Messwerkzeugfabrik P. Scharfenberg: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Aus kleinsten Anfängen hatte Paul Scharfenberg nach Kriegsende in einer LKW-Garage eine Zigarrendreherei aufgezogen. In einem neu errichteten Backsteingebäude wurde die Zigarrenfabrikation untergebracht. Der Inhaber begann dann eine Zollstockfabrikation, für die in den 1950er Jahren ein großzügiger Gebäudekomplex aus weißen Kalksteinen gebaut wurde. Der Betrieb wurde auf die alleinige Fabrikation von hölzernen Messwerkzeugen umgestellt. Das dazu als Ausgangsmaterial benötigte Holz war Weißbuche, die aus dem [[Elm]] geholt wurde. In einem aufwendigen Verfahren wurden sogenannte „Zollstöcke“ hergestellt, später wurden noch Wasserwaagen und Schneiderellen in die Produktion aufgenommen. In der Fabrik fanden 160 bis 200 Menschen Arbeit, überwiegend wurden Frauen beschäftigt. Als infolge veränderter Marktbedingungen die Aufträge ausblieben, musste der Betrieb Ende der 1960er Jahre geschlossen werden.<ref>Joachim Schmid: „Grasleben – vom Bauerndorf zur Industriegemeinde“, S. 335; Textzusammenfassung: Gabriele Hasenfuß.</ref> | Aus kleinsten Anfängen hatte Paul Scharfenberg nach Kriegsende in einer LKW-Garage eine Zigarrendreherei aufgezogen. In einem neu errichteten Backsteingebäude wurde die Zigarrenfabrikation untergebracht. Der Inhaber begann dann eine Zollstockfabrikation, für die in den 1950er-Jahren ein großzügiger Gebäudekomplex aus weißen Kalksteinen gebaut wurde. Der Betrieb wurde auf die alleinige Fabrikation von hölzernen Messwerkzeugen umgestellt. Das dazu als Ausgangsmaterial benötigte Holz war Weißbuche, die aus dem [[Elm]] geholt wurde. In einem aufwendigen Verfahren wurden sogenannte „Zollstöcke“ hergestellt, später wurden noch Wasserwaagen und Schneiderellen in die Produktion aufgenommen. In der Fabrik fanden 160 bis 200 Menschen Arbeit, überwiegend wurden Frauen beschäftigt. Als infolge veränderter Marktbedingungen die Aufträge ausblieben, musste der Betrieb Ende der 1960er-Jahre geschlossen werden.<ref>Joachim Schmid: „Grasleben – vom Bauerndorf zur Industriegemeinde“, S. 335; Textzusammenfassung: Gabriele Hasenfuß.</ref> | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||