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Barmke

Aus Helmstedt-Wiki

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde Barmke ist ein Stadtteil der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen (Deutschland).

Geografie

Geografische Lage

Barmke liegt etwa 7 km nordwestlich von Helmstedt direkt an der Bundesautobahn 2 Hannover–Berlin und nahe der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Der Stadtteil ist ländlich strukturiert.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes erfolgte im Jahr 1150.

Seit 1896 bestand in Barmke eine Postagentur.

1974 wurde die Molkerei in Barmke geschlossen.[1]

Eingemeindung

Am 1. März 1974 wurde Barmke in die Kreisstadt Helmstedt eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1999 Vorlage:Nts
2000 Vorlage:Nts
2001 Vorlage:Nts
2002 Vorlage:Nts
2003 Vorlage:Nts
2004 Vorlage:Nts
2005 Vorlage:Nts
2006 Vorlage:Nts
2007 Vorlage:Nts
2008 Vorlage:Nts
2009 Vorlage:Nts
2010 Vorlage:Nts

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat von Barmke zählt sieben Ratsmitglieder. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 11. September 2011 wie folgt dar:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 60,38 4 73,09 5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 34,78 3 26,91 2
--- Sonstige 4,84
gesamt 100 7 100 7
Wahlbeteiligung in % 74,77 % 66,77 %

Bürgermeister

Nachdem Johannes Schobert das Dorf über Jahrzehnte geführt hatte – erst als Gemeindedirektor und nach der Eingemeindung in Helmstedt 1974 als Ortsbürgermeister – übernahm Wittich Schobert die Geschicke seines Großvaters. Wittich Schobert wurde 1991 zum jüngsten Bürgermeister Niedersachsens ernannt, nachdem sein Opa zwischen den Kommunalwahlen und der konstituierenden Sitzung verstorben war. Der damals 21-jährige Enkel trat in die Fußstapfen des Opas, weil er bei der Kommunalwahl auf der CDU-Liste die meisten Stimmen bekommen hatte und war von 1991 bis 2011 Ortsbürgermeister des Dorfes. Da Schobert am 1. November 2011 das Amt des Helmstedter Bürgermeisters antrat, wurde in der Gemeindesitzung am 8. November 2011 sein Nachfolger der Diplom-Biologe Dr. Stefan Weferling (CDU) gewählt. Sein Stellvertreter ist Hans-Otto Klinkhardt (CDU).

Wappen

Vor seinem heutigen Wappen hat Barmke, seit dem 1. März 1974 ein Stadtteil von Helmstedt, ein inoffizielles Wappen besessen, das zur 800-Jahr-Feier 1950 improvisiert worden war. Es zeigte im blauen Schild einen mit drei schwarzen Bergmannsgezähen belegten goldenen Schräglinksbalken, oben begleitet von einem silbernen springenden Pferd, unten von einer goldenen Korngabe. Die Bergbausymbole repräsentierten den Braunkohlentagebau, die Garbe vertrat die Landwirtschaft und das weiße Ross die niedersächsische Heimat, während die Farben Blau-Gelb die Anhänglichkeit an das Braunschweiger Land bezeugten. Dieses inoffizielle Wappen wurde neun Jahr später durch ein reguläres ersetzt, das in Gold einen schreitenden roten Löwen vor einem roten Krummstab enthält. Der Löwe ist der welfische, hier allerdings in umgekehrten Farben dargestellt. Er und der Krummstab erinnern an die Tatsache, dass Heinrich der Löwe die Ansiedlung Barmke 1158 dem Kloster Mariental schenkte, dem Barmke sieben Jahrhunderte verbunden blieb. Dieses Wappen wurde, nach anfänglichen Widerstreben gegen den Abtstab, vom Rat am 21. Oktober 1959 beschlossen und vom braunschweigischen Verwaltungspräsidenten am 21. Dezember 1959 genehmigt.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

In Barmke sind mehrere Vereine beheimatet, darunter der Sportverein TSV Barmke und der Schützenverein SV Barmke.

Regelmäßige Veranstaltungen

Einmal im Jahr findet ein Schützen- und Volksfest statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Unmittelbar nördlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 2, an der ein Logistikzentrum (IXD-Umverteilungszentrum) des Internetanbieters Amazon angesiedelt wurde. Östlich von Barmke verläuft die ausschließlich von Güterzügen befahrene Bahnstrecke Helmstedt–Oebisfelde.

Öffentliche Einrichtungen

Der Ort verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Vorlage:Webarchiv, auf helmstedt.de, abgerufen am 25. Februar 2018.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.
  3. TSV Barmke, Der Ort Barmke, (Website des TSV Barmke, 5. Juli 2009).

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