Begrüßungsstele der DDR: Unterschied zwischen den Versionen

AZ: Die Seite wurde neu angelegt: Die '''Begrüßungsstele der DDR''' ist eine Plastik, aber auch ein historisches Denkmal mit politischer Bedeutung. Sie befindet sich auf dem Mittelstreifen der Autobahn A2 in der Nähe des ehemaligen Grenzübergangs Helmstedt/Marienborn. == Beschreibung == Die Doppelstele ist etwa 8 m hoch und hat ein Gewicht von rund 1,8 t.<ref name="…
 
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Die Stele, auch bekannt als Doppelstele mit dem Staatswappen der DDR, wurde [[1977]] errichtet und markierte bis zur Wiedervereinigung [[1989]] das Hoheitsgebiet der DDR in direkter Nähe des [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn|Grenzübergangs Helmstedt/Marienborn]]. Das originale Hoheitszeichen der demontierten Stele ist seit [[2020]] Teil der Dauerausstellung der [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn#Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] und kann dort besichtigt werden.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HeSo16032025" />
Die Stele, auch bekannt als Doppelstele mit dem Staatswappen der DDR, wurde [[1977]] errichtet und markierte bis zur Wiedervereinigung [[1989]] das Hoheitsgebiet der DDR in direkter Nähe des [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn|Grenzübergangs Helmstedt/Marienborn]]. Das originale Hoheitszeichen der demontierten Stele ist seit [[2020]] Teil der Dauerausstellung der [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn#Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] und kann dort besichtigt werden.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HeSo16032025" />


In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar [[2025]] wurde die markante Stele mit zwei Kränen und einem sie umgreifenden „Stahlkorsett“ planmäßig aus dem Mittelstreifen der [[Bundesautobahn 2|A 2]] gehoben. Die Stele soll denkmalgerecht eingelagert, begutachtet, umfangreich saniert und anschließend wieder an alter Stelle aufgestellt werden. Der planmäßige Rückbau der Stele im Rahmen von Bauarbeiten an der Bundesautobahn erfolgte durch die Autobahn GmbH. Die Gesellschaft hatte in Rücksprache mit dem Landesverwaltungsamt im Vorfeld das Büro „BAKU – Bauen mit Kunststoff“ mit der Erstellung eines Rückbau- und Restaurierungskonzeptes beauftragt. Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie erteilte die Genehmigung.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HeSo16032025" /><ref name="YouTube17022025" />
In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar [[2025]] wurde die markante Stele mit zwei Kränen und einem sie umgreifenden „Stahlkorsett“ planmäßig aus dem Mittelstreifen der [[Bundesautobahn 2|A 2]] gehoben. Für diese Arbeiten wurde die Lastspur der [[Bundesautobahn 2|A 2]] in Richtung Hannover am 12. Februar 2025 ab 21:00 Uhr gesperrt. Die Stele soll denkmalgerecht eingelagert, begutachtet, umfangreich saniert und anschließend wieder an alter Stelle aufgestellt werden. Der planmäßige Rückbau der Stele im Rahmen von Bauarbeiten an der Bundesautobahn erfolgte durch die Autobahn GmbH. Die Gesellschaft hatte in Rücksprache mit dem Landesverwaltungsamt im Vorfeld das Büro „BAKU – Bauen mit Kunststoff“ mit der Erstellung eines Rückbau- und Restaurierungskonzeptes beauftragt. Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie erteilte die Genehmigung.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HeSo16032025" /><ref name="YouTube17022025" />


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