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Sie wurde benannt nach dem alten Dorf ''Strevelingeroth'', dessen Pfarrkirche wahrscheinlich [[St. Walpurgis (Helmstedt)|St. Walpurgis]] war. Es wurde allem Anschein nach bei der Stadtgründung mit der Absicht angelegt, die Leibeigenen des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters St. Ludgeri]] aus der jungen Stadt zu entfernen, damit sie nicht freie Bürger wurden, sondern Untertanen des Klosters blieben. Dieses ehemalige Dorf wird zuerst [[1226]] als ''vicus'' erwähnt, nochmals [[1239]] und [[1244]]. Bei der Stadterweiterung um [[1230]] musst es verschwinden, da es der geplanten Stadtbefestigung im Wege war. Die Bewohner sind in die Stadt gezogen oder in das vom Kloster neu gegründete Dorf [[Ostendorf]] übergesiedelt. Die heutige Straße ist nicht die ursprüngliche Dorflage, aber der Name soll daran erinnern. Es bedeutet wohl die Niederlassung der Leute, die den Wald ''Streve-loh'' (loh=lah=Wald) gerodet haben.<ref>{{Literatur |Autor=[[Robert Schaper]] |Titel=Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung |Auflage=3 |Verlag= |Ort=Helmstedt |Datum=1986 |ISBN= |Seiten= }}</ref> | Sie wurde benannt nach dem alten Dorf ''Strevelingeroth'', dessen Pfarrkirche wahrscheinlich [[St. Walpurgis (Helmstedt)|St. Walpurgis]] war. Es wurde allem Anschein nach bei der Stadtgründung mit der Absicht angelegt, die Leibeigenen des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters St. Ludgeri]] aus der jungen Stadt zu entfernen, damit sie nicht freie Bürger wurden, sondern Untertanen des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters]] blieben. Dieses ehemalige Dorf wird zuerst [[1226]] als ''vicus'' erwähnt, nochmals [[1239]] und [[1244]]. Bei der Stadterweiterung um [[1230]] musst es verschwinden, da es der geplanten [[Stadtmauer (Helmstedt)|Stadtbefestigung]] im Wege war. Die Bewohner sind in die Stadt gezogen oder in das vom [[Kloster St. Ludgeri|Kloster]] neu gegründete Dorf [[Ostendorf]] übergesiedelt. Die heutige Straße ist nicht die ursprüngliche Dorflage, aber der Name soll daran erinnern. Es bedeutet wohl die Niederlassung der Leute, die den Wald ''Streve-loh'' (loh=lah=Wald) gerodet haben.<ref>{{Literatur |Autor=[[Robert Schaper]] |Titel=Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung |Auflage=3 |Verlag= |Ort=Helmstedt |Datum=1986 |ISBN= |Seiten= }}</ref> | ||
In Höhe der Streplingerode 25 befinden sich noch erhaltene Reste der ehemaligen [[Stadtmauer (Helmstedt)|Stadtmauer]]. | In Höhe der Streplingerode 25 befinden sich noch erhaltene Reste der ehemaligen [[Stadtmauer (Helmstedt)|Stadtmauer]]. | ||