Friedrich Grotrian: Unterschied zwischen den Versionen

AZ: Die Seite wurde neu angelegt: '''Georg Friedrich Carl Grotrian''' (* 13. Januar 1803 in Schöningen; † 11. Dezember 1860 in Braunschweig) war ein deutscher Klavierbauer und Unternehmer. == Leben == Grotrian wurde 13. Januar 1803 als Sohn des Ratskämmerers Julius Friedrich Daniel Grotrian und dessen Ehefrau Louise Dorothea Henriette Ehlig in Schöningen geboren. Die Taufe erfolgte in der St. Vincenz (Sch…
 
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== Gründung der Firma Grotrian-Steinweg ==
== Gründung der Firma Grotrian-Steinweg ==
Nach seiner Rückkehr lernte Grotrian den Pianofortebauer Theodor Steinweg kennen, der eine Manufaktur in Wolfenbüttel leitete. Diese war [[1835]] von dessen Vater Heinrich Steinweg in Seesen gegründet worden. Heinrich Steinweg emigrierte [[1851]] in die Vereinigten Staaten, wo er unter dem Namen Henry E. Steinway in New York die Firma Steinway & Sons ins Leben rief.
Nach seiner Rückkehr lernte Grotrian den Pianofortebauer Theodor Steinweg kennen, der eine Manufaktur in Wolfenbüttel leitete. Diese war [[1835]] von dessen Vater Heinrich Engelhard Steinweg in Seesen gegründet worden. Heinrich Engelhard Steinweg emigrierte [[1851]] in die Vereinigten Staaten, wo er unter dem Namen Henry E. Steinway in New York die Firma Steinway & Sons ins Leben rief.


Im Jahr [[1858]] trat Grotrian als Teilhaber in die Firma von Theodor Steinweg ein. Gemeinsam verlegten sie den Firmensitz nach Braunschweig in ein Patrizierhaus am Bohlweg 48. Die Mitarbeiterzahl stieg rasch auf 25 Meister und Gesellen. Bevor Theodor Steinweg [[1865]] seinem Vater in die USA folgte, verkaufte er seine Geschäftsanteile an die Familie Grotrian.<ref>https://www.grotrian.de/unternehmen/firmengeschichte/geschichte</ref>
Im Jahr [[1858]] trat Grotrian als Teilhaber in die Firma von Theodor Steinweg ein. Gemeinsam verlegten sie den Firmensitz nach Braunschweig in ein Patrizierhaus am Bohlweg 48. Die Mitarbeiterzahl stieg rasch auf 25 Meister und Gesellen. Bevor Theodor Steinweg [[1865]] seinem Vater in die USA folgte, verkaufte er seine Geschäftsanteile an die Familie Grotrian.<ref>https://www.grotrian.de/unternehmen/firmengeschichte/geschichte</ref>