Chronik der Einheitsgemeinde Büddenstedt 1974–2014: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Chronik der Einheitsgemeinde Büddenstedt 1974–2014''' ist eine Chronik über [[Büddenstedt]], die [[2014]] von der Gemeinde [[Büddenstedt]] herausgegeben wurde. Dieser Artikel hat das Ziel, die gesamte Chronik als enzyklopädischen Artikel abzubilden und wird lediglich an die neue Rechtschreibung angepasst. | Die '''Chronik der Einheitsgemeinde Büddenstedt 1974–2014''' ist eine Chronik über [[Büddenstedt]], die [[2014]] von der Gemeinde [[Büddenstedt]] herausgegeben wurde. Dieser Artikel hat das Ziel, die gesamte Chronik als enzyklopädischen Artikel abzubilden und wird lediglich an die neue Rechtschreibung angepasst. | ||
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| Neu Büddenstedt || 1642 || 2732 || 2739 || 2638 || 2310 | | [[Neu Büddenstedt]] || align="right" | 1642 || align="right" | 2732 || align="right" | 2739 || align="right" | 2638 || align="right" | 2310 | ||
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| Offleben || 1907 || 2822 || 2133 || 1874 || 1763 | | [[Offleben]] || align="right" | 1907 || align="right" | 2822 || align="right" | 2133 || align="right" | 1874 || align="right" | 1763 | ||
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| Reinsdorf || 260 || 559 || 526 || 450 || 410 | | [[Reinsdorf]] || align="right" | 260 || align="right" | 559 || align="right" | 526 || align="right" | 450 || align="right" | 410 | ||
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| Zusammen || 3809 || 6113 || 5398 || 4862 || 4483 | | Zusammen || align="right" | 3809 || align="right" | 6113 || align="right" | 5398 || align="right" | 4862 || align="right" | 4483 | ||
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Reaktionen auf diese Argumente und den Gesetzentwurf waren Unzufriedenheit und Empörung der Bevölkerung. In Neu Büddenstedt wurde eine Unterschriftensammlung von Haus zu Haus durchgeführt. Die Gemeinderäte wiederholten in ihren Entschließungen 1973 ihre Position der Ablehnung einer Eingemeindung. Die Presse berichtete laufend über die Vorgänge in den Gemeinden. | Reaktionen auf diese Argumente und den Gesetzentwurf waren Unzufriedenheit und Empörung der Bevölkerung. In [[Neu Büddenstedt]] wurde eine Unterschriftensammlung von Haus zu Haus durchgeführt. Die Gemeinderäte wiederholten in ihren Entschließungen [[1973]] ihre Position der Ablehnung einer Eingemeindung. Die Presse berichtete laufend über die Vorgänge in den Gemeinden. | ||
Die Wende kam mit einem Schnellbrief des Innenministers vom | Die Wende kam mit einem Schnellbrief des Innenministers vom 1. November [[1973]]. Hierin wurde die Zusammenlegung der drei Gemeinden in eine neue mit dem Namen Büddenstedt oder Neu Büddenstedt in Aussicht gestellt. Der Ausschuss für innere Angelegenheiten des Niedersächsischen Landtages hatte einen Vorschlag in dieser Richtung unterbreitet. | ||
In einem „Grenzänderungsvertrag“, der am | In einem „Grenzänderungsvertrag“, der am 7. Februar [[1974]] vom [[Landkreis Helmstedt]] genehmigt wurde, einigten sich die drei Orte darauf, dass die neue Gemeinde den Namen [[Büddenstedt]] tragen, die anderen Ortsteile aber ihre Ortsnamen beibehalten und das bisherige Ortsrecht weitere zwei Jahre Geltung behalten sollte. | ||
Per Gesetz vom 11. | Per Gesetz vom 11. Februar [[1974]] war die neue Gemeinde [[Büddenstedt]] ab 1. März [[1974]] mit einer Gesamtfläche von 19,54 km² geboren. Der erste Bürgermeister der neuen Gemeinde wurde [[Horst Smuda]] ([[SPD]], [[Offleben]]), seine Stellvertreter Ernst Sander ([[CDU]], [[Büddenstedt]]) und Max Pflugrad ([[SPD]], [[Reinsdorf]]). Gemeindedirektor wurde Willy Scheibe, der dieses Amt bisher in [[Offleben]] ausgefüllt hatte. Der Gemeindedirektor von [[Neu Büddenstedt]], Franz Müller, ging mit 62 Jahren in den einstweiligen Ruhestand. | ||
=== Gemeindewappen === | === Gemeindewappen === | ||
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| [[Datei:Wappen | | [[Datei:Wappen Büddenstedt.png|80px|links]] || Die ehem. Gemeinde Neu Büddenstedt führte seit 1950 als eigenes Wappen ein quadriertes Schild, das zeigte Feld 1 und 4 Schlägel und Eisen in Schwarz auf Silber sowie Feld 2 und 3 in Grün. Die Gemeindeflagge war im oberen Feld schwarz und im unteren Feld grün. | ||
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| [[Datei:Wappen Offleben.png|80px|links]] || Das Wappen der ehem. Gemeinde Offleben aus dem Jahre 1960 bestand aus schwarzem Wappengrund mit zweireihig rot-silbern geschachteltem waagerechtem Balken. Die Flaggenfarben der Gemeinde Offleben waren schwarz und weiß. | | [[Datei:Wappen Offleben.png|80px|links]] || Das Wappen der ehem. Gemeinde Offleben aus dem Jahre 1960 bestand aus schwarzem Wappengrund mit zweireihig rot-silbern geschachteltem waagerechtem Balken. Die Flaggenfarben der Gemeinde Offleben waren schwarz und weiß. | ||
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| || Reinsdorf/Hohnsleben hingegen verfügte über kein eigenes Gemeindewappen. | | || Reinsdorf/Hohnsleben hingegen verfügte über kein eigenes Gemeindewappen. | ||
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| [[Datei:Wappen Büddenstedt.png|80px|links]] || Am 21. Mai 1974 hat der Rat der Gemeinde Büddenstedt ein neues Wappen beschlossen. Das Wappenschild ist geteilt in Schwarz und Silber, oben ein in zwei Reihen von Rot und Silber geschachtelter Balken, unten Schlägel und Eisen in Schwarz. Die Flaggenfarben der Gemeinde sind rot-weiß-rot. | | [[Datei:Wappen ehemalige Gemeinde Büddenstedt.png|80px|links]] || Am 21. Mai 1974 hat der Rat der Gemeinde Büddenstedt ein neues Wappen beschlossen. Das Wappenschild ist geteilt in Schwarz und Silber, oben ein in zwei Reihen von Rot und Silber geschachtelter Balken, unten Schlägel und Eisen in Schwarz. Die Flaggenfarben der Gemeinde sind rot-weiß-rot. | ||
Bei der Gestaltung dieses Wappens, das auf Vorschlag von Oberstudiendirektor a. D. Wilhelm Krieg aus Braunschweig (früher Schulleiter des Gymnasiums in Schöningen) entstand, der auch schon das Offlebener Wappen entworfen hatte, wurde auf die vorgenannten Ortswappen von Neu Büddenstedt und Offleben zurückgegriffen, in denen bereits auf die besonderen Lebensbedingungen der Gemeinde hingewiesen und mit entsprechenden Symbolen Ausdruck verliehen wurde. | Bei der Gestaltung dieses Wappens, das auf Vorschlag von Oberstudiendirektor a. D. Wilhelm Krieg aus Braunschweig (früher Schulleiter des Gymnasiums in Schöningen) entstand, der auch schon das Offlebener Wappen entworfen hatte, wurde auf die vorgenannten Ortswappen von Neu Büddenstedt und Offleben zurückgegriffen, in denen bereits auf die besonderen Lebensbedingungen der Gemeinde hingewiesen und mit entsprechenden Symbolen Ausdruck verliehen wurde. | ||
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Die rot-silbernen Zisterzienserbauten sind nicht nur ein übernommenes dekoratives Element aus dem Offlebener Wappen, das variiert wurde, sondern historisch begründet. Wie in der Wappenbegründung des Offlebener Wappens ausgeführt wurde, hat das Kloster Riddagshausen bei Braunschweig in den Dörfern wesentliche Besitzungen und Stützpunkte gehabt. Darüber hinaus hat es in diesem Gebiet wichtige Kulturarbeit geleistet. | Die rot-silbernen Zisterzienserbauten sind nicht nur ein übernommenes dekoratives Element aus dem Offlebener Wappen, das variiert wurde, sondern historisch begründet. Wie in der Wappenbegründung des Offlebener Wappens ausgeführt wurde, hat das Kloster Riddagshausen bei Braunschweig in den Dörfern wesentliche Besitzungen und Stützpunkte gehabt. Darüber hinaus hat es in diesem Gebiet wichtige Kulturarbeit geleistet. | ||
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! width="33%" | Bannerflagge<br />ehemals Neu Büddenstedt !! width="33%" | Bannerflagge<br />ehemals Offleben !! width="33%" | Bannerflagge<br />Gemeinde Büddenstedt | |||
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| [[Datei:Bannerflagge ehemals Neu Büddenstedt.png|200px|border|center]] || [[Datei:Bannerflagge ehemals Offleben.png|200px|border|center]] || [[Datei:Bannerflagge Gemeinde Büddenstedt.png|200px|border|center]] | |||
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=== Neue Straßennamen === | === Neue Straßennamen === | ||
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| Bahnhofsplatz || Weiterführung der [[Bahnhofstraße (Büddenstedt)|Bahnhofstraße]] | | Bahnhofsplatz || Weiterführung der [[Bahnhofstraße (Büddenstedt)|Bahnhofstraße]] | ||
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| Neue Straße || [[ | | Neue Straße || [[Sankt-Barbara-Straße (Büddenstedt)|Sankt-Barbara-Straße]] | ||
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| Straße im Schrebergartengelände || [[Königsberger Straße (Büddenstedt)|Königsberger Straße]] | | Straße im Schrebergartengelände || [[Königsberger Straße (Büddenstedt)|Königsberger Straße]] | ||
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* [[Rathausplatz (Büddenstedt)|Rathausplatz]] | * [[Rathausplatz (Büddenstedt)|Rathausplatz]] | ||
* [[Ringstraße (Büddenstedt)|Ringstraße]] | * [[Ringstraße (Büddenstedt)|Ringstraße]] | ||
* [[Sankt-Barbara-Straße (Büddenstedt)|Sankt-Barbara-Straße]] | |||
* [[Schulstraße (Büddenstedt)|Schulstraße]] | * [[Schulstraße (Büddenstedt)|Schulstraße]] | ||
* [[Stettiner Straße (Büddenstedt)|Stettiner Straße]] | * [[Stettiner Straße (Büddenstedt)|Stettiner Straße]] | ||
* [[Westendorf (Büddenstedt)|Westendorf]] | * [[Westendorf (Büddenstedt)|Westendorf]] | ||
* [[Wilhelm-Raabe-Straße (Büddenstedt)|Wilhelm-Raabe-Straße]] | * [[Wilhelm-Raabe-Straße (Büddenstedt)|Wilhelm-Raabe-Straße]] | ||
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=== Bevölkerungsbewegung === | === Bevölkerungsbewegung === | ||
Wie im gesamten Zonenrandgebiet und in ländlichen Regionen häufig festzustellen, waren auch in Büddenstedt die Bevölkerungszahlen rückläufig. Dieser Entwicklung hatten Rat und Verwaltung immer wieder entgegen zu steuern versucht. | Wie im gesamten Zonenrandgebiet und in ländlichen Regionen häufig festzustellen, waren auch in [[Büddenstedt]] die Bevölkerungszahlen rückläufig. Dieser Entwicklung hatten Rat und Verwaltung immer wieder entgegen zu steuern versucht. | ||
Eine Maßnahme war die Erschließung des Gebietes | Eine Maßnahme war die Erschließung des Gebietes „[[Im Kleibergsfeld (Büddenstedt)|Kleibergsfeld]]“. Hier wurden 23 Einfamilienhäuser im Zeitraum von Mai [[1979]] bis Mai [[1983]] errichtet. Die Erschließungskosten beliefen sich auf 1,18 Millionen DM, von denen die Gemeinde 600.000 DM trug. Diese enorme Summe resultierte aus der Notwendigkeit, die Kanalisation auf über 5,50 m Tiefe zu verlegen. Anders hätte ein Gefälle zur Kläranlage Süd nicht erreicht werden können. | ||
Weitere Maßnahmen zur Baulandbereitstellung schlossen sich an. So wurden Baulückenschließungen im Gemeindegebiet ermöglicht wie beispielsweise 1989 im Allenackerfeld für drei Einfamilienhäuser; 1995 entstand in privater Trägerschaft an der Ecke Oststraße/ | Weitere Maßnahmen zur Baulandbereitstellung schlossen sich an. So wurden Baulückenschließungen im Gemeindegebiet ermöglicht wie beispielsweise [[1989]] im [[Allenackerfeld (Büddenstedt)|Allenackerfeld]] für drei Einfamilienhäuser; [[1995]] entstand in privater Trägerschaft an der Ecke [[Oststraße (Büddenstedt)|Oststraße]] / [[Am Tagebau (Büddenstedt)|Am Tagebau]] ein Neubaugebiet „[[Northamweg (Büddenstedt)|Northamweg]]“ mit acht Bauplätzen. [[2001]] konnte die Gemeinde in [[Offleben]] im Bereich der [[Gerhart-Hauptmann-Straße (Offleben)|Gerhart-Hauptmann-Straße]] / [[Kirchstraße (Offleben)|Kirchstraße]] fünf Bauplätze „[[Am Pfarrgarten (Offleben)|Am Pfarrgarten]]“ zur Verfügung stellen. | ||
Durch Wegfall der Kläranlage Süd wurde eine Erweiterung des Baugebietes | Durch Wegfall der Kläranlage Süd wurde eine Erweiterung des Baugebietes „[[Im Kleibergsfeld (Büddenstedt)|Kleibergsfeld]]“ entlang der [[Königsberger Straße (Büddenstedt)|Königsberger Straße]] zulässig. Hier ist [[2002]] ein Neubaugebiet „[[Im Kleibergsfeld (Büddenstedt)|Im Kleibergsfeld]]“ mit 33 Bauplätzen entstanden, von denen [[2005]] bereits mehr als die Hälfte mit Einfamilienhäusern bebaut sind. | ||
Die Einwohnerzahlen von Büddenstedt im Vergleich zum Landkreis Helmstedt: | Die Einwohnerzahlen von [[Büddenstedt]] im Vergleich zum [[Landkreis Helmstedt]]: | ||
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! Datum !! Büddenstedt !! Landkreis<br />Helmstedt | ! Datum !! [[Büddenstedt]] !! [[Landkreis Helmstedt|Landkreis<br />Helmstedt]] | ||
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| 31.12.1974 || 4.445 || 104.621 | | 31.12.1974 || 4.445 || 104.621 | ||
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Am 7. Juli 1980 wurde der damalige Kreisamtmann Wolfgang Walter mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt und am 06. Oktober 1980 vom Rat gewählt. Mit Vollendung seines 65. Lebensjahres ist W. Walter nach über 20jähriger Tätigkeit als Gemeindedirektor Ende März 2001 in den Ruhestand gegangen. | Am 7. Juli 1980 wurde der damalige Kreisamtmann Wolfgang Walter mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt und am 06. Oktober 1980 vom Rat gewählt. Mit Vollendung seines 65. Lebensjahres ist W. Walter nach über 20jähriger Tätigkeit als Gemeindedirektor Ende März 2001 in den Ruhestand gegangen. | ||
Die Leitung der Verwaltung wurde daraufhin bis zur Wahl des ersten hauptamtlichen Bürgermeisters im Herbst 2001 von dem vom Landkreis Helmstedt zur Gemeinde abgeordneten Kreisamtsrat Frank Neddermeier übernommen. Mit Änderung der Niedersächsischen Gemeindeordnung ist die sogenannte „Eingleisigkeit“ eingeführt worden, so dass seit der Kommunalwahl 2001 die Verwaltungsaufgaben des Gemeindedirektors als Leiter der Gemeindeverwaltung und die repräsentativen Aufgaben des Bürgermeisters in einer Funktion vereinigt sind und vom direkt gewählten hauptamtlichen Bürgermeister wahrgenommen werden. Gleichzeitig ist der Bürgermeister auch Mitglied des Gemeinderates und des Verwaltungsausschusses, dessen Vorsitz er Kraft Gesetzes hat. | Die Leitung der Verwaltung wurde daraufhin bis zur Wahl des ersten hauptamtlichen Bürgermeisters im Herbst 2001 von dem vom Landkreis Helmstedt zur Gemeinde abgeordneten Kreisamtsrat [[Frank Neddermeier]] übernommen. Mit Änderung der Niedersächsischen Gemeindeordnung ist die sogenannte „Eingleisigkeit“ eingeführt worden, so dass seit der Kommunalwahl 2001 die Verwaltungsaufgaben des Gemeindedirektors als Leiter der Gemeindeverwaltung und die repräsentativen Aufgaben des Bürgermeisters in einer Funktion vereinigt sind und vom direkt gewählten hauptamtlichen Bürgermeister wahrgenommen werden. Gleichzeitig ist der Bürgermeister auch Mitglied des Gemeinderates und des Verwaltungsausschusses, dessen Vorsitz er Kraft Gesetzes hat. | ||
Im Rahmen der Kommunalwahl am 09. September 2001 wurde der gebürtige Büddenstedter Frank Neddermeier zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Büddenstedt gewählt. Seine fünfjährige Wahlzeit begann am 01. 11. 2001. Mit der Kommunalwahl am 10. Sept. 2006 wurde F. Neddermeier mit Wirkung ab 01. 11. 2006 zum Bürgermeister wiedergewählt. Infolge Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsrechts im Jahre 2005 erstreckt sich die Amtszeit der direkt gewählten Bürgermeister nunmehr auf acht Jahre und endet somit für Bürgermeister Neddermeier am 31. 10. 2014. | Im Rahmen der Kommunalwahl am 09. September 2001 wurde der gebürtige Büddenstedter [[Frank Neddermeier]] zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Büddenstedt gewählt. Seine fünfjährige Wahlzeit begann am 01. 11. 2001. Mit der Kommunalwahl am 10. Sept. 2006 wurde F. Neddermeier mit Wirkung ab 01. 11. 2006 zum Bürgermeister wiedergewählt. Infolge Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsrechts im Jahre 2005 erstreckt sich die Amtszeit der direkt gewählten Bürgermeister nunmehr auf acht Jahre und endet somit für Bürgermeister Neddermeier am 31. 10. 2014. | ||
Da die Gemeinde im Jahr 2013 Gespräche mit ihren Nachbarkommunen über eine etwaige Fusion aufgenommen hat, machte der Rat von seiner Möglichkeit nach dem Nds. Kommunalverfassungsgesetz Gebrauch und beschloss, auf die Neuwahl eines Bürgermeisters in 2014 zunächst zu verzichten. Die Leitung der Verwaltung wird damit ab 01. 11. 2014 bis auf weiteres dem allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters obliegen. | Da die Gemeinde im Jahr 2013 Gespräche mit ihren Nachbarkommunen über eine etwaige Fusion aufgenommen hat, machte der Rat von seiner Möglichkeit nach dem Nds. Kommunalverfassungsgesetz Gebrauch und beschloss, auf die Neuwahl eines Bürgermeisters in 2014 zunächst zu verzichten. Die Leitung der Verwaltung wird damit ab 01. 11. 2014 bis auf weiteres dem allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters obliegen. | ||
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=== Windkraftanlagen === | === Windkraftanlagen === | ||
Wie inzwischen überall im Lande so gehören auch in Büddenstedt Windräder zum heutigen Landschaftsbild. | Wie inzwischen überall im Lande so gehören auch in [[Büddenstedt]] Windräder zum heutigen Landschaftsbild. | ||
<!-- BILD NOCH EINBAUEN --> | <!-- | ||
!!! BILD NOCH EINBAUEN !!! | |||
Im Frühjahr 2003 konnten rund 800 m von der | --> | ||
Im Frühjahr [[2003]] konnten rund 800 m von der [[Hohnsleben]]er Ortslage entfernt zwei Windkraftanlagen durch die [[Hohnslebener Windkraft]] GmbH in Betrieb genommen werden, nachdem mit Unterstützung der Gemeinde und des Zweckverbandes Großraum Braunschweig durch ein Raumordnungs-Änderungsverfahren die Voraussetzung für den Bau dieser Windräder geschaffen worden war. | |||
Nur wenige Wochen später wurde offiziell das gemeinsame Projekt der BKB AG und der E.ON Energy Projects GmbH aus München für eine Windparkanlage zwischen Büddenstedt und Helmstedt vorgestellt. Bereits im Juli 2003 gingen die ersten von insgesamt dreizehn Windenergieanlagen westlich der L 640 in Betrieb. Im Sommer 2007 folgte auf der östlich der L 640 gelegenen Seite ein weiterer Windpark mit vier Anlagen. | Nur wenige Wochen später wurde offiziell das gemeinsame Projekt der [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|BKB]] AG und der E.ON Energy Projects GmbH aus München für eine Windparkanlage zwischen [[Büddenstedt]] und [[Helmstedt]] vorgestellt. Bereits im Juli [[2003]] gingen die ersten von insgesamt dreizehn Windenergieanlagen westlich der [[Landesstraße 640|L 640]] in Betrieb. Im Sommer [[2007]] folgte auf der östlich der [[Landesstraße 640|L 640]] gelegenen Seite ein weiterer Windpark mit vier Anlagen. | ||
Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet am Vormittag des 11. November 2010 eines der westlich der L 640 gelegenen Windkrafträder in Brand und löste einen Großeinsatz der | Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet am Vormittag des 11. November [[2010]] eines der westlich der [[Landesstraße 640|L 640]] gelegenen Windkrafträder in Brand und löste einen Großeinsatz der [[Freiwillige Feuerwehr Büddenstedt|Büddenstedt]]er, [[Freiwillige Feuerwehr Helmstedt|Helmstedt]]er und [[Freiwillige Feuerwehr Schöningen|Schöninger Feuerwehr]] aus. Das in etwa 100 m Höhe befindliche Feuer konnte nicht gelöscht werden, so dass die Feuerwehrleute für eine großräumige Sicherung der Brandstelle sorgten, bis der Windradkranz ausgebrannt war. Das Herabfallen von Trümmerteilen machte eine mehrtägige Sperrung der Landesstraße zwischen [[Büddenstedt]] und [[Helmstedt]] erforderlich. | ||
== Umgestaltung des Rathausvorplatzes und Naherholungsgebiet im Wulfersdorfer Tagebau == | == Umgestaltung des Rathausvorplatzes und Naherholungsgebiet im Wulfersdorfer Tagebau == | ||
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== Versorgung der Bevölkerung == | == Versorgung der Bevölkerung == | ||
=== Ärztliche Versorgung === | === Ärztliche Versorgung === | ||
In der Gemeinde Büddenstedt gab es zum Zeitpunkt der Zusammenlegung zwei praktische Ärzte. Dabei handelte es sich um die Praxis von Dr. Bernhard Runge in Neu Büddenstedt, die er bis 1973 führte und ab 1. Oktober 1973 an Dr. med. Sattar Kadoori weitergab. 1994 übernahm der praktische Arzt Christian Hermann die | In der Gemeinde [[Büddenstedt]] gab es zum Zeitpunkt der Zusammenlegung zwei praktische Ärzte. Dabei handelte es sich um die Praxis von Dr. Bernhard Runge in [[Neu Büddenstedt]], die er bis [[1973]] führte und ab 1. Oktober [[1973]] an Dr. med. Sattar Kadoori weitergab. [[1994]] übernahm der praktische Arzt Christian Hermann die [[Büddenstedt]]er Praxis, die er nach 11 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zum Juni [[2005]] schließen musste. Am 1. August [[2005]] wurde die Praxis von der Fachärztin für Allgemeinmedizin Sigrun Mundhenke wiedereröffnet. Die Nachbesetzung durch Frau Mundhenke konnte letztendlich durch den tatkräftigen Einsatz der Gemeinde über Presse und Rundfunk sichergestellt werden. Dieses öffentlichkeitswirksame Vorgehen hat kreisweit Beachtung erfahren. | ||
In Offleben praktizierte Dr. Heinz Adam von 1951 bis zum 30. September 1979. Sein Nachfolger wurde Dr. Kazim Tas. Zum | In [[Offleben]] praktizierte Dr. Heinz Adam von [[1951]] bis zum 30. September [[1979]]. Sein Nachfolger wurde Dr. Kazim Tas. Zum 1. Mai [[1988]] wurde die [[Offleben]]er Praxis von Dr. Ali H. Adam, Facharzt für innere Medizin, übernommen, der sie nach 20-jähriger Tätigkeit mit seinem Eintritt in den Ruhestand zum 1. Mai [[2008]] an die [[Büddenstedt]]er Ärztin Frau Mundhenke mit übergeben hat. | ||
Als Zahnarzt praktizierte von 1956 bis 1976 Erich Schröder in Neu Büddenstedt. Als er seine Praxis aus Altersgründen aufgab und nach Helmstedt zog, blieb sie ganze zwei Jahre unbesetzt. Von 1978 bis Ende Dezember 2007 sicherte das Ehepaar Dr. Milan und Dr. Svetlana Mrdjenovacki die zahnärztliche Versorgung der Gemeinde. Am 1. Januar 2008 wurde die Zahnarztpraxis von Herrn Jan von Jeinsen übernommen. | Als Zahnarzt praktizierte von [[1956]] bis [[1976]] Erich Schröder in [[Neu Büddenstedt]]. Als er seine Praxis aus Altersgründen aufgab und nach [[Helmstedt]] zog, blieb sie ganze zwei Jahre unbesetzt. Von [[1978]] bis Ende Dezember [[2007]] sicherte das Ehepaar Dr. Milan und Dr. Svetlana Mrdjenovacki die zahnärztliche Versorgung der Gemeinde. Am 1. Januar [[2008]] wurde die Zahnarztpraxis von Herrn Jan von Jeinsen übernommen. | ||
=== Sozialstation === | === Sozialstation === | ||
Als wichtige Institution der Gemeinde arbeitete sowohl in Büddenstedt als auch in Offleben je eine Gemeindeschwester. Weil durch neue Richtlinien der Landesregierung die Anstellung einer Gemeindeschwester an die Größe der Gemeinde gebunden war und sowohl Büddenstedt als auch die Samtgemeinde Heeseberg diese Bedingung nicht erfüllten, entschloss man sich, mit Schöningen zur Sicherstellung der Versorgung ihrer Einwohner auf den Gebieten der ambulanten Krankenpflege, der Haus- und Familienpflege sowie der Altenpflege eine gemeinsame Sozialstation mit der Arbeiterwohlfahrt zu gründen. Am 1. Mai 1979 gab der Gemeinderat seine Zustimmung zur Gründung der Sozialstation Schöningen. | Als wichtige Institution der Gemeinde arbeitete sowohl in [[Büddenstedt]] als auch in [[Offleben]] je eine Gemeindeschwester. Weil durch neue Richtlinien der Landesregierung die Anstellung einer Gemeindeschwester an die Größe der Gemeinde gebunden war und sowohl [[Büddenstedt]] als auch die [[Samtgemeinde Heeseberg]] diese Bedingung nicht erfüllten, entschloss man sich, mit [[Schöningen]] zur Sicherstellung der Versorgung ihrer Einwohner auf den Gebieten der ambulanten Krankenpflege, der Haus- und Familienpflege sowie der Altenpflege eine gemeinsame Sozialstation mit der [[Arbeiterwohlfahrt]] zu gründen. Am 1. Mai [[1979]] gab der Gemeinderat seine Zustimmung zur Gründung der Sozialstation [[Schöningen]]. | ||
Mit Einführung der Pflegeversicherung ist eine sozialpolitische Systemveränderung eingetreten. Damit hatten freie gemeinnützige und private Pflegedienste Vorrang gegenüber öffentlichen Trägern. Die kommunalen Mitglieder (Stadt Schöningen, Samtgemeinde Heeseberg und Gemeinde Büddenstedt) kamen deshalb überein, dass die Aufgaben der Sozialstation künftig nur noch von einem Mitglied – nämlich der Arbeiterwohlfahrt – wahrgenommen werden. Auf Beschluss des Rates ist die Gemeinde Büddenstedt zum 31. März 1995 aus der Sozialstation Schöningen ausgetreten. | Mit Einführung der Pflegeversicherung ist eine sozialpolitische Systemveränderung eingetreten. Damit hatten freie gemeinnützige und private Pflegedienste Vorrang gegenüber öffentlichen Trägern. Die kommunalen Mitglieder (Stadt [[Schöningen]], [[Samtgemeinde Heeseberg]] und Gemeinde [[Büddenstedt]]) kamen deshalb überein, dass die Aufgaben der Sozialstation künftig nur noch von einem Mitglied – nämlich der [[Arbeiterwohlfahrt]] – wahrgenommen werden. Auf Beschluss des Rates ist die Gemeinde [[Büddenstedt]] zum 31. März [[1995]] aus der Sozialstation [[Schöningen]] ausgetreten. | ||
=== Kindergärten === | === Kindergärten === | ||
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=== Wäscherei Offleben === | === Wäscherei Offleben === | ||
Bei Westwind war die zum Trocknen aufgehängte Wäsche von zahlreichen schwarzen Stippen, verursacht vom Kohlestaub aus dem Schwelwerk und der Brikettfabrik, übersät, die sich nur durch nochmaliges Waschen beseitigen ließen. Diesem Übel beizukommen, war dem Rat der früheren Gemeinde Offleben ein wichtiges Anliegen. Deshalb richtete die Gemeinde 1954 in den Kontorräumen der ehemaligen Zuckerfabrik eine Wäscherei ein, die nach den damaligen neuesten technischen Erkenntnissen mit einer Wäschetrommel, Schleudern und einer Heißmangel ausgestattet war und in der die Einwohner kostengünstig ihre Wäsche waschen, trocknen und schrankfertig mangeln konnten. 1964 wurde die Wäscherei mit einem Kostenaufwand von 80.000 DM umgebaut und wieder auf den neuesten Stand gebracht. | Bei Westwind war die zum Trocknen aufgehängte Wäsche von zahlreichen schwarzen Stippen, verursacht vom Kohlestaub aus dem Schwelwerk und der Brikettfabrik, übersät, die sich nur durch nochmaliges Waschen beseitigen ließen. Diesem Übel beizukommen, war dem Rat der früheren Gemeinde [[Offleben]] ein wichtiges Anliegen. Deshalb richtete die Gemeinde [[1954]] in den Kontorräumen der ehemaligen Zuckerfabrik eine Wäscherei ein, die nach den damaligen neuesten technischen Erkenntnissen mit einer Wäschetrommel, Schleudern und einer Heißmangel ausgestattet war und in der die Einwohner kostengünstig ihre Wäsche waschen, trocknen und schrankfertig mangeln konnten. [[1964]] wurde die Wäscherei mit einem Kostenaufwand von 80.000,— DM umgebaut und wieder auf den neuesten Stand gebracht. | ||
Mit zunehmendem technischen Fortschritt in den Privathaushalten, Anschaffung eigener Waschmaschinen usw. | Mit zunehmendem technischen Fortschritt in den Privathaushalten, Anschaffung eigener Waschmaschinen, usw. ging dann aber die wirtschaftliche Auslastung der Gemeindewäscherei kontinuierlich zurück: der jährliche Zuschussbedarf aus dem Gemeindehaushalt stieg bis [[1976]] schon auf rd. 26.025,— DM an; weitere erhebliche Investitionen waren zu erwarten, so dass auf Drängen der Kommunalaufsicht der Rat der Gemeinde [[Büddenstedt]] letztlich entscheiden musste, die Wäscherei zum 28. Februar [[1981]] endgültig zu schließen. | ||
Da die Gemeinde keine Verwendung mehr für das einstige Wäschereigebäude Zuckerfabrik 1 hatte, wurde das Grundstück 1983 verkauft und wird seither als Wohnhaus genutzt. | Da die Gemeinde keine Verwendung mehr für das einstige Wäschereigebäude [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 1 hatte, wurde das Grundstück [[1983]] verkauft und wird seither als Wohnhaus genutzt. | ||
=== Schwimmhalle in Büddenstedt === | === Schwimmhalle in Büddenstedt === | ||
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<!-- BILD NOCH EINBAUEN --> | <!-- BILD NOCH EINBAUEN --> | ||
Das 25-jährige Bestehen der Schwimmhalle ist mit einem äußerst abwechslungsreichen Programm am 29. August 1992 gefeiert worden. Es begann zeitig um | Das 25-jährige Bestehen der Schwimmhalle ist mit einem äußerst abwechslungsreichen Programm am 29. August 1992 gefeiert worden. Es begann zeitig um 9:00 Uhr mit einem Volksschwimmen für Jedermann und endete in den späten Abendstunden mit einem Open-Air-Konzert der Gruppen Crunch, [[Keller Blues AG]] und der Admiral Davidson Band, bei dem leider das Wetter dann nicht mehr so mitspielen wollte. In seiner Festansprache stellte der damalige Bürgermeister [[Karl-Heinz Isensee]] stolz fest, dass das Bad seinen Zweck voll erfüllt habe, denn 10.000 Kinder und Erwachsene hätten dort inzwischen das Schwimmen gelernt. | ||
Auf Initiative von Bürgermeister [[Frank Neddermeier]] kamen am 2. April 2003 im Bistro, der ehem. Milchbar, 25 Personen zusammen, um den | Auf Initiative von Bürgermeister [[Frank Neddermeier]] kamen am 2. April 2003 im Bistro, der ehem. Milchbar, 25 Personen zusammen, um den [[Förderverein Schwimmbad Büddenstedt]] zu gründen. Erster Vorsitzender wurde Ulrich Lempart; ihm folgten 2005 Wilfried Rittmeyer und 2012 [[Frank Neddermeier]]. | ||
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Errichtung, Unterhaltung, Pflege und den Ausbau von Teilen und Zusatzeinrichtungen des Schwimmbades, ggf. auch durch finanzielle Unterstützung des Trägers, nach besten Kräften zu fördern. Ende 2010 zählt der Förderverein bereits 83 Mitglieder. Zur Erhöhung der Attraktivität des Schwimmbades führt der Verein jährliche Veranstaltungen wie zum Beispiel das Liegewiesenfest, Spiel ohne Grenzen, 12- Stunden-Schwimmen, Candlelight-Schwimmen und Fensterbemalen für Kinder durch. | Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Errichtung, Unterhaltung, Pflege und den Ausbau von Teilen und Zusatzeinrichtungen des Schwimmbades, ggf. auch durch finanzielle Unterstützung des Trägers, nach besten Kräften zu fördern. Ende 2010 zählt der Förderverein bereits 83 Mitglieder. Zur Erhöhung der Attraktivität des Schwimmbades führt der Verein jährliche Veranstaltungen wie zum Beispiel das Liegewiesenfest, Spiel ohne Grenzen, 12- Stunden-Schwimmen, Candlelight-Schwimmen und Fensterbemalen für Kinder durch. | ||
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Alle drei Gemeinden verfügten über einen eigenen Grundstücksbestand mit insgesamt rund 360 Mietwohnungen, die in Eigenregie verwaltet wurden. | Alle drei Gemeinden verfügten über einen eigenen Grundstücksbestand mit insgesamt rund 360 Mietwohnungen, die in Eigenregie verwaltet wurden. | ||
Im Laufe der Zeit hat sich die Gemeinde von verschiedenen Wohngrundstücken getrennt und in Privatbesitz verkauft wie in Büddenstedt die früheren Lehrerhäuser Schulstraße 13 bis 16, 18, 20, 22 und 24, in Offleben die ehemalige Wäscherei Zuckerfabrik 1, das Haus Zuckerfabrik 2, die alte Schule Alversdorfer | Im Laufe der Zeit hat sich die Gemeinde von verschiedenen Wohngrundstücken getrennt und in Privatbesitz verkauft wie in [[Büddenstedt]] die früheren Lehrerhäuser [[Schulstraße (Büddenstedt)|Schulstraße]] 13 bis 16, 18, 20, 22 und 24, in [[Offleben]] die ehemalige Wäscherei [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 1, das Haus [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 2, die alte Schule [[Alversdorfer Straße (Offleben)|Alversdorfer Straße]] 35, das Mehrfamilienhaus [[Wiesenweg (Offleben)|Wiesenweg]] 1, das Grundstück [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 9 sowie in [[Hohnsleben]] die Grundstücke [[An der Mühle (Hohnsleben)|An der Mühle]] 13 und [[Hohnslebener Platz (Hohnsleben)|Hohnslebener Platz]] 1. Das Grundstück [[Poststraße (Offleben)|Poststraße]] 9 wurde über Jahre hinweg als Unterkunft für Asylbewerber genutzt und musste letztlich aufgrund seiner schlechten baulichen Substanz im Jahr [[2004]] abgerissen werden. | ||
Der Rat war stets darauf bedacht, die Mieten für die Gemeindewohnungen so günstig wie möglich zu halten, um einen Anreiz zum Wohnen in der Gemeinde Büddenstedt zu geben. Die Verwaltung des gemeindlichen Grundbesitzes wurde dann allerdings insbesondere wegen des immer komplexer werdenden Mietrechts mit Wirkung zum | Der Rat war stets darauf bedacht, die Mieten für die Gemeindewohnungen so günstig wie möglich zu halten, um einen Anreiz zum Wohnen in der Gemeinde [[Büddenstedt]] zu geben. Die Verwaltung des gemeindlichen Grundbesitzes wurde dann allerdings insbesondere wegen des immer komplexer werdenden Mietrechts mit Wirkung zum 1. Januar [[1993]] an die [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt]] (KWG) übertragen, der die Gemeinde [[Büddenstedt]] seit [[1951]] als Gesellschafter angehört. | ||
Ein im Jahre 2003 eingeholtes Sachverständigengutachten machte deutlich, dass sich aus finanziellen Gründen in all den Jahren ein Instandsetzungs- und Modernisierungsstau in Millionenhöhe ergeben hatte, den die Gemeinde allein nicht würde abarbeiten können. Die Überschüsse aus den Mieten ließen lediglich die notwendigsten Reparaturen zu. Aufgrund seiner sozialen Verpflichtung den Bürgern gegenüber hielt der Rat jedoch die Aufnahme hoher Darlehen und generelle Mieterhöhungen für untragbar. Nach intensiven Beratungen und Verhandlungen beschloss der Rat schließlich bei einer Gegenstimme, den gemeindlichen Wohnungsbestand zum 1. Juli 2004 an die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt zu veräußern, und zwar die Grundstücke in: | Ein im Jahre [[2003]] eingeholtes Sachverständigengutachten machte deutlich, dass sich aus finanziellen Gründen in all den Jahren ein Instandsetzungs- und Modernisierungsstau in Millionenhöhe ergeben hatte, den die Gemeinde allein nicht würde abarbeiten können. Die Überschüsse aus den Mieten ließen lediglich die notwendigsten Reparaturen zu. Aufgrund seiner sozialen Verpflichtung den Bürgern gegenüber hielt der Rat jedoch die Aufnahme hoher Darlehen und generelle Mieterhöhungen für untragbar. Nach intensiven Beratungen und Verhandlungen beschloss der Rat schließlich bei einer Gegenstimme, den gemeindlichen Wohnungsbestand zum 1. Juli [[2004]] an die [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt]] zu veräußern, und zwar die Grundstücke in: | ||
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! Reinsdorf (Hohnsleben) | ! [[Reinsdorf]] ([[Hohnsleben]]) | ||
! Offleben | ! [[Offleben]] | ||
! Büddenstedt | ! [[Büddenstedt]] | ||
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* [[Barneberger Straße (Offleben)|Barneberger Straße]] 4 und 8–9 | * [[Barneberger Straße (Offleben)|Barneberger Straße]] 4 und 8–9 | ||
* [[Gerhart-Hauptmann-Straße (Offleben)|Gerhart-Hauptmann-Straße]] 8–9 | * [[Gerhart-Hauptmann-Straße (Offleben)|Gerhart-Hauptmann-Straße]] 8–9 | ||
* [[Lindenstraße (Offleben)|Lindenstraße]] | * [[Lindenstraße (Offleben)|Lindenstraße]] 4 – 4 A | ||
* [[Poststraße (Offleben)|Poststraße]] 12–13 und 19 | * [[Poststraße (Offleben)|Poststraße]] 12–13 und 19 | ||
* [[Siedlung Süd (Offleben)|Siedlung Süd]] 53–54 | * [[Siedlung Süd (Offleben)|Siedlung Süd]] 53–54 | ||
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* [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 3–5 und 7 | * [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 3–5 und 7 | ||
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* [[Bahnhofstraße (Büddenstedt)|Bahnhofstraße]] | * [[Bahnhofstraße (Büddenstedt)|Bahnhofstraße]] 17 – 17 A und 19 | ||
* [[Dr.-Heinrich-Jasper-Straße (Büddenstedt)|Dr.-Heinrich-Jasper-Straße]] 36 und 38 | * [[Dr.-Heinrich-Jasper-Straße (Büddenstedt)|Dr.-Heinrich-Jasper-Straße]] 36 und 38 | ||
* [[Glückaufstraße (Büddenstedt)|Glückaufstraße]] | * [[Glückaufstraße (Büddenstedt)|Glückaufstraße]] 1 – 1 A | ||
* [[Martin-Luther-Platz (Büddenstedt)|Martin-Luther-Platz]] 1-3, 5–6 und | * [[Martin-Luther-Platz (Büddenstedt)|Martin-Luther-Platz]] 1-3, 5–6 und 6 A | ||
* [[Rathausplatz (Büddenstedt)|Rathausplatz]] | * [[Rathausplatz (Büddenstedt)|Rathausplatz]] 2 – 7 A | ||
* [[Wulfersdorfer Straße (Büddenstedt)|Wulfersdorfer Straße]] 3 und 5 | * [[Wulfersdorfer Straße (Büddenstedt)|Wulfersdorfer Straße]] 3 und 5 | ||
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Die bestehenden Mietverträge bleiben unangetastet. Mieterhöhungen sollen, wie in der Vergangenheit auch, erst bei Modernisierungsmaßnahmen zum Tragen kommen, die aber vorher mit den Mietern abgestimmt werden. Vom ausgehandelten Kaufpreis von rd. vier | Die bestehenden Mietverträge bleiben unangetastet. Mieterhöhungen sollen, wie in der Vergangenheit auch, erst bei Modernisierungsmaßnahmen zum Tragen kommen, die aber vorher mit den Mietern abgestimmt werden. Vom ausgehandelten Kaufpreis von rd. vier Mio. € werden zunächst nur zwei Mio. an die Gemeinde ausgezahlt, für 270.000,—€ erhält die Gemeinde weitere stimmberechtigte Anteile an der [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt|KWG]] und der Restbetrag von 1,73 Mio. € wird der [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt|KWG]] als zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt. | ||
=== Lebenszentrum Reinsdorf | === Lebenszentrum Reinsdorf === | ||
Eine der wichtigen sozialen Einrichtungen in Reinsdorf ist das Lebenszentrum | Eine der wichtigen sozialen Einrichtungen in Reinsdorf ist das Lebenszentrum. Im Jahre 1973 entschloss sich die Schwesternkommunität „Steh auf!“ aus Berlin, in Reinsdorf ein 8.400 qm großes Gelände anzukaufen. Wohnhaus und Park sollten der Erholung dienen, der große Wirtschaftsgarten der Selbstversorgung. | ||
Zunächst sollte drogenabhängigen Menschen der Ausweg aus der Sucht ermöglicht werden, später aber konzentrierten sich die sechs evangelischen Schwestern auf die Arbeit mit psychisch kranken und labilen jungen Menschen. | Zunächst sollte drogenabhängigen Menschen der Ausweg aus der Sucht ermöglicht werden, später aber konzentrierten sich die sechs evangelischen Schwestern auf die Arbeit mit psychisch kranken und labilen jungen Menschen. | ||
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Infolge Verkaufs durch die Schwesternschaft ist das Lebenszentrum Reinsdorf im Hause Schwalbenweg 8 seit August 2001 unter neuer Trägerschaft. Hauptaufgabe ist weiterhin die Betreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung mit dem Ziel der Reintegration in die Gesellschaft. Hierzu gehört ebenso das Angebot des ambulant betreuten Wohnens für seelisch Behinderte. Im Lebenszentrum Reinsdorf stehen im Wohn- und Betreuungsbereich insgesamt 33 Plätze zur Verfügung. | Infolge Verkaufs durch die Schwesternschaft ist das Lebenszentrum Reinsdorf im Hause Schwalbenweg 8 seit August 2001 unter neuer Trägerschaft. Hauptaufgabe ist weiterhin die Betreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung mit dem Ziel der Reintegration in die Gesellschaft. Hierzu gehört ebenso das Angebot des ambulant betreuten Wohnens für seelisch Behinderte. Im Lebenszentrum Reinsdorf stehen im Wohn- und Betreuungsbereich insgesamt 33 Plätze zur Verfügung. | ||
Mit Veräußerung des Lebenszentrums bekam auch das Fachwerkhaus Alte Dorfstraße 11 einen neuen Besitzer. Seit dem Sommer 2001 befindet sich dort das kleine Kloster St. Walpurgis, in dem anfangs | Mit Veräußerung des Lebenszentrums bekam auch das Fachwerkhaus Alte Dorfstraße 11 einen neuen Besitzer. Seit dem Sommer 2001 befindet sich dort das kleine Kloster St. Walpurgis, in dem anfangs drei Mönche des Vereins [[Bruderschaft St. Walpurgis]] wohnten. Im Herbst 2003 wurde von den Mönchen der Klosterladen Reinsdorf eröffnet; zu seinem Angebot gehörten Körperpflegeprodukte aus eigener Herstellung, verschiedene Klosterbiere und –liköre, feines Gebäck, handgefertigte Kerzen. Der Betrieb des Klosterladens wurde allerdings im Laufe des Jahres 2009 wieder eingestellt. | ||
=== Bank- und Postversorgung === | === Bank- und Postversorgung === | ||
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Eine weitere wichtige kulturelle Institution ist das Heimatmuseum in Reinsdorf, Alte Dorfstraße 3. Schon seit August 1983 wurde durch das Mitteilungsblatt der Gemeinde die Bevölkerung aufgerufen, Objekte aus dem täglichen Leben für das Museum zu spenden. Bilder, Maschinen, Geräte und andere Gegenstände, die beredtes Zeugnis über Leben und Arbeiten in der Region abgeben können, wurden gesammelt. | Eine weitere wichtige kulturelle Institution ist das Heimatmuseum in Reinsdorf, Alte Dorfstraße 3. Schon seit August 1983 wurde durch das Mitteilungsblatt der Gemeinde die Bevölkerung aufgerufen, Objekte aus dem täglichen Leben für das Museum zu spenden. Bilder, Maschinen, Geräte und andere Gegenstände, die beredtes Zeugnis über Leben und Arbeiten in der Region abgeben können, wurden gesammelt. | ||
Am 23. April 1986 fanden sich 14 Einwohner im Sitzungssaal des Rathauses ein, um den | Am 23. April 1986 fanden sich 14 Einwohner im Sitzungssaal des Rathauses ein, um den [[Förderkreis Heimatmuseum Büddenstedt]] ins Leben zu rufen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Gemeindedirektor Wolfgang Walter gewählt. Die Museumsleitung übernahm Hans Germer. Der Vorstand tagte einmal monatlich, dann bald nach Bedarf. Zur Sichtung der Bestände und für die Arbeiten der Inventarisierung wurde ein Arbeitskreis gebildet. Treue Helfer der ersten Stunde sind Harri Steffens, Bernd Löffler und Hermann Wesemann. | ||
Mit einer Feierstunde wurde am 08. Juli 1989 das Heimatmuseum eröffnet. Zu sehen ist eine ansprechende und sehr informative Ausstellung, die den Anforderungen eines modernen Museums gerecht wird. Hans Germer konnte bis Jahresende schon 450 Besucher in seinem Hause begrüßen, bis Ende 1990 wurden es sogar etwa 750. Der Bestand des Heimatmuseums umfasste bald über 700 Exponate, als zentrale Gattung vor allem Töpferei- und Keramikarbeiten aus Sommersdorf und Sommerschenburg, aber auch eine Küche mit 40 bis 50 Jahre altem Geschirr. | Mit einer Feierstunde wurde am 08. Juli 1989 das Heimatmuseum eröffnet. Zu sehen ist eine ansprechende und sehr informative Ausstellung, die den Anforderungen eines modernen Museums gerecht wird. Hans Germer konnte bis Jahresende schon 450 Besucher in seinem Hause begrüßen, bis Ende 1990 wurden es sogar etwa 750. Der Bestand des Heimatmuseums umfasste bald über 700 Exponate, als zentrale Gattung vor allem Töpferei- und Keramikarbeiten aus Sommersdorf und Sommerschenburg, aber auch eine Küche mit 40 bis 50 Jahre altem Geschirr. | ||
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Nach der Grenzöffnung konnte ein enger Kontakt zur Töpferei Lohse in Sommerschenburg aufgenommen werden. Mit jährlichen Museumsfesten und Sonderausstellungen – wie zuletzt über das ehemalige Dorf Runstedt oder die Schule Büddenstedt - macht das Heimatmuseum immer wieder erfolgreich auf sich aufmerksam. | Nach der Grenzöffnung konnte ein enger Kontakt zur Töpferei Lohse in Sommerschenburg aufgenommen werden. Mit jährlichen Museumsfesten und Sonderausstellungen – wie zuletzt über das ehemalige Dorf Runstedt oder die Schule Büddenstedt - macht das Heimatmuseum immer wieder erfolgreich auf sich aufmerksam. | ||
Die Funktion des ersten Vorsitzenden wechselte 2001 von Gemeindedirektor Walter auf Bürgermeister Frank Neddermeier und wurde im März 2011 von Henning Germer übernommen. Seit dem plötzlichen Tod des Museumsgründers Hans Germer im November 2001 ist das Amt des Museumsleiters unbesetzt. Die Vorstandsmitglieder wollen gemeinschaftlich die Museumsarbeit in seinem Sinne fortführen. | Die Funktion des ersten Vorsitzenden wechselte 2001 von Gemeindedirektor Walter auf Bürgermeister [[Frank Neddermeier]] und wurde im März 2011 von Henning Germer übernommen. Seit dem plötzlichen Tod des Museumsgründers Hans Germer im November 2001 ist das Amt des Museumsleiters unbesetzt. Die Vorstandsmitglieder wollen gemeinschaftlich die Museumsarbeit in seinem Sinne fortführen. | ||
=== Archäologische Funde === | === Archäologische Funde === | ||
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;Katholische Kirche Offleben | ;Katholische Kirche Offleben | ||
[[Datei:Offleben Kirche kath.jpg|mini]] | [[Datei:Offleben Kirche kath.jpg|mini|hochkant]] | ||
Mit dem Bau der katholischen Kirche Offleben wurde 1932 an der Bahnhofstraße (heute Alversdorfer Straße) begonnen. Die Hauptweihe fand im Mai 1933 anlässlich des in Offleben stattfindenden Katholikentages durch den Hildesheimer Bischof Nicolaus Bares statt.<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" /> Die Kirchengemeinde trägt den Namen Heilige Familie. | Mit dem Bau der katholischen Kirche Offleben wurde 1932 an der Bahnhofstraße (heute Alversdorfer Straße) begonnen. Die Hauptweihe fand im Mai 1933 anlässlich des in Offleben stattfindenden Katholikentages durch den Hildesheimer Bischof Nicolaus Bares statt.<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" /> Die Kirchengemeinde trägt den Namen Heilige Familie. | ||
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Noch vor dem Bau der Offlebener Kirche haben sich katholische Frauen zusammengeschlossen und bereits im Jahre 1926 die katholische Frauengruppe Offleben gebildet, deren Wirken aus der Kirchengemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Mit Entstehung der St.-Barbara-Kirche wurde auch im damaligen Neu Büddenstedt eine katholische Frauengruppe gegründet, die bis ins Jahr 2010 hinein ebenso aktiv war. Ein ebenso wichtiger und fester Bestandteil der katholischen Kirchenarbeit ist nach wie vor die Kolpingsfamilie Offleben, die am 26. April 1953 gegründet worden ist. | Noch vor dem Bau der Offlebener Kirche haben sich katholische Frauen zusammengeschlossen und bereits im Jahre 1926 die katholische Frauengruppe Offleben gebildet, deren Wirken aus der Kirchengemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Mit Entstehung der St.-Barbara-Kirche wurde auch im damaligen Neu Büddenstedt eine katholische Frauengruppe gegründet, die bis ins Jahr 2010 hinein ebenso aktiv war. Ein ebenso wichtiger und fester Bestandteil der katholischen Kirchenarbeit ist nach wie vor die Kolpingsfamilie Offleben, die am 26. April 1953 gegründet worden ist. | ||
;Katholische Kirche St. | ;Katholische Kirche [[St. Barbara (Büddenstedt)|St. Barbara]] Büddenstedt | ||
[[Datei:Neu Büddenstedt Kirche kath.jpg|mini]] | [[Datei:Neu Büddenstedt Kirche kath.jpg|mini]] | ||
Die 1950/1951 am Ende des Kattreppeln errichtete Kirche wurde am 19. August 1951 durch Erzbischof Joseph Godehard Machens geweiht. | Die [[1950]]/[[1951]] am Ende des Kattreppeln errichtete [[St. Barbara (Büddenstedt)|Kirche]] wurde am 19. August [[1951]] durch Erzbischof Joseph Godehard Machens geweiht. | ||
Gut 40 Jahre später konnte 1993 im Zuge von Kirchenrenovierungsarbeiten der Gemeinderaum ausgebaut und völlig neu gestaltet werden. | Gut 40 Jahre später konnte [[1993]] im Zuge von Kirchenrenovierungsarbeiten der Gemeinderaum ausgebaut und völlig neu gestaltet werden. | ||
Die katholischen Kirchengemeinden Hl. Familie in Offleben mit St.-Barbara in Büddenstedt werden von einem gemeinsamen Seelsorger betreut, der bis 1988 jeweils auch im Pfarrhaus an der katholischen Kirche in Offleben wohnte. Dies waren: | Die katholischen Kirchengemeinden Hl. Familie in Offleben mit St.-Barbara in Büddenstedt werden von einem gemeinsamen Seelsorger betreut, der bis [[1988]] jeweils auch im Pfarrhaus an der katholischen Kirche in [[Offleben]] wohnte. Dies waren: | ||
* [[1969]]–[[1976]] Pfarrer Bruno Hanke | * [[1969]]–[[1976]] Pfarrer Bruno Hanke | ||
* [[1976]]–[[1982]] Pater Josef Wycik | * [[1976]]–[[1982]] Pater Josef Wycik | ||
* [[1982]]–[[1988]] Pfarrer Bernhard Westphal | * [[1982]]–[[1988]] Pfarrer Bernhard Westphal | ||
* [[1988]]–[[1989 | * [[1988]]–[[1989]] Vakanzzeit – die Gemeinde wurde in dieser Zeit von Dechant Alfred Merten aus Helmstedt mit betreut | ||
* [[1989]]–[[1996]] Pfarrer Eugen Hejna | * [[1989]]–[[1996]] Pfarrer Eugen Hejna | ||
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Direkt an der Kirche gelegen befindet sich der von der Kirchengemeinde verwaltete Friedhof für Reinsdorf/Hohnsleben mit seiner 1954 neu errichteten Friedhofskapelle<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Reinsdorf mit den Ortsteilen Reinsdorf und Hohnsleben" />. | Direkt an der Kirche gelegen befindet sich der von der Kirchengemeinde verwaltete Friedhof für Reinsdorf/Hohnsleben mit seiner 1954 neu errichteten Friedhofskapelle<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Reinsdorf mit den Ortsteilen Reinsdorf und Hohnsleben" />. | ||
;Evangelische St.-Georgs-Kirche Offleben | ;Evangelische [[St. Georg (Offleben)|St.-Georgs-Kirche]] Offleben | ||
Wann der Grundstein zu der Kirche gelegt wurde, ließ sich nicht ermitteln. Die erste urkundliche Erwähnung über das Gotteshaus stammt aus dem Jahre 1249, wo der braunschweigische Herzog Otto dem Kloster Riddagshausen den Besitz des Altars in der Kapelle des | Wann der Grundstein zu der [[St. Georg (Offleben)|Kirche]] gelegt wurde, ließ sich nicht ermitteln. Die erste urkundliche Erwähnung über das Gotteshaus stammt aus dem Jahre [[1249]], wo der braunschweigische Herzog Otto dem Kloster Riddagshausen den Besitz des Altars in der Kapelle des Hl. Georg in [[Offleben]] überließ.<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" /> So hat die [[Kirchengemeinde Offleben]] mit mehreren Veranstaltungen [[1999]] im Rahmen eines Jubiläumsjahres zusammen mit der [[Kirchengemeinde Reinsdorf–Hohnsleben]] ihr 750-jähriges Bestehen gefeiert. | ||
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Gemeinsamer Pfarrer für die selbständigen Kirchengemeinden Offleben und | Gemeinsamer Pfarrer für die selbständigen Kirchengemeinden [[Kirchengemeinde Offleben|Offleben]] und [[Kirchengemeinde Reinsdorf–Hohnsleben|Reinsdorf–Hohnsleben]] war von [[1963]] bis [[1999]] Pfarrer Dietrich Kuessner. | ||
Die 1915 gegründete evangelische Frauenhilfe Offleben konnte am 5. September 1990 im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses im Beisein von zahlreichen Gästen ihr 75-jähriges Bestehen festlich begehen und ist auch weiterhin aktiv. | Die 1915 gegründete evangelische Frauenhilfe Offleben konnte am 5. September 1990 im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses im Beisein von zahlreichen Gästen ihr 75-jähriges Bestehen festlich begehen und ist auch weiterhin aktiv. | ||
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Zur Kirche mit dem 1907/1908 erbauten neuen Pfarrhaus an der Kirchstraße gehört außerdem der an der heutigen Lindenstraße (ehemals Reinsdorfer Straße) gelegene kirchliche Friedhof<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" />, dessen Friedhofskapelle 1953 errichtet worden ist. Im Rahmen eines Gemeindefestes hat die St.-Georgs-Kirchengemeinde am 31. Oktober 2008 das 100-jährige Jubiläum ihres neuen Pfarrhauses gefeiert. Das alte Pfarrhaus von 1775 (jetzt Gerhart- Hauptmann-Str. 6) war im Jahre 1908 an die Gemeinde Offleben verkauft worden. | Zur Kirche mit dem 1907/1908 erbauten neuen Pfarrhaus an der Kirchstraße gehört außerdem der an der heutigen Lindenstraße (ehemals Reinsdorfer Straße) gelegene kirchliche Friedhof<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" />, dessen Friedhofskapelle 1953 errichtet worden ist. Im Rahmen eines Gemeindefestes hat die St.-Georgs-Kirchengemeinde am 31. Oktober 2008 das 100-jährige Jubiläum ihres neuen Pfarrhauses gefeiert. Das alte Pfarrhaus von 1775 (jetzt Gerhart- Hauptmann-Str. 6) war im Jahre 1908 an die Gemeinde Offleben verkauft worden. | ||
;Evangelische Martin-Luther-Kirche Büddenstedt | ;Evangelische [[Martin-Luther-Kirche (Büddenstedt)|Martin-Luther-Kirche]] Büddenstedt | ||
Am 11. September 1955 wurde die 1954/ | Am 11. September [[1955]] wurde die [[1954]]/[[1955]] am damaligen Ringplatz (jetzt [[Martin-Luther-Platz (Büddenstedt)|Martin-Luther-Platz]]) erbaute [[Martin-Luther-Kirche (Büddenstedt)|Kirche]] geweiht. Sie verfügt mit 36 Metern über den höchsten Glockenturm in der [[Evangelisch-lutherische Propstei Helmstedt|Propstei Helmstedt]]. Am 3. und 4. September [[2005]] hat die [[Martin-Luther-Kirche (Büddenstedt)|Kirche]] ihr 50-jähriges Bestehen mit Konzert, Festgottesdienst und einem Gemeindefest begehen können. | ||
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* ab [[2009]] Pfarrerin Ina Naumann-Seifert | * ab [[2009]] Pfarrerin Ina Naumann-Seifert | ||
Wie in Offleben so begannen auch schon 1915 die ersten Frauen im alten Dorf Büddenstedt, sich unter dem Dach der evangelischen Frauenhilfe zu treffen. Diese Tradition setzte sich ab 1945 in Neu Büddenstedt fort. So hat die ev. Frauenhilfe Büddenstedt am 25. September 2005 mit einem Festgottesdienst auf 90 Jahre Geschichte zurückblicken können. | Wie in [[Offleben]] so begannen auch schon [[1915]] die ersten Frauen im alten Dorf [[Büddenstedt]], sich unter dem Dach der evangelischen Frauenhilfe zu treffen. Diese Tradition setzte sich ab [[1945]] in [[Neu Büddenstedt]] fort. So hat die ev. Frauenhilfe Büddenstedt am 25. September [[2005]] mit einem Festgottesdienst auf 90 Jahre Geschichte zurückblicken können. | ||
Im Gegensatz zu den beiden anderen Ortsteilen verfügt Büddenstedt über keinen kirchlichen Friedhof. Mit Entstehung des Dorfes Neu Büddenstedt ab 1935 wurde der kommunale Friedhof am Nordrand von Westendorf neu angelegt. Die Friedhofskapelle wurde 1936 gebaut. | Im Gegensatz zu den beiden anderen Ortsteilen verfügt [[Büddenstedt]] über keinen kirchlichen Friedhof. Mit Entstehung des Dorfes [[Neu Büddenstedt]] ab [[1935]] wurde der kommunale Friedhof am Nordrand von [[Westendorf (Büddenstedt)|Westendorf]] neu angelegt. Die Friedhofskapelle wurde [[1936]] gebaut. | ||
Im Jahr 2000 wurde aus den Kirchengemeinden Offleben, Reinsdorf-Hohnsleben und Büddenstedt der Pfarrverband Offleben-Büddenstedt-Reinsdorf/Hohnsleben gebildet, der fortan von einem gemeinsamen Pfarrer betreut wird, der im Offlebener Pfarrhaus an der Kirchstraße wohnt. Das Büddenstedter Pfarrhaus in der Dr.-H.-Jasper-Straße 22 wurde damit nicht mehr benötigt und von der evangelischen Landeskirche verkauft. Alle drei Kirchengemeinden haben trotz dieses Zusammenschlusses ihre Selbständigkeit mit eigenen Kirchenvorständen behalten. | Im Jahr 2000 wurde aus den Kirchengemeinden Offleben, Reinsdorf-Hohnsleben und Büddenstedt der Pfarrverband Offleben-Büddenstedt-Reinsdorf/Hohnsleben gebildet, der fortan von einem gemeinsamen Pfarrer betreut wird, der im Offlebener Pfarrhaus an der Kirchstraße wohnt. Das Büddenstedter Pfarrhaus in der Dr.-H.-Jasper-Straße 22 wurde damit nicht mehr benötigt und von der evangelischen Landeskirche verkauft. Alle drei Kirchengemeinden haben trotz dieses Zusammenschlusses ihre Selbständigkeit mit eigenen Kirchenvorständen behalten. | ||
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== Partnerstädte == | == Partnerstädte == | ||
Der Beginn jeder Partnerschaft ist ein Partnerschaftskomitee. Mit den ersten Gedanken einer Kontaktaufnahme nach Frankreich wurde am 20. | Der Beginn jeder Partnerschaft ist ein [[Komitee für die Partnerschaften mit Mondeville und Northam|Partnerschaftskomitee]]. Mit den ersten Gedanken einer Kontaktaufnahme nach Frankreich wurde am 20. November [[1972]] ein solches Gremium gebildet. Der erste Vorstand bestand aus dem Vorsitzenden [[Fred Thiemann]], seinem Stellvertreter Wilhelm Schröder und den Mitgliedern Franz Müller, Waltraud Buchholtz, Hans Blass, Oskar Borchers, Maria Weiß und Winfried Böer. | ||
Fred Thiemann hatte von 1972 bis 1987 den Vorsitz im Komitee inne. Aufgrund seiner Verdienste um die Partnerschaften wurde er dann zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Als Komiteevorsitzende folgten ihm von 1987 bis 1993 Helmuth Bernitt, von 1993 bis 1995 Fritz Schmerbach und seit 1995 Olaf Bartels. | [[Fred Thiemann]] hatte von [[1972]] bis [[1987]] den Vorsitz im Komitee inne. Aufgrund seiner Verdienste um die Partnerschaften wurde er dann zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Als Komiteevorsitzende folgten ihm von [[1987]] bis [[1993]] Helmuth Bernitt, von [[1993]] bis [[1995]] Fritz Schmerbach und seit [[1995]] Olaf Bartels. | ||
Durch Aufnahme der Partnerschaft mit der englischen Stadt Northam wurde eine Satzungsänderung nötig. Die Zahl der in den Komiteevorstand delegierten Ratsmitglieder stieg von drei auf vier, die der Beisitzer auf sieben. | Durch Aufnahme der Partnerschaft mit der englischen Stadt Northam wurde eine Satzungsänderung nötig. Die Zahl der in den Komiteevorstand delegierten Ratsmitglieder stieg von drei auf vier, die der Beisitzer auf sieben. | ||
Ebenfalls als Zeichen der Völkerverständigung und als Zeichen des europäischen Gedankens wurde erstmals zum Europatag 1981 auch ein Europamarkt auf dem Rathausplatz in Büddenstedt veranstaltet. Auf dem Markt hatten Vereine, Verbände, Jugendgruppen, die Schulen, das Partnerschaftskomitee und die Partnerstädte Stände aufgebaut. Von der Presse beachtet fand das Fest einen sehr guten Anklang in Büddenstedt und seiner Umgebung. Seitdem gehört dieser Markt im Veranstaltungskalender zu den festen Institutionen | Ebenfalls als Zeichen der Völkerverständigung und als Zeichen des europäischen Gedankens wurde erstmals zum Europatag [[1981]] auch ein Europamarkt auf dem Rathausplatz in [[Büddenstedt]] veranstaltet. Auf dem Markt hatten Vereine, Verbände, Jugendgruppen, die Schulen, das Partnerschaftskomitee und die Partnerstädte Stände aufgebaut. Von der Presse beachtet fand das Fest einen sehr guten Anklang in [[Büddenstedt]] und seiner Umgebung. Seitdem gehört dieser Markt im Veranstaltungskalender zu den festen Institutionen [[Büddenstedt]]s und findet im jährlichen Wechsel in allen drei Ortsteilen statt. Der Reinerlös wird jedes Jahr für besondere Zwecke verteilt. | ||
=== Mondeville in der Normandie / Frankreich === | === Mondeville in der Normandie / Frankreich === | ||
Ein besonderes Anliegen der | Ein besonderes Anliegen der [[Büddenstedt]]er war der Gedanke der Völkerverständigung. Als besonderes Ziel sahen sie die Partnerschaft mit einer Stadt aus der westeuropäischen Gemeinschaft. Als Mitglied des Rates der Gemeinden Europas suchte man lange nach einer geeigneten Stadt. | ||
Diese fand man 1972 in der Gemeinde Mondeville bei Caen in der Normandie. Am | Diese fand man [[1972]] in der Gemeinde Mondeville bei Caen in der Normandie. Am 5. Mai [[1972]], zur Feier des Europatages, traf die erste französische Delegation in [[Neu Büddenstedt]] ein. Die Mitglieder waren in Familien der Gemeinde untergebracht. Noch im August des gleichen Jahres erfolgte der Gegenbesuch aus [[Neu Büddenstedt]]. Zur Erarbeitung der Partnerschaft wurde im November [[1972]] das [[Komitee für die Partnerschaften mit Mondeville und Northam|Partnerschaftskomitee]] gebildet. | ||
Auch im gleichen Jahr begann mit dem Besuch der ersten Schülergruppe aus Neu Büddenstedt in Mondeville der Schüleraustausch beider Gemeinden. | Auch im gleichen Jahr begann mit dem Besuch der ersten Schülergruppe aus [[Neu Büddenstedt]] in Mondeville der Schüleraustausch beider Gemeinden. | ||
Anlässlich des Europatages 1973 wurde die Partnerschaft feierlich beurkundet. Die Partnerschaftsurkunde hat seither ihren Platz im Sitzungssaal des Büddenstedter Rathauses. | Anlässlich des Europatages [[1973]] wurde die Partnerschaft feierlich beurkundet. Die Partnerschaftsurkunde hat seither ihren Platz im Sitzungssaal des Büddenstedter Rathauses. | ||
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Nach Zusammenlegung der Gemeinden wurde diese freundschaftliche Verbindung auch auf Offleben und Reinsdorf ausgeweitet. Ihre Bürger, Vereine und Schüler nahmen nun ebenfalls am regen Partnerschaftsleben teil. | Nach Zusammenlegung der Gemeinden wurde diese freundschaftliche Verbindung auch auf [[Offleben]] und [[Reinsdorf]] ausgeweitet. Ihre Bürger, Vereine und Schüler nahmen nun ebenfalls am regen Partnerschaftsleben teil. | ||
Als Zeichen der Völkerverständigung mag 1980 für viele nicht nur das Anpflanzen von drei Ahornbäumen im Parque Du Piez durch den Vorsitzenden des Büddenstedter Partnerschaftskomitees gelten. Beeindruckend für viele war 1981 die Kranzniederlegung ehemaliger französischer Kriegsveteranen am Ehrenmal auf dem Friedhof von Neu Büddenstedt. | Als Zeichen der Völkerverständigung mag [[1980]] für viele nicht nur das Anpflanzen von drei Ahornbäumen im Parque Du Piez durch den Vorsitzenden des Büddenstedter Partnerschaftskomitees gelten. Beeindruckend für viele war [[1981]] die Kranzniederlegung ehemaliger französischer Kriegsveteranen am Ehrenmal auf dem Friedhof von [[Neu Büddenstedt]]. | ||
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft wurde am 3. Mai 2003 durch Bürgermeister Jean-Michel Gasnier und Bürgermeister Frank Neddermeier eine von den französischen Gästen aus der Normandie mitgebrachte Buche als Partnerschaftsbaum auf dem Büddenstedter Rathausplatz gepflanzt. | Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft wurde am 3. Mai [[2003]] durch Bürgermeister Jean-Michel Gasnier und Bürgermeister [[Frank Neddermeier]] eine von den französischen Gästen aus der Normandie mitgebrachte Buche als Partnerschaftsbaum auf dem Büddenstedter Rathausplatz gepflanzt. | ||
Selbst nach vier Jahrzehnten ist der freundschaftliche Kontakt ungebrochen. So waren 52 Gäste aus Mondeville zum traditionellen Europamarkt am 4. Mai 2013 gekommen, um gemeinsam mit den | Selbst nach vier Jahrzehnten ist der freundschaftliche Kontakt ungebrochen. So waren 52 Gäste aus Mondeville zum traditionellen Europamarkt am 4. Mai [[2013]] gekommen, um gemeinsam mit den B[[üddenstedt]]ern das 40-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft zu feiern. | ||
=== Northam in Cornwall / Großbritannien === | === Northam in Cornwall / Großbritannien === | ||
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Die Offlebener Vereine – Schützenverein, Haus- und Grundbesitzerverein, Rasse- Kaninchenzuchtverein F 10, TSV, Musikverein und die Ortsfeuerwehr Offleben – griffen diesen Gedanken gemeinsam auf. Innerhalb kürzester Zeit stellten sie ein viertägiges Volks- und Schützenfest zum 1175jährigen Bestehen von Offleben und dem 50jährigen Bestehen des Offlebener Schützenvereins auf die Beine. Der Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses wurde mit großem Festzelt, Fahrgeschäften u. v. m. zum Festplatz umfunktioniert. Mit einem Tanz in den Mai ist das Fest am 30. April 2009 eröffnet worden. Zum Festkommers am darauf folgenden Tag konnten zahlreiche Gäste begrüßt werden. Samstags folgten das Kinderfest und der große Festumzug aller Vereine sowie der erstmals in ein Volksfestprogramm eingebundene Europamarkt. Am Sonntag, dem 3. Mai, klangen die Feierlichkeiten mit einem ökumenischen Festgottesdienst im Atrium des Dorfgemeinschaftshauses und dem anschließenden Katerfrühstück im gut gefüllten Festzelt aus. | Die Offlebener Vereine – Schützenverein, Haus- und Grundbesitzerverein, Rasse- Kaninchenzuchtverein F 10, TSV, Musikverein und die Ortsfeuerwehr Offleben – griffen diesen Gedanken gemeinsam auf. Innerhalb kürzester Zeit stellten sie ein viertägiges Volks- und Schützenfest zum 1175jährigen Bestehen von Offleben und dem 50jährigen Bestehen des Offlebener Schützenvereins auf die Beine. Der Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses wurde mit großem Festzelt, Fahrgeschäften u. v. m. zum Festplatz umfunktioniert. Mit einem Tanz in den Mai ist das Fest am 30. April 2009 eröffnet worden. Zum Festkommers am darauf folgenden Tag konnten zahlreiche Gäste begrüßt werden. Samstags folgten das Kinderfest und der große Festumzug aller Vereine sowie der erstmals in ein Volksfestprogramm eingebundene Europamarkt. Am Sonntag, dem 3. Mai, klangen die Feierlichkeiten mit einem ökumenischen Festgottesdienst im Atrium des Dorfgemeinschaftshauses und dem anschließenden Katerfrühstück im gut gefüllten Festzelt aus. | ||
Am 19. Juni 2010 wurde das 1175-jährige Bestehen von Hohnsleben und das 850jährige Bestehen von Reinsdorf gefeiert. Dazu hatten die Arbeiterwohlfahrt Reinsdorf, die Ortsfeuerwehr Reinsdorf-Hohnsleben, der Schützenverein Reinsdorf-Hohnsleben, die evangelische Kirchengemeinde und der Vorstand des Heimatmuseums gemeinschaftlich einen Jubiläumstag organisiert, der vormittags mit einem ökumenischen Gottesdienst in der nahezu überfüllten Reinsdorfer Kirche begann. | Am 19. Juni 2010 wurde das 1175-jährige Bestehen von Hohnsleben und das 850jährige Bestehen von Reinsdorf gefeiert. Dazu hatten die [[Arbeiterwohlfahrt]] Reinsdorf, die Ortsfeuerwehr Reinsdorf-Hohnsleben, der Schützenverein Reinsdorf-Hohnsleben, die evangelische Kirchengemeinde und der Vorstand des Heimatmuseums gemeinschaftlich einen Jubiläumstag organisiert, der vormittags mit einem ökumenischen Gottesdienst in der nahezu überfüllten Reinsdorfer Kirche begann. | ||
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BILD NOCH EINBAUEN | BILD NOCH EINBAUEN | ||
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Nach Enthüllung des Gedenksteines „850 Jahre Reinsdorf“ auf der Grünanlage am Schwalbenweg stand ein abwechslungsreiches Programm rund um das Feuerwehrgerätehaus, das Heimatmuseum und den zentralen Schießstand auf der Tagesordnung. Landwirt Ernst- Heinrich Wietfeld aus Hohnsleben, Ehrenratsherr Hermann Wesemann aus Reinsdorf und Bürgermeister Frank Neddermeier pflanzten dann am Spätnachmittag eine Jubiläumseiche in Hohnsleben, bevor um 18.00 Uhr gut 150 Gäste zur Jubiläumsfeier in der Scheune Wietfeld begrüßt werden konnten. Mit dem gemütlichen Scheunenfest in Hohnsleben endete der gelungene Jubiläumstag, zu dem sich auch viele ehemalige Reinsdorfer und Hohnslebener eingefunden hatten. | Nach Enthüllung des Gedenksteines „850 Jahre Reinsdorf“ auf der Grünanlage am Schwalbenweg stand ein abwechslungsreiches Programm rund um das Feuerwehrgerätehaus, das Heimatmuseum und den zentralen Schießstand auf der Tagesordnung. Landwirt Ernst- Heinrich Wietfeld aus Hohnsleben, Ehrenratsherr Hermann Wesemann aus Reinsdorf und Bürgermeister [[Frank Neddermeier]] pflanzten dann am Spätnachmittag eine Jubiläumseiche in Hohnsleben, bevor um 18.00 Uhr gut 150 Gäste zur Jubiläumsfeier in der Scheune Wietfeld begrüßt werden konnten. Mit dem gemütlichen Scheunenfest in Hohnsleben endete der gelungene Jubiläumstag, zu dem sich auch viele ehemalige Reinsdorfer und Hohnslebener eingefunden hatten. | ||
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=== Sportvereine === | === Sportvereine === | ||
Der älteste Sportverein ist der Verein | Der älteste Sportverein ist der Verein [[Glückauf Neu Büddenstedt]]. Gegründet wurde er im Jahre 1931 im alten Dorf Büddenstedt, als sich fußballbegeisterte Jugendliche zusammenfanden und den FC Büddenstedt gründeten. So spielten sie bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges zusammen Fußball. Nach Kriegsende 1945 wurde dann der Verein „Glückauf“ Neu Büddenstedt mit den alten Farben des FC gegründet. Der erste Vorsitzende wurde seinerzeit Sportfreund John, sein Stellvertreter Hans Dullek. Neben der Fußballabteilung wurden Abteilungen für Handball, Tischtennis und eine Schwimmabteilung gegründet. Nach den Mitgliederaustritten im Jahre 1950 wurde bis 1988 nur noch Fußball gespielt. Schon 1978 hatte sich der Verein entschlossen, auch eine Tennisabteilung zu eröffnen. Im Herbst 1988 konnte endlich auf dem Gelände am Hallenbad die Tennisanlage entstehen. | ||
Im Jahre 1958 übernahm Werner Hagendorf den Vereinsvorsitz, den er nach 26jähriger Tätigkeit 1984 an Wilfried Rittmeyer abgab. Seit 1997 bekleidet Lothar Zurek das Amt des ersten Vorsitzenden. Verzeichnete der Verein Ende der 80er Jahre mit etwa 230 Sportlerinnen und Sportlern nahezu konstante Mitgliederzahlen, die in den Folgejahren sogar weiter anstiegen, gehen die Zahlen nun auch hier zurück. Zum Jahresanfang 2011 hat der Verein insgesamt 189 Mitglieder. | Im Jahre 1958 übernahm Werner Hagendorf den Vereinsvorsitz, den er nach 26jähriger Tätigkeit 1984 an Wilfried Rittmeyer abgab. Seit 1997 bekleidet Lothar Zurek das Amt des ersten Vorsitzenden. Verzeichnete der Verein Ende der 80er Jahre mit etwa 230 Sportlerinnen und Sportlern nahezu konstante Mitgliederzahlen, die in den Folgejahren sogar weiter anstiegen, gehen die Zahlen nun auch hier zurück. Zum Jahresanfang 2011 hat der Verein insgesamt 189 Mitglieder. | ||
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=== Schützenvereine === | === Schützenvereine === | ||
Zu den traditionellen Vereinen gehören auch die Schützenvereine. Der älteste ist der | Zu den traditionellen Vereinen gehören auch die Schützenvereine. Der älteste ist der [[Schützenverein von 1953 Neu Büddenstedt]], der im Jahre 1953 in der „Siedler- Klause“ in der Birkenstraße gegründet wurde. Der Wirt des Lokals, Otto Fromm, war auch der erste Vorsitzende. Nach einjährigem Bestehen hatte der Verein schon 20 Mitglieder. 1956 konnte eine Damenabteilung gegründet werden. Eine Pause trat im Vereinsleben von 1969 bis 1974 ein, die aber mit der Wiederbelebung durch einen neuen Vorsitz und nun regelmäßigem Training beendet werden konnte. Den Vorsitz hatte Karl Petersen übernommen, dem 1977 Gerhard Hejl folgte, der dieses Amt auch 1983 bis 1991 wieder übernahm. In den Jahren 1981 und 1982 hatte Wolfram Schäfer den Verein geführt. Von 1991 bis 1999 übernahm Joachim Tietz den Vorsitz und von 1999 bis 2004 Jürgen Seidl. Seit 2004 leitet Brigitte Joller den Schützenverein. | ||
1986 zählte der Verein 100 Mitglieder und zum Jahresbeginn 2011 sind es noch 55. Seinen 50. Geburtstag nahm der Schützenverein Neu Büddenstedt zum Anlass, vom 29. August bis zum 01. September 2003 das Büddenstedter Volksfest auszurichten. | 1986 zählte der Verein 100 Mitglieder und zum Jahresbeginn 2011 sind es noch 55. Seinen 50. Geburtstag nahm der Schützenverein Neu Büddenstedt zum Anlass, vom 29. August bis zum 01. September 2003 das Büddenstedter Volksfest auszurichten. | ||
Der | Der [[Schützenverein von 1959 Offleben]] wurde, wie der Name schon sagt, im Jahre 1959 in Offleben von 19 Bewohnern gegründet. Seit 1960 veranstaltete der Verein das Königsschießen, seit 1965 gab es eine Vereinsfahne. Zuerst fanden die Übungsabende in der Gaststätte „Zum Kohlenpott“ statt und ab 1977 dann im Schießzentrum in Reinsdorf. Vorsitzende waren von 1959 bis 1963 Otto Seifarth, bis 1972 Fritz Wulst, bis 1977 Hubert Hillmann, bis 1978 Jürgen Weisser und von 1978 - 1991 Lutz-Werner Hasse. 1986 hatte der Verein noch 50 Mitglieder. Nach immer weiter sinkenden Mitgliederzahlen kam die Vereinsarbeit 1991 aber zum Erliegen. Doch im September 2006 wurden Initiativen zur Weiterführung des Offlebener Schützenvereins ergriffen; 21 Vereinsmitglieder fanden sich wieder zusammen und wählten Heiko Jeglortz zum ersten Vorsitzenden. Am 30. 01. 2007 erfolgte auch der Neueintrag im Vereinsregister. Der Verein erfreut sich regen Zuspruchs, so dass sich die anfängliche Mitgliederzahl zum Jahresende 2010 schon verdoppelt hat. | ||
Dritter Schützenverein ist der „Schützenverein Reinsdorf/Hohnsleben“, der am 31. Januar 1959 gegründet wurde. Erster Vorsitzender war Ernst Wietfeld, 1962 löste ihn Friedrich Stern ab. Seine Nachfolger waren 1968 Hans Merten, 1969 Franz Wärmer jun., 1979 Berthold Wreczycki, 1983 Franz Wärmer, 1990 Eberhard Gurkasch, 1999 Dr. Karl-Heinz Magosch, 2003 erneut Franz Wärmer und ab Juni 2011 Bärbel Laschinsky. Seit 1972 gibt es auch eine Vereinsfahne, auf der die Symbole der BKB (Hammer und Schlegel) und des Phoenixwerkes (Reifen) zu sehen sind. Beide Betriebe hatten Spenden dafür gegeben. Im Rahmen eines Volks- und Schützenfestes erfolgte am 12. August 1973 die Fahnenweihe auf dem ehemaligen Schulhof in Reinsdorf. Mit Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Helmstedt am 18. März 1975 trägt der Verein nunmehr den Namen | Dritter Schützenverein ist der „Schützenverein Reinsdorf/Hohnsleben“, der am 31. Januar 1959 gegründet wurde. Erster Vorsitzender war Ernst Wietfeld, 1962 löste ihn Friedrich Stern ab. Seine Nachfolger waren 1968 Hans Merten, 1969 Franz Wärmer jun., 1979 Berthold Wreczycki, 1983 Franz Wärmer, 1990 Eberhard Gurkasch, 1999 Dr. Karl-Heinz Magosch, 2003 erneut Franz Wärmer und ab Juni 2011 Bärbel Laschinsky. Seit 1972 gibt es auch eine Vereinsfahne, auf der die Symbole der BKB (Hammer und Schlegel) und des Phoenixwerkes (Reifen) zu sehen sind. Beide Betriebe hatten Spenden dafür gegeben. Im Rahmen eines Volks- und Schützenfestes erfolgte am 12. August 1973 die Fahnenweihe auf dem ehemaligen Schulhof in Reinsdorf. Mit Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Helmstedt am 18. März 1975 trägt der Verein nunmehr den Namen [[Schützenverein Reinsdorf-Hohnsleben 1959]]. | ||
Zum Üben standen von 1959 bis 1964 der Saal der Reinsdorfer Gastwirtschaft „Zum Landhaus“ und ab 1965 die „Gaststätte Ernst“ in Hohnsleben zur Verfügung. Als aber die Gaststätte 1973 schloss, war auch der Verein heimatlos. Zuerst wurde mit den Schützen in Offleben zusammen geübt, bis dann 1974 die Gemeinde Büddenstedt nach der Zusammenlegung der Gemeinden den Bau einer zentralen Schießanlage in der ehem. Schule in Reinsdorf befürwortete. 1976 wurde dort mit dem Schießbetrieb begonnen. Die Mitgliederstärke von 87 im Jahre 1989 ging jedoch bis 2011 auf 45 Vereinsmitglieder zurück. | Zum Üben standen von 1959 bis 1964 der Saal der Reinsdorfer Gastwirtschaft „Zum Landhaus“ und ab 1965 die „Gaststätte Ernst“ in Hohnsleben zur Verfügung. Als aber die Gaststätte 1973 schloss, war auch der Verein heimatlos. Zuerst wurde mit den Schützen in Offleben zusammen geübt, bis dann 1974 die Gemeinde Büddenstedt nach der Zusammenlegung der Gemeinden den Bau einer zentralen Schießanlage in der ehem. Schule in Reinsdorf befürwortete. 1976 wurde dort mit dem Schießbetrieb begonnen. Die Mitgliederstärke von 87 im Jahre 1989 ging jedoch bis 2011 auf 45 Vereinsmitglieder zurück. | ||
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1962 hatte Wolfgang Gebler das Mädchen-Trompeten-, Hörner- und Fanfarencorps „Die Blaumeisen“ gegründet. Hervorgegangen war dieser Verein aus einer Jugendgruppe mit Heimatabenden, Spielen, Theater, Volkstanz und Fahrten. Mit seinen 18 Mädchen war es das erste Mädchencorps in der Bundesrepublik. Die Mädchen kamen aus Offleben, aber auch aus Schöningen, Helmstedt und dem Südkreis; 1989 waren es sogar 80 Aktive. Auch international traten die Mädchen auf, so z. B. in Frankreich, England, Belgien, Italien, Luxemburg, Österreich und in der Schweiz. In den Jahren seines Bestehens errang das Corps viele Preise: 63 Mal wurde es Bezirksjugendmeister, 21 Mal Niedersachsen-Jugendmeister, 12 Mal Deutscher Jugendmeister, drei Mal Jugend-Europa-Pokalsieger und 2 Mal Sieger des Deutschland Pokals der Jugend. Für seine Verdienste bekam Wolfgang Gelber 1988 das Bundesverdienstkreuz. Von 1993 bis 1997 übernahm Manfred Meyer den Vorsitz und ab 1997 wurden die Blaumeisen von Antje Keune geführt. | 1962 hatte Wolfgang Gebler das Mädchen-Trompeten-, Hörner- und Fanfarencorps „Die Blaumeisen“ gegründet. Hervorgegangen war dieser Verein aus einer Jugendgruppe mit Heimatabenden, Spielen, Theater, Volkstanz und Fahrten. Mit seinen 18 Mädchen war es das erste Mädchencorps in der Bundesrepublik. Die Mädchen kamen aus Offleben, aber auch aus Schöningen, Helmstedt und dem Südkreis; 1989 waren es sogar 80 Aktive. Auch international traten die Mädchen auf, so z. B. in Frankreich, England, Belgien, Italien, Luxemburg, Österreich und in der Schweiz. In den Jahren seines Bestehens errang das Corps viele Preise: 63 Mal wurde es Bezirksjugendmeister, 21 Mal Niedersachsen-Jugendmeister, 12 Mal Deutscher Jugendmeister, drei Mal Jugend-Europa-Pokalsieger und 2 Mal Sieger des Deutschland Pokals der Jugend. Für seine Verdienste bekam Wolfgang Gelber 1988 das Bundesverdienstkreuz. Von 1993 bis 1997 übernahm Manfred Meyer den Vorsitz und ab 1997 wurden die Blaumeisen von Antje Keune geführt. | ||
Trotz sinkender Mitgliederzahlen herrschte ein reges Vereinsleben. So wurde zum Beispiel 1996 eine Vereinsfahrt nach England unternommen und am 18. 08. 2002 im Rahmen eines öffentlichen Musiknachmittages mit verschiedenen Musikzügen und –vereinen im Dorfgemeinschaftshaus Offleben das 40jährige Bestehen des Vereins | Trotz sinkender Mitgliederzahlen herrschte ein reges Vereinsleben. So wurde zum Beispiel 1996 eine Vereinsfahrt nach England unternommen und am 18. 08. 2002 im Rahmen eines öffentlichen Musiknachmittages mit verschiedenen Musikzügen und –vereinen im Dorfgemeinschaftshaus Offleben das 40jährige Bestehen des Vereins [[Blau-Weiß Offleben – Die Blaumeisen]] gefeiert. Zum Jahresende 2004 bestand der Verein allerdings nur noch aus 11 aktiven Mitgliedern, 4 aktiven Betreuern sowie 27 passiven Mitgliedern. Letztendlich konnten keine Auftritte mehr wahrgenommen werden, weil zum einen Nachwuchs fehlte und zum anderen aus beruflichen Gründen nicht mehr genügend Aktive zur Verfügung standen. Am 16. August 2009 hat die Mitgliederversammlung schließlich schweren Herzens die Auflösung des einst so erfolgreichen Vereins beschlossen. | ||
Das verbliebene Vermögen von rd. 1.956 € ist gemäß Vereinssatzung zweckgebunden auf die Gemeinde Büddenstedt zur Förderung der Jugendarbeit im Musikwesen übergegangen. Daraus konnten für beide Kindergärten, die Grundschule sowie den Bergmanns- Spielmannszug Musikinstrumente u. Ausrüstungsgegenstände beschafft werden. | Das verbliebene Vermögen von rd. 1.956 € ist gemäß Vereinssatzung zweckgebunden auf die Gemeinde Büddenstedt zur Förderung der Jugendarbeit im Musikwesen übergegangen. Daraus konnten für beide Kindergärten, die Grundschule sowie den Bergmanns- Spielmannszug Musikinstrumente u. Ausrüstungsgegenstände beschafft werden. | ||
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Herausragende Ereignisse waren die Teilnahme an den Hochwasserereinsätzen an Oder und Elbe im August 2002 sowie die 50-Jahrfeier der Ortsgruppe Neu Büddenstedt im Jahr 2003. | Herausragende Ereignisse waren die Teilnahme an den Hochwasserereinsätzen an Oder und Elbe im August 2002 sowie die 50-Jahrfeier der Ortsgruppe Neu Büddenstedt im Jahr 2003. | ||
Die Arbeiterwohlfahrt hat insgesamt drei Ortsvereine: in Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf/Hohnsleben. Die Ortsvereine in Büddenstedt und Offleben wurden 1946 gegründet. Ziel war die vorbeugende, helfende und heilende Tätigkeit auf allen Gebieten der sozialen Arbeit. Besonders wichtig war in den ersten Jahren nach Kriegsende die Verschickung von erholungsbedürftigen Müttern und Kindern. | Die [[Arbeiterwohlfahrt]] hat insgesamt drei Ortsvereine: in Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf/Hohnsleben. Die Ortsvereine in Büddenstedt und Offleben wurden 1946 gegründet. Ziel war die vorbeugende, helfende und heilende Tätigkeit auf allen Gebieten der sozialen Arbeit. Besonders wichtig war in den ersten Jahren nach Kriegsende die Verschickung von erholungsbedürftigen Müttern und Kindern. | ||
Der erste Vorsitzende des Büddenstedter Ortsvereins war Karl Hüter, der dieses Amt bis 1952 ausfüllte. Seine Nachfolger wurden Arthur Mohr, ab 1967 Gertrud Zelt, 1972 Edith Fiebig, 1979 Monika Winter, 1982 Rosemarie Werner, die dann nach 30jähriger Amtszeit im Jahr 2012 den Vorsitz an Brigitte Fredrich weiter gab. Zählte 1986 der Ortsverein Büddenstedt 204 Mitglieder, so sind es zum Jahresende 2010 nur noch 74. | Der erste Vorsitzende des Büddenstedter Ortsvereins war Karl Hüter, der dieses Amt bis 1952 ausfüllte. Seine Nachfolger wurden Arthur Mohr, ab 1967 Gertrud Zelt, 1972 Edith Fiebig, 1979 Monika Winter, 1982 Rosemarie Werner, die dann nach 30jähriger Amtszeit im Jahr 2012 den Vorsitz an Brigitte Fredrich weiter gab. Zählte 1986 der Ortsverein Büddenstedt 204 Mitglieder, so sind es zum Jahresende 2010 nur noch 74. | ||
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Im Ortsverein Offleben wurde Richard Nierösel erster Vorsitzender, gefolgt von Otto Piper, Hans Wawerczin, Irene Peine, Hans Gerhard Rosenmüller und ab 1995 Helmut Berg. Auch im Offlebener Ortsverein ging die Mitgliederzahl im Laufe der Zeit erheblich zurück. Verzeichnete er zwar zum Jahresende 2004 noch 32 Mitglieder, so war weitere 5 Jahre später eine Einstellung der Vorstandsarbeit unausweichlich. Zum 31. Dezember 2009 wurde der AWO-Ortsverein Offleben aufgelöst. | Im Ortsverein Offleben wurde Richard Nierösel erster Vorsitzender, gefolgt von Otto Piper, Hans Wawerczin, Irene Peine, Hans Gerhard Rosenmüller und ab 1995 Helmut Berg. Auch im Offlebener Ortsverein ging die Mitgliederzahl im Laufe der Zeit erheblich zurück. Verzeichnete er zwar zum Jahresende 2004 noch 32 Mitglieder, so war weitere 5 Jahre später eine Einstellung der Vorstandsarbeit unausweichlich. Zum 31. Dezember 2009 wurde der AWO-Ortsverein Offleben aufgelöst. | ||
Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Reinsdorf/Hohnsleben wurde 1974 gegründet. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hermann Wesemann gewählt, der dieses Amt bis 1981 inne hatte. Unter seiner Leitung war der Verein nicht nur auf dem sozialen Sektor aktiv, er bildete auch einen wichtigen Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde. Nachfolger als erste Vorsitzende wurde 1981 Lisa Pfeiffer und ab 2004 Elke Bauermeister. Seit ihrem Tod im Jahr 2013 wird der Ortsverein gemeinsam von den Vorstandsmitgliedern bis zur nächsten turnusmäßigen Neuwahl weitergeführt. - Im Frühjahr 2011 zählt der Ortsverein Reinsdorf 28 Mitglieder. | Der Ortsverein der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Reinsdorf/Hohnsleben wurde 1974 gegründet. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hermann Wesemann gewählt, der dieses Amt bis 1981 inne hatte. Unter seiner Leitung war der Verein nicht nur auf dem sozialen Sektor aktiv, er bildete auch einen wichtigen Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde. Nachfolger als erste Vorsitzende wurde 1981 Lisa Pfeiffer und ab 2004 Elke Bauermeister. Seit ihrem Tod im Jahr 2013 wird der Ortsverein gemeinsam von den Vorstandsmitgliedern bis zur nächsten turnusmäßigen Neuwahl weitergeführt. - Im Frühjahr 2011 zählt der Ortsverein Reinsdorf 28 Mitglieder. | ||
1982 übernahm die Arbeiterwohlfahrt den nach 1945 von der damaligen Gemeinde Reinsdorf geschaffenen Heißmangelbetrieb in der ehemaligen Schule. Die Unterhaltung einschl. anfallender Reparaturen werden aus den Einnahmen bezahlt. Zu den Aktivitäten des Ortsvereins Reinsdorf gehören regelmäßige Veranstaltungen wie z. B. der monatliche Kaffeenachmittag, an denen alle Bürger aus dem Ortsteil Reinsdorf-Hohnsleben teilnehmen können. Fahrten runden das Programm ab. Höhepunkt im Vereinsleben war das 25jährige Vereinsjubiläum im Mai 1999, bei dem zahlreiche Gäste aus der Gemeinde, dem Bezirksverband Braunschweig und dem Kreisverband Helmstedt zugegen waren. | 1982 übernahm die [[Arbeiterwohlfahrt]] den nach 1945 von der damaligen Gemeinde Reinsdorf geschaffenen Heißmangelbetrieb in der ehemaligen Schule. Die Unterhaltung einschl. anfallender Reparaturen werden aus den Einnahmen bezahlt. Zu den Aktivitäten des Ortsvereins Reinsdorf gehören regelmäßige Veranstaltungen wie z. B. der monatliche Kaffeenachmittag, an denen alle Bürger aus dem Ortsteil Reinsdorf-Hohnsleben teilnehmen können. Fahrten runden das Programm ab. Höhepunkt im Vereinsleben war das 25jährige Vereinsjubiläum im Mai 1999, bei dem zahlreiche Gäste aus der Gemeinde, dem Bezirksverband Braunschweig und dem Kreisverband Helmstedt zugegen waren. | ||
Der Bund der Vertriebenen war in den Ortsverbänden Büddenstedt und Offleben organisiert. Da nach dem Weltkrieg eine große Zahl Heimatvertriebener und Flüchtlinge in den Helmstedter Raum kam, organisierten sie sich schon früh, um ihre besonderen Interessen zu wahren und auch den Heimatgedanken zu pflegen. Der Ortsverband Neu Büddenstedt wurde 1949 gegründet. Erster Vorsitzender war ab 1954 Joseph Siegmund, ab 1973 Karl-Rudolf Lickfett und seit 1982 hatte Dora Koziol im Wechsel mit Edmund Mächler den Vorsitz inne. Der Ortsverband zählte Mitte der 80er Jahre immerhin noch 67 Mitglieder, von denen etwa 15 einmal im Monat im Rahmen der Altenbetreuung zum Kaffeetrinken im Naturfreundehaus zusammen kamen. | Der Bund der Vertriebenen war in den Ortsverbänden Büddenstedt und Offleben organisiert. Da nach dem Weltkrieg eine große Zahl Heimatvertriebener und Flüchtlinge in den Helmstedter Raum kam, organisierten sie sich schon früh, um ihre besonderen Interessen zu wahren und auch den Heimatgedanken zu pflegen. Der Ortsverband Neu Büddenstedt wurde 1949 gegründet. Erster Vorsitzender war ab 1954 Joseph Siegmund, ab 1973 Karl-Rudolf Lickfett und seit 1982 hatte Dora Koziol im Wechsel mit Edmund Mächler den Vorsitz inne. Der Ortsverband zählte Mitte der 80er Jahre immerhin noch 67 Mitglieder, von denen etwa 15 einmal im Monat im Rahmen der Altenbetreuung zum Kaffeetrinken im Naturfreundehaus zusammen kamen. | ||
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Nach dem Tod von Hans Wawerczin im Jahre 1996 wurde die Betreuung des Ortsverbandes Offleben vom Ortsverband Büddenstedt mit übernommen. Aufgrund immer weiter sinkender Mitgliederzahlen wurde die Arbeit des Ortsverbandes Büddenstedt/Offleben dann im Jahre 2002 eingestellt. | Nach dem Tod von Hans Wawerczin im Jahre 1996 wurde die Betreuung des Ortsverbandes Offleben vom Ortsverband Büddenstedt mit übernommen. Aufgrund immer weiter sinkender Mitgliederzahlen wurde die Arbeit des Ortsverbandes Büddenstedt/Offleben dann im Jahre 2002 eingestellt. | ||
Als eine weitere Vereinigung nicht nur zum Schutz der Leidtragenden des Zweiten Weltkrieges wurde der Reichsbund der Kriegsopfer und Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen | Als eine weitere Vereinigung nicht nur zum Schutz der Leidtragenden des Zweiten Weltkrieges wurde der Verein [[Reichsbund der Kriegsopfer und Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen Neu Büddenstedt]] im Jahre 1952 gegründet. Schon vorher waren die 42 Mitglieder von der Ortsgruppe Schöningen als Stützpunkt betreut worden. Von 1955 bis 1980 war Hans Dullek erster Vorsitzender; seine Nachfolger waren Karl Petersen bis 1988 und Heinz Knigge bis 1995. Anschließend übernahm Otto Werner den Vorsitz, der auch Ansprechpartner für den Ortsverband Offleben wurde, nachdem der dortige Vorsitzende Otto Piper 1995 verstorben war. Am 7. Oktober 1999 erhielt der Reichsbund offiziell den neuen Namen „Sozialverband Deutschland“. Infolge zurückgegangener Mitgliederzahlen verfügt der Ortsverband Büddenstedt/Offleben seit 2002 über keinen eigenen Vorstand mehr. Die Betreuung der in 2007 zu verzeichnenden rd. 30 Mitglieder aus der Gemeinde Büddenstedt erfolgt seither über den Ortsverband Helmstedt. | ||
Eine weitere Interessengemeinschaft ist der 1937 gegründete | Eine weitere Interessengemeinschaft ist der 1937 gegründete [[Haus- und Grundbesitzerverein Offleben]]. Er hatte vor allem die Aufgabe, Verhandlungen mit den BKB über Entschädigungen zu führen. Aufgrund verschiedener von den Betriebsstätten ausgehenden Belästigungen und Beschädigungen an Häusern, Grundstücken und in den Gärten mussten sich die Bürger zusammenschließen. Nach 1945 wurde der Verein geführt von Erich Herbst, Bernhard Schulze, Otto Golus und Willi Smuda. Von 1994 bis 2008 stand Klaus Domeier dem Haus- und Grundbesitzerverein vor. Im Mai 2008 hat Jürgen Röber den Vorsitz übernommen. Ende der 80iger Jahre waren immerhin noch 141 Mitglieder im Verein organisiert; rund 15 Jahre später ist auch hier ein Rückgang auf 89 Mitglieder zum Jahresende 2004 zu verzeichnen. | ||
Viel unbeschwerter ist der Grund, der seit 1946 Naturfreunde zusammenführt. Um Wanderungen, Volkstänze und das Singen von Liedern ging es nach dem Zweiten Weltkrieg Erwin Behrens und Hans Hartwig, die den Touristenverein „Die Naturfreunde“ gründeten. Der erste Vorsitzende wurde Paul Adamitz, 1953 löste ihn Hans Hartwig ab. Oskar Proksch folgte 1963 und von 1983 bis 2006 leitete Ludwig Tillmanns den Verein. Im Januar 2007 wurde Ulrich Ochsendorf zum neuen Vorsitzenden gewählt. | Viel unbeschwerter ist der Grund, der seit 1946 Naturfreunde zusammenführt. Um Wanderungen, Volkstänze und das Singen von Liedern ging es nach dem Zweiten Weltkrieg Erwin Behrens und Hans Hartwig, die den Touristenverein „Die Naturfreunde“ gründeten. Der erste Vorsitzende wurde Paul Adamitz, 1953 löste ihn Hans Hartwig ab. Oskar Proksch folgte 1963 und von 1983 bis 2006 leitete Ludwig Tillmanns den Verein. Im Januar 2007 wurde Ulrich Ochsendorf zum neuen Vorsitzenden gewählt. | ||
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=== Bergmanns- und Siedlervereine === | === Bergmanns- und Siedlervereine === | ||
Zu den ältesten Vereinen im Gemeindegebiet zählt der Bergmannsverein Glückauf Büddenstedt von 1907 | Zu den ältesten Vereinen im Gemeindegebiet zählt der [[Bergmannsverein Glückauf Büddenstedt von 1907]], der wie die Jahreszahl erkennen lässt, schon im Jahre 1907 im alten Büddenstedt gegründet worden ist. Die Bergleute pflegten Kameradschaft und Geselligkeit besonders, da man während der oft gefährlichen Arbeit sehr aufeinander angewiesen war. Die Vereinsmitglieder trugen gleichartige Uniformen und pflegten den Kontakt unter einer gemeinsamen Fahne mit der Inschrift „Gott schütze mit starker Hand den Bergmannsstand“. Nach den Kriegsjahren wurde der Verein 1951 in Neu Büddenstedt zu neuem Leben erweckt. | ||
Zwei Jahre darauf wurde der Bergmanns-Spielmannszug gegründet, der 1960 schon aus 20 Trommlern und Pfeifern bestand. Den Spielmannszug leitete von 1956 bis 1981 Karl Magnus, 1981/1982 Detlef Später, von 1983 bis 1993 Wolfgang Ehrhardt und seit 1993 Siegfried Marquardt. | Zwei Jahre darauf wurde der Bergmanns-Spielmannszug gegründet, der 1960 schon aus 20 Trommlern und Pfeifern bestand. Den Spielmannszug leitete von 1956 bis 1981 Karl Magnus, 1981/1982 Detlef Später, von 1983 bis 1993 Wolfgang Ehrhardt und seit 1993 Siegfried Marquardt. | ||
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Der Bergmanns-Siedlerverein | Der [[Bergmanns-Siedlerverein]], der 1936 gegründet wurde und ursprünglich „Siedlergemeinschaft“ hieß, verfolgte anfänglich lediglich wirtschaftliche Ziele. Er sollte den Siedlern beim Bau ihrer Häuser helfen. 1946 hatte der Verein schon 200 Mitglieder unter der Leitung von Erich Schrader. Die Vorsitzenden waren seit 1950 Otto Fromm, Erich Lietz und Willi Witzschke, 1974 Karl Bondiek, 1976 Kurt Malcher, 1993 Fred Thiemann, 1996 Herbert Masche und seit 2003 Birgit Marquardt. Zwischenzeitlich erhöhte sich 1986 die Mitgliederstärke auf einen Stand von 330; im Frühjahr 2011 zählt der Bergmanns- Siedlerverein 167 Mitglieder. | ||
Nach wie vor bietet der Verein seinen Mitgliedern den Verleih von Geräten wie Vertikutierer, Schredder usw. an und ist in Fragen der Frühjahrsbestellung und Haftpflichtversicherung behilflich. Zu den Aktivitäten gehörten bzw. gehören auch die Ausrichtung von Volksfesten - wie zuletzt 1996 - sowie regelmäßige Veranstaltungen zur Pflege der Gemeinschaft in Form von Fahrten, dem jährlichen Erntedankfest und vieles mehr. | Nach wie vor bietet der Verein seinen Mitgliedern den Verleih von Geräten wie Vertikutierer, Schredder usw. an und ist in Fragen der Frühjahrsbestellung und Haftpflichtversicherung behilflich. Zu den Aktivitäten gehörten bzw. gehören auch die Ausrichtung von Volksfesten - wie zuletzt 1996 - sowie regelmäßige Veranstaltungen zur Pflege der Gemeinschaft in Form von Fahrten, dem jährlichen Erntedankfest und vieles mehr. | ||
Ein weiterer Zusammenschluss von Siedlern vollzog sich in | Ein weiterer Zusammenschluss von Siedlern vollzog sich in dem Verein [[Siedlergemeinschaft der Bergmannswohnstätten Offleben]], der im Jahre 1953 gegründet wurde. Hier wollten sich die Siedler der Bergmannswohnstätten in Offleben zusammenschließen, um gemeinsame Interessen nachhaltiger vertreten zu können. Sie trafen sich aber auch, um den Gemeinschaftsgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu pflegen. Die Vorsitzenden waren Wilhelm Wienzek, 1954 folgte Ernst Roehse, 1965 Erich Winterberg, 1987 Dieter Johr und seit 1997 Ilse-Marie Sputh. Ende der 80er Jahre waren 110 und 2004 noch 43 Mitglieder im Verein organisiert, die mit den verschiedensten Veranstaltungen im Jahr ihre Gemeinschaft pflegten. Wegen weiter sinkender Mitgliederzahlen entschloss sich der Vorstand im Frühjahr 2011, die Vereinsarbeit vorerst ruhen zu lassen. | ||
=== Züchter- und Gartenvereine === | === Züchter- und Gartenvereine === | ||
Der „Geflügelzuchtverein Neu Büddenstedt“ wurde am 29. April 1960 von 12 Zucht- freunden gegründet. Zum ersten Vorsitzenden wählten sie Willi Domeier, der dieses Amt 1962 an Dieter Schöppe weiter gab. 1965 zählte der Verein bereits 42 Mitglieder. Er führte Ausstellungen durch und beteiligte sich regelmäßig mit großem Erfolg an überregionalen Veranstaltungen. Die größte Rasse-Geflügelschau der ganzen Region wurde im Jahre 1980 ausgerichtet, als aus Anlass des 20jährigen Bestehens 114 Züchter 1.010 Tiere ausstellten. Trotz der im Laufe der Jahre auf 21 zurückgegangenen Mitgliederzahl organisiert der Verein nach wie vor neben seiner alljährlichen großen Geflügelschau (anfangs im Rathaussaal, seit einigen Jahren im großen Saal des Offlebener Dorfgemeinschaftshauses) auch regelmäßig in den Sommermonaten ein Hähne-Wettkrähen sowie einen Kleintiermarkt auf der Wiese hinter dem Büddenstedter Rathaus. Nach 48jähriger Vorstandstätigkeit hat Dieter Schöppe im Frühjahr 2010 den Vorsitz an seinen Nachfolger Hans-Jürgen Pasemann abgegeben. | Der „Geflügelzuchtverein Neu Büddenstedt“ wurde am 29. April 1960 von 12 Zucht- freunden gegründet. Zum ersten Vorsitzenden wählten sie Willi Domeier, der dieses Amt 1962 an Dieter Schöppe weiter gab. 1965 zählte der Verein bereits 42 Mitglieder. Er führte Ausstellungen durch und beteiligte sich regelmäßig mit großem Erfolg an überregionalen Veranstaltungen. Die größte Rasse-Geflügelschau der ganzen Region wurde im Jahre 1980 ausgerichtet, als aus Anlass des 20jährigen Bestehens 114 Züchter 1.010 Tiere ausstellten. Trotz der im Laufe der Jahre auf 21 zurückgegangenen Mitgliederzahl organisiert der Verein nach wie vor neben seiner alljährlichen großen Geflügelschau (anfangs im Rathaussaal, seit einigen Jahren im großen Saal des Offlebener Dorfgemeinschaftshauses) auch regelmäßig in den Sommermonaten ein Hähne-Wettkrähen sowie einen Kleintiermarkt auf der Wiese hinter dem Büddenstedter Rathaus. Nach 48jähriger Vorstandstätigkeit hat Dieter Schöppe im Frühjahr 2010 den Vorsitz an seinen Nachfolger Hans-Jürgen Pasemann abgegeben. | ||
Schon 1911 war der | Schon 1911 war der [[Kaninchenzuchtverein F 10 Offleben]] gegründet worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1946 durch Fritz Rheinsberg, seinem ersten Vorsitzenden bis 1949, zu neuem Leben erweckt. Victor Schweineberg wurde sein Nachfolger bis 1969, ihm wiederum folgten Siegfried und Thomas Bode sowie seit 2001 Bernward Morcinek. 1973 konnte eine Jugendgruppe und 1976 eine Frauengruppe gebildet werden. Beide Gruppen sind seit jeher sehr aktiv und beteiligen sich erfolgreich an Ausstellungen und Wettbewerben. Die Frauengruppe hat am 21. 02. 2001 ihr 25jähriges Jubiläum feiern können. Zur Tradition für das Gemeindeleben geworden ist inzwischen die jeweils am ersten Adventswochenende eines jeden Jahres im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses Offleben stattfindene Ausstellung des Kaninchenzuchtvereins, der im Jahre 1994 seinen Namen in [[Rasse- Kaninchenzuchtverein F 10 Offleben von 1911]] geändert hat. Gehörten 1986 insgesamt 105 Mitglieder zu diesem Verein, so sind es Ende 2010 immerhin noch 46 Altzüchter, 23 Frauen und 7 Jungzüchter. | ||
Auch in den drei Gemeinden Neu Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf/Hohnsleben gab es Schrebergärten und Kleingartenfreunde. Sie schlossen sich schon sehr früh zusammen. In Neu Büddenstedt war dies 1946 der Fall, als der „Schrebergartenverein Neu Büddenstedt“ gegründet wurde. Gustav Behrens war der Initiator und erster Vorsitzender, der ein Jahr nach Gründung schon immerhin 231 Gärten für den Verein zur Verfügung stellen konnte. Seine Nachfolger waren Hanno Müller, Bernhard Viets, Klaus-Dieter Gerstmeier von 1981 bis 2006, bis Jahresanfang 2014 Michael Klinghardt und seitdem erneut Klaus-Dieter Gerstmeier. | Auch in den drei Gemeinden Neu Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf/Hohnsleben gab es Schrebergärten und Kleingartenfreunde. Sie schlossen sich schon sehr früh zusammen. In Neu Büddenstedt war dies 1946 der Fall, als der „Schrebergartenverein Neu Büddenstedt“ gegründet wurde. Gustav Behrens war der Initiator und erster Vorsitzender, der ein Jahr nach Gründung schon immerhin 231 Gärten für den Verein zur Verfügung stellen konnte. Seine Nachfolger waren Hanno Müller, Bernhard Viets, Klaus-Dieter Gerstmeier von 1981 bis 2006, bis Jahresanfang 2014 Michael Klinghardt und seitdem erneut Klaus-Dieter Gerstmeier. | ||
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Zum Frühjahr 2011 verfügt das Kleingartengelände noch über 39 Gartenparzellen, von denen 35 verpachtet sind. Der Verein besteht aus insgesamt 62 Mitgliedern, die sich in 32 aktive und 30 passive Mitglieder splitten. | Zum Frühjahr 2011 verfügt das Kleingartengelände noch über 39 Gartenparzellen, von denen 35 verpachtet sind. Der Verein besteht aus insgesamt 62 Mitgliedern, die sich in 32 aktive und 30 passive Mitglieder splitten. | ||
Auf Initiative von Wilhelm Hartmann sen. und Fritz Ulrich wurde von 47 Interessierten am 01. Mai 1932 im Gasthaus „Ahrenholz“ in Offleben - dem späteren Vereinslokal - der Gartenverein „Hartmannslust“ gegründet. Für das Gartengelände hatte Wilhelm Hartmann Ackerland im Umfang von 10,25 Morgen für 30 Jahre zur Pacht angeboten, das in 45 Parzellen aufgeteilt wurde. Zum ersten Vorsitzenden wurde Fritz Ulrich gewählt. Fremde durften zur damaligen Zeit die Gartenanlage nur in Begleitung von Mitgliedern betreten. 1942 und 1944 fielen dem Aufschluss des Tagebaues Viktoria und der dadurch erforderlichen Verlegung des Kupferbaches insgesamt 17 Gartenparzellen zum Opfer. Seit dem 06. 02. 1945 ist der Verein bereits als e. V. beim Amtsgericht eingetragen. | Auf Initiative von Wilhelm Hartmann sen. und Fritz Ulrich wurde von 47 Interessierten am 01. Mai 1932 im Gasthaus „Ahrenholz“ in Offleben - dem späteren Vereinslokal - der [[Gartenverein „Hartmannslust“]] gegründet. Für das Gartengelände hatte Wilhelm Hartmann Ackerland im Umfang von 10,25 Morgen für 30 Jahre zur Pacht angeboten, das in 45 Parzellen aufgeteilt wurde. Zum ersten Vorsitzenden wurde Fritz Ulrich gewählt. Fremde durften zur damaligen Zeit die Gartenanlage nur in Begleitung von Mitgliedern betreten. 1942 und 1944 fielen dem Aufschluss des Tagebaues Viktoria und der dadurch erforderlichen Verlegung des Kupferbaches insgesamt 17 Gartenparzellen zum Opfer. Seit dem 06. 02. 1945 ist der Verein bereits als e. V. beim Amtsgericht eingetragen. | ||
Auf Anregung der Gartenfreunde Otto Salomon und Otto Müller ist 1961 ein Gartenhaus gebaut worden. Dazu wurde von den BKB aus dem Barackenlager Alversdorf ein Haus erworben, zerlegt und im Gartengelände wieder montiert. Hinzu kamen Wasser- und Stromanschluss. Ca. 2.500 Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder für ihren Gartenhausbau geleistet. In den anschließenden Jahren erfolgte die Verstromung der weiteren interessierten Gärten; später wurde das Gartenhaus renoviert und mit Lager und Küche versehen. | Auf Anregung der Gartenfreunde Otto Salomon und Otto Müller ist 1961 ein Gartenhaus gebaut worden. Dazu wurde von den BKB aus dem Barackenlager Alversdorf ein Haus erworben, zerlegt und im Gartengelände wieder montiert. Hinzu kamen Wasser- und Stromanschluss. Ca. 2.500 Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder für ihren Gartenhausbau geleistet. In den anschließenden Jahren erfolgte die Verstromung der weiteren interessierten Gärten; später wurde das Gartenhaus renoviert und mit Lager und Küche versehen. | ||
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Zum Zeitpunkt Bildung der Einheitsgemeinde Büddenstedt war Otto Golus sen. erster Vorsitzender des Vereins; ihm folgten 1979 Heinz Bläsing, 1981 Gerhard Golus, 1987 Heini Fricke, 1991 Günther Hadamla, 2002 Helmut Berg und ab Frühjahr 2009 wieder Günther Hadamla. | Zum Zeitpunkt Bildung der Einheitsgemeinde Büddenstedt war Otto Golus sen. erster Vorsitzender des Vereins; ihm folgten 1979 Heinz Bläsing, 1981 Gerhard Golus, 1987 Heini Fricke, 1991 Günther Hadamla, 2002 Helmut Berg und ab Frühjahr 2009 wieder Günther Hadamla. | ||
Seit 1943 besteht der | Seit 1943 besteht der [[Kleingärtnerverein Am Oesterlinge Offleben]]. Grund für den Zusammenschluss war hier die konkrete Notsituation des Krieges, in der die Bergarbeiterfamilien ihre schmalen Rationen durch Bewirtschaftung eines Gartens ergänzen mussten. Nach Kriegsschluss lagen diese Gärten allerdings innerhalb der sowjetisch besetzten Zone, was den Zutritt besonders erschwerte. Ab 1952 wurde ihnen der Zutritt gänzlich untersagt. 1963 konnten die durch den Vorsitzenden Ernst Roehse mit den BKB geführten Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis gebracht werden. Ab 1963 stand ihnen das Gelände der am Südrand der Gemeinde Offleben gelegenen Kippe der BKB zur Verfügung. 1986 wurden schon 43 Gärten bewirtschaftet, ein Gartenhaus und ein Kinderspielplatz konnten in Eigenleistung erstellt werden. Ab 1969 war Rudi Chmilewski der erste Vorsitzende. Von 1985 bis 1994 führte Harald Stiemerling den Verein; ihm folgten von 1994 bis 2000 Siegfried Jagla, von 2000 bis 2005 Carsten Bohn, von 2005 bis 2014 wieder Siegfried Jagla und ab 2014 Dr. Michael Mehlem. | ||
Im Jahr 2004 verfügt der Verein noch über 39 Gärten, von denen 36 bewirtschaftet sind. Dem Verein gehören 36 aktive und 9 passive Mitglieder an. Das Vereinsleben wird nicht nur von den Gemeinschaftsarbeiten zum Erhalt und zur Verbesserung der Gartenanlage geprägt, sondern beinhaltet zur Pflege der Gemeinschaft auch regelmäßige Veranstaltungen wie z B. ein halbjährliches Vereinskegeln und das jährliche Lampionfest. | Im Jahr 2004 verfügt der Verein noch über 39 Gärten, von denen 36 bewirtschaftet sind. Dem Verein gehören 36 aktive und 9 passive Mitglieder an. Das Vereinsleben wird nicht nur von den Gemeinschaftsarbeiten zum Erhalt und zur Verbesserung der Gartenanlage geprägt, sondern beinhaltet zur Pflege der Gemeinschaft auch regelmäßige Veranstaltungen wie z B. ein halbjährliches Vereinskegeln und das jährliche Lampionfest. | ||
Der | Der [[Kleingartenverein Gartenfreunde Reinsdorf]] wurde 1952 gegründet und bot schon ein Jahr später 14 Einzelgärten an. Das Gelände dazu war von der Gemeinde Reinsdorf für die Dauer von 99 Jahren gepachtet worden. 1962 kamen noch einmal 5.855 qm bzw. 10 Einzelgärten hinzu. Bis März 1964 war Karl Mende der erste Vorsitzende, bis 1969 Rudi Polk, bis 1975 Walter Stiemerling, bis 1981 Hans Wesemann, bis 1993 Josef Michael, bis 1995 Walter Stiemerling, bis 2002 Dieter Liebau, bis 2009 Rolf Brysinski, bis 2010 Hans- Dieter Miklis und seit 2011 Mark Wesemann. Im Jahr 2002 konnte der Verein unter Mitwirkung zahlreicher Gäste sein 50jähriges Bestehen feiern. Das jährliche Erntedankfest, gemeinsames Grillen sowie sporadisches Treffen zum Frühschoppen runden das gemeinsame Vereinsleben ab, das sich aber in den letzten Jahren aufgrund des Durchschnittsalters der Mitglieder von 61,4 Jahren immer schwieriger gestaltet. Hatte der Verein 1986 noch 36 Mitglieder, davon 24 aktiv, so sind es in 2011 nur noch 11 aktive und 3 passive Mitglieder sowie 2 Ehrenmitglieder. 23 Einzelgärten stehen nach wie vor zur Nutzung zur Verfügung. | ||
=== Freiwillige Feuerwehren === | === Freiwillige Feuerwehren === | ||
In jedem der drei Dörfer gab es eine Freiwillige Feuerwehr. Bereits am 14. Oktober 1872 wurde im alten Büddenstedt eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. In Offleben besteht die Feuerwehr seit 1875 und am 9. Juni 1929 wurde von den Gemeinden Reinsdorf und Hohnsleben die Freiwillige Feuerwehr in’s Leben gerufen. | In jedem der drei Dörfer gab es eine Freiwillige Feuerwehr. Bereits am 14. Oktober 1872 wurde im alten Büddenstedt eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. In Offleben besteht die Feuerwehr seit 1875 und am 9. Juni 1929 wurde von den Gemeinden Reinsdorf und Hohnsleben die Freiwillige Feuerwehr in’s Leben gerufen. | ||
Auch nach der Zusammenlegung der Gemeinden Neu Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf/Hohnsleben blieben die einzelnen Ortswehren der Feuerwehr erhalten. Als erster Gemeindebrandmeister führte Giesbert Kramer alle drei Wehren gemeinsam bis zum 14. Dezember 1974. Seine Nachfolger wurden Walter Weber von 1975 bis 1984, Frank Neddermeier von 1984 bis 1996, Günter Wesche von 1996 bis 2002 und von 2002 bis Jahresende 2013 Egbert Rippel. Seit 1. Januar 2014 übt Christian Kahl die Funktion des Gemeindebrandmeisters aus. | Auch nach der Zusammenlegung der Gemeinden Neu Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf/Hohnsleben blieben die einzelnen Ortswehren der Feuerwehr erhalten. Als erster Gemeindebrandmeister führte Giesbert Kramer alle drei Wehren gemeinsam bis zum 14. Dezember 1974. Seine Nachfolger wurden Walter Weber von 1975 bis 1984, [[Frank Neddermeier]] von 1984 bis 1996, Günter Wesche von 1996 bis 2002 und von 2002 bis Jahresende 2013 Egbert Rippel. Seit 1. Januar 2014 übt Christian Kahl die Funktion des Gemeindebrandmeisters aus. | ||
Günter Wesche wurde aufgrund seines seit 1973 in Büddenstedt geleisteten vielfältigen ehrenamtlichen Einsatzes in den verschiedensten Führungspositionen der Feuerwehr auf Beschluss des Rates vom 21. Januar 2003 die Ehrenbezeichnung „Ehrenbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Büddenstedt“ verliehen. | Günter Wesche wurde aufgrund seines seit 1973 in Büddenstedt geleisteten vielfältigen ehrenamtlichen Einsatzes in den verschiedensten Führungspositionen der Feuerwehr auf Beschluss des Rates vom 21. Januar 2003 die Ehrenbezeichnung „Ehrenbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Büddenstedt“ verliehen. | ||
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Mit dem „Tag der Deutschen Einheit“ am 03. Oktober 1990 gehört diese Grenze nunmehr der Vergangenheit an. Doch es dauerte noch mehr als 5 Jahre bis die Warnschilder vom ehemaligen Grenzstreifen verschwanden und der Todesstreifen endgültig von Minen geräumt war. | Mit dem „Tag der Deutschen Einheit“ am 03. Oktober 1990 gehört diese Grenze nunmehr der Vergangenheit an. Doch es dauerte noch mehr als 5 Jahre bis die Warnschilder vom ehemaligen Grenzstreifen verschwanden und der Todesstreifen endgültig von Minen geräumt war. | ||
Den 20. Jahrestag der Grenzöffnung nahmen Bürgermeister Peter Müller aus Sommersdorf und Bürgermeister Frank Neddermeier zum Anlass, mit den Vereinen und Organisationen beider Gemeinden für den 10. Oktober 2009, ab 15.00 Uhr eine gemeinsame Gedenkfeier auf dem ehemaligen Reinsdorfer Sportplatz zu organisieren. Buden und Zelte wurden aufgebaut; Vereine und Organisationen sorgten für Unterhaltung und das leibliche Wohl der vielen Besucher, die sich trotz des anhaltenden strömenden Regens eingefunden hatten. Auch die Kindergartenkinder aus Büddenstedt und Sommersdorf traten gemeinsam auf. Anknüpfend an die frühere Tradition in den niedersächsischen Grenzgemeinden, Mahnfeuer entlang der Zonengrenze abzubrennen, wurde gegen 18.00 Uhr ein Jubiläumsfeuer entzündet, das allerdings wegen der nassen Witterung nicht so richtig in Gang kommen wollte. | Den 20. Jahrestag der Grenzöffnung nahmen Bürgermeister Peter Müller aus Sommersdorf und Bürgermeister [[Frank Neddermeier]] zum Anlass, mit den Vereinen und Organisationen beider Gemeinden für den 10. Oktober 2009, ab 15.00 Uhr eine gemeinsame Gedenkfeier auf dem ehemaligen Reinsdorfer Sportplatz zu organisieren. Buden und Zelte wurden aufgebaut; Vereine und Organisationen sorgten für Unterhaltung und das leibliche Wohl der vielen Besucher, die sich trotz des anhaltenden strömenden Regens eingefunden hatten. Auch die Kindergartenkinder aus Büddenstedt und Sommersdorf traten gemeinsam auf. Anknüpfend an die frühere Tradition in den niedersächsischen Grenzgemeinden, Mahnfeuer entlang der Zonengrenze abzubrennen, wurde gegen 18.00 Uhr ein Jubiläumsfeuer entzündet, das allerdings wegen der nassen Witterung nicht so richtig in Gang kommen wollte. | ||
Dem Offlebener Jan-Hendrik Prüße ist es mit Unterstützung seitens der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, des Grenzdenkmalvereins Hötensleben, der evangelischen Kirche, örtlicher Sponsoren und der Gemeinde gelungen, seine Idee, die Zonenrand-Geschichte Offlebens an einem Rundweg zu dokumentieren, in die Tat umzusetzen. So konnte der Grenzwanderweg Offleben am 15. Sept. 2012 offiziell eröffnet werden. Dieser Rundweg mit seinen 5 Stationen ist knapp 3 km lang, beginnt mit der ersten Station am evangelischen Pfarrgarten, führt über den früheren Kolonnenweg zur ehem. Ziegelei, an der ehem. Gaststätte „Grenzblick“ an der Barneberger Straße vorbei und endet am Dorfgemeinschaftshaus. Jeder Stationspunkt hat eine anschauliche Informationstafel erhalten. | Dem Offlebener Jan-Hendrik Prüße ist es mit Unterstützung seitens der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, des Grenzdenkmalvereins Hötensleben, der evangelischen Kirche, örtlicher Sponsoren und der Gemeinde gelungen, seine Idee, die Zonenrand-Geschichte Offlebens an einem Rundweg zu dokumentieren, in die Tat umzusetzen. So konnte der Grenzwanderweg Offleben am 15. Sept. 2012 offiziell eröffnet werden. Dieser Rundweg mit seinen 5 Stationen ist knapp 3 km lang, beginnt mit der ersten Station am evangelischen Pfarrgarten, führt über den früheren Kolonnenweg zur ehem. Ziegelei, an der ehem. Gaststätte „Grenzblick“ an der Barneberger Straße vorbei und endet am Dorfgemeinschaftshaus. Jeder Stationspunkt hat eine anschauliche Informationstafel erhalten. | ||
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| colspan="2" | Verteilung der Stimmen | | colspan="2" | Verteilung der Stimmen | ||
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| CDU || 1.285 (6 Sitze) | | [[CDU]] || 1.285 (6 Sitze) | ||
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| SPD || 1.525 (8 Sitze) | | [[SPD]] || 1.525 (8 Sitze) | ||
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| FDP || 204 (1 Sitz) | | [[FDP]] || 204 (1 Sitz) | ||
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CDU | [[CDU]] | ||
* Karl-Heinz Isensee | * Karl-Heinz Isensee | ||
* Ruth Jacobs | * Ruth Jacobs | ||
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* Ernst Sander | * Ernst Sander | ||
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SPD | [[SPD]] | ||
* Karl Magnus | * Karl Magnus | ||
* Max Pflugrad | * Max Pflugrad | ||
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* Walter Weber | * Walter Weber | ||
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FDP | [[FDP]] | ||
* Dietrich Kuessner | * Dietrich Kuessner | ||
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| colspan="2" | Verteilung der Stimmen | | colspan="2" | Verteilung der Stimmen | ||
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| CDU || 1.221 (6 Sitze) | | [[CDU]] || 1.221 (6 Sitze) | ||
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| SPD || 1.366 (7 Sitze) | | [[SPD]] || 1.366 (7 Sitze) | ||
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| FDP || 424 (2 Sitze) | | [[FDP]] || 424 (2 Sitze) | ||
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| colspan="2" | Namen der gewählten Bewerber:innen | | colspan="2" | Namen der gewählten Bewerber:innen | ||
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|- valign="top" | |- valign="top" | ||
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CDU | [[CDU]] | ||
* Peter Dursinsky | * Peter Dursinsky | ||
* Karl-Heinz Isensee | * Karl-Heinz Isensee | ||
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* Ernst Sander | * Ernst Sander | ||
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SPD | [[SPD]] | ||
* Heinz Bläsing | * Heinz Bläsing | ||
* Karl Magnus | * Karl Magnus | ||
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* Walter Weber | * Walter Weber | ||
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FDP | [[FDP]] | ||
* Gisela Adrian | * Gisela Adrian | ||
* Dietrich Kuessner | * Dietrich Kuessner | ||
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| colspan="2" | Verteilung der Stimmen | | colspan="2" | Verteilung der Stimmen | ||
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| CDU || 3.980 (8 Sitze) | | [[CDU]] || 3.980 (8 Sitze) | ||
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| SPD || 3.528 (7 Sitze) | | [[SPD]] || 3.528 (7 Sitze) | ||
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| colspan="2" | Namen der gewählten Bewerber:innen | | colspan="2" | Namen der gewählten Bewerber:innen | ||
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CDU | [[CDU]] | ||
* Klaus Dursinsky | * Klaus Dursinsky | ||
* Hans Germer | * Hans Germer | ||
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* Christian Zeranski | * Christian Zeranski | ||
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SPD | [[SPD]] | ||
* Karl Magnus | * Karl Magnus | ||
* Christa Rauhut | * Christa Rauhut | ||
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| colspan="4" | Verteilung der Stimmen | | colspan="4" | Verteilung der Stimmen | ||
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| colspan="2" | CDU || colspan="2" | 3.877 (9 Sitze) | | colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | 3.877 (9 Sitze) | ||
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| colspan="2" | SPD || colspan="2" | 2.677 (6 Sitze) | | colspan="2" | [[SPD]] || colspan="2" | 2.677 (6 Sitze) | ||
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| colspan="4" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | | colspan="4" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | ||
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| colspan="2" | CDU || colspan="2" | SPD | | colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | [[SPD]] | ||
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| Karl-Heinz Isensee || 1.229 || Fred Thiemann || 473 | | Karl-Heinz Isensee || 1.229 || Fred Thiemann || 473 | ||
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| colspan="4" | Verteilung der Stimmen | | colspan="4" | Verteilung der Stimmen | ||
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| colspan="2" | CDU || colspan="2" | 3.199 (8 Sitze) | | colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | 3.199 (8 Sitze) | ||
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| colspan="2" | SPD || colspan="2" | 2.708 (7 Sitze) | | colspan="2" | [[SPD]] || colspan="2" | 2.708 (7 Sitze) | ||
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| colspan="2" | WBO || colspan="2" | 153 (0 Sitze) | | colspan="2" | [[Wählergruppe|WBO]] || colspan="2" | 153 (0 Sitze) | ||
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| colspan="2" | CDU || colspan="2" | SPD | | colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | [[SPD]] | ||
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| Karl-Heinz Isensee || 1.751 || Rosemarie Werner || 561 | | Karl-Heinz Isensee || 1.751 || Rosemarie Werner || 561 | ||
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| colspan="6" | Verteilung der Stimmen | | colspan="6" | Verteilung der Stimmen | ||
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| colspan="3" | CDU || colspan="3" | 2.706 (7 Sitze) | | colspan="3" | [[CDU]] || colspan="3" | 2.706 (7 Sitze) | ||
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| colspan="3" | SPD || colspan="3" | 2.351 (6 Sitze) | | colspan="3" | [[SPD]] || colspan="3" | 2.351 (6 Sitze) | ||
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| colspan="3" | UWGB || colspan="3" | 730 (2 Sitze) | | colspan="3" | [[Wählergruppe|UWGB]] || colspan="3" | 730 (2 Sitze) | ||
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| colspan="2" | CDU || colspan="2" | SPD || colspan="2" | UWGB | | colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | [[SPD]] || colspan="2" | [[Wählergruppe|UWGB]] | ||
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| | | Karl-Heinz Isensee || 1.180 || Rosemarie Werner || 862 || Dietrich Kuessner || 326 | ||
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| Holste | | Ernst Holste || 184 || Wilfried Rittmeyer || 274 || Joachim Wolter || 116 | ||
|- | |- | ||
| | | Hans-Jürgen Schneider || 137 || Hermann Wesemann || 226 | ||
|- | |- | ||
| Dr. | | Dr. Karl-Heinz Magosch || 135 || Joachim Tietz || 165 | ||
|- | |- | ||
| Bögelsack | | Regina Bögelsack || 110 || Helmut Berg || 152 | ||
|- | |- | ||
| Prill | | Uwe Prill || 102 || Lothar Bosse || 106 Listenwahl | ||
|- | |- | ||
| Germer | | Hans Germer || 99 | ||
|} | |} | ||
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| colspan="6" | Verteilung der Stimmen | | colspan="6" | Verteilung der Stimmen | ||
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| colspan="3" | CDU || colspan="3" | 2.237 (7 Sitze) | | colspan="3" | [[CDU]] || colspan="3" | 2.237 (7 Sitze) | ||
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| colspan="3" | SPD || colspan="3" | 1.914 (6 Sitze) | | colspan="3" | [[SPD]] || colspan="3" | 1.914 (6 Sitze) | ||
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| colspan="3" | UWGB || colspan="3" | 560 (1 Sitz) | | colspan="3" | [[Wählergruppe|UWGB]] || colspan="3" | 560 (1 Sitz) | ||
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| colspan="6" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | | colspan="6" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | ||
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| colspan="2" | CDU || colspan="2" | SPD || colspan="2" | UWGB | | colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | [[SPD]] || colspan="2" | [[Wählergruppe|UWGB]] | ||
|- | |- | ||
| Werner | | Rosemarie Werner || 930 || Hans Germer || 259 || Joachim Wolter || 133 | ||
|- | |- | ||
| Rittmeyer | | Wilfried Rittmeyer || 311 || Hans-Jürgen Schneider || 251 | ||
|- | |- | ||
| Berg | | Helmut Berg || 163 || Carsten Schmidt || 214 | ||
|- | |- | ||
| Wesemann | | Hermann Wesemann || 153 || Detlef Braun || 187 | ||
|- | |- | ||
| Schikora | | Heidrun Schikora || 92 || Christian Zeranski || 155 | ||
|- | |- | ||
| | | Hans-Gerhard Rosenmüller || 62 || Dagmar Cieslik || 43 Listenwahl | ||
|- | |- | ||
| Lempart | | Ulrich Lempart || 37 Listenwahl | ||
|} | |} | ||
| Zeile 2.095: | Zeile 2.099: | ||
| colspan="6" | Verteilung der Stimmen | | colspan="6" | Verteilung der Stimmen | ||
|- | |- | ||
| colspan="3" | CDU || colspan="3" | 1.943 (6 Sitze) | | colspan="3" | [[CDU]] || colspan="3" | 1.943 (6 Sitze) | ||
|- | |- | ||
| colspan="3" | SPD || colspan="3" | 1.615 (5 Sitze) | | colspan="3" | [[SPD]] || colspan="3" | 1.615 (5 Sitze) | ||
|- | |- | ||
| colspan="3" | UWGB || colspan="3" | 797 (3 Sitze) | | colspan="3" | [[Wählergruppe|UWGB]] || colspan="3" | 797 (3 Sitze) | ||
|- | |- | ||
| colspan="6" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | | colspan="6" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | ||
|- | |- | ||
| colspan="2" | CDU || colspan="2" | SPD || colspan="2" | UWGB | | colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | [[SPD]] || colspan="2" | [[Wählergruppe|UWGB]] | ||
|- | |- | ||
| Rittmeyer | | Wilfried Rittmeyer || 625 || Hans-Jürgen Schneider || 286 || Mike Cohn || 374 | ||
|- | |- | ||
| Schrader | | Andrea Schrader || 165 || Egbert Rippel || 252 || Joachim Wolter || 167 | ||
|- | |- | ||
| Kronert | | Fabian Kronert || 134 || Detlef Braun || 222 || Christian Kahl || 80 | ||
|- | |- | ||
| | | Hans Gerhard Rosenmüller || 131 || Carsten Schmidt || 205 | ||
|- | |- | ||
| Werner-Kannegießer | | Stefanie Werner-Kannegießer || 129 || Elke Bauermeister || 70 Listenwahl | ||
|- | |- | ||
| Hampel | | Jürgen Hampel || 129 Listenwahl | ||
|} | |} | ||
| Zeile 2.135: | Zeile 2.139: | ||
| colspan="8" | Verteilung der Stimmen | | colspan="8" | Verteilung der Stimmen | ||
|- | |- | ||
| colspan="4" | SPD || colspan="4" | 1.677 (5 Sitze) | | colspan="4" | [[SPD]] || colspan="4" | 1.677 (5 Sitze) | ||
|- | |- | ||
| colspan="4" | CDU || colspan="4" | 873 (3 Sitze) | | colspan="4" | [[CDU]] || colspan="4" | 873 (3 Sitze) | ||
|- | |- | ||
| colspan="4" | UWGB || colspan="4" | 803 (3 Sitze) | | colspan="4" | [[Wählergruppe|UWGB]] || colspan="4" | 803 (3 Sitze) | ||
|- | |- | ||
| colspan="4" | GRÜNE || colspan="4" | 394 (1 Sitz) | | colspan="4" | [[GRÜNE]] || colspan="4" | 394 (1 Sitz) | ||
|- | |- | ||
| colspan="8" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | | colspan="8" | Namen der gewählten Bewerber:innen, Stimmen | ||
|- | |- | ||
| colspan="2" | SPD || colspan="2" | CDU || colspan="2" | UWGB || colspan="2" | GRÜNE | | colspan="2" | [[SPD]] || colspan="2" | [[CDU]] || colspan="2" | [[Wählergruppe|UWGB]] || colspan="2" | [[GRÜNE]] | ||
|- | |- | ||
| Rittmeyer | | Wilfried Rittmeyer || 667 || Egbert Rippel || 265 || Mike Cohn || 213 || Dirk Zogbaum || 156 | ||
|- | |- | ||
| Schrader | | Andrea Schrader || 149 || Carsten Schmidt || 240 || Joachim Wolter || 199 | ||
|- | |- | ||
| Jeglortz | | Heiko Jeglortz || 92 || Elke Bauermeister || 60 Listenwahl || Christian Kahl || 113 | ||
|- | |- | ||
| Werner | | Stefanie Werner || 86 | ||
|- | |- | ||
| Völkel | | Sabine Völkel || 33 Listenwahl | ||
|} | |} | ||