Kronenhirsch: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Kronenhirsch''' ist eine denkmalgeschützte | [[Datei:Helmstedt Maschweg 09 NLD 32714252.jpg|mini|hochkant|Ansicht des Kronenhirschen von Nordwesten ([[2019]])]] | ||
Der '''Kronenhirsch''' ist eine denkmalgeschützte Bronzeplastik vor dem [[Schützenhaus Helmstedt|Schützenhaus]] am [[Maschweg]] in der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Bronzestatue wurde [[1939]] als Torfigur des Kreisjägerhofes aufgestellt. | Die Bronzestatue wurde [[1939]] als Torfigur des [[Schützenhaus Helmstedt|Kreisjägerhofes]] aufgestellt. | ||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
Das Bronzestandbild wurde vor den Gebäuden des während der Zeit des Nationalsozialismus errichteten [[Schützenhaus Helmstedt|Kreisjägerhofes]] aufgestellt. Es handelt sich um einen Nachguss eines Entwurfs des Dresdner Bildhauers Johannes Darsow, dessen erster Guss [[1937]] auf einer internationalen Jagdausstellung präsentiert wurde. Als Vorbild für die Darstellung soll ein Hirsch gedient haben, den Hermann Göring [[1936]] in der Rominter Heide erlegte. | Das lebensgroße Bronzestandbild steht auf einem hohem Kalksandsteinpostament auf abgestuftem Sockel und wurde vor den Gebäuden des während der Zeit des Nationalsozialismus errichteten [[Schützenhaus Helmstedt|Kreisjägerhofes]] aufgestellt. Es handelt sich um einen Nachguss eines Entwurfs des Dresdner Bildhauers Johannes Darsow, dessen erster Guss [[1937]] auf einer internationalen Jagdausstellung präsentiert wurde. Als Vorbild für die Darstellung soll ein Hirsch gedient haben, den Hermann Göring [[1936]] in der Rominter Heide erlegte. | ||
Die Plastik weist Gestaltungsmerkmale auf, die für die monumentale Bildhauerei der Zeit des Nationalsozialismus charakteristisch sind. Dazu zählen eine neoklassizistische Formensprache sowie eine auf repräsentative Wirkung ausgerichtete Gestaltung. Der erste Guss befand sich zunächst im Forsthof Carinhall und wird heute im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde aufbewahrt. | Die Plastik weist Gestaltungsmerkmale auf, die für die monumentale Bildhauerei der Zeit des Nationalsozialismus charakteristisch sind. Dazu zählen eine neoklassizistische Formensprache sowie eine auf repräsentative Wirkung ausgerichtete Gestaltung. Der erste Guss befand sich zunächst im Forsthof Carinhall und wird heute im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde aufbewahrt. | ||
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Aktuelle Version vom 21. Juli 2026, 14:57 Uhr

Der Kronenhirsch ist eine denkmalgeschützte Bronzeplastik vor dem Schützenhaus am Maschweg in der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.
Geschichte
Die Bronzestatue wurde 1939 als Torfigur des Kreisjägerhofes aufgestellt.
Beschreibung
Das lebensgroße Bronzestandbild steht auf einem hohem Kalksandsteinpostament auf abgestuftem Sockel und wurde vor den Gebäuden des während der Zeit des Nationalsozialismus errichteten Kreisjägerhofes aufgestellt. Es handelt sich um einen Nachguss eines Entwurfs des Dresdner Bildhauers Johannes Darsow, dessen erster Guss 1937 auf einer internationalen Jagdausstellung präsentiert wurde. Als Vorbild für die Darstellung soll ein Hirsch gedient haben, den Hermann Göring 1936 in der Rominter Heide erlegte.
Die Plastik weist Gestaltungsmerkmale auf, die für die monumentale Bildhauerei der Zeit des Nationalsozialismus charakteristisch sind. Dazu zählen eine neoklassizistische Formensprache sowie eine auf repräsentative Wirkung ausgerichtete Gestaltung. Der erste Guss befand sich zunächst im Forsthof Carinhall und wird heute im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde aufbewahrt.
Siehe auch
Weblinks
- Kronenhirsch im Denkmalatlas Niedersachsen
Koordinaten: 52° 14′ 10″ N, 11° 0′ 47,7″ O