Begrüßungsstele der DDR: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Begrüßungsstele der DDR''' ist eine Plastik, aber auch ein historisches Denkmal mit politischer Bedeutung. Sie befindet sich auf dem Mittelstreifen der [[Bundesautobahn 2|Autobahn A2]] in der Nähe des ehemaligen [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn|Grenzübergangs | Die '''Begrüßungsstele der DDR''' ist eine Plastik, aber auch ein historisches Denkmal mit politischer Bedeutung. Sie befindet sich auf dem Mittelstreifen der [[Bundesautobahn 2|Autobahn A2]] in der Nähe des ehemaligen [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn|Grenzübergangs Helmstedt–Marienborn]]. | ||
== Beschreibung == | == Beschreibung == | ||
Die Doppelstele ist etwa 8 m hoch und hat ein Gewicht von rund 1,8 t.<ref name="YouTube17022025">{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/shorts/gh2dRszBF4U |titel=1,8 Tonnen Geschichte – die Begrüßungsstele Marienborn in Bewegung |titelerg=Beschreibung Shortvideo |hrsg=Die Autobahn GmbH des Bundes |werk=YouTube |datum=2025-02-17 |abruf=2025-03-16 | Die Doppelstele ist etwa 8 m hoch und hat ein Gewicht von rund 1,8 t.<ref name="YouTube17022025">{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/shorts/gh2dRszBF4U |titel=1,8 Tonnen Geschichte – die Begrüßungsstele Marienborn in Bewegung |titelerg=Beschreibung Shortvideo |hrsg=Die Autobahn GmbH des Bundes |werk=YouTube |datum=2025-02-17 |abruf=2025-03-16}}</ref> | ||
Der Entwurf der Stelen stammt von dem Plastiker, Grafiker und Maler Lutz Brandt. Er war Meisterschüler des Kunstprofessors Walter Womacka, Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, und wurde von der SED-Führung unmittelbar mit der Vergabe der Projektierung betraut. Für die Umsetzung des Auftrags wurde die parteieigene Werbeagentur „Dewag“ verpflichtet. Lutz Brandt siedelte [[1984]] in den Westen über.<ref name="BZ19022025">{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article241407740/Warum-ein-junger-Iraker-ein-Geschaeft-in-Helmstedt-eroeffnet.html |titel=DDR-Stele auf A2 bei Helmstedt demontiert – das sind die Gründe |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-02-19 |abruf=2025-03-16 | Der Entwurf der Stelen stammt von dem Plastiker, Grafiker und Maler Lutz Brandt. Er war Meisterschüler des Kunstprofessors Walter Womacka, Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, und wurde von der SED-Führung unmittelbar mit der Vergabe der Projektierung betraut. Für die Umsetzung des Auftrags wurde die parteieigene Werbeagentur „Dewag“ verpflichtet. Lutz Brandt siedelte [[1984]] in den Westen über.<ref name="BZ19022025">{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article241407740/Warum-ein-junger-Iraker-ein-Geschaeft-in-Helmstedt-eroeffnet.html |titel=DDR-Stele auf A2 bei Helmstedt demontiert – das sind die Gründe |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-02-19 |abruf=2025-03-16}}</ref><ref name="HESO-16032025">{{Literatur |Titel=Besondere Nacht- und Nebelaktion – Die Begrüßungsstele der DDR auf der A2 wurde demontiert und eingelagert |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-03-16 |Seiten=20}}</ref> | ||
Die Doppelstele wie auch das Staatswappen bestanden aus Duroplast – demselben Kunstharz-Material, aus dem die Karosserie des bekanntesten DDR-Fahrzeugs, des Trabant, gefertigt wurde. Baugleiche Stelen sind noch an weiteren ehemaligen Grenzübergängen erhalten, etwa in Dreilinden oder Bergen (Dumme)/Salzwedel.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HESO-16032025" /> | Die Doppelstele wie auch das Staatswappen bestanden aus Duroplast – demselben Kunstharz-Material, aus dem die Karosserie des bekanntesten DDR-Fahrzeugs, des Trabant, gefertigt wurde. Baugleiche Stelen sind noch an weiteren ehemaligen Grenzübergängen erhalten, etwa in Dreilinden oder Bergen (Dumme)/Salzwedel.<ref name="BZ19022025" /><ref name="HESO-16032025" /> | ||
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== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* [https://www.youtube.com/shorts/gh2dRszBF4U 1,8 Tonnen Geschichte – die Begrüßungsstele Marienborn in Bewegung!] Shortvideo auf YouTube | * [https://www.youtube.com/shorts/gh2dRszBF4U ''1,8 Tonnen Geschichte – die Begrüßungsstele Marienborn in Bewegung!''] Shortvideo auf YouTube | ||
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