Langeleben: Unterschied zwischen den Versionen

 
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=== Britischer Funkabhöranlage ===
=== Britischer Funkabhöranlage ===
[[Datei:Langeleben Kaserne.jpg|mini|Einfahrt zum bereits verlassenen Militärgelände ([[2006]])]]
[[Datei:Langeleben Kaserne.jpg|mini|Einfahrt zum bereits verlassenen Militärgelände der [[Anderson Barracks]] ([[2006]])]]
{{Hauptartikel|Anderson Barracks}}
{{Hauptartikel|Anderson Barracks}}
Ab [[1948]] betrieb die britische Besatzungsmacht in Langeleben eine Funküberwachungsstation zur Aufklärung des sowjetischen Militärverkehrs. [[1951]] entstand zunächst ein Zeltlager für neun Soldaten der „101st Wireless Troop“, ab [[1955]] wurden Holzbaracken genutzt und ab [[1963]] feste Unterkünfte errichtet. Die Station, intern „Langeleben Camp“ oder „Langy“ genannt, überwachte insbesondere den Truppenübungsplatz Colbitz-Letzlinger Heide und wurde von rund 120 bis 140 Soldaten betrieben. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands verlor die Anlage ihre Funktion und wurde Ende November [[1992]] geschlossen. In den folgenden Jahren kam es zu Vandalismus; ab [[2008]] wurden die Gebäude abgerissen. Erhalten blieben nur Bodenplatten und Zufahrtswege. [[1993]] gründeten ehemalige Angehörige des ''Royal Signals'' und des ''Intelligence Corps'' die „Langeleben Reunion Association“ zur Pflege der Kameradschaft und zur Organisation regelmäßiger Treffen. Am 13. Juni [[2009]] wurde in der Nähe des ehemaligen Standorts ein Gedenkstein mit Inschriften auf Deutsch und Englisch eingeweiht, finanziert von der Vereinigung und gefertigt vom britischen Steinmetz Paul Ellis.
Ab [[1948]] betrieb die britische Besatzungsmacht in Langeleben eine Funküberwachungsstation zur Aufklärung des sowjetischen Militärverkehrs. [[1951]] entstand zunächst ein Zeltlager für neun Soldaten der „101st Wireless Troop“, ab [[1955]] wurden Holzbaracken genutzt und ab [[1963]] feste Unterkünfte errichtet. Die Station, intern „Langeleben Camp“ oder „Langy“ genannt, überwachte insbesondere den Truppenübungsplatz Colbitz-Letzlinger Heide und wurde von rund 120 bis 140 Soldaten betrieben. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands verlor die Anlage ihre Funktion und wurde Ende November [[1992]] geschlossen. In den folgenden Jahren kam es zu Vandalismus; ab [[2008]] wurden die Gebäude abgerissen. Erhalten blieben nur Bodenplatten und Zufahrtswege. [[1993]] gründeten ehemalige Angehörige des ''Royal Signals'' und des ''Intelligence Corps'' die „Langeleben Reunion Association“ zur Pflege der Kameradschaft und zur Organisation regelmäßiger Treffen. Am 13. Juni [[2009]] wurde in der Nähe des ehemaligen Standorts ein Gedenkstein mit Inschriften auf Deutsch und Englisch eingeweiht, finanziert von der Vereinigung und gefertigt vom britischen Steinmetz Paul Ellis.