Helmut Hartwig: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
== Leben ==
Hartwig wurde am 2. Dezember [[1935]] in Österreich geboren und verbrachte seine Jugend in Bochum. Nach seinem Studium arbeitete er als Ingenieur im Bergbau „unter Tage“. Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste er diesen Beruf jedoch aufgeben und entschied sich, sein Hobby zum Beruf zu machen. Seine Stiefmutter führte die Raststätte Allertal, wodurch er den Einstieg in die Gastronomie fand. Schließlich übernahm Helmut Hartwig die Pacht der Raststätte Helmstedt Süd und zog nach [[Helmstedt]]. Später erweiterte er sein Tätigkeitsfeld und nahm auch die Raststätte Zweidorfer Holz in sein Portfolio auf. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail schuf er ein einladendes und heimisches Ambiente für seine Gäste. Seine Arbeit blieb nicht unbemerkt: Der Fachverband DEHOGA wurde auf ihn aufmerksam, und Hartwig übernahm zunächst die Präsidentschaft des Braunschweiger Landverbands. Nach der Umwandlung in einen Bezirksverband führte er den neu entstandenen Bezirksverband Braunschweig, der um den Südharz erweitert wurde. Darüber hinaus war er Vorsitzender der Tarifkommission Niedersachsen, wo er über viele Jahre hinweg Tarifverträge mit Arbeitnehmervertretern verhandelte. In [[Helmstedt]] war Hartwig unter anderem Eigentümer von [[Funkes Bräustübl]] und dem [[Hotel Schönitz]]. Zudem pachtete er zeitweise das städtische [[Bürgerhaus]]. Als [[1999]] die Idee für eine neue Wochenzeitung in Helmstedt entstand, war Hartwig von Anfang an ein wichtiger Unterstützer. Mit seiner finanziellen Beteiligung und seinen Ideen trug er maßgeblich zur Gründung des [[Helmstedter Sonntag]] bei und blieb bis zu seinem Umzug im Jahr [[2002]] ein enger Partner der Phönix Verlags GmbH. [[2002]] zog Hartwig mit seiner Frau Christine nach Windischgarsten in Österreich, wo er seinen Lebensabend verbrachte.<ref name="HeSo01122024" />
Hartwig wurde am 2. Dezember [[1935]] in Österreich geboren und verbrachte seine Jugend in Bochum. Nach seinem Studium arbeitete er als Ingenieur im Bergbau „unter Tage“. Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste er diesen Beruf jedoch aufgeben und entschied sich, sein Hobby zum Beruf zu machen. Seine Stiefmutter führte die Raststätte Allertal, wodurch er den Einstieg in die Gastronomie fand. Schließlich übernahm Helmut Hartwig die Pacht der Raststätte Helmstedt Süd und zog nach [[Helmstedt]]. Später erweiterte er sein Tätigkeitsfeld und nahm auch die Raststätte Zweidorfer Holz in sein Portfolio auf. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail schuf er ein einladendes und heimisches Ambiente für seine Gäste.<ref name="HeSo01122024" />


Hartwig verstarb nach kurzer Krankheit am 18. November [[2024]] im Alter von 88 Jahren in Windischgarsten (Österreich).<ref name="HeSo01122024" />
Seine Arbeit blieb nicht unbemerkt: Der Fachverband DEHOGA wurde auf ihn aufmerksam, und Hartwig übernahm zunächst die Präsidentschaft des Braunschweiger Landverbands. Nach der Umwandlung in einen Bezirksverband führte er den neu entstandenen Bezirksverband Braunschweig, der um den Südharz erweitert wurde. Darüber hinaus war er Vorsitzender der Tarifkommission Niedersachsen, wo er über viele Jahre hinweg Tarifverträge mit Arbeitnehmervertretern verhandelte.<ref name="HeSo01122024" />
 
In [[Helmstedt]] war Hartwig unter anderem Eigentümer von [[Funkes Bräustübl]] und dem [[Hotel Schönitz]]. Zudem pachtete er zeitweise das städtische [[Bürgerhaus]]. Als [[1999]] die Idee für eine neue Wochenzeitung in Helmstedt entstand, war Hartwig von Anfang an ein wichtiger Unterstützer. Mit seiner finanziellen Beteiligung und seinen Ideen trug er maßgeblich zur Gründung des [[Helmstedter Sonntag]] bei und blieb bis zu seinem Umzug im Jahr [[2002]] ein enger Partner der Phönix Verlags GmbH.<ref name="HeSo01122024" />
 
[[2002]] zog Hartwig mit seiner Frau Christine nach Windischgarsten in Österreich, wo er seinen Lebensabend verbrachte. Dort verstarb er nach kurzer Krankheit am 18. November [[2024]] im Alter von 88 Jahren.<ref name="HeSo01122024" />


== Politik ==
== Politik ==