterte. Die Produktpalette im Bio-Bereich wurde erweitert und nach und nach in einem Großteil der Läden angeboten. Bis 2005 wirkte auch Erich Steinecke noch im Betrieb in Mariental mit, bevor er sich in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedete. 2006 brachte das Unternehmen den 2005 begonnenen Ausbau der Abteilung für südländische Spezialitäten zu Ende und entwickelte ein neues Ladenkonzept, mit dem man sich unverwechselbar im Markt profilierte. 2008 erarbeitete Steinecke eine Profilschärfung der eigenen Marke und stellte 2009 das neue Markenkonzept „Brotmeisterei Steinecke“ sowie ein neues Logo vor. Anschließend begann das Unternehmen mit der sukzessiven Umsetzung des Markenauftritts in den Filialen. | ||
Am 14. August 2010 verstarb der Firmengründer Erich Steinecke. | Am 14. August [[2010]] verstarb der Firmengründer [[Erich Steinecke]]. | ||
== | == Weblinks == | ||
* [ | * [https://www.steinecke.info Brotmeisterei steinecke] Offizielle Website | ||
* [https://www.facebook.com/brotmeisterei.steinecke | * [https://www.facebook.com/brotmeisterei.steinecke Brotmeisterei steinecke] bei Facebook | ||
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[[Kategorie:Unternehmen (Mariental)]] | [[Kategorie:Unternehmen (Mariental)]] | ||
[[Kategorie:Gegründet 1945]] | |||