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Amino

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Amino

Rechtsform GmbH
Gründung 1958
Leitung James Kwak, Lutz Thomas
Mitarbeiterzahl etwa 140 (Stand 2026)
Anschrift An der Zuckerfabrik 9
38373 Frellstedt
Telefon 05355 9100-0
Website amino.de

Amino ist ein weltweit agierender Aminosäuren-Hersteller an der Straße An der Zuckerfabrik in der Gemeinde Frellstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.

Geschichte

Das Unternehmen ist aus der ehemaligen Norddeutschen Zuckerraffinierie hervorgegangen und wurde 1958 gegründet. Unternehmenszweck war zunächst die Gewinnung von Aminosäuren und weiteren Zusatzstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Die hergestellten Wirkstoffe wurden anfangs vor allem in Lebensmitteln eingesetzt. Das Aminosäuren-Geschäft wurde zunächst parallel zur Flüssigzucker-Produktion betrieben. 1980 nahm das Unternehmen die Produktion von Pharma-Aminosäuren auf. Zu den ersten hergestellten Produkten gehörte L-Leucin.[1]

2006 wurde das Unternehmen im Rahmen eines Management-Buy-outs restrukturiert und erhielt den Namen Amino[2]. In der Folge wurde das Produktangebot erweitert und der Einsatz von Verfahren zur Extraktion, Aufreinigung sowie biotechnologischen Fermentation ausgebaut. 2008 erweiterte Amino das Produktportfolio und nahm eine zweite Produktionslinie in Betrieb, wodurch zusätzliche Produktionsverfahren eingeführt und die Produktionskapazitäten erhöht wurden. 2011 und 2012 wurden die Produktions- und Lagerkapazitäten am Standort Frellstedt erweitert. In diesem Zusammenhang übernahm das Unternehmen weitere Grundstücke und Gebäude der ehemaligen Zuckerraffinierie und baute diese für Produktionszwecke aus.[1]

2013 und 2014 erhielt Amino Zertifizierungen in den Bereichen Sozialstandards sowie Gute Herstellungspraxis (GMP). 2015 gründete das Unternehmen die Tochtergesellschaft Amino Manufacturing South Africa (Pty) Ltd. als zusätzliche Produktionsstätte. 2016 beschäftigte Amino nach Unternehmensangaben 88 Mitarbeiter und wurde für den Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis nominiert. 2018 wurde die AMixCo Premix GmbH gegründet. Damit erfolgte der Einstieg in den Markt für Aminosäuren-Mischungen für pharmazeutische und diätische Produkte. Im selben Jahr erhielt das Unternehmen mehrere Auszeichnungen, darunter eine „Gold“-Bewertung im Nachhaltigkeits-Audit von EcoVadis. 2019 eröffnete Amino ein Innovationszentrum zur Erweiterung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten[3].[1]

2026 wurde das Unternehmen an den koreanischen Daesang-Konzern verkauft.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Geschichte. Amino GmbH, abgerufen am 26. Mai 2026.
  2. a b Verena Mai: Koreaner kaufen Familienunternehmen im Kreis Helmstedt – was sich jetzt ändert. In: Braunschweiger Zeitung / Helmstedter Nachrichten. 22. Mai 2026, abgerufen am 26. Mai 2026.
  3. Sebahat Arifi: Amino in Frellstedt eröffnet sein Innovationszentrum. In: Braunschweiger Zeitung. 11. September 2019, abgerufen am 26. Mai 2026.