Frank Bsirske: Unterschied zwischen den Versionen
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Bsirske ist der Sohn eines Arbeiters bei der Volkswagen AG und einer Krankenschwester. Sein Vater war Anhänger der [[Deutsche Kommunistische Partei|Deutschen Kommunistischen Partei]] (KPD). Nach der Mittleren Reife im Jahr [[1967]] holte er [[1971]] sein Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg nach. In der Zeit war Bsirske Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD), wurde jedoch [[1970]] aus der Partei ausgeschlossen, da ihm parteischädigendes Verhalten vorgeworfen wurde, weil er Unterschriften für die KPD gesammelt hatte, damit diese zur Landtagswahl in Niedersachsen zugelassen wird.<ref>{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-10/frank-bsirske-gruene-verdi-klimawandel-bundestag-abgeordneter |titel="In meinem Alter ist die Frage: Legt man jetzt die Füße hoch?" |titelerg=Interview mit Frank Bsirske |werk=zeit.de |hrsg=Die Zeit |datum=2021-10-20 |abruf=2023-02-13}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Alfons Frese |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/verdi-chef-bsirske-geht-in-rente-4101190.html |titel=Der Dienstmeister: Verdi-Chef Bsirske geht in Rente |werk=tagesspiegel.de |hrsg=Tagesspiegel |datum=2019-09-22 |abruf=2023-02-13}}</ref> | Bsirske ist der Sohn eines Arbeiters bei der Volkswagen AG und einer Krankenschwester. Sein Vater war Anhänger der [[Deutsche Kommunistische Partei|Deutschen Kommunistischen Partei]] (KPD). Nach der Mittleren Reife im Jahr [[1967]] holte er [[1971]] sein Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfsburg nach. In der Zeit war Bsirske Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD), wurde jedoch [[1970]] aus der Partei ausgeschlossen, da ihm parteischädigendes Verhalten vorgeworfen wurde, weil er Unterschriften für die KPD gesammelt hatte, damit diese zur Landtagswahl in Niedersachsen zugelassen wird.<ref>{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-10/frank-bsirske-gruene-verdi-klimawandel-bundestag-abgeordneter |titel="In meinem Alter ist die Frage: Legt man jetzt die Füße hoch?" |titelerg=Interview mit Frank Bsirske |werk=zeit.de |hrsg=Die Zeit |datum=2021-10-20 |abruf=2023-02-13}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Alfons Frese |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/verdi-chef-bsirske-geht-in-rente-4101190.html |titel=Der Dienstmeister: Verdi-Chef Bsirske geht in Rente |werk=tagesspiegel.de |hrsg=Tagesspiegel |datum=2019-09-22 |abruf=2023-02-13}}</ref> | ||
[[Datei: | [[Datei:Fsa2010-Bsirske-FSA 2010-11.jpg|mini|Frank Bsirske (2010)]] | ||
Bsirske studierte von [[1971]] bis [[1978]] Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Von [[1978]] bis [[1987]] war er als Bildungssekretär im Bezirk Hannover der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken tätig. [[1987]] wurde er Fraktionsmitarbeiter der ''Grünen Alternativen Bürgerliste'' im Rat der Stadt Hannover, [[1989]] Sekretär der Kreisverwaltung der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) in Hannover. [[1990]] stieg Bsirske zum stellvertretenden Geschäftsführer der ÖTV-Kreisverwaltung und [[1991]] zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des ÖTV-Bezirks Niedersachsen auf. Von [[1997]] bis [[2000]] führte er als Stadtrat das Personal- und Organisationsdezernat der Stadt Hannover.<ref>Verdi: [http://www.verdi.de/++co++ae277ff8-b128-11e0-7d3a-00093d114afd ''Vita Frank Bsirske – Verdi Vorsitzender''] Verdi Homepage</ref> Dort begann er einige Reformprojekte (etwa kundenfreundliche Bürgerämter), sorgte allerdings auch für den Abbau von fast 1.000 Stellen unter den damals 16.000 Beschäftigten der Landeshauptstadt. Seit März [[2010]] ist Bsirske Kuratoriumsmitglied des Deutschen Familienverbandes. | Bsirske studierte von [[1971]] bis [[1978]] Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Von [[1978]] bis [[1987]] war er als Bildungssekretär im Bezirk Hannover der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken tätig. [[1987]] wurde er Fraktionsmitarbeiter der ''Grünen Alternativen Bürgerliste'' im Rat der Stadt Hannover, [[1989]] Sekretär der Kreisverwaltung der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) in Hannover. [[1990]] stieg Bsirske zum stellvertretenden Geschäftsführer der ÖTV-Kreisverwaltung und [[1991]] zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des ÖTV-Bezirks Niedersachsen auf. Von [[1997]] bis [[2000]] führte er als Stadtrat das Personal- und Organisationsdezernat der Stadt Hannover.<ref>Verdi: [http://www.verdi.de/++co++ae277ff8-b128-11e0-7d3a-00093d114afd ''Vita Frank Bsirske – Verdi Vorsitzender''] Verdi Homepage</ref> Dort begann er einige Reformprojekte (etwa kundenfreundliche Bürgerämter), sorgte allerdings auch für den Abbau von fast 1.000 Stellen unter den damals 16.000 Beschäftigten der Landeshauptstadt. Seit März [[2010]] ist Bsirske Kuratoriumsmitglied des Deutschen Familienverbandes. | ||
Er war im Mai [[2012]] Mitorganisator der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht!“. Er ist Präsident der UNI-Europa und war [[2020]] Gründungsmitglied des Rats der Arbeitswelt. | Er war im Mai [[2012]] Mitorganisator der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht!“. Er ist Präsident der UNI-Europa und war [[2020]] Gründungsmitglied des Rats der Arbeitswelt. | ||