Gräberfeld von Söllingen: Unterschied zwischen den Versionen
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Entdeckt wurde das Gräberfeld im Jahr [[2025]] von Bauarbeitern bei Baggerarbeiten in einem Windpark auf einer Anhöhe südlich von [[Söllingen]]. Anschließend danach kam es zu einer Ausgrabung als Notbergung und Forschungsprojekt parallel zu den laufenden Bauarbeiten im Windpark. Die Grabung wurde unter Leitung des Archäologen Immo Heske von Studierenden der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit der Kreisarchäologie [[Helmstedt]] und dem Stützpunkt Braunschweig des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege vorgenommen.<ref> | Entdeckt wurde das Gräberfeld im Jahr [[2025]] von Bauarbeitern bei Baggerarbeiten in einem Windpark auf einer Anhöhe südlich von [[Söllingen]]. Anschließend danach kam es zu einer Ausgrabung als Notbergung und Forschungsprojekt parallel zu den laufenden Bauarbeiten im Windpark. Die Grabung wurde unter Leitung des Archäologen Immo Heske von Studierenden der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit der Kreisarchäologie [[Helmstedt]] und dem Stützpunkt Braunschweig des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege vorgenommen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.regionalheute.de/helmstedt/seltener-fund-bronzezeitliche-bestattungen-bei-soellingen-entdeckt-helmstedt-1750262777 |titel=Seltener Fund: Bronzezeitliche Bestattungen bei Söllingen entdeckt |werk=regionalHeute.de |datum=2025-06-18 |abruf=2025-10-28}}</ref> | ||
An den Gebeinen sind weitere Untersuchungen durch 14C-Datierungen und anthropologische Untersuchungen zum Alter und Geschlecht der Verstorbenen vorgesehen. Bei einem guten Erhaltungszustand des Knochenmaterials wird eine Bestimmung von verwandtschaftlichen Beziehungen unter den Bestatteten erwogen. Die Forschungsergebnisse sollen [[2026]] in der Schriftenreihe Archäologie in Niedersachsen vorgestellt werden. | An den Gebeinen sind weitere Untersuchungen durch 14C-Datierungen und anthropologische Untersuchungen zum Alter und Geschlecht der Verstorbenen vorgesehen. Bei einem guten Erhaltungszustand des Knochenmaterials wird eine Bestimmung von verwandtschaftlichen Beziehungen unter den Bestatteten erwogen. Die Forschungsergebnisse sollen [[2026]] in der Schriftenreihe Archäologie in Niedersachsen vorgestellt werden. | ||