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Hünenburg bei Watenstedt: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Wallanlage ist bereits auf Karten aus der Mitte des 18. Jahrhunderts eingezeichnet. Auf dem Gelände wurden ab dem frühen 19. Jahrhundert immer wieder Funde, wie Keramikscherben, aufgelesen. Um [[1850]] wird von einem noch vorhandenen Graben der Anlage berichtet. [[1878]] unternahm der Braunschweigische Geschichtsverein, Abteilung Wolfenbüttel, eine kleine Ausgrabung, der [[1892]] und [[1897]] weitere Untersuchungen durch Friedrich Grabowsky als Direktor des Städtischen Museums Braunschweig folgten. Auch im weiteren Umfeld von [[Watenstedt]] wurden Funde gemacht, wie am Fluss Soltau zwischen [[1901]] und [[1908]] ein Bronzeschatz.
Die Wallanlage ist bereits auf Karten aus der Mitte des 18. Jahrhunderts eingezeichnet. Auf dem Gelände wurden ab dem frühen 19. Jahrhundert immer wieder Funde, wie Keramikscherben, aufgelesen. Um [[1850]] wird von einem noch vorhandenen Graben der Anlage berichtet. [[1878]] unternahm der Braunschweigische Geschichtsverein, Abteilung Wolfenbüttel, eine kleine Ausgrabung, der [[1892]] und [[1897]] weitere Untersuchungen durch Friedrich Grabowsky als Direktor des Städtischen Museums Braunschweig folgten. Auch im weiteren Umfeld von [[Watenstedt]] wurden Funde gemacht, wie am Fluss Soltau zwischen [[1901]] und [[1908]] ein Bronzeschatz.
   
   
In neuerer Zeit setzten sich die Ausgrabungen [[1998]] fort und hielten in jährlichen Kampagnen zunächst bis zum Jahre [[2000]] an. Sie galten dem Wall und der Innenfläche der Hünenburg.<ref>[https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/cfc0048b07353827360cfd7dabb4ebce.pdf/Flyer%201-2009.pdf ''Informationen zur Ausgrabung 1/2009''] vom 22. Juni 2009 (716 kB, PDF)</ref> Danach ruhten die Grabungen aus finanziellen Gründen und wurden [[2005]] wieder aufgenommen. Seither wurden sie fortgesetzt und von Archäologen des Braunschweigischen Landesmuseums, der Universität Göttingen, der Kreisarchäologie [[Helmstedt]] sowie freiwilligen Helfern eines archäologischen Vereins aus Braunschweig ausgeführt. Von [[2006]] bis [[2015]] erfolgten die Untersuchungen im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes „Die Hünenburg, ein Herrschaftssitz in der Kontaktzone zwischen Lausitzer Kultur und Nordischer Bronzezeit“,<ref>[https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/24103612/ergebnisse?context=projekt&task=showDetail&id=24103612&selectedSubTab=2& ''Peripherie und Zentrum. Die Hünenburg bei Watenstedt, Kr. Helmstedt, ein Herrschaftssitz in der Kontaktzone zwischen Lausitzer Kultur und nordischer Bronzezeit.''] bei Deutsche Forschungsgemeinschaft</ref> die unter anderer Bezeichnung bis [[2020]] fortgeführt wurden.<ref>[https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/225412008 ''Landschafts- und Ressourcennutzung in der jüngeren Bronzezeit am Heeseberg (nördliches Harzvorland) im Spannungsfeld zwischen Herrschaft, Handwerk und Kult.''] bei Deutsche Forschungsgemeinschaft</ref><ref>[https://regionalheute.de/tag-der-grabung-auf-der-bronzezeitlichen-huenenburg-wurde-erneut-gut-besucht-1599463796/ ''Tag der Grabung auf der bronzezeitlichen Hünenburg wurde erneut gut besucht''] bei regionalHeute.de vom 7. September 2020</ref> Es gab auch Förderungen durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
In neuerer Zeit setzten sich die Ausgrabungen [[1998]] fort und hielten in jährlichen Kampagnen zunächst bis zum Jahre [[2000]] an. Sie galten dem Wall und der Innenfläche der Hünenburg.<ref>[https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/cfc0048b07353827360cfd7dabb4ebce.pdf/Flyer%201-2009.pdf ''Informationen zur Ausgrabung 1/2009''] vom 22. Juni 2009 (716 kB, PDF)</ref> Danach ruhten die Grabungen aus finanziellen Gründen und wurden [[2005]] wieder aufgenommen. Seither wurden sie fortgesetzt und von Archäologen des Braunschweigischen Landesmuseums, der Universität Göttingen, der Kreisarchäologie [[Helmstedt]] sowie freiwilligen Helfern eines archäologischen Vereins aus Braunschweig ausgeführt. Von [[2006]] bis [[2015]] erfolgten die Untersuchungen im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes „Die Hünenburg, ein Herrschaftssitz in der Kontaktzone zwischen Lausitzer Kultur und Nordischer Bronzezeit“,<ref>[https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/24103612/ergebnisse?context=projekt&task=showDetail&id=24103612&selectedSubTab=2& ''Peripherie und Zentrum. Die Hünenburg bei Watenstedt, Kr. Helmstedt, ein Herrschaftssitz in der Kontaktzone zwischen Lausitzer Kultur und nordischer Bronzezeit.''] bei Deutsche Forschungsgemeinschaft</ref> die unter anderer Bezeichnung bis [[2020]] fortgeführt wurden.<ref>[https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/225412008 ''Landschafts- und Ressourcennutzung in der jüngeren Bronzezeit am Heeseberg (nördliches Harzvorland) im Spannungsfeld zwischen Herrschaft, Handwerk und Kult.''] bei Deutsche Forschungsgemeinschaft</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.regionalheute.de/tag-der-grabung-auf-der-bronzezeitlichen-huenenburg-wurde-erneut-gut-besucht-1599463796 |titel=Tag der Grabung auf der bronzezeitlichen Hünenburg wurde erneut gut besucht |werk=regionalHeute.de |datum=2020-09-07 |abruf=2025-10-28}}</ref> Es gab auch Förderungen durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
 
== Präsentation ==
== Präsentation ==
[[Datei:Heesebergmuseum in Watenstedt.jpg|mini|[[Heeseberg-Museum]] in [[Watenstedt]] mit einer archäologischen Ausstellung zur Hünenburg]]
[[Datei:Heesebergmuseum in Watenstedt.jpg|mini|[[Heeseberg-Museum]] in [[Watenstedt]] mit einer archäologischen Ausstellung zur Hünenburg]]