Chronik der Einheitsgemeinde Büddenstedt 1974–2014: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Bevölkerungsbewegung ===
=== Bevölkerungsbewegung ===
Wie im gesamten Zonenrandgebiet und in ländlichen Regionen häufig festzustellen, waren auch in Büddenstedt die Bevölkerungszahlen rückläufig. Dieser Entwicklung hatten Rat und Verwaltung immer wieder entgegen zu steuern versucht.
Wie im gesamten Zonenrandgebiet und in ländlichen Regionen häufig festzustellen, waren auch in [[Büddenstedt]] die Bevölkerungszahlen rückläufig. Dieser Entwicklung hatten Rat und Verwaltung immer wieder entgegen zu steuern versucht.


Eine Maßnahme war die Erschließung des Gebietes „Kleibergsfeld“. Hier wurden 23 Einfamilienhäuser im Zeitraum von Mai 1979 bis Mai 1983 errichtet. Die Erschließungskosten beliefen sich auf 1,18 Millionen DM, von denen die Gemeinde 600.000 DM trug. Diese enorme Summe resultierte aus der Notwendigkeit, die Kanalisation auf über 5,50 m Tiefe zu verlegen. Anders hätte ein Gefälle zur Kläranlage Süd nicht erreicht werden können.
Eine Maßnahme war die Erschließung des Gebietes „[[Im Kleibergsfeld (Büddenstedt)|Kleibergsfeld]]“. Hier wurden 23 Einfamilienhäuser im Zeitraum von Mai [[1979]] bis Mai [[1983]] errichtet. Die Erschließungskosten beliefen sich auf 1,18 Millionen DM, von denen die Gemeinde 600.000 DM trug. Diese enorme Summe resultierte aus der Notwendigkeit, die Kanalisation auf über 5,50 m Tiefe zu verlegen. Anders hätte ein Gefälle zur Kläranlage Süd nicht erreicht werden können.


Weitere Maßnahmen zur Baulandbereitstellung schlossen sich an. So wurden Baulückenschließungen im Gemeindegebiet ermöglicht wie beispielsweise 1989 im Allenackerfeld für drei Einfamilienhäuser; 1995 entstand in privater Trägerschaft an der Ecke Oststraße/Straße Am Tagebau ein Neubaugebiet „Northamweg“ mit acht Bauplätzen. 2001 konnte die Gemeinde in Offleben im Bereich der G.-Hauptmann-Straße / Kirchstraße fünf Bauplätze „Am Pfarrgarten“ zur Verfügung stellen.
Weitere Maßnahmen zur Baulandbereitstellung schlossen sich an. So wurden Baulückenschließungen im Gemeindegebiet ermöglicht wie beispielsweise [[1989]] im [[Allenackerfeld (Büddenstedt)|Allenackerfeld]] für drei Einfamilienhäuser; [[1995]] entstand in privater Trägerschaft an der Ecke [[Oststraße (Büddenstedt)|Oststraße]] / [[Am Tagebau (Büddenstedt)|Am Tagebau]] ein Neubaugebiet „[[Northamweg (Büddenstedt)|Northamweg]]“ mit acht Bauplätzen. [[2001]] konnte die Gemeinde in [[Offleben]] im Bereich der [[Gerhart-Hauptmann-Straße (Offleben)|Gerhart-Hauptmann-Straße]] / [[Kirchstraße (Offleben)|Kirchstraße]] fünf Bauplätze „[[Am Pfarrgarten (Offleben)|Am Pfarrgarten]]“ zur Verfügung stellen.


Durch Wegfall der Kläranlage Süd wurde eine Erweiterung des Baugebietes „Kleibergsfeld“ entlang der Königsberger Straße zulässig. Hier ist 2002 ein Neubaugebiet „Im Kleibergsfeld“ mit 33 Bauplätzen entstanden, von denen 2005 bereits mehr als die Hälfte mit Einfamilienhäusern bebaut sind.
Durch Wegfall der Kläranlage Süd wurde eine Erweiterung des Baugebietes „[[Im Kleibergsfeld (Büddenstedt)|Kleibergsfeld]]“ entlang der [[Königsberger Straße (Büddenstedt)|Königsberger Straße]] zulässig. Hier ist [[2002]] ein Neubaugebiet „[[Im Kleibergsfeld (Büddenstedt)|Im Kleibergsfeld]]“ mit 33 Bauplätzen entstanden, von denen [[2005]] bereits mehr als die Hälfte mit Einfamilienhäusern bebaut sind.


Die Einwohnerzahlen von Büddenstedt im Vergleich zum Landkreis Helmstedt:
Die Einwohnerzahlen von [[Büddenstedt]] im Vergleich zum [[Landkreis Helmstedt]]:


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! Datum !! Büddenstedt !! Landkreis<br />Helmstedt
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=== Windkraftanlagen ===
=== Windkraftanlagen ===
Wie inzwischen überall im Lande so gehören auch in Büddenstedt Windräder zum heutigen Landschaftsbild.
Wie inzwischen überall im Lande so gehören auch in [[Büddenstedt]] Windräder zum heutigen Landschaftsbild.
<!-- BILD NOCH EINBAUEN -->
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!!! BILD NOCH EINBAUEN !!!
Im Frühjahr 2003 konnten rund 800 m von der Hohnslebener Ortslage entfernt zwei Windkraftanlagen durch die Hohnslebener Windkraft GmbH in Betrieb genommen werden, nachdem mit Unterstützung der Gemeinde und des Zweckverbandes Großraum Braunschweig durch ein Raumordnungs-Änderungsverfahren die Voraussetzung für den Bau dieser Windräder geschaffen worden war.
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Im Frühjahr [[2003]] konnten rund 800 m von der [[Hohnsleben]]er Ortslage entfernt zwei Windkraftanlagen durch die [[Hohnslebener Windkraft]] GmbH in Betrieb genommen werden, nachdem mit Unterstützung der Gemeinde und des Zweckverbandes Großraum Braunschweig durch ein Raumordnungs-Änderungsverfahren die Voraussetzung für den Bau dieser Windräder geschaffen worden war.


Nur wenige Wochen später wurde offiziell das gemeinsame Projekt der BKB AG und der E.ON Energy Projects GmbH aus München für eine Windparkanlage zwischen Büddenstedt und Helmstedt vorgestellt. Bereits im Juli 2003 gingen die ersten von insgesamt dreizehn Windenergieanlagen westlich der L 640 in Betrieb. Im Sommer 2007 folgte auf der östlich der L 640 gelegenen Seite ein weiterer Windpark mit vier Anlagen.
Nur wenige Wochen später wurde offiziell das gemeinsame Projekt der [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|BKB]] AG und der E.ON Energy Projects GmbH aus München für eine Windparkanlage zwischen [[Büddenstedt]] und [[Helmstedt]] vorgestellt. Bereits im Juli [[2003]] gingen die ersten von insgesamt dreizehn Windenergieanlagen westlich der [[Landesstraße 640|L 640]] in Betrieb. Im Sommer [[2007]] folgte auf der östlich der [[Landesstraße 640|L 640]] gelegenen Seite ein weiterer Windpark mit vier Anlagen.


Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet am Vormittag des 11. November 2010 eines der westlich der L 640 gelegenen Windkrafträder in Brand und löste einen Großeinsatz der Büddenstedter, Helmstedter und Schöninger Feuerwehren aus. Das in etwa 100 m Höhe befindliche Feuer konnte nicht gelöscht werden, so dass die Feuerwehrleute für eine großräumige Sicherung der Brandstelle sorgten, bis der Windradkranz ausgebrannt war. Das Herabfallen von Trümmerteilen machte eine mehrtägige Sperrung der Landesstraße zwischen Büddenstedt und Helmstedt erforderlich.
Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet am Vormittag des 11. November [[2010]] eines der westlich der [[Landesstraße 640|L 640]] gelegenen Windkrafträder in Brand und löste einen Großeinsatz der [[Freiwillige Feuerwehr Büddenstedt|Büddenstedt]]er, [[Freiwillige Feuerwehr Helmstedt|Helmstedt]]er und [[Freiwillige Feuerwehr Schöningen|Schöninger Feuerwehr]] aus. Das in etwa 100 m Höhe befindliche Feuer konnte nicht gelöscht werden, so dass die Feuerwehrleute für eine großräumige Sicherung der Brandstelle sorgten, bis der Windradkranz ausgebrannt war. Das Herabfallen von Trümmerteilen machte eine mehrtägige Sperrung der Landesstraße zwischen [[Büddenstedt]] und [[Helmstedt]] erforderlich.


== Umgestaltung des Rathausvorplatzes und Naherholungsgebiet im Wulfersdorfer Tagebau ==
== Umgestaltung des Rathausvorplatzes und Naherholungsgebiet im Wulfersdorfer Tagebau ==
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== Versorgung der Bevölkerung ==
== Versorgung der Bevölkerung ==
=== Ärztliche Versorgung ===
=== Ärztliche Versorgung ===
In der Gemeinde Büddenstedt gab es zum Zeitpunkt der Zusammenlegung zwei praktische Ärzte. Dabei handelte es sich um die Praxis von Dr. Bernhard Runge in Neu Büddenstedt, die er bis 1973 führte und ab 1. Oktober 1973 an Dr. med. Sattar Kadoori weitergab. 1994 übernahm der praktische Arzt Christian Hermann die Büddenstedter Praxis, die er nach 11 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zum Juni 2005 schließen musste. Am 01. August 2005 wurde die Praxis von der Fachärztin für Allgemeinmedizin Sigrun Mundhenke wiedereröffnet. Die Nachbesetzung durch Frau Mundhenke konnte letztendlich durch den tatkräftigen Einsatz der Gemeinde über Presse und Rundfunk sichergestellt werden. Dieses öffentlichkeitswirksame Vorgehen hat kreisweit Beachtung erfahren.
In der Gemeinde [[Büddenstedt]] gab es zum Zeitpunkt der Zusammenlegung zwei praktische Ärzte. Dabei handelte es sich um die Praxis von Dr. Bernhard Runge in [[Neu Büddenstedt]], die er bis [[1973]] führte und ab 1. Oktober [[1973]] an Dr. med. Sattar Kadoori weitergab. [[1994]] übernahm der praktische Arzt Christian Hermann die [[Büddenstedt]]er Praxis, die er nach 11 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zum Juni [[2005]] schließen musste. Am 1. August [[2005]] wurde die Praxis von der Fachärztin für Allgemeinmedizin Sigrun Mundhenke wiedereröffnet. Die Nachbesetzung durch Frau Mundhenke konnte letztendlich durch den tatkräftigen Einsatz der Gemeinde über Presse und Rundfunk sichergestellt werden. Dieses öffentlichkeitswirksame Vorgehen hat kreisweit Beachtung erfahren.


In Offleben praktizierte Dr. Heinz Adam von 1951 bis zum 30. September 1979. Sein Nachfolger wurde Dr. Kazim Tas. Zum 01. Mai 1988 wurde die Offlebener Praxis von Dr. Ali H. Adam, Facharzt für innere Medizin, übernommen, der sie nach 20-jähriger Tätigkeit mit seinem Eintritt in den Ruhestand zum 1. Mai 2008 an die Büddenstedter Ärztin Frau Mundhenke mit übergeben hat.
In [[Offleben]] praktizierte Dr. Heinz Adam von [[1951]] bis zum 30. September [[1979]]. Sein Nachfolger wurde Dr. Kazim Tas. Zum 1. Mai [[1988]] wurde die [[Offleben]]er Praxis von Dr. Ali H. Adam, Facharzt für innere Medizin, übernommen, der sie nach 20-jähriger Tätigkeit mit seinem Eintritt in den Ruhestand zum 1. Mai [[2008]] an die [[Büddenstedt]]er Ärztin Frau Mundhenke mit übergeben hat.


Als Zahnarzt praktizierte von 1956 bis 1976 Erich Schröder in Neu Büddenstedt. Als er seine Praxis aus Altersgründen aufgab und nach Helmstedt zog, blieb sie ganze zwei Jahre unbesetzt. Von 1978 bis Ende Dezember 2007 sicherte das Ehepaar Dr. Milan und Dr. Svetlana Mrdjenovacki die zahnärztliche Versorgung der Gemeinde. Am 1. Januar 2008 wurde die Zahnarztpraxis von Herrn Jan von Jeinsen übernommen.
Als Zahnarzt praktizierte von [[1956]] bis [[1976]] Erich Schröder in [[Neu Büddenstedt]]. Als er seine Praxis aus Altersgründen aufgab und nach [[Helmstedt]] zog, blieb sie ganze zwei Jahre unbesetzt. Von [[1978]] bis Ende Dezember [[2007]] sicherte das Ehepaar Dr. Milan und Dr. Svetlana Mrdjenovacki die zahnärztliche Versorgung der Gemeinde. Am 1. Januar [[2008]] wurde die Zahnarztpraxis von Herrn Jan von Jeinsen übernommen.


=== Sozialstation ===
=== Sozialstation ===
Als wichtige Institution der Gemeinde arbeitete sowohl in Büddenstedt als auch in Offleben je eine Gemeindeschwester. Weil durch neue Richtlinien der Landesregierung die Anstellung einer Gemeindeschwester an die Größe der Gemeinde gebunden war und sowohl Büddenstedt als auch die Samtgemeinde Heeseberg diese Bedingung nicht erfüllten, entschloss man sich, mit Schöningen zur Sicherstellung der Versorgung ihrer Einwohner auf den Gebieten der ambulanten Krankenpflege, der Haus- und Familienpflege sowie der Altenpflege eine gemeinsame Sozialstation mit der [[Arbeiterwohlfahrt]] zu gründen. Am 1. Mai 1979 gab der Gemeinderat seine Zustimmung zur Gründung der Sozialstation Schöningen.
Als wichtige Institution der Gemeinde arbeitete sowohl in [[Büddenstedt]] als auch in [[Offleben]] je eine Gemeindeschwester. Weil durch neue Richtlinien der Landesregierung die Anstellung einer Gemeindeschwester an die Größe der Gemeinde gebunden war und sowohl [[Büddenstedt]] als auch die [[Samtgemeinde Heeseberg]] diese Bedingung nicht erfüllten, entschloss man sich, mit [[Schöningen]] zur Sicherstellung der Versorgung ihrer Einwohner auf den Gebieten der ambulanten Krankenpflege, der Haus- und Familienpflege sowie der Altenpflege eine gemeinsame Sozialstation mit der [[Arbeiterwohlfahrt]] zu gründen. Am 1. Mai [[1979]] gab der Gemeinderat seine Zustimmung zur Gründung der Sozialstation [[Schöningen]].


Mit Einführung der Pflegeversicherung ist eine sozialpolitische Systemveränderung eingetreten. Damit hatten freie gemeinnützige und private Pflegedienste Vorrang gegenüber öffentlichen Trägern. Die kommunalen Mitglieder (Stadt Schöningen, Samtgemeinde Heeseberg und Gemeinde Büddenstedt) kamen deshalb überein, dass die Aufgaben der Sozialstation künftig nur noch von einem Mitglied – nämlich der [[Arbeiterwohlfahrt]] – wahrgenommen werden. Auf Beschluss des Rates ist die Gemeinde Büddenstedt zum 31. März 1995 aus der Sozialstation Schöningen ausgetreten.
Mit Einführung der Pflegeversicherung ist eine sozialpolitische Systemveränderung eingetreten. Damit hatten freie gemeinnützige und private Pflegedienste Vorrang gegenüber öffentlichen Trägern. Die kommunalen Mitglieder (Stadt [[Schöningen]], [[Samtgemeinde Heeseberg]] und Gemeinde [[Büddenstedt]]) kamen deshalb überein, dass die Aufgaben der Sozialstation künftig nur noch von einem Mitglied – nämlich der [[Arbeiterwohlfahrt]] – wahrgenommen werden. Auf Beschluss des Rates ist die Gemeinde [[Büddenstedt]] zum 31. März [[1995]] aus der Sozialstation [[Schöningen]] ausgetreten.


=== Kindergärten ===
=== Kindergärten ===
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=== Wäscherei Offleben ===
=== Wäscherei Offleben ===
Bei Westwind war die zum Trocknen aufgehängte Wäsche von zahlreichen schwarzen Stippen, verursacht vom Kohlestaub aus dem Schwelwerk und der Brikettfabrik, übersät, die sich nur durch nochmaliges Waschen beseitigen ließen. Diesem Übel beizukommen, war dem Rat der früheren Gemeinde Offleben ein wichtiges Anliegen. Deshalb richtete die Gemeinde 1954 in den Kontorräumen der ehemaligen Zuckerfabrik eine Wäscherei ein, die nach den damaligen neuesten technischen Erkenntnissen mit einer Wäschetrommel, Schleudern und einer Heißmangel ausgestattet war und in der die Einwohner kostengünstig ihre Wäsche waschen, trocknen und schrankfertig mangeln konnten. 1964 wurde die Wäscherei mit einem Kostenaufwand von 80.000 DM umgebaut und wieder auf den neuesten Stand gebracht.
Bei Westwind war die zum Trocknen aufgehängte Wäsche von zahlreichen schwarzen Stippen, verursacht vom Kohlestaub aus dem Schwelwerk und der Brikettfabrik, übersät, die sich nur durch nochmaliges Waschen beseitigen ließen. Diesem Übel beizukommen, war dem Rat der früheren Gemeinde [[Offleben]] ein wichtiges Anliegen. Deshalb richtete die Gemeinde [[1954]] in den Kontorräumen der ehemaligen Zuckerfabrik eine Wäscherei ein, die nach den damaligen neuesten technischen Erkenntnissen mit einer Wäschetrommel, Schleudern und einer Heißmangel ausgestattet war und in der die Einwohner kostengünstig ihre Wäsche waschen, trocknen und schrankfertig mangeln konnten. [[1964]] wurde die Wäscherei mit einem Kostenaufwand von 80.000,— DM umgebaut und wieder auf den neuesten Stand gebracht.


Mit zunehmendem technischen Fortschritt in den Privathaushalten, Anschaffung eigener Waschmaschinen usw., ging dann aber die wirtschaftliche Auslastung der Gemeindewäscherei kontinuierlich zurück: der jährliche Zuschussbedarf aus dem Gemeindehaushalt stieg bis 1976 schon auf rd. 26.025 DM an; weitere erhebliche Investitionen waren zu erwarten, so dass auf Drängen der Kommunalaufsicht der Rat der Gemeinde Büddenstedt letztlich entscheiden musste, die Wäscherei zum 28. Februar 1981 endgültig zu schließen.
Mit zunehmendem technischen Fortschritt in den Privathaushalten, Anschaffung eigener Waschmaschinen, usw. ging dann aber die wirtschaftliche Auslastung der Gemeindewäscherei kontinuierlich zurück: der jährliche Zuschussbedarf aus dem Gemeindehaushalt stieg bis [[1976]] schon auf rd. 26.025,— DM an; weitere erhebliche Investitionen waren zu erwarten, so dass auf Drängen der Kommunalaufsicht der Rat der Gemeinde [[Büddenstedt]] letztlich entscheiden musste, die Wäscherei zum 28. Februar [[1981]] endgültig zu schließen.


Da die Gemeinde keine Verwendung mehr für das einstige Wäschereigebäude Zuckerfabrik 1 hatte, wurde das Grundstück 1983 verkauft und wird seither als Wohnhaus genutzt.
Da die Gemeinde keine Verwendung mehr für das einstige Wäschereigebäude [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 1 hatte, wurde das Grundstück [[1983]] verkauft und wird seither als Wohnhaus genutzt.


=== Schwimmhalle in Büddenstedt ===
=== Schwimmhalle in Büddenstedt ===
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Alle drei Gemeinden verfügten über einen eigenen Grundstücksbestand mit insgesamt rund 360 Mietwohnungen, die in Eigenregie verwaltet wurden.
Alle drei Gemeinden verfügten über einen eigenen Grundstücksbestand mit insgesamt rund 360 Mietwohnungen, die in Eigenregie verwaltet wurden.


Im Laufe der Zeit hat sich die Gemeinde von verschiedenen Wohngrundstücken getrennt und in Privatbesitz verkauft wie in Büddenstedt die früheren Lehrerhäuser Schulstraße 13 bis 16, 18, 20, 22 und 24, in Offleben die ehemalige Wäscherei Zuckerfabrik 1, das Haus Zuckerfabrik 2, die alte Schule Alversdorfer Str. 35, das Mehrfamilienhaus Wiesenweg 1, das Grundstück Zuckerfabrik 9 sowie in Hohnsleben die Grundstücke An der Mühle 13 und Hohnslebener Platz 1. Das Grundstück Poststraße 9 wurde über Jahre hinweg als Unterkunft für Asylbewerber genutzt und musste letztlich aufgrund seiner schlechten baulichen Substanz im Jahr 2004 abgerissen werden.
Im Laufe der Zeit hat sich die Gemeinde von verschiedenen Wohngrundstücken getrennt und in Privatbesitz verkauft wie in [[Büddenstedt]] die früheren Lehrerhäuser [[Schulstraße (Büddenstedt)|Schulstraße]] 13 bis 16, 18, 20, 22 und 24, in [[Offleben]] die ehemalige Wäscherei [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 1, das Haus [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 2, die alte Schule [[Alversdorfer Straße (Offleben)|Alversdorfer Straße]] 35, das Mehrfamilienhaus [[Wiesenweg (Offleben)|Wiesenweg]] 1, das Grundstück [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 9 sowie in [[Hohnsleben]] die Grundstücke [[An der Mühle (Hohnsleben)|An der Mühle]] 13 und [[Hohnslebener Platz (Hohnsleben)|Hohnslebener Platz]] 1. Das Grundstück [[Poststraße (Offleben)|Poststraße]] 9 wurde über Jahre hinweg als Unterkunft für Asylbewerber genutzt und musste letztlich aufgrund seiner schlechten baulichen Substanz im Jahr [[2004]] abgerissen werden.


Der Rat war stets darauf bedacht, die Mieten für die Gemeindewohnungen so günstig wie möglich zu halten, um einen Anreiz zum Wohnen in der Gemeinde Büddenstedt zu geben. Die Verwaltung des gemeindlichen Grundbesitzes wurde dann allerdings insbesondere wegen des immer komplexer werdenden Mietrechts mit Wirkung zum 01. Januar 1993 an die Kreis- Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt (KWG) übertragen, der die Gemeinde Büddenstedt seit 1951 als Gesellschafter angehört.
Der Rat war stets darauf bedacht, die Mieten für die Gemeindewohnungen so günstig wie möglich zu halten, um einen Anreiz zum Wohnen in der Gemeinde [[Büddenstedt]] zu geben. Die Verwaltung des gemeindlichen Grundbesitzes wurde dann allerdings insbesondere wegen des immer komplexer werdenden Mietrechts mit Wirkung zum 1. Januar [[1993]] an die [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt]] (KWG) übertragen, der die Gemeinde [[Büddenstedt]] seit [[1951]] als Gesellschafter angehört.


Ein im Jahre 2003 eingeholtes Sachverständigengutachten machte deutlich, dass sich aus finanziellen Gründen in all den Jahren ein Instandsetzungs- und Modernisierungsstau in Millionenhöhe ergeben hatte, den die Gemeinde allein nicht würde abarbeiten können. Die Überschüsse aus den Mieten ließen lediglich die notwendigsten Reparaturen zu. Aufgrund seiner sozialen Verpflichtung den Bürgern gegenüber hielt der Rat jedoch die Aufnahme hoher Darlehen und generelle Mieterhöhungen für untragbar. Nach intensiven Beratungen und Verhandlungen beschloss der Rat schließlich bei einer Gegenstimme, den gemeindlichen Wohnungsbestand zum 1. Juli 2004 an die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt zu veräußern, und zwar die Grundstücke in:
Ein im Jahre [[2003]] eingeholtes Sachverständigengutachten machte deutlich, dass sich aus finanziellen Gründen in all den Jahren ein Instandsetzungs- und Modernisierungsstau in Millionenhöhe ergeben hatte, den die Gemeinde allein nicht würde abarbeiten können. Die Überschüsse aus den Mieten ließen lediglich die notwendigsten Reparaturen zu. Aufgrund seiner sozialen Verpflichtung den Bürgern gegenüber hielt der Rat jedoch die Aufnahme hoher Darlehen und generelle Mieterhöhungen für untragbar. Nach intensiven Beratungen und Verhandlungen beschloss der Rat schließlich bei einer Gegenstimme, den gemeindlichen Wohnungsbestand zum 1. Juli [[2004]] an die [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt]] zu veräußern, und zwar die Grundstücke in:


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! Reinsdorf (Hohnsleben)
! [[Reinsdorf]] ([[Hohnsleben]])
! Offleben
! [[Offleben]]
! Büddenstedt
! [[Büddenstedt]]
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* [[Barneberger Straße (Offleben)|Barneberger Straße]] 4 und 8–9
* [[Barneberger Straße (Offleben)|Barneberger Straße]] 4 und 8–9
* [[Gerhart-Hauptmann-Straße (Offleben)|Gerhart-Hauptmann-Straße]] 8–9
* [[Gerhart-Hauptmann-Straße (Offleben)|Gerhart-Hauptmann-Straße]] 8–9
* [[Lindenstraße (Offleben)|Lindenstraße]] 4–4A
* [[Lindenstraße (Offleben)|Lindenstraße]] 4 – 4 A
* [[Poststraße (Offleben)|Poststraße]] 12–13 und 19
* [[Poststraße (Offleben)|Poststraße]] 12–13 und 19
* [[Siedlung Süd (Offleben)|Siedlung Süd]] 53–54
* [[Siedlung Süd (Offleben)|Siedlung Süd]] 53–54
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* [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 3–5 und 7
* [[Zuckerfabrik (Offleben)|Zuckerfabrik]] 3–5 und 7
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* [[Bahnhofstraße (Büddenstedt)|Bahnhofstraße]] 17–17A und 19
* [[Bahnhofstraße (Büddenstedt)|Bahnhofstraße]] 17 – 17 A und 19
* [[Dr.-Heinrich-Jasper-Straße (Büddenstedt)|Dr.-Heinrich-Jasper-Straße]] 36 und 38
* [[Dr.-Heinrich-Jasper-Straße (Büddenstedt)|Dr.-Heinrich-Jasper-Straße]] 36 und 38
* [[Glückaufstraße (Büddenstedt)|Glückaufstraße]] 1–1A
* [[Glückaufstraße (Büddenstedt)|Glückaufstraße]] 1 – 1 A
* [[Martin-Luther-Platz (Büddenstedt)|Martin-Luther-Platz]] 1-3, 5–6 und 6A
* [[Martin-Luther-Platz (Büddenstedt)|Martin-Luther-Platz]] 1-3, 5–6 und 6 A
* [[Rathausplatz (Büddenstedt)|Rathausplatz]] 2–7A
* [[Rathausplatz (Büddenstedt)|Rathausplatz]] 2 – 7 A
* [[Wulfersdorfer Straße (Büddenstedt)|Wulfersdorfer Straße]] 3 und 5
* [[Wulfersdorfer Straße (Büddenstedt)|Wulfersdorfer Straße]] 3 und 5
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Die bestehenden Mietverträge bleiben unangetastet. Mieterhöhungen sollen, wie in der Vergangenheit auch, erst bei Modernisierungsmaßnahmen zum Tragen kommen, die aber vorher mit den Mietern abgestimmt werden. Vom ausgehandelten Kaufpreis von rd. vier Millionen Euro werden zunächst nur zwei Millionen an die Gemeinde ausgezahlt, für 270.000 erhält die Gemeinde weitere stimmberechtigte Anteile an der KWG und der Restbetrag von 1,73 Millionen wird der KWG als zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt.
Die bestehenden Mietverträge bleiben unangetastet. Mieterhöhungen sollen, wie in der Vergangenheit auch, erst bei Modernisierungsmaßnahmen zum Tragen kommen, die aber vorher mit den Mietern abgestimmt werden. Vom ausgehandelten Kaufpreis von rd. vier Mio. € werden zunächst nur zwei Mio. an die Gemeinde ausgezahlt, für 270.000,—€ erhält die Gemeinde weitere stimmberechtigte Anteile an der [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt|KWG]] und der Restbetrag von 1,73 Mio. € wird der [[Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt|KWG]] als zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt.


=== Lebenszentrum Reinsdorf ===
=== Lebenszentrum Reinsdorf ===
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;Katholische Kirche Offleben
;Katholische Kirche Offleben
[[Datei:Offleben Kirche kath.jpg|mini]]
[[Datei:Offleben Kirche kath.jpg|mini|hochkant]]
Mit dem Bau der katholischen Kirche Offleben wurde 1932 an der Bahnhofstraße (heute Alversdorfer Straße) begonnen. Die Hauptweihe fand im Mai 1933 anlässlich des in Offleben stattfindenden Katholikentages durch den Hildesheimer Bischof Nicolaus Bares statt.<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" /> Die Kirchengemeinde trägt den Namen Heilige Familie.
Mit dem Bau der katholischen Kirche Offleben wurde 1932 an der Bahnhofstraße (heute Alversdorfer Straße) begonnen. Die Hauptweihe fand im Mai 1933 anlässlich des in Offleben stattfindenden Katholikentages durch den Hildesheimer Bischof Nicolaus Bares statt.<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" /> Die Kirchengemeinde trägt den Namen Heilige Familie.


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Noch vor dem Bau der Offlebener Kirche haben sich katholische Frauen zusammengeschlossen und bereits im Jahre 1926 die katholische Frauengruppe Offleben gebildet, deren Wirken aus der Kirchengemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Mit Entstehung der St.-Barbara-Kirche wurde auch im damaligen Neu Büddenstedt eine katholische Frauengruppe gegründet, die bis ins Jahr 2010 hinein ebenso aktiv war. Ein ebenso wichtiger und fester Bestandteil der katholischen Kirchenarbeit ist nach wie vor die Kolpingsfamilie Offleben, die am 26. April 1953 gegründet worden ist.
Noch vor dem Bau der Offlebener Kirche haben sich katholische Frauen zusammengeschlossen und bereits im Jahre 1926 die katholische Frauengruppe Offleben gebildet, deren Wirken aus der Kirchengemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Mit Entstehung der St.-Barbara-Kirche wurde auch im damaligen Neu Büddenstedt eine katholische Frauengruppe gegründet, die bis ins Jahr 2010 hinein ebenso aktiv war. Ein ebenso wichtiger und fester Bestandteil der katholischen Kirchenarbeit ist nach wie vor die Kolpingsfamilie Offleben, die am 26. April 1953 gegründet worden ist.


;Katholische Kirche St.-Barbara Büddenstedt
;Katholische Kirche [[St. Barbara (Büddenstedt)|St. Barbara]] Büddenstedt
[[Datei:Neu Büddenstedt Kirche kath.jpg|mini]]
[[Datei:Neu Büddenstedt Kirche kath.jpg|mini]]
Die 1950/1951 am Ende des Kattreppeln errichtete Kirche wurde am 19. August 1951 durch Erzbischof Joseph Godehard Machens geweiht.
Die [[1950]]/[[1951]] am Ende des Kattreppeln errichtete [[St. Barbara (Büddenstedt)|Kirche]] wurde am 19. August [[1951]] durch Erzbischof Joseph Godehard Machens geweiht.


Gut 40 Jahre später konnte 1993 im Zuge von Kirchenrenovierungsarbeiten der Gemeinderaum ausgebaut und völlig neu gestaltet werden.
Gut 40 Jahre später konnte [[1993]] im Zuge von Kirchenrenovierungsarbeiten der Gemeinderaum ausgebaut und völlig neu gestaltet werden.


Die katholischen Kirchengemeinden Hl. Familie in Offleben mit St.-Barbara in Büddenstedt werden von einem gemeinsamen Seelsorger betreut, der bis 1988 jeweils auch im Pfarrhaus an der katholischen Kirche in Offleben wohnte. Dies waren:
Die katholischen Kirchengemeinden Hl. Familie in Offleben mit St.-Barbara in Büddenstedt werden von einem gemeinsamen Seelsorger betreut, der bis [[1988]] jeweils auch im Pfarrhaus an der katholischen Kirche in [[Offleben]] wohnte. Dies waren:
* [[1969]]–[[1976]] Pfarrer Bruno Hanke
* [[1969]]–[[1976]] Pfarrer Bruno Hanke
* [[1976]]–[[1982]] Pater Josef Wycik
* [[1976]]–[[1982]] Pater Josef Wycik
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Direkt an der Kirche gelegen befindet sich der von der Kirchengemeinde verwaltete Friedhof für Reinsdorf/Hohnsleben mit seiner 1954 neu errichteten Friedhofskapelle<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Reinsdorf mit den Ortsteilen Reinsdorf und Hohnsleben" />.
Direkt an der Kirche gelegen befindet sich der von der Kirchengemeinde verwaltete Friedhof für Reinsdorf/Hohnsleben mit seiner 1954 neu errichteten Friedhofskapelle<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Reinsdorf mit den Ortsteilen Reinsdorf und Hohnsleben" />.


;Evangelische St.-Georgs-Kirche Offleben
;Evangelische [[St. Georg (Offleben)|St.-Georgs-Kirche]] Offleben
Wann der Grundstein zu der Kirche gelegt wurde, ließ sich nicht ermitteln. Die erste urkundliche Erwähnung über das Gotteshaus stammt aus dem Jahre 1249, wo der braunschweigische Herzog Otto dem Kloster Riddagshausen den Besitz des Altars in der Kapelle des hl. Georg in Offleben überließ.<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" /> So hat die Kirchengemeinde Offleben mit mehreren Veranstaltungen 1999 im Rahmen eines Jubiläumsjahres zusammen mit der Kirchengemeinde Reinsdorf-Hohnsleben ihr 750jähriges Bestehen gefeiert.
Wann der Grundstein zu der [[St. Georg (Offleben)|Kirche]] gelegt wurde, ließ sich nicht ermitteln. Die erste urkundliche Erwähnung über das Gotteshaus stammt aus dem Jahre [[1249]], wo der braunschweigische Herzog Otto dem Kloster Riddagshausen den Besitz des Altars in der Kapelle des Hl. Georg in [[Offleben]] überließ.<ref name="Heimatbuch der Gemeinde Offleben" /> So hat die [[Kirchengemeinde Offleben]] mit mehreren Veranstaltungen [[1999]] im Rahmen eines Jubiläumsjahres zusammen mit der [[Kirchengemeinde Reinsdorf–Hohnsleben]] ihr 750-jähriges Bestehen gefeiert.
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Gemeinsamer Pfarrer für die selbständigen Kirchengemeinden Offleben und Reinsdorf- Hohnsleben war von 1963 bis 1999 Pfarrer Dietrich Kuessner.
Gemeinsamer Pfarrer für die selbständigen Kirchengemeinden [[Kirchengemeinde Offleben|Offleben]] und [[Kirchengemeinde Reinsdorf–Hohnsleben|Reinsdorf–Hohnsleben]] war von [[1963]] bis [[1999]] Pfarrer Dietrich Kuessner.


Die 1915 gegründete evangelische Frauenhilfe Offleben konnte am 5. September 1990 im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses im Beisein von zahlreichen Gästen ihr 75-jähriges Bestehen festlich begehen und ist auch weiterhin aktiv.
Die 1915 gegründete evangelische Frauenhilfe Offleben konnte am 5. September 1990 im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses im Beisein von zahlreichen Gästen ihr 75-jähriges Bestehen festlich begehen und ist auch weiterhin aktiv.