Fred-Woitke-Platz: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Im Jahr [[2025]] beschloss der Stadtrat, den vorderen Teil des Bahnhofsplatzes nach Fred Woitke zu benennen, einem der Opfer der SED-Diktatur.<ref>{{Literatur |Titel=Bahnhofsvorplatz erinnert künftig an Fred Woitke |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-04-09 |Seiten=1}}</ref> In einer Feierstunde erhielt der Bahnhofsvorplatz mit der Enthüllung des Straßenschildes und einer Informationstafel am 13. September [[2025]] offiziell seinen Namen.<ref name="BZ25082025">{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article409830087/toedliche-flucht-in-die-freiheit-helmstedt-erinnert-an-fred-woitke.html |titel=Tödliche Flucht in die Freiheit: Helmstedt erinnert an Fred Woitke |autor=Markus Brich |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-08-25 |abruf=2025-08-26}}</ref><ref name="BZ09092025">{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article409948999/einzigartige-stasi-dokumente-ueber-fred-woitke-erstmals-oeffentlich.html |titel=Einzigartige Stasi-Dokumente über Fred Woitke erstmals öffentlich |autor=Markus Brich |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-09-09 |abruf=2025-09-09}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article409994329/helmstedter-bahnhofsvorplatzes-heisst-jetzt-fred-woitke-platz.html |titel=Helmstedter Bahnhofsvorplatz heißt jetzt Fred-Woitke-Platz |autor=Dirk Fochler |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-09-14 |abruf=2025-09-18}}</ref>
Im Jahr [[2025]] beschloss der Stadtrat, den vorderen Teil des Bahnhofsplatzes nach Fred Woitke zu benennen, einem der Opfer der SED-Diktatur.<ref>{{Literatur |Titel=Bahnhofsvorplatz erinnert künftig an Fred Woitke |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-04-09 |Seiten=1}}</ref> In einer Feierstunde erhielt der Bahnhofsvorplatz mit der Enthüllung des Straßenschildes und einer Informationstafel am 13. September [[2025]] offiziell seinen Namen.<ref name="BZ25082025">{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article409830087/toedliche-flucht-in-die-freiheit-helmstedt-erinnert-an-fred-woitke.html |titel=Tödliche Flucht in die Freiheit: Helmstedt erinnert an Fred Woitke |autor=Markus Brich |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-08-25 |abruf=2025-08-26}}</ref><ref name="BZ09092025">{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article409948999/einzigartige-stasi-dokumente-ueber-fred-woitke-erstmals-oeffentlich.html |titel=Einzigartige Stasi-Dokumente über Fred Woitke erstmals öffentlich |autor=Markus Brich |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-09-09 |abruf=2025-09-09}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article409994329/helmstedter-bahnhofsvorplatzes-heisst-jetzt-fred-woitke-platz.html |titel=Helmstedter Bahnhofsvorplatz heißt jetzt Fred-Woitke-Platz |autor=Dirk Fochler |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2025-09-14 |abruf=2025-09-18}}</ref><ref>{{Literatur |Titel=Zur Erinnerung an Fred Woitke – Bahnhofsplatz gemahnt seit Sonnabend an ein Opfer der innerdeutschen Grenze |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-09-21 |Seiten=3}}</ref>


Fred Woitke aus Eisenhüttenstadt war ein Zimmermann, der beim Versuch, die innerdeutsche Grenze zu überwinden, ums Leben kam. Am 21. April [[1973]] versuchte der damals 23-Jährige, gemeinsam mit zwei Freunden, Dieter F. (* [[1950]]) und Günter W. (* [[1952]]), mit einem Lkw die DDR-Grenze an der [[Grenzübergang_Helmstedt–Marienborn#Grenzübergangsstelle Marienborn|Grenzübergangsstelle Marienborn]] zu durchbrechen. Das Fluchtfahrzeug überschlug sich an einer Straßenrollsperre, woraufhin vier Grenzbeamte das Feuer auf die Insassen eröffneten. Woitke verstarb wenige Stunden später im Krankenhaus. Seine beiden Begleiter überlebten den Vorfall, erlitten jedoch schwere Verletzungen durch die Schüsse.<ref name="BZ25082025" /><ref name="BZ09092025" />
Fred Woitke aus Eisenhüttenstadt war ein Zimmermann, der beim Versuch, die innerdeutsche Grenze zu überwinden, ums Leben kam. Am 21. April [[1973]] versuchte der damals 23-Jährige, gemeinsam mit zwei Freunden, Dieter F. (* [[1950]]) und Günter W. (* [[1952]]), mit einem Lkw die DDR-Grenze an der [[Grenzübergang_Helmstedt–Marienborn#Grenzübergangsstelle Marienborn|Grenzübergangsstelle Marienborn]] zu durchbrechen. Das Fluchtfahrzeug überschlug sich an einer Straßenrollsperre, woraufhin vier Grenzbeamte das Feuer auf die Insassen eröffneten. Woitke verstarb wenige Stunden später im Krankenhaus. Seine beiden Begleiter überlebten den Vorfall, erlitten jedoch schwere Verletzungen durch die Schüsse.<ref name="BZ25082025" /><ref name="BZ09092025" />