Twieflingen: Unterschied zwischen den Versionen

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| Gemeindename          = Söllingen
| Gemeindename          = Söllingen
| Alternativanzeige-Gemeindename =  
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| Ortswappen            = Kein Wappen.png
| Ortswappen            =  
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen von Twieflingen
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen von Twieflingen
| Breitengrad            = 52/7/29/N
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| Lagekarte              =  
| Lagekarte              =  
| Lagekarte-Beschreibung =  
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| Poskarte              =
| Poskarte              = Deutschland Niedersachsen
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'''Twieflingen''' ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Söllingen]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.
'''Twieflingen''' ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Söllingen]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.


== Geographie ==
== Geografie ==
=== Lage ===
=== Geografische Lage ===
Twieflingen liegt südlich des [[Naturpark Elm-Lappwald|Naturparks Elm-Lappwald]]. Der Ort gehört der [[Samtgemeinde Heeseberg]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde [[Jerxheim]] hat.
Twieflingen liegt südlich des [[Naturpark Elm-Lappwald|Naturparks Elm-Lappwald]].  
 
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=== Ortsgliederung ===
=== Nachbarorte ===
=== Geologie ===
=== Klima ===
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Eine Burg in Twieflingen wird erstmals [[1254]] als Eigengut im Güterverzeichnis der Herren von Heimburg aufgeführt. Eine weitere Erwähnung als „castro Twiflinge“ fand [[1268]] statt. Spätestens [[1363]] befindet sich die Burg aber im Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Sie war an unterschiedliche Pfandnehmer verpfändet, unter anderem [[1370]] an die Ballei Sachsen des Deutschen Ordens. In den welfische Erbteilungen gegen Ende des 14. Jahrhunderts ging sie an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde die Burg im Jahre [[1379]] zerstört. Dabei wurde der Bergfried ebenso wie die übrigen Mauern bis auf die Fundamente abgerissen und der Burggraben mit Steinen aufgefüllt. Ihr endgültiges Ende scheint die Burg aber erst [[1391]] gefunden zu haben, als die Städte Braunschweig und Magdeburg sie wegen von ihr ausgehenden Raubzügen zerstörten. Im 16. Jahrhundert stand dort ein Vorwerk des [[Amt Schöningen|Amtes Schöningen]], das von [[1762]] bis [[1952]] eine Domäne war. Von der Burg sind nur noch im Süden des Areals geringe Reste von Wall und Graben vorhanden.<ref>{{Ebidat |ID=6178 |Name=Twieflingen |Autor=Sandy Bieler |Abruf=2021-07-01}}</ref>
Eine Burg in Twieflingen wird erstmals [[1254]] als Eigengut im Güterverzeichnis der Herren von Heimburg aufgeführt. Eine weitere Erwähnung als „castro Twiflinge“ fand [[1268]] statt. Spätestens [[1363]] befindet sich die Burg aber im Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Sie war an unterschiedliche Pfandnehmer verpfändet, unter anderem [[1370]] an die Ballei Sachsen des Deutschen Ordens. In den welfische Erbteilungen gegen Ende des 14. Jahrhunderts ging sie an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde die Burg im Jahre [[1379]] zerstört. Dabei wurde der Bergfried ebenso wie die übrigen Mauern bis auf die Fundamente abgerissen und der Burggraben mit Steinen aufgefüllt. Ihr endgültiges Ende scheint die Burg aber erst [[1391]] gefunden zu haben, als die Städte Braunschweig und Magdeburg sie wegen von ihr ausgehenden Raubzügen zerstörten. Im 16. Jahrhundert stand dort ein Vorwerk des [[Amt Schöningen|Amtes Schöningen]], das von [[1762]] bis [[1952]] eine Domäne war. Von der Burg sind nur noch im Süden des Areals geringe Reste von Wall und Graben vorhanden.<ref>''[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/Archiv/GVAuszugJ/31122015_Auszug_GV.xls?__blob=publicationFile Gemeinden in Deutschland nach Fläche, Bevölkerung und Postleitzahl]''. (XLS; 4,4 MB) → Siehe unter: Nr. 1462. In: Internetseite Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 2015, abgerufen am 19. August 2019.</ref>


[[2017]] stellte die [[Freiwillige Feuerwehr Twieflingen]] ihren aktiven Dienst aufgrund zu geringer Personalstärke ein.<ref>Melanie Specht: ''Twieflinger wollen einen Feuerwehr-Verein gründen.'' In: ''Helmstedter Nachrichten.'' Ausgabe vom 14. Oktober 2019.</ref>
[[2017]] stellte die [[Ortsfeuerwehr Twieflingen]] ihren aktiven Dienst aufgrund zu geringer Personalstärke ein.<ref>Melanie Specht: ''Twieflinger wollen einen Feuerwehr-Verein gründen.'' In: ''Helmstedter Nachrichten.'' Ausgabe vom 14. Oktober 2019.</ref>


=== Eingemeindungen ===
=== Eingemeindungen ===
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| [[2015]] || align="right" | {{nts|702}} {{Gefallen}}
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Katholische Einwohner gehören zur Pfarrei [[Maria Hilfe der Christen (Schöningen)|Maria Hilfe der Christen]] mit Sitz in [[Schöningen]], die über eine Filialkirche in [[Jerxheim]] verfügt.
Katholische Einwohner gehören zur Pfarrei [[Maria Hilfe der Christen (Schöningen)|Maria Hilfe der Christen]] mit Sitz in [[Schöningen]], die über eine Filialkirche in [[Jerxheim]] verfügt.


== Politik ==
=== Ortsrat ===
Auf kommunaler Ebene wird Twieflingen seit [[2016]] vom Gemeinderat in [[Söllingen]] vertreten.
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=== Bürgermeister ===
=== Wappen ===
=== Ortspartnerschaften ===
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
=== Theater und Museen ===
=== Musik ===
=== Bauwerke ===
=== Grünflächen und Naherholung ===
=== Sport ===
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
=== Kulinarische Spezialitäten ===
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
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=== Unternehmen ===
=== Medien ===
=== Öffentliche Einrichtungen ===
=== Bildung ===
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=== Verkehr ===
=== Verkehr ===
Twieflingen liegt gut einen Kilometer nordwestlich der [[Bundesstraße 244]], die von [[Helmstedt]] nach Wernigerode führt, und etwa einen Kilometer südlich der [[Bundesstraße 82]] [[Schöningen]]–Schöppenstedt–Goslar.
Twieflingen liegt gut einen Kilometer nordwestlich der [[Bundesstraße 244]], die von [[Helmstedt]] nach Wernigerode führt, und etwa einen Kilometer südlich der [[Bundesstraße 82]] [[Schöningen]]–Schöppenstedt–Goslar.
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== Persönlichkeiten ==
== Persönlichkeiten ==
=== Söhne und Töchter der Ortschaft ===
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=== Ehrenbürger ===
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=== Söhne und Töchter des Ortes ===
* [[Otto Schäfer]] ([[1886]]–[[1960]]), Politiker der [[FDP]]
* [[Otto Schäfer]] ([[1886]]–[[1960]]), Politiker der [[FDP]]
 
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=== Personen, die in diesem Ort gewirkt haben ===
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== Literatur ==
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [https://www.samtgemeindeheeseberg.de/die-samtgemeinde/mitgliedsgemeinden/soellingen Söllingen] auf der Website der [[Samtgemeinde Heeseberg]]
* [https://www.samtgemeindeheeseberg.de/die-samtgemeinde/mitgliedsgemeinden/soellingen Gemeinde Söllingen] auf der Website der [[Samtgemeinde Heeseberg]]


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />


{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Helmstedt}}
{{Navigationsleiste Ortsteile von Söllingen}}
 
[[Kategorie:Twieflingen| ]]
[[Kategorie:Gemeinde]]
[[Kategorie:Ortsteil von Söllingen]]
[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Twieflingen|!]]
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Helmstedt)]]