André Mumot

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André Mumot (* 1979 in Helmstedt) ist ein deutscher Autor, Literaturübersetzer und Journalist.

Leben

Mumot wurde 1979 in Helmstedt geboren. Er studierte Kulturwissenschaften sowie Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Dort wurde er im Jahr 2007 promoviert.

Im Anschluss war er journalistisch tätig. Er arbeitete unter anderem für die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Hildesheimer Allgemeine Zeitung sowie für das Onlineportal nachtkritik.de. Zudem ist er regelmäßig als Theaterkritiker für den Hörfunk tätig. Seit 2014 moderiert er beim Deutschlandfunk Kultur.

Neben seiner journalistischen Arbeit übersetzte Mumot zahlreiche Romane und Sachbücher ins Deutsche, darunter Werke von Cornelia Funke, Neil Gaiman, Nick Harkaway, C. K. McDonnell, Graham Moore, Jo Nesbø und Raquel J. Palacio. Für seine Tätigkeit als Übersetzer erhielt er 2014 den Deutschen Jugendliteraturpreis; 2016 wurde er erneut für diese Auszeichnung nominiert.

Als Schriftsteller veröffentlichte er bislang zwei Romane im Eichborn-Verlag.

Werke

  • Irrwege zum Ich. Eine kleine Literaturgeschichte des Gehens. Tectum-Verlag, Marburg 2008, ISBN 978-3-8288-9633-8 (zugleich Diss. an der Univ. Hildesheim 2007).
  • Muttertag. Roman. Eichborn Verlag, Köln 2016, ISBN 978-3-8479-0610-0.
  • Geisternächte. Roman. Eichborn Verlag, Köln 2018, ISBN 978-3-8479-0647-6.

Weblinks