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Südertorturm: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Südertorturm''' war eines der vier Stadttore der mittelalterlichen [[Stadtmauer (Helmstedt)|Befestigungsanlagen]] der Stadt [[Helmstedt]].
Der '''Südertorturm (auch Seedorfer Tor)''' war eines der vier Stadttore der mittelalterlichen [[Stadtmauer (Helmstedt)|Befestigungsanlagen]] der Stadt [[Helmstedt]]. Die Bezeichnung ''Süder-'' bzw. ''Seedorfer Tor'' geht auf die mittelalterlichen Siedlungen ''Groß Seedorf'' und ''Klein Seedorf'' zurück, die in der Umgebung [[Helmstedt]]s lagen und spätestens im Mittelalter wüst gefallen waren.<ref>https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/02_Kultur/pdf_Sehenswertes/Rundgang_entlang_der_Stadtbefestigung.pdf</ref>


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Der Südertorturm befand sich – von der Stadtseite aus betrachtet – unmittelbar hinter dem [[1968]] abgebrochenen Haus [[Südertor]] 5, also in etwa dort, wo sich heute der Parkplatz am [[Südertor]] befindet. Der Turm gehörte zu den Toranlagen, die den Zugang zur mittelalterlichen Stadt sicherten.
Der Südertorturm, der [[1305]] erstmals erwähnt wurde, befand sich – von der Stadtseite aus betrachtet – unmittelbar hinter dem [[1968]] abgebrochenen Haus [[Südertor]] 5, also in etwa dort, wo sich heute der Parkplatz am [[Südertor]] befindet. Der Turm gehörte zu den Toranlagen, die den Zugang zur mittelalterlichen Stadt sicherten.


Der Turm hatte eine Länge von 22½ Fuß, eine Breite von 24½ Fuß und eine Höhe von 32 Fuß (ca. 9,15 m). Die Grundfläche entsprach nach heutiger Umrechnung etwa 6,4x7,0 m. Angaben zur Höhe lassen jedoch offen, ob diese bis zum Ansatz des Daches oder bis zur Dachspitze gemessen wurde.
Der Turm hatte eine Länge von 22½ Fuß, eine Breite von 24½ Fuß und eine Höhe von 32 Fuß (ca. 9,15 m). Die Grundfläche entsprach nach heutiger Umrechnung etwa 6,4x7,0 m. Angaben zur Höhe lassen jedoch offen, ob diese bis zum Ansatz des Daches oder bis zur Dachspitze gemessen wurde.
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== Literatur ==
== Literatur ==
* [https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/02_Kultur/pdf_Sehenswertes/Rundgang_entlang_der_Stadtbefestigung.pdf Helmstedts historische Stadtbefestigung. Ein Rundgang.]
* [https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/02_Kultur/pdf_Sehenswertes/Rundgang_entlang_der_Stadtbefestigung.pdf Helmstedts historische Stadtbefestigung. Ein Rundgang.]
* [https://hallo-helmstedt.de/?seite=alt-helmstedt/tortuerme Eine Avenue in Helmstedt – Abbruch der Tortürme]
* [https://www.helmstedt-wiki.de/wiki/Helmstedt_%E2%80%93_die_Geschichte_einer_deutschen_Stadt#Die_Helmstedter_Stadtt%C3%BCrme_(S._95%E2%80%9398) Die Helmstedter Stadttürme]


== Einzelnachweise ==
<references />
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[[Kategorie:Ehemaliges Bauwerk in Helmstedt]]
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Aktuelle Version vom 2. August 2026, 09:52 Uhr

Der Südertorturm (auch Seedorfer Tor) war eines der vier Stadttore der mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Stadt Helmstedt. Die Bezeichnung Süder- bzw. Seedorfer Tor geht auf die mittelalterlichen Siedlungen Groß Seedorf und Klein Seedorf zurück, die in der Umgebung Helmstedts lagen und spätestens im Mittelalter wüst gefallen waren.[1]

Beschreibung

Der Südertorturm, der 1305 erstmals erwähnt wurde, befand sich – von der Stadtseite aus betrachtet – unmittelbar hinter dem 1968 abgebrochenen Haus Südertor 5, also in etwa dort, wo sich heute der Parkplatz am Südertor befindet. Der Turm gehörte zu den Toranlagen, die den Zugang zur mittelalterlichen Stadt sicherten.

Der Turm hatte eine Länge von 22½ Fuß, eine Breite von 24½ Fuß und eine Höhe von 32 Fuß (ca. 9,15 m). Die Grundfläche entsprach nach heutiger Umrechnung etwa 6,4x7,0 m. Angaben zur Höhe lassen jedoch offen, ob diese bis zum Ansatz des Daches oder bis zur Dachspitze gemessen wurde.

Das Gebäude war mit einem Dach aus vier Walmen gedeckt, das mit Breitziegeln eingedeckt war. Im unteren Bereich befand sich eine Durchfahrt mit zwei Bögen und einem Gewölbe. Diese Bauweise entsprach in ihrer Ausführung derjenigen, die beim noch erhaltenen Hausmannsturm nachvollziehbar ist.

Im zweiten Obergeschoss befanden sich eine Stube, eine Kammer und eine kleine Küche. Diese Räume dienten zuletzt dem Turmschließer Brandt als Wohnung.

Geschichte

Im Mai/Juni 1820 wurde der Turm abgerissen. Mit seinem Abriss verschwand ein weiterer Bestandteil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Helmstedts.

Literatur

Einzelnachweise