Runstedt: Unterschied zwischen den Versionen
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{{Infobox Gemeinde in Deutschland | |||
|Art = Gemeinde | |||
|Name = Runstedt | |||
|Wappen = | |||
|Breitengrad = 52.1942 | |||
|Längengrad = 10.9723 | |||
|Karte = | |||
|Lageplan = | |||
|Lageplanbeschreibung = | |||
|Bundesland = Niedersachsen | |||
|Regierungsbezirk = | |||
|Direktionsbezirk = | |||
|Landkreis = Helmstedt | |||
|Kreis = | |||
|Samtgemeinde = | |||
|Höhe = | |||
|Fläche = | |||
|Einwohner = 0 | |||
|Stand = | |||
|PLZ = | |||
|Vorwahl = | |||
|Kfz = HE | |||
|Gemeindeschlüssel = | |||
|LOCODE = | |||
|Gliederung = | |||
|Straße = | |||
|Adresse = | |||
|Adresse-Verband = | |||
|Website = | |||
|Bürgermeister = | |||
|Bürgermeistertitel = | |||
|Partei = | |||
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[[Datei:Runstedt Luftaufnahme.jpg|mini|Luftaufnahme von Runstedt]] | [[Datei:Runstedt Luftaufnahme.jpg|mini|Luftaufnahme von Runstedt]] | ||
'''Runstedt''' war eine Gemeinde im [[Landkreis Helmstedt]], die | '''Runstedt''' war eine Gemeinde im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland im sogenannten Zonengrenzbezirk, die von [[1958]] an dem [[Helmstedter Braunkohlerevier|Braunkohleabbau]] weichen musste. Runstedt an einem neuen Standort nördlich von [[Neu-Büddenstedt]] oder im Bereich [[Wolsdorf]]/[[Frellstedt]] wieder zu errichten, wurde nicht umgesetzt.<ref>Heinz Pohlendt: ''Der Landkreis Helmstedt'', Bremen-Horn 1957, Seite 301</ref> Zu Runstedt gehörte auch der 1 km südöstlich des Dorfes Runstedt gelegene Wohnplatz [[Trendelbusch]]. | ||
== Geografie == | == Geografie == | ||
Runstedt befand sich etwa 3 km östlich der heutigen Gemeinde [[Wolsdorf]]. | Runstedt befand sich etwa 3 km östlich der heutigen Gemeinde [[Wolsdorf]] zwischen [[Elz]] und [[Eitz]].<ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article239064061/Das-abgebaggerte-Runstedt-soll-nicht-in-Vergessenheit-geraten.html</ref> | ||
<!--=== Geografische Lage === | <!-- | ||
=== Geografische Lage === | |||
=== Geologie === | |||
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets === | |||
=== Nachbargemeinden === | |||
=== Gemeindegliederung === | |||
=== Klima === | |||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Das Dorf Rundstedt wurde [[983]] erstmals in einer Urkunde des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters St. Ludgeri]] erwähnt.<ref name="Campus38">{{Internetquelle |url=https://campus38.de/runstedt-ein-tausendjaehriges-dorf-stirbt-aus/ |titel=Runstedt – Ein tausendjähriges Dorf stirbt aus |autor=Maren Schartner |werk=Campus38 – Junger Journalismus aus der Ostfalia |datum=2024-06-20 |abruf=2024-10-30}}</ref> | Das Dorf Rundstedt wurde [[983]] erstmals in einer Urkunde des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters St. Ludgeri]] erwähnt.<ref name="Campus38">{{Internetquelle |url=https://campus38.de/runstedt-ein-tausendjaehriges-dorf-stirbt-aus/ |titel=Runstedt – Ein tausendjähriges Dorf stirbt aus |autor=Maren Schartner |werk=Campus38 – Junger Journalismus aus der Ostfalia |datum=2024-06-20 |abruf=2024-10-30}}</ref> | ||
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Von [[1958]] bis [[1968]] erfolgte der Abriss des Dorfes weil es sich auf abzubauender Kohle befand. Seit dem 1. April [[1960]] bildete Runstedt einen Ortsteil von [[Helmstedt]]. Eine gewisse Selbständigkeit in der Verwaltung war bis Ende [[1965]] vorhanden. Da aber nur noch wenige Häuser bewohnt waren, wurde dies zum 1. Januar [[1966]] aufgegeben.<ref>{{Literatur |Autor=[[Robert Schaper]] |Titel=Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung |Auflage=3 |Verlag= |Ort=Helmstedt |Datum=1986 |ISBN= |Seiten= }}</ref> [[1964]] entstand der Film ''Runstedt - Dorf auf Kohle'', im gleichen Jahr wurde die Kirche abgerissen. Am 24. Oktober [[1972]] wurde mit der Mühle das letzte Gebäude von Runstedt abgerissen<ref>{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1519&menuid=625&topmenu=625&date=2013-06-26 |wayback=20180225205936 |text=Geschichte 1970 bis 1979 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt }}, auf helmstedt.de, abgerufen am 25. Februar 2018.</ref>. [[2009]] wurde ein Gedenkstein zur Erinnerung an das ehemalige Dorf eingeweiht. Informationen zu Runstedt finden sich heute im Heimatmuseum in [[Reinsdorf]]. | Von [[1958]] bis [[1968]] erfolgte der Abriss des Dorfes weil es sich auf abzubauender Kohle befand. Seit dem 1. April [[1960]] bildete Runstedt einen Ortsteil von [[Helmstedt]]. Eine gewisse Selbständigkeit in der Verwaltung war bis Ende [[1965]] vorhanden. Da aber nur noch wenige Häuser bewohnt waren, wurde dies zum 1. Januar [[1966]] aufgegeben.<ref>{{Literatur |Autor=[[Robert Schaper]] |Titel=Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung |Auflage=3 |Verlag= |Ort=Helmstedt |Datum=1986 |ISBN= |Seiten= }}</ref> [[1964]] entstand der Film ''Runstedt - Dorf auf Kohle'', im gleichen Jahr wurde die Kirche abgerissen. Am 24. Oktober [[1972]] wurde mit der Mühle das letzte Gebäude von Runstedt abgerissen<ref>{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?artikel=1519&menuid=625&topmenu=625&date=2013-06-26 |wayback=20180225205936 |text=Geschichte 1970 bis 1979 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt }}, auf helmstedt.de, abgerufen am 25. Februar 2018.</ref>. [[2009]] wurde ein Gedenkstein zur Erinnerung an das ehemalige Dorf eingeweiht. Informationen zu Runstedt finden sich heute im Heimatmuseum in [[Reinsdorf]]. | ||
<!--=== Eingemeindung === | <!-- | ||
=== Eingemeindung === | |||
=== Gegenwart === | |||
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=== Religionen === | === Religionen === | ||
[[Datei:Runstedt Dorfkirche und Schule (Ende der 1950er Jahre).jpg|mini|[[Dorfkirche (Runstedt)|Kirche]] und Schule (Ende der 1950er-Jahre)]] | |||
Die Mehrzahl der Einwohner und die Kirche waren evangelisch-lutherisch. Die kleine [[Dorfkirche (Runstedt)|Kirche]], die sich in der Ortsmitte befand, wurde [[1822]] errichtet und verfügte über einen Turm in Form eines Dachreiters. [[1960]] wurde die Kirchengemeinde Runstedt aus dem Pfarrverband Wolsdorf herausgenommen und um ein Teilgebiet der Stadt [[Helmstedt]] erweitert, aus ihr entstand in den 1960er-Jahren die Kirchengemeinde [[St. Thomas (Helmstedt)|St. Thomas]] in Helmstedt. Am 14. Juni [[1964]] fand in der Runstedter [[Dorfkirche (Runstedt)|Kirche]] der letzte Gottesdienst statt, und noch im gleichen Jahr wurde sie abgerissen. Die ebenfalls aus dem Jahr [[1822]] stammende Bronzeglocke fand einen neuen Platz in der Kirche [[St. Marienberg]] in [[Helmstedt]]. | Die Mehrzahl der Einwohner und die Kirche waren evangelisch-lutherisch. Die kleine [[Dorfkirche (Runstedt)|Kirche]], die sich in der Ortsmitte befand, wurde [[1822]] errichtet und verfügte über einen Turm in Form eines Dachreiters. [[1960]] wurde die Kirchengemeinde Runstedt aus dem Pfarrverband Wolsdorf herausgenommen und um ein Teilgebiet der Stadt [[Helmstedt]] erweitert, aus ihr entstand in den 1960er-Jahren die Kirchengemeinde [[St. Thomas (Helmstedt)|St. Thomas]] in Helmstedt. Am 14. Juni [[1964]] fand in der Runstedter [[Dorfkirche (Runstedt)|Kirche]] der letzte Gottesdienst statt, und noch im gleichen Jahr wurde sie abgerissen. Die ebenfalls aus dem Jahr [[1822]] stammende Bronzeglocke fand einen neuen Platz in der Kirche [[St. Marienberg]] in [[Helmstedt]]. | ||
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<!--== Politik == | <!-- | ||
== Politik == | |||
=== Gemeinderat === | |||
=== Bürgermeister === | |||
=== Wappen === | |||
<!--== Kultur und Sehenswürdigkeiten == | === Gemeindepartnerschaften === | ||
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten == | |||
Die Fahne des Bergmannsvereins wird in [[Esbeck]] von den dortigen ehemaligen Bergmännern aufbewahrt.<ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article239064061/Das-abgebaggerte-Runstedt-soll-nicht-in-Vergessenheit-geraten.html</ref> | |||
=== Theater und Museen === | |||
=== Musik === | |||
=== Bauwerke === | |||
=== Grünflächen und Naherholung === | |||
=== Sport === | |||
<!--== Wirtschaft und Infrastruktur == | === Regelmäßige Veranstaltungen === | ||
=== Kulinarische Spezialitäten === | |||
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== Wirtschaft und Infrastruktur == | |||
<!--== Persönlichkeiten == | === Unternehmen === | ||
=== Medien === | |||
=== Öffentliche Einrichtungen === | |||
=== Bildung === | |||
=== Verkehr === | |||
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== Persönlichkeiten == | |||
=== Ehrenbürger === | |||
=== Söhne und Töchter der Gemeinde === | |||
=== Personen, die in dieser Gemeinde gewirkt haben === | |||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* Hermann Kleinau: ''Zur Geschichte der Höfe des Dorfes Runstedt (Lkr. Helmstedt) und ihrer Ländereien'' | * Hermann Kleinau: ''Zur Geschichte der Höfe des Dorfes Runstedt (Lkr. Helmstedt) und ihrer Ländereien'' | ||